ÖVAG und ihr Ex-Chef wegen Bilanzfälschung angezeigt

15.11.2012 | 19:21 |   (DiePresse.com)

Eine Anlegerin wirft der Volksbanken AG und ihrem Ex-Chef Pinkl vor, sie nicht über das Verlustpotenzial informiert zu haben.

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Die Volksbanken AG (ÖVAG) bzw. ihr früherer Chef Franz Pinkl sind mit dem Vorwurf der Bilanzfälschung konfrontiert. Die Kanzlei Kraft Winternitz habe im Auftrag einer Anlegerin eine entsprechende Sachverhaltsdarstellung eingebracht, untermauert mit einem Privatgutachten des Sachverständigen Bernhard Schäblinger, schreibt das Nachrichtenmagazin "Format". Die Oberstaatsanwältin Beatrix Winkler prüfe den Fall.

Seine Mandantin habe auf Basis der veröffentlichten positiven Zahlen der ÖVAG Geld investiert, über die Risiken des Geschäftsmodells sei nicht ausreichend informiert worden, heißt es im Privatgutachten laut "Format". Pinkl habe bereits im Herbst 2007 von einem Verlustpotenzial im Bankbuch in dreistelliger Millionenhöhe gewusst, die Anleger seien darüber aber nicht informiert worden, heißt es in der Sachverhaltsdarstellung.

Auch der Anlegeranwalt Ingo Kapsch "hat eine Schadenersatzklage gegen die ÖVAG fix-fertig in der Schublade liegen", so das "Format". Erst diese Woche sei eine Zahlungsaufforderung an die Bank ergangen.

(APA)

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4 Kommentare

Hoffentlich....

...hat die Oberstaatsanwältin Beatrix Winkler Ahnung von einer Bankbilanz. Ich bezweifle das, denn das hat eher nur jemand, der im Rechnungswesen einer Bank in einer Führungsposition gearbeitet hat. Hat sie sicher nicht.

Ich kann bezeugen

daß das nie und nimmer zutreffen kann, Zitat " Pinkl habe bereits im Herbst 2007 von einem Verlustpotenzial im Bankbuch in dreistelliger Millionenhöhe gewusst"
Weder Pinkl noch ein Großteil des ÖVAG Managements insbesondere die ÖGV Häuptlinge mit ihrem Präsidenten Eidherr und DDr. Hofinger an der Spitze, wären je in der Lage gewesen eine Bankbilanz zu lesen, geschweige denn, sie richtig zu interpretieren. Also UNSCHULDIG !!! (Vorsicht Ironie!)

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wie ist der Schaden entstanden?

Weiß jemand, wie diese Klägerin inverstiert hat?
Was war das für ein Papier? Oder wra es etwas anderes?

Ingo Kapsch und diese Anlegerin sind schuld daran,....

.... dass man Hrn. Staudinger's Konzept abdrehen wird müssen, nicht die FMA.

Klage abweisen und diese Anlegerin als geschäftsunfähig erklären, sonst bekommen wir nie eine selbständig denkende und mit einem Mindestmaß an Eigenverantwortung handelnde Gesellschaft.

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