Mogelpackungen: Die Tricks der Lebensmittelkonzerne


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Eskimo Cremissimo Leichter Genuss

Ein Beispiel für ein Problem, das bei vielen "Light"-Produkten auftaucht: Beim Fett wird zwar gespart, nicht aber beim Zucker. Bei einem "Konsument"-Test wurde das bestätigt: Im Vergleich mit 21 anderen Produkten und fünf offen angebotenen Vanilleeis-Proben, weist die Leicht-Version von Cremissimo den mit Abstand höchsten Zuckergehalt auf (26,4 g Zucker pro 100 g).

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58 Kommentare
 
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Wer lese kann

Faellt darauf nicht hinein. Nur kann das nach ueber 40 Jahren Sozialissmus in Oesterreich kaum noch einer.

Gegen Blödheit ist kein Kraut gewachsen

Auf jeder Verpackung steht groß und deutlich in physikalischen Einheiten g, kg, l wieviel Ware diese beinhaltet. Es ist einfach dem Produzenten nicht zumutbar, auch technisch nicht möglich eine "Füllmengenverpackung" zu verwenden. Als Beispiel mögen die Gewürztütchen gelten.

Ich finde es ist dem Verbraucher durchaus zumutbar zu Lesen, was auf der Verpackung steht.

Gast: Mr. Anonym
03.11.2012 14:06
1 3

Ich öffne die Packungen immer gleich im Supermarkt

und wiege sie in der Gemüseabteilung nach.

Re: Ich öffne die Packungen immer gleich im Supermarkt


..und ich öffne das Alu von verschiedenen Butterverpackungen und entnehme mit dem Fingernagel etwas Butter, um zu überprüfen wie die Butter schmeckt.

Außerdem öffne ich im Geschäft Papiertaschentücher verschiedener Hersteller und rotze hinein um zu überprüfen, welches Saugfähiger ist.

Als mündiger Bürger und Konsument ist das ja wohl mein gutes Recht!

Re: Re: Ich öffne die Packungen immer gleich im Supermarkt

lol

im Neoliberalismus

wird beschissen , wo es nur geht. Die Regeln des "freien Marktes" sind so ausgelegt, daß der Konsument überall der Blöde ist. Ob Lebensmittel, Banken,Versicherungen,öffentlich Rechtliche, Creditkarten, Telefone überall wird auf Beschiß aufgebaut. Und die Rechtssprechung hat sich diesem System schon lange untergeordnet!

Wenn wir einen Dreck bezahlen,

bekommen wir eben Dreck.

Gast: b745
01.11.2012 15:19
11 7

und wer hat das möglich gemacht

die eu und ihre lobbyisten

2 1

Re: und wer hat das möglich gemacht

mit hilfe von rot schwarz.

Wo ist eigentlich der Konsumentenschutz politisch angesiedelt?

beim Wirtschaftsminister?

Antworten Gast: sag's mit goldman
03.11.2012 14:09
1 0

Re: Wo ist eigentlich der Konsumentenschutz politisch angesiedelt?

bei uns in deutschland schon.

das ist eine der seiten von freier marktwirktschaft.

wer nicht aufpasst, wer nicht informiert ist, der wird gnadenlos betrogen.

keine frage: die marktwirtschaft hat ihre vorteile. um diese aber genießen zu können, müssen eben auch ihre nachteile in kauf genommen werden.

ps.: aktuell geht es zwar um 'die' lebensmittelindustrie, doch betrug gibt es an nahezu jeder ecke. und für betrug sind MENSCHEN notwendig. es möge sich mal jeder erzürnte presse-leser/poster fragen, an welchen betrügereien er/sie von berufs wegen als kleines rädchen beteiligt ist.

Gast: oTTo
01.11.2012 02:26
11 0

nicht nur bei Lebensmitteln wird getrickst.....

....ich bin einmal auf der Toilette gesessen(bin schon öfter auf der Toilette gesessen) und habe meine Toilettenpapierhalterung so betrachtet und wie ich näher hinschaue, habe ich gesehen, dass die Rollen links und rechts zuviel freien Abstand lassen, auf deutsch gesagt die Rollen waren um einen Zentimeter schmäler(ich habs danach gemessen)......da ich mich bei Toilettpapierrollen nicht rollen lasse, habe ich dieser Toilettapierfirma( die es halt vertreiben) eine E-Mail geschrieben, dass ich dies als eine Sauerei empfinde, wenn man ein gutes Toilettpapier als Aktion verkauft, aber OHNE HINWEIS darauf von jeder Rolle einen Zentimeter einspart, bei Millionen Rollen die verkauft werden ist das nicht wenig, was die sich einsparen.....
Als Wiedergutmachung hat man mir ein paar Toilettpapierrollen geschickt und sich für den Fehler(angeblich Fabriksfehler, natürlich nicht beabsichtigt) entschuldigt.....das fand ich dann auch wieder ganz nett, ABER ich habe mir trotzdem gedacht, WIEVIELE Menschen betrachten die Breite ihres Toilettpapiers...es soll ja auch Menschen geben die im finstern g.ggen......aber wir werden es höchstwahrscheinlich nie erfahren!
be.es:
lasst euch nichts gefallen!

Re: nicht nur bei Lebensmitteln wird getrickst.....

lol

Re: nicht nur bei Lebensmitteln wird getrickst.....


Toilettenpapier ist eines der Dinge, wo eine Gewichtsangabe sinnvoll wäre.

Re: Re: nicht nur bei Lebensmitteln wird getrickst.....

Oder wie bei Waschmitteln: Anzahl de Schisse pro Rolle!

Re: nicht nur bei Lebensmitteln wird getrickst.....

Was man beim Toilettenpapier einspart muß man dann halt in Seife investieren. Wer will schon mit br... Fingern herumlaufen;-)

Gast: UKW
31.10.2012 23:12
10 1

Der Verein für Konsumenteninformation sollte sich einmal die Zwangsbeiträge der Arbeiterkammer vornehmen

War nur ein Spaß: Ist schon klar, dass sich Genossen gegenseitig nicht weh tun.

Als ein viel grösseres Problem empfinde ich die Tatsache,

dass jeden Tag tonnenweise noch geniessbarer Lebensmittel einfach weggeschmissen werden.

Was die Mogelpackungen angeht kann nur jeder bei sich selbst anfangen. Ich habe mir angewöhnt einfach bewusster einzukaufen und seitdem landen immer weniger Fertigprodukte im Einkaufswagen.

Antworten Gast: nona
01.11.2012 16:59
2 1

..und Verkaufssucht der Firmen

Es ist Mode geworden, bei doppelter Kaufmenge billiger zu sein. Mag ja für Großfamilien günstig sein, den Normalverbraucher motiviert es eher zu überflüssigen Kaufmengen!

11 0

Wäre das nicht .....

..... ein öffentlich-rechtlicher Auftrag an den ORF hier tagtäglich über solche Mogler zu informieren ??

Antworten Gast: dffsddfsfds
01.11.2012 01:48
7 0

Re: Wäre das nicht .....

Der ORF will in erster Linie abkassieren,
wozu soll er dafür informieren?

Geht die geplange Zwangsabgabe auf jeden Haushalt (unabhängig ob ein TV-Gerät vorhanden ist oder nicht) durch, so wird der gierige ORF noch fetter.

Gast: Trammännlein
31.10.2012 14:37
8 1

Es ist wirklich schade...

... egal was man an Lebensmittel kauft, es ist meist ein Schwindel. Und bei frischen Lebensmitteln vom Markt weiß man am Ende nicht, woher die Ware tatsächlich kommt.

Besonders schlimm finde ich, dass man selbst Produkten mit dem Aufdruck "Bio" offenbar nicht über den Weg trauen darf.

Selbst angebautes Obst und Gemüse ist wohl das einzige, auf das noch Verlass ist.

Antworten Gast: Suitcase
01.11.2012 08:38
2 9

Re: Es ist wirklich schade...

...stimmt vollkommen. Ich habe meinen Job aufgegeben und kümmere mich nur noch um meine 12 Karotten und 4 Cherrytomaten die auf meinem Balkon wachsen. Und ich wähle HC Stracloch damit wir die Grenzen dichtmachen und kein Gemüse mehr aus dem Ausland kommt. Sehr zeitgemäss, vielleicht treffe ich TRAMMÄNNLEIn auf irgendeiner Demo

Gast: c1302
31.10.2012 12:24
6 4

unfassbar ..

dass manche nicht lesen können, was auf der verpackung steht. da steht gewicht und alles mögliche andere drauf. und man wird ja nicht gezwungen das zu kaufen.

ich bin dafür, dass alle die sich im supermarkt durch den vki bevormunden lassen wollen, auch gleich nicht mehr wählen dürfen, weil wenn sie die mengenangaben auf stärkemehl nicht verstehen, dann wohl auch kein parteiprogramm.

Re: unfassbar ..

wow, sie dürften ein ganz besonders schlauer mitbürger sein.

doch jede wette: wenn ein profi es darauf anlegt, dann zieht er sie bis auf die unterhose aus. und wahrscheinlich merken sie es nicht mal.

würden sie als halbnackter noch immer diese arroganz raushängen lassen?

 
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