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AUA kehrt in die schwarzen Zahlen zurück

31.10.2012 | 07:55 |   (DiePresse.com)

Von Jänner bis September 2012 bleibt erstmals seit fünf Jahren ein kleiner operativer Gewinn für die Fluglinie. Für das Gesamtjahr wird jedoch ein Betriebsverlust prognostiziert.

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Die üblicherweise stärkeren Sommermonate und erste Früchte des harten Sparprogramms haben der AUA (Austrian Airlines) für die ersten neun Monate 2012 die ersten schwarzen Zahlen seit fünf Jahren gebracht. Im Gesamtjahr 2012 wird allerdings weiter ein Betriebsverlust erwartet.

Wie die österreichische Lufthansa-Tochter am Mittwoch mitteilte, lag im 3. Quartal das bereinigte operative Ergebnis mit 61,1 Millionen Euro fast doppelt so hoch wie im 3. Quartal des Vorjahres (31,6 Millionen Euro). Grund dafür waren nach AUA-Angaben volle Flieger über den Sommer und die Kostenbremsen.

Auch von Jänner bis September blieb bereinigt ein kleiner operativer Gewinn von 5,9 Millionen Euro über, nach einem Betriebsverlust von 31,5 Millionen. Euro im Vorjahreszeitraum.

Vorstand: "Echter Turnaround" kommt 2013

Im ersten Halbjahr hat die AUA dank eines bilanziellen Sondereffekts in dreistelliger Millionenhöhe (Umstellung im Pensionssystem nach dem Betriebsübergang von Austrian auf Tyrolean) schon schwarz bilanziert. Unter Einbeziehung dieser Sondereffekte (also unbereinigt) lag der Betriebsgewinn nach neun Monaten bei 73 Millionen Euro. Mitsamt dieser Sondereffekte wird die AUA deshalb auch im Gesamtjahr 2012 operativ positiv sein, unter Abzug der Sondereffekte noch nicht.

Der "echte Turnaround" ist vom Vorstand weiter für 2013 angepeilt. Den Umsatz hat die AUA in den ersten Monaten um 6,4 Prozent auf 1,648 Milliarden Euro angehoben. Die Passagierzahlen legten bis dahin nur um 2,1 Prozent zu.

Lufthansa kündigt neue Sparrunde an

Die AUA-Mutter Lufthansa muss nach Aussagen von Konzernchef Christoph Franz den derzeitigen Sparkurs noch verschärfen, um über die Runden zu kommen. "Lufthansa ist auf dem richtigen Weg, aber wir sind noch nicht da angekommen, wo wir stehen wollen", sagte er am Mittwoch laut Redetext.

Die AUA sieht sich davon "nicht direkt betroffen", wie deren Chef Jaan Albrecht am Mittwoch in einer Telefonkonferenz sagte. Dank des bereits eingeleiteten Sparprogramms "sind wir mit Nicht-Nachbesetzungen schon gut unterwegs". Natürlich beteilige man sich - "wie jedes andere Unternehmen der Gruppe" - an den diversen Arbeitsgruppen. Aber "ein Abbau der Mitarbeiter ist bei uns nicht der Fall", versicherte der AUA-Vorstand.

 

(APA)

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10 Kommentare

Pensionsklau

Wenn man den Mitarbeitern die Pensionskassa stiehlt, kann man leicht positiv bilanzieren und sich eine fette Prämie gönnen.
Bravo den Raubrittern!!!

Gast: Gewerkschaftler
31.10.2012 11:03
6 2

Was alles geht, wenn man die Gewerkschaft rausekelt!

Der klasische Beweis, die Gewerkschaft ist obsolet, kostet jedem Unternehmen nur unnötig viel Geld!

Bravo Lufthansa, Ihr den roten gezeigt wo der Hammer hängt!

Die roten waren zu feig, den Mitarbeitern zu sagen, dass der Betrieb AUA in dieser Form, mit den Forderungen der Gewerkschaft, weiterhin zu existieren! SPÖ-die Partei die Angst hat, dem Volk die Wahrheit zu sagen, dass deren Politik, die Politik zum Scheitern ist, dort wo rote Freunde arbeiten, geht jeder Betrieb Pleite, ist leider so, denn die SPÖ hat von "Wirtschaft" keine Ahnung! und die sogenannte "soziale Gerechtigkeit" des lieben Faymann ist die größte Lüge, die je ein roter in Umlauf gebracht hat!

Geld zu nehmen, Betriebe für Inserate zum Eigennutz, aber zum finanziellem Nachteil des Volkes/Wählers zu beauftragen und noch dazu zu feig zu sein, um dazu zu stehen was man gemacht hat, ist wirkoich letztklassig!

Die Volksbefragung wird letztlich sein Sargnagel sein, spätestens zu diesem Zeitpunkt wird der Vierterlkönig zur Kenntnis nehmen, dass dieser unfähige Kanzler, der weder ausreichend Bildung
noch Format hat, als Kanzler unbrauchbar ist!

Jeder Hausmeister macht den besseren Kanzler als dieser Mann der derzeit glaubt, Kanlzer zu sein!

Gast: m1315
31.10.2012 10:44
0 1

Das war's dann....

Bald kann man ja nicht mehr als Gast kommentieren in der Presse. (Wie die Sozi-Zeitungen kommt jetzt auch hier die Kontrolle total). Also dann wohl zum letztenmal. Schön dass die AUA wieder mal ein paar Milliönchen Gewinn erwirtschaftet. Allerdings wird es wohl nur ein kurzes Zwischenspiel sein.

All the best liebe Poster, die noch "gläsern" mitmachen in der Zukunft. Ich mach da nicht mehr mit!

1 0

Re: Das war's dann....

Zu seiner Meinung kann man auch registriert stehen, geistloses herumgrölen ist verzichtbar

Re: Das war's dann....

Ist auch besser so!

AUA = unfit to fly

es hat sich nichts geändert
es gibt immer noch Minhard

Userhinweis

Danke für den Hinweis, der Titel wurde korrigiert!

Ein fantastisches Ergebnis

Es zeigte sich erneut, dass die Vernunft auch gegen gewerkschaftlich organisierten Wahn siegen kann.

Erstmals wieder schwarze Zahlen für AUA

Eine komischer pr-Artikel:

Niemals noch, seit bestehen dieser Fluggesellschaft wurde ein Plus eingeflogen!

Wenn ich da nur so an "Fuchs'ens" private "interkontinentale Linienflüge" auf des Steuerzahlers kosten denke?

Und das Trotz Gewerkschaften!

Gratulation!

Hobbyökonom