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Einzelhandel erzielt kaum noch reale Zuwächse

30.10.2012 | 11:09 |   (DiePresse.com)

Für 2012 rechnet Berater RegioPlan bei den Einzelhandelsumsätzen mit einer Stagnation. Mitverantwortlich seien auch die kleinen Sprünge bei den Reallöhnen.

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Es gibt kaum noch reales Wachstum in Österreichs Einzelhandel, die Umsätze stagnieren. Der Einzelhandel wächst nur mehr mit der Inflation, heuer um nominell 2,5 Prozent. Nach einem Umsatzminus von 2010 auf 2011 um real 0,8 Prozent wird für heuer das marginale Plus von real 0,2 Prozent erwartet, teilte der Standortberater Regioplan mit. Seit 2007 schwanken die realen Umsatzveränderungen zischen plus 1,0 und minus 0,8 Prozent.

Zudem konkurriert der Einzelhandel verstärkt mit Leistungen wie Bildung und Urlaub, die nicht in der Branche angeboten werden. "Spürt der Konsument, dass ihm weniger Geld für den Konsum bleibt, dann neigt er dazu, weniger auszugeben oder das Geld für Dinge aufzuwenden, die aus seiner Sicht mehr Sinn machen", so Michael Oberweger, Regioplan-Consulter. Das seien beispielsweise Ausgaben für Urlaube, Städtereisen, Wellness oder Bildung.

Hohe Konzentration

Die Baumarkt- und Lebensmittelbranche verzeichnete von 2010 auf 2011 mit plus 2,9 bzw. plus 2,8 Prozent nominell die stärksten Steigerungen. Nominelle Umsatzrückgänge von jeweils 1,5 Prozent gab es laut Regioplan im Sportartikel- und Schuheinzelhandel. Auch der Bekleidungshandel verbuchte real ein Minus.

In der Bekleidung gibt es nach Branchen gesehen die niedrigste Konzentration gemessen an den Marktanteilen der Top fünf. Während sich mit H&M, C&A und Co. die großen Fünf nur 35 Prozent des Marktkuchens untereinander aufteilen, sind es im Lebensmittelhandel mit Markführer Rewe 91 Prozent. Kaum weniger Marktanteile haben die Top-5-Player im Drogerie - und Parfümeriehandel, im Sporthandel und bei den Baumärkten. Nur

(APA)

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10 Kommentare
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Wundert das wen

bei dem täglich spürbaren Kaufkraftverlust?

was für ein jammer aber auch

jetzt hab ich schon alle 6 monate das neueste dingsbums vom apfel gekauft, trage ausschliesslich designergwand, das ich eh brav alle saisonwechsel neukaufe, fress mich deppert hauptsächlich, dass sich meine mitgliedschaften bei weight watchers und 2 fitnessclubs auszahlen und dann reichts erst wieder ned?

leute, ich kann nicht mehr! echt. ich würd so gern der wirtschaft helfen, 50% von meinem gehalt will i gar ned, da bini ja eh froh, dass der glei einbehalten wead, den rest hau ich raus, jeden tag, es soll ja nix am konto bleiben. ich bezahle meinen kirchenbeitrag, damit i amal in himmel kumm, spende für den orf, weil die gebühren für das, was er uns gibt ja viel zu niedrig sind echt, mir fallt NIX mehr ein, was i no kaffn kunntat. entweder hab is schon oder i habs scho wieder nimmer, i kann euch nimmer helfen.

rettet die wirtschaft! vielleicht sollt sich greenpeace drum kümmern?

Gast: Johann S
30.10.2012 14:51
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Warum

hat der REWE konzern eine derartige Monopolstellung?

Antworten Gast: Halbwissen
30.10.2012 15:01
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Re: Warum

Also REWE hat keine 91 Prozent !

Die großen 5 haben zusammen 91 Prozent.

Antworten Antworten Gast: Johann S
30.10.2012 19:01
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Re: Re: Warum

Huch,danke sehr.
Fr Gr

Gast: Baur4
30.10.2012 11:33
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Brauchen wir das?

Hauptsache Griechenland kassiert weitere Mrd.

Der Euro ist wie eine Zwangsjacke. Er brachte für Mio Menschen Not, Armut und Arbeitslosigkeit . Entweder der Norden oder der Süden wird weg brechen (Finnische Außenminister Tnomioja)

Re: Brauchen wir das?

Es ist faszinierend, dass es manche Leute immer wieder schaffen JEDES Thema mit Griechenland zu verbinden.........egal wie wenig es damit zu tun hat.

Antworten Antworten Gast: Baur4
30.10.2012 15:08
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Was? Das soll mit Griechenland nichts zu tun haben?

Früher wurden die Mrd. vom Staat im eigenen Land investiert und damit Wohlstand und Arbeitsplätze geschaffen. Heute wandern sie zu den Schuldenländern.

Das Ergenbis kennen wir: Auch in den Geberländer breitet sich die Armut immer weiter aus, die Wirtschaft stagniert. In Österreich sind schon weit über 1 Mio Menschen arm oder armutsgefährdet.

Nirgends in der Eurozone sind die realen verfügbaren Einkommen seit 2000 stärker geschrumpft als in Österreich. Am stärksten gewachsen sind sie in Griechenland.

Antworten Antworten Gast: Halbwissen
30.10.2012 14:58
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Re: Re: Brauchen wir das?

Sehen Sie die Zusammenhänge nicht ?

Und es hat fast jedes Thema mit Geld zu tun, und Griechenland ist Geld.

Antworten Antworten Antworten Gast: austria wien
30.10.2012 15:11
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Re: Re: Re: Brauchen wir das?

der name mike sagt eh alles.

Hobbyökonom