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Finanzaufsicht lenkt im Streit mit Waldviertler ein

01.11.2012 | 18:11 |   (Die Presse)

Es gäbe legale Alternativen für das strittige Finanzierungsmodell des Waldviertler Schuhhändler Heinrich Staudinger, sagt die Finanzmarktaufsicht (FMA) – etwa die Finanzierung über eine Anleihe.

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Gmünd/Wien/AG. Der Waldviertler Schuhhändler Heinrich Staudinger kann auf eine gütliche Einigung mit der Finanzmarktaufsicht hoffen. FMA-Vorstand Kurt Pribil hat dem Chef der Handelskette GEA im ORF ein Gespräch angeboten, um eine Lösung für dessen alternatives Finanzierungssystem zu finden. Staudinger betreibt laut Ansicht der Behörde Bankgeschäfte ohne Konzession. Das Spareinlagengeschäft sei weltweit den Banken vorbehalten, sagte Pribil. Er zeigte sich aber zuversichtlich, eine „legale Alternative“ für Staudinger zu finden – etwa die Finanzierung über eine Anleihe oder über eine genossenschaftliche Lösung.

Knapp vier Mio. „gesammelt“

Staudinger betreibt zwei Finanzierungsmodelle: Der „GEA-Sparverein“ sammelte bereits knapp drei Mio. Euro an Einlagen von 200 Leuten ein. Die Mindesteinlage beträgt 3000 Euro, der Maximaleinsatz 100.000 Euro. Mit der zweiten Variante sammelte er über 990.000 Euro. Für 200 Euro erhielt jeder „Anleger“ Warengutscheine um insgesamt 330 Euro, die innerhalb von zehn Jahren in 30-Euro-Tranchen ausgezahlt werden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.11.2012)

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6 Kommentare
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hat sich die fma schon einmal die verleihpraktiken bei türkischen unternehmen angesehen?


Re: hat sich die fma schon einmal die verleihpraktiken bei türkischen unternehmen angesehen?

dürfen sie das ?

Gast: ggrujos
02.11.2012 06:50
2 0

waldviertler "G E O"

typisch bank..zuerst gibt man einen kredit,dann hat einer eine idee die der bank nicht gefällt dann setzt man dem betroffenen denn kreditrahmen herunter, weil vermutlich der herr staudinger sich nicht der bankendiktatur beugen wollte.da aber hr.staudinger kein dummer ist,dem hinderniss der bankaus dem weg ging.hetzt man dem kleinen klugen man die bankenaufsicht auf den hals.aber wenn länderinvestitionenvon 30-50mill-eurofür 2mille verkauft werden grunst kein schwein,auch nicht der derbankenausichtsrat...???

Gast: Der Indianer
01.11.2012 21:46
7 0

ALSO ICH BORG MEIN GELD WEM ICH WILL

Was geht das die Banken an?
Oder gibt es in A ein "Bankenmonopol", Hr. Pribil?
Wollen Sie mir vorschreiben, was ich mit meinem Geld zu machen habe?

Die FMA sollte sich lieber um ihre "Schäfchen" kümmern wie z. B. die Kommunalkredit, BAWAG, Hypo, Volksbanken.... und die, von denen wir noch nichts wissen!
Da fürchtet wohl eine Lobby um ihre Pfründe!

Nicht vergessen: Die Bank hat den Rahmen herabgesetzt und nicht der Hr. Staudinger!

Ja soviel Freiheit hat der Ösi nicht - wählt ja auch noch immer SPÖVP ;-))


Gast: Wie das?
01.11.2012 20:07
5 0

Das Spareinlagengeschäft sei weltweit den Banken vorbehalten, sagte Pribil.


Interessant. Ist das so? Wer hat es wann verfügt?
Meines Wissens geht in Demokratien alles Recht vom Volke aus. Und Monopole sind nie gut, wir sind doch alle für den freien Wettbewerb, oder nicht?

Ich finde das Modell GEA ganz prima. Dieser Hr. Staudinger sollte eine Ehrung bekommen.

Die Banken mit ihrem Geld - aus - nix sollten endlich an die Leine, und nicht jene, die reale Werte schaffen.

Hobbyökonom