Seit heute, Montag, steht in Wien der 13. von insgesamt 50 geplanten Spar express Shops an einer Shell Tankstelle. Inklusive jener Geschäfte die sich bei anderen Marken-Tankstellen des Betreibers Doppler befinden, gibt es derzeit 30 Spar-Läden an Tankstellen. Insgesamt plant die Handelskette bis Ende 2013 rund 115 Standorte. Hauptmitbewerber Billa ist bereits mit mehr als 110 Standorten an Jet-Tankstellen vertreten, zudem lässt der Rewe-Konzern derzeit in Wien fünf sogenannte "Merkur-Inside"-Shops bei BP-Tankstellen testen.
Bewähre sich der Testlauf sehe man, so eine Unternehmenssprecherin, das Potenzial von 100 Merkur-Tankstellenshops. Zudem gibt es in der Steiermark von Rewe einen "Adeg am Weg" in einer Tankstelle. Das ist laut der Sprecherin "das einzige Format, das frei für alle anderen Tankstellen ist". Schließlich sei Billa an Jet gebunden und Merkur an BP, so die Sprecherin.
"Deutliche Umsatzsteigerungen"
"Die Spar express Tankstellenshops, die wir seit dem Sommer eröffnet haben, übertreffen alle unsere Erwartungen", sagte Spar-Vorstandsdirektor Fritz Poppmeier. Die "deutlichen Umsatzsteigerungen" würden zeigen, auf dem richtigen Weg zu sein.
Von Rewe hieß es, man betrachte das Tankstellengeschäft als Zusatzgeschäft und Verstärkung der Markenpräsenz, was bei Spar nicht anders sein dürfte. Dass man sich mit dem Tankstellengeschäft selbst Umsätze - in den althergebrachten Läden - wegzuschnappen, sah eine Sprecherin nicht. Schließlich habe eine "normale Billa-Filiale" etwa 9000 Artikel im Angebot, ein Billa-Tankstellenshop nur rund 1.500.
(APA)
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