Die Volksbanken AG (ÖVAG) bzw. ihr früherer Chef Franz Pinkl sind mit dem Vorwurf der Bilanzfälschung konfrontiert. Die Kanzlei Kraft Winternitz habe im Auftrag einer Anlegerin eine entsprechende Sachverhaltsdarstellung eingebracht, untermauert mit einem Privatgutachten des Sachverständigen Bernhard Schäblinger, schreibt das Nachrichtenmagazin "Format". Die Oberstaatsanwältin Beatrix Winkler prüfe den Fall.
Seine Mandantin habe auf Basis der veröffentlichten positiven Zahlen der ÖVAG Geld investiert, über die Risiken des Geschäftsmodells sei nicht ausreichend informiert worden, heißt es im Privatgutachten laut "Format". Pinkl habe bereits im Herbst 2007 von einem Verlustpotenzial im Bankbuch in dreistelliger Millionenhöhe gewusst, die Anleger seien darüber aber nicht informiert worden, heißt es in der Sachverhaltsdarstellung.
Auch der Anlegeranwalt Ingo Kapsch "hat eine Schadenersatzklage gegen die ÖVAG fix-fertig in der Schublade liegen", so das "Format". Erst diese Woche sei eine Zahlungsaufforderung an die Bank ergangen.
(APA)
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