Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser hat offenbar nicht nur mit der Justiz, sondern auch mit der Kirche Probleme. Grasser soll Kirchenbeiträge ("Kirchensteuer") teilweise schuldig geblieben sein und sich deswegen selbst angezeigt haben, berichtete die Wiener Wochenzeitung "Falter". Grassers Anwalt Manfred Ainedter bestätigt das im "Kurier".
Die Justiz interessieren Grassers ausstehende Kirchenbeiträge allerdings nicht. Denn wenn der Ex-Minister zu wenig Beiträge bezahlte, war das steuertechnisch für ihn kein Vor-, sondern eher ein Nachteil - er konnte weniger absetzen.
Warum sich Grasser also selbst angezeigt hat, ist unklar. Ainedter weiß es laut "Kurier" nicht. Grasser und sein Steuerberater seien die Einzigen, die wissen, was die Selbstanzeige sollte.
(APA)
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