19.05.2013 05:36 Merkliste 0

Red Bull kauft Kasernengelände in Salzburg

30.10.2012 | 17:09 |   (DiePresse.com)

Der Getränkekonzern soll das 18 Hektar große Grundstück für 23 Mio. Euro gekauft haben. Was Red Bull damit vorhat, ist noch nicht bekannt.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Red Bull hat die für militärische Zwecke nicht mehr benötigte Rainerkaserne in der Salzburger Gemeinde Elsbethen-Glasenbach im Süden der Landeshauptstadt um 23 Millionen Euro gekauft. Laut einem Bericht auf ORF.at bekam die Baugesellschaft des Getränkekonzerns nach dem Bieterverfahren der Heeres-Immobiliengesellschaft SIVBEG am Dienstag den Zuschlag für das Kasernengelände.

Laut SIVBEG-Sprecher Ernst Eichinger habe der Käufer nun Zeit bis zum 23. November, den Vertrag zu unterzeichnen. "Offiziell ist das Verfahren damit noch nicht abgeschlossen." Red Bull dürfte sich in dem Bieterverfahren gegen rund zwei Dutzend Interessenten durchgesetzt haben.

In NS-Zeit erbaut

Die in der NS-Zeit erbaute Rainerkaserne ist rund 18 Hektar groß, Teile der Anlage wie die Toreinfahrt, eine Sporthalle und Mannschaftsgebäude stehen unter Denkmalschutz. Was Red Bull mit dem Grundstück vorhat, ist noch nicht bekannt. Im Vorfeld des Verkaufs hatte der Bürgermeister von Elsbethen, Franz Tiefenbacher (VP), laut ORF darauf gedrängt, auf dem Areal günstige Wohnmöglichkeiten für Einheimische zu schaffen.

Die SIVBEG verwertet Liegenschaften, die im Eigentum des Bundes stehen und vom Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport verwaltet werden.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

4 Kommentare
Gast: der mann aus la mancha
30.10.2012 23:21
0 2

gigantische Kastraten der Macht

Vielleicht baut er dort Sozial-Wohnungen für seine unzähligen, inzwischen sportiv-ausrangierten Lohnnehmer. Oder ein Lernzentrum für redbullig (Eigendefinition) Kurvenbesoffene Abgasheinis. Martinschitz (inzwischen Kommerzialrat), wahrlich ein mit allen Wassern gewaschenes Schlitzohr. Seine werbetechnisch hocheffiziente Geldumverteilungsmaschinerie lässt so manchen Mitbewerber vor Neid erblassen. Bein kann man ihm keines mehr stellen. Der ROTE STIER prescht mit voller Kraft voraus in die Kühlvitrinen seiner Millionen Käufer. Hab das diesige design Wässerchen (chinesischen Ursprungs) trotzdem einmal beim Radeln ausprobiert. Die schlappen Füße kamen nicht um einen Deut schneller vorwärts. Im Gegenteil, dass zum Teil im weiten Bogen ausgespuckte Dosengebräu, wehte mir der Gegenwind mit einer schleierhaften Gehässigkeit um die angelegten Ohren. Damit möchte ich jetzt den Martinschitz und seine geniale Vermarktungsstrategie in keiner Weise madig machen (immerhin hat er es damit zu einem der reichsten Männer Österreichs gebracht), nur, unheimlich ist mir seine Erfolgswelle mit diesem in Aluminium eingeschweißten „Dreischlucktrankl“ allemal.

Gast: b745
30.10.2012 18:22
0 3

und wieder geht bauland an reiche spekulanten verloren


Antworten Gast: Gast Omega
31.10.2012 11:31
0 0

Re: und wieder geht bauland an reiche spekulanten verloren

Das sehe ich nicht so! Es ist doch positiv wenn sich einer dieses Geländes annimmt und es revitalisiert. Bin schon neugierig auf das was er dort plant!

Re: und wieder geht bauland an reiche spekulanten verloren

naja, altes heeresgelände als bauland zu bezeichnen ist vermutlich ned so gscheid. und der herr mateschitz hats ja wohl kaum nötig, mit so einem fleckerl spekulieren zu gehn, der investiert und expandiert, da sollte man eigentlich beifall klatschen.

zumal damit aufträge und arbeitsplätze geschaffen werden, so oder so.

Hobbyökonom