Iberia streicht 4500 Jobs: "Wir kämpfen ums Überleben"

09.11.2012 | 10:03 |   (DiePresse.com)

Die spanische Fluggesellschaft will fast ein Viertel der Arbeitsplätze abbauen. Iberia will Routen streichen und sich auf rentable Strecken konzentrieren.

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Die spanische Fluggesellschaft Iberia will fast ein Viertel ihrer 20.000 Arbeitsplätze abbauen. Wie das Unternehmen am Freitag in Madrid mitteilte, soll die Belegschaft um 4.500 Mitarbeiter verringert werden. Angesichts der hohen Verluste werde die Gesellschaft Routen streichen und sich auf rentable Strecken konzentrieren. "Iberia kämpft ums Überleben", erklärte Unternehmenschef Rafael Sánchez-Lozano.

Die Dachgesellschaft International Airlines Group (IAG), zu der auch British Airways gehört, hatte zuvor für die ersten neun Monate dieses Jahres einen Verlust von 39 Millionen Euro bekanntgegeben. Im Vorjahreszeitraum hatte IAG noch einen Gewinn von 338 Millionen Euro erzielt.

(APA/dpa)

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3 Kommentare

gut für die Konsumenten

Wenn man bei Iberia ein beim Flug beschädigtes Gepäckstück melden will, wird man so lange herumgeschickt und mit Ausreden abgespeist, bis man schliesslich aufgibt. Am Flughafen selbst bekommt man ein Informationsblatt mit kostenpflichtigen Telefonnummern und zwei e-mail Adressen ausgehändigt - eine Aufnahme des Schadens am Flughafen ist leider nicht möglich. Wenn man an die e-mail Adressen schreibt, bekommt man als Antwort eine Fehlermeldung. Wenn man die kostenpflichtigen Telefonnummern anruft, erfährt man dort, dass man das gleich am Flughafen hätte melden müssen, und ohne Vorgangsnummer kann die/der Mitarbeiter/-in am Telefon leider rein überhaupt nichts machen.

Bei den meisten anderen Fluglinien kann man diese Prozedur gleich am Flughafen innerhalb von 10 bis 15 Minuten erledigen.

Für die Konsumenten wäre es das beste, wenn die Iberia den Flugbetrieb einstellt und andere Fluglinien deren Routen fliegen.

Re: gut für die Konsumenten

Obigen Kommentar kann ich nur bestätigen. Reklamationen werden de facto unmöglich gemacht. Ohne Klage geht überhaupt nichts. Wurde das Ticket allerdings im EU-Ausland gekauft, ist auch das ziemlich aussichtslos, weil viel zu aufwendig. Man würde dazu einen Anwalt vor Ort brauchen....
Das trifft nicht nur auf verlorenes Gepäck zu, sondern auch auf Flugverspätungen oder -ausfälle.

Re: gut für die Konsumenten

Es hat schon seinen Grund warum bestimmte Firmen und Länder so schlecht dastehen.

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