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Wirtschaftskammer: Industriebetriebe flüchten aus Wien

16.11.2012 | 18:32 |   (Die Presse)

Gebührenlawine, Bürokratie, Parkpickerl: Immer mehr Wiener Industriebetriebe flüchten laut Wirtschaftskammer aus Wien. Die Stadt würde den Unternehmen das Leben immer schwerer machen.

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Wien/Red. Für die Wirtschaft in Wien wird es immer enger – damit auch für die Arbeitsplätze. Am Freitag präsentierte Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, die neuesten Daten. Und die sehen alles andere als gut aus – vor allem für die Wiener Industrie.

„Rund 13 Prozent der etwa 800 klassischen Wiener Industrieunternehmen haben in den vergangenen zwei Jahren mit zumindest Teilen ihres Betriebs Wien verlassen“, erklärte Jank. 40 Prozent dieser Unternehmen wanderten nach Niederösterreich ab, 60 Prozent gleich direkt ins Ausland.

Die Dramatik ist in der langfristigen Entwicklung der Industriearbeitsplätze noch deutlicher abzulesen. 1990 waren noch 115.000 Menschen bei Wiener Industriebetrieben beschäftigt. Im Jahr 2000 waren es nur mehr 75.000. Und heute sind es nur mehr 55.000. Wobei an der Industrie heute auch noch rund 200.000 andere Arbeitsplätze hängen (Zulieferer etc.).

 

„Massiver Standortnachteil“

Der Strukturwandel allein ist nicht an dem massiven Abbau von Industriearbeitsplätzen schuld, erklärt Jank. Vielmehr würde die Stadt den Unternehmen das Leben immer schwerer machen. Gerade die massiven Gebührenerhöhungen in jüngster Zeit hätten laut Kammerumfrage nicht wenige Unternehmen dazu bewogen, einen Umzug nach Niederösterreich zu erwägen, kritisierte Stefan Ehrlich-Adam, Spartenobmann der Industrie in der Kammer: „Erst Anfang dieses Jahres wurde die U-Bahn-Steuer auf einen Schlag um 180Prozent erhöht.“ Ein Industriebetrieb mit 250 Mitarbeitern müsste nun jährlich rund 17.000 Euro mehr zahlen, so Ehrlich-Adam. Dazu käme die 33-prozentige Erhöhung des Wasserpreises, sechs Prozent mehr für Abwasser sowie Müll. Und die massive Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung in Wien würde Betriebe ebenfalls in Probleme bringen und Abwanderungsgedanken verstärken, so Ehrlich-Adam: Denn viele Industriebetriebe würden für Mitarbeiter ohne Auto kaum erreichbar sein. Gleichzeitig würde durch die „Pickerl“-Ausweitung der Wirtschaftsverkehr behindert. Und: Die Grundstückspreise in Wien seien enorm hoch, die Stadt stelle nicht genug Flächen zur Verfügung, so Ehrlich-Adam: Von 2001 bis 2012 sei die industriell gewidmete Fläche deutlich um rund 16 Prozent auf 2238 Hektar gesunken.

 

Brauner kontert Angriffe

Laut Umfrage sehen 66 Prozent der Industriebetriebe die hohen Kosten (Gebühren, Betriebskosten, Lohnkosten) als Standortnachteil, 60 Prozent die hohen Grundstückskosten und 55 Prozent die Wiener Bürokratie. Dazu Jank: Aktuell gebe es mehr als 8000 Landesgesetze und Verordnungen, die selbst für versierte Juristen schwer zu überblicken sind.

Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner ist von der Kritik völlig überrascht: „Ich bin verwundert, dass die Wirtschaftskammer den Standort Wien plötzlich so schlechtredet.“ Die „Financial Times“ habe Wien vor Kurzem im Bereich „cities of the future“ auf Platz drei und im Bereich „wirtschaftliches Potenzial“ auf Platz eins gewählt. Und nun komme die Wirtschaftskammer „mit dieser Schärfe an Kritik“. Was Brauner ebenfalls stört: Es gebe eine Arbeitsgruppe, die Maßnahmen für eine Verbesserung des Wirtschaftsstandorts Wien erarbeitet. Dort ist auch die Wirtschaftskammer vertreten. Und dort sei nichts von Kritik zu hören gewesen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.11.2012)

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78 Kommentare

Re: Renate Brauner ist von der Kritik völlig überrascht?

Haben sie von den Quotenweibern etwas anderes erwartet? Wichtig ist, das Paddeibüchl stimmt, Kenntnisse für ihr Ressort sind nicht notwendig, Hauptsache Frau.

1 0

Re: Re: Renate Brauner ist von der Kritik völlig überrascht?

ja leider haben wir zuviele Kröten, pardon Quotenweiber.

15 0

Re: Renate Brauner ist von der Kritik völlig überrascht?

Es geht sogar noch dreister als von Honecker:
Die Frau vom Honecker predigt bis heute in Südamerika die tollen Vorteile der DDR!

Für ihre Mitschuld hätte sie sich eigentlich schon vor 30 Jahren die Kugel geben müssen!

Industriebetriebe flüchten aus Wien

Gott sei Dank, hat man in Wien (Wohngebiet !)
eingesehen, dass Industriebetriebe im Wohngebiet nichts zu suchen haben. Ich bin lärmgeschädigt:
1. Fa mit Kabeltrommeln bekommt um 5 Uhr
mit Hubstapler Kabeltrommeln geliefert oder werden abgeholt.
2. Catering Fa lässt Dieselmotor des LKW einen ganzen Vormittag laufen, um das Kühlaggregat
aufzuladen.
Immer mehr Wiengeschädigte flüchten aus "Wohngebiet" Wien, um zwischen 22 Uhr und
6 Uhr in Ruhe schlafen zu können !
Solche Industriebetriebe dürften nur in einem
Gewerbegebiet außerhalb von einem Wohngebiet angesiedelt sein !
Warum nehmen sich die Politiker kein Beispiel
an das Ausland ? Nächstes Frühjahr 2013 bekommen sie sicher die Rechnung präsentiert !!

34 1

"Gott sei Dank flüchten Industriebetriebe aus Wien"

Lass raten: Du bist
* Wiener Beamter
* arbeitslos
* bei der AK angestellt
* bei der SPÖ
?

Re: "Gott sei Dank flüchten Industriebetriebe aus Wien"

Keins von den aufgeführten 4 Punkten.
Ich bin selbständiger Kaufmann und blicke
auch im Ausland über den Tellerrand hinaus !
Als Heimkehrer war ich 36 Jahre im Ausland und kann Vergleiche anstellen.

Der Wiener "Wegschaugesellschaft" sollte man endlich die Augen öffnen !

Wr.Wirtschaftsbund wird aktiv

Während ein Teil der Wiener zum Parpickerl abstimmen durfte,wurde ein weit größerer Anteil unserer Bürger in dieser causa chancenlos vergewaltigt.
Das ist der schwerste Amtsmissbrauch des zuständigen Behördenverantwörtlichen in der 2.Republik.
Weder ein österreichisches noch ein europäisches Gericht wird dieser Ungleichbehandlung von Menschenrechten folgen und zustimmen können.
Als ultima Ratio verbleibt uns vorerst nur,dem Aufruf des Wr. Wirtschaftsbundes am 20.11.12 um 9 Uhr Hütteldorferstr./Leyserstr.
zu folgen.

große und wichtige teile von IBM ziehen nach Prag!!!

aufwachen aus dem Rausch herr Bürgermeister! wie viele betriebe wollen sie noch ziehen lassen?! es stehen schon ganze Bürohauser in Wien leer!


Wäre es nicht interessant hier ein bißchen zu differenzieren

- Wie definiert Jank und Brauner "Industriebetrieb"?
- Ist es gut dass ein "Industriebetrieb" in der Stadt ist?
- Ist Stadt auch der 1. Bezirk oder meint Jank mit Stadt die Randbezirke?
- Wieviele Pendler arbeiten in diesen Industriebetrieben wieviele Wiener?

Das wären halt wichtige Informationen zur "Flucht" der Industriebetriebe um hier als LeserIn differenzierter beurteilen zu können.

Es kann ja nicht sein dass Industriebetriebe in der Stadt gehalten werden auf Kosten der Pendlerbegünstigungen und zu Lasten der Anrainer = Subventionierung von Industrie zur Sicherung der Abgaben in der jeweiligen Gemeinde. Man könnte ja auch im Ausgleich den Anrainern von Hauptverkehrsstrassen und Industrieunternehmen auch Ausgleichzahlungen für die verminderte Lebensqualität bezahlen. (Inverse zur Pendlerpauschale).

Einfach losplärren ist zu wenig.

Re: Wäre es nicht interessant hier ein bißchen zu differenzieren

1. industriebetriebe definieren sich (im gegensatz zu gewerbebetrieben) durch ihre größe und mitarbeiterzahl

2. industriebetriebe sind für die stadt deshalb gut, weil sie gemeindesteuern zahlen. die lohnsummensteuer errechnet sich aus der lohnsumme. heißt viele mitarbeiter = viel steuer an die stadtkasse.
dafür, dass die anrainer mit industrie leben können gibt es reichlich umweltschutzauflagen.

3. im 1. bezirk werden sie wohl nicht viele industriebetriebe finden.

4. ob die mitarbeiter pendler oder wiener sind ist völlig irrelevant. die lohnsummensteuer kassiert auf jeden fall wien. wollen sie vielleicht zwischen wien und niederösterreich grenzzäune aufstellen? wir haben jetzt eine europaweite reisefreiheit und dann bauen wir um wien eine "berliner"mauer und brandmarken die niederösterreicher als "ausländer"??

Re: Re: Wäre es nicht interessant hier ein bißchen zu differenzieren

Danke für den Hinweis! Meine Frage war aber sowieso eher rhetorisch. Man kann ja bei den Politikern nicht voraussetzen dass Sie auch wissen wovon sie sprechen.

Und ich will auch keine Mauer zwischen Wien und Niederösterreich aufziehen. Jedoch möchte ich die Sinnhaftigkeit des öffentlich geförderten Pendlertums zwischen Arbeitsplatz in der Stadt und dem Leben auf dem Land schon verstehen.

spielt ja alles keine rolle:

wir verdoppeln die u-bahnsteuer,
wir erschweren den mitarbeitern das leben durch flächendeckende kurzparkzonen bis zum stadtrand,
wir erhöhen die wassergebühren um 1/3

das alles in einem jahr!

und dann wundern uns sehr, warum denn die betriebe nur mehr raus wollen, aus dieser stadt.


18 1

Re: und dann wundern uns sehr, warum denn die betriebe nur mehr raus wollen

Für die Politik sicher "nicht vorhersehbar". Denn um etwas vorherzusehen muss man über mögliche Konsequenzen nachdenken. Und zum Nachdenken benötigt man ein gewisses Minimum an Verstand.

Griechisches Management!

!

Re: Griechisches Management!

management by destroying

was die Parkpickerl betrifft werden's ja sicher etwas anbieten können

daß die Firmen wieder gratis überall parken können.

Dann zahlen nur mehr die Menschen horrende Summen um im öffentlichen Raum stehen bleiben zu können und die Konzerne können sich wieder die Hände reiben.

Re: was die Parkpickerl betrifft werden's ja sicher etwas anbieten können

Ich habe eine kleine Firma in Wien, komme selbst aus NÖ. Kommunalsteuer darf ich in Wien an die Gemeinde zahlen, parken darf ich nicht (obwohl fast immer viele Parkplätze frei sind)? Ich könnte jedem meiner Mitarbeiter 80€ mehr im Monat bezahlen, so zahle ich es halt an den Parkgaragen Betreiber.

Re: was die Parkpickerl betrifft werden's ja sicher etwas anbieten können

Dum, dümmer griechisch!

Old-Tech out, High-Tech in

Die "Industrien" die nicht konkurentfähig sind, werden so oder so aus. wichtig ist daß High-Tech angesiedelt werden. Man kann auch nicht die seltene Erde oder Sililzium in Tokio produzieren.

@ "Walter2"

Dein Beitrag ist voll von schweren Fehlern. Und da meine ich noch gar nicht die inhaltlichen.

14 1

Re: High-Tech angesiedelt

Dazu müssten Sie aber Wien nach Asien transferieren.

Denn woher sollten die Mitarbeiter für High-Tech kommen? Man muss sich heute schon darüber freuen, wenn ein Abgänger einer HTL die Verdrahtung eines Wechselschalters bei einer Wohnungsinstallation beherrscht.

Re: Re: High-Tech angesiedelt

Wobei man auch sagen muss, dass dies in der HTL meistens gar nicht mehr gelehrt wird und Abgänger oft keine Ahnung haben wo sie eigentlich hingehören.

Re: Re: Re: dass dies in der HTL meistens gar nicht mehr gelehrt wird

Der Clou an meiner Feststellung ist jener: Um einen Wechselschalter, Kreuzschalter, und ähnliche Dinge zu verdrahten, egal ob in Natur oder auf Papier, braucht man das nicht auf einer HTL zu lehren.

Es würde genügen, wenn man die immer gelehrten Grundlagen tatsächlich verstanden hätte, und sie auf andere Situationen übertragen könnte.

Und genau das, nämlich Wissen auf andere Situationen (als die auswendig gelernten) zu übertragen und diese damit beurteilen und lösen zu können, findet man heute immer weniger.

Re: Re: Re: Re: dass dies in der HTL meistens gar nicht mehr gelehrt wird

Wenn Sie damit sagen wollen, dass man in der HTL keine Wechselschaltung auswendig lernen soll / muss sondern technisches Denken bzw. Verständnis erhält, dann ist dies natürlich richtig.

Re: Re: Re: Re: Re: dass dies in der HTL meistens gar nicht mehr gelehrt wird

zu "sondern technisches Denken bzw. Verständnis erhält" ein halbes Bingo.

Aus meiner Sicht wäre "... erhalten soll" korrekter, denn offensichtlich erhalten es nicht alle. Ob die Ursache bei den Prof. und/oder Schülern liegt, wäre noch ein gesondertes Thema.

und irgendwann

ist Wien dann das lebenswerteste Museum der Welt...

Re: und irgendwann

...mit, natürlich, horrenden Eintrittsgebühren.

26 2

Re: und irgendwann

ist es schon. wir sind aus dem 1.bezirk nach niederösterreich gegangen. von fiakern, radfahrern, spass am rathausplatz können wir nict leben. dort hat uns als produzierender betrieb allerding eine tourismusinteressentenabgabe erwischt. jetzt gehen wir nach bratilava.

17 4

Zwei Frauen die beide ziemlich unfähig sind

und Schwachsinn reden! Aber ich kann die Betriebe verstehen!

Wer

Brauner, Häupl und die Griechin sowie Pröll und Gabmann jemals auf einem Bild gesehen hat, weiß was ein aufrechter, freiheitsliebender Mensch zu tun hat.

Sie flüchten

aus dem postkommunistischen Wien durch das christlichsozialistische Niederösterreich in die freie Welt nach Bratislava+Co.

Re: Sie flüchten

Dort wird man extrem freundlich zu fairen Konditionen aufgenommen. Schade um den Wirtschaftsstandort Wien!

Wirtschaftsstadträtin Brauner ist überrascht

dass immer weniger Betriebe in Wien angesiedelt sind.

Wen wundert es, die würden nicht einmal bemerken, wenn kein Betrieb mehr in Wien ist.

Ihre Argumentation: Wir stehen in der "Financial Times", das kann gar nicht sein!

Rot/Grüne Wirtschaftspolitik eben, umweltschonend und kompetent nur für die Zeitung.
Solange es der Wähler glauben will.......

Auch diesmal konnte Rot-Grün nicht durch Wirtschaftskompetenz überzeugen

Surprise, surprise!

Bürokratie!

Habe versucht in Wien ein neues Gewerbe anzumelden und wurde so mit bürokratischen Schikanen konfrontiert, dass die Firma nun in Bratislava angemeldet wurde und die Wirtschaftskammer ein Zwangsmitglied weniger hat.

Re: Bürokratie!

Das kann ich nicht bestätigen. Ich habe mich vor ca. einem Jahr selbständig gemacht und die Servicestelle der WK hat alle Behördenwege erledigt. Ich musste nur 2x hin = war sehr zufrieden.

Re: Re: Bürokratie!

Es ging um ein neues Gewerbe, das zu einem bestehenden zugeordnet wurde, wofür eine sinnlose Ausbildung und Prüfung zu absolvieren gewesen wäre. Bratislava: freies Gewerbe - kein Problem 17Prozent Steuersatz hat auch was für sich,oder?

Re: Re: Re: Bürokratie!

Wie Sie das beschreiben wäre in diesem Fall der richtige Adressat Ihrer Beschwerde die Berufsvertretung, also die WKÖ

Re: Re: Re: Re: Bürokratie!

tut mir leid, aber das ist unsinn.
die wkö macht die gesetze nicht.

"Denken und Handeln" in Regionen

Wann wird endlich in die Köpfe der Forumsteilnehmer (nicht nur in diese!) eindringen, dass ein auseinander dividieren von Wien und dem Umland nicht (mehr) möglich ist!?
Wann kapiert man endlich, dass z.B. im Umland von Wien hunderttausende (Ex-)Wiener leben, die sich nach wie vor zurecht noch als (echte) Wiener fühlen können (im Gegensatz zu sehr vielen Zugezogenen - damit meine ich gar nicht Ausländer - sondern diejenigen, die aus den anderen Bundesländern kommend in Wien wohnen, die dann als Wiener gelten??)
Zu makaberich: da sollen dann die Wiener mit den Öffis nach Mödling fahren und die "Mödlinger" kriegen dann das Parkpickerl? weil Parkplätze gibts in Mödling auch kaum!)

NEIN! ...denn wir leben in Regionen!! wie z.B. im sog. Speckgütel von Wien, mit 2,5 Millionen Menschen!! Das "Aussortieren" von Wienern, N.Ö. (Blgd)und das ggs. "Aufhetzen" ist daher UNSINNIG !!

sh. nur z.B.

http://www.stadt-umland.at/
http://www.viennaregion.at/

26 5

ja das ist häupls wirtschaftspolitik

was denken sich diese hirnlosen von der spö es gibt immer weniger jobs in dieser stadt und was hört man von der spö wir sind die besten,schönsten und die tollsten.weg mit diesen halsabschneidern.die realität ist eine vollkommen andere häupl sollte mal sehen wie es ist 1000 euro netto zu verdienen und 600 euro miete zahlen muss zu viel zum sterben zu wenig zum leben.immer mehr leute können sich das heizen nicht leisten und haben am 15 des monats nichts zu essen.aber häupl alles ist bestens.

Na dann warten Sie ...

... bis erst die Frauenquote beim leitenden Personal kommt. Wien ist noch nicht kaputt genug - bis 2013 geht noch ein bisserl was.

Re: Na dann warten Sie ...

warum wollen sie denn alles selber entscheiden?
es gibt doch unseren lieben großen bruder (pardon unsere lieben großen schwestern vassilakou und brauner nicht vergessen)!

der/die sagen ihnen schon, ob sie den weg in die arbeit mit auto oder öffi zurückzulegen haben oder wen sie in die chefetage ihrer firma setzen dürfen.
vertrauen sie doch auf deren weisheit und es wird ihnen wohlergehen.


ich hab meine Firma ...

... schon vor über 10 Jahren nach NÖ verlegt.
Eine der besten Entscheidungen.
In den Bezirk Mödling pendeln inzwischen mehr Wiener ein als aus.
Pfeif auf Wien. Wien den Wienern!

EINEN Kollateralnutzen hat dieses Rot-Grüne Zerstörungsexperiment: Dadurch wird dieser ekelhafte Unsinn auf Bindesebene für jahrzehnte keine Chance mehr haben.

Die Stadt Wien IST ein immenses Finanzloch!

Obwohl die Genossen doppelt am österreichischen Steuerkuchen zehren: als Stadt/Gemeinde UND ZUSÄTZLICH als Bundesland. Nur durch dieses Kassierer-Privileg hat sich der rote Wasserkopf bis heute halten können, doppelt so viel Geld zu verschwenden als andere Städte war sogar für Wien nicht einfach.

Das hat sich aber jetzt geändert, siehe Schuldenentwicklung. Und so wird die "lebenswerteste Stadt der Welt" zu einem Indianerreservat für Mindestsicherer, Zuzüglinge, Pensionisten und Beamten. Und zahlen dürfen das die "Gscherten" von AUßerhalb.

Re: EINEN Kollateralnutzen hat dieses Rot-Grüne Zerstörungsexperiment: Dadurch wird dieser ekelhafte Unsinn auf Bindesebene für jahrzehnte keine Chance mehr haben.

Bundesebene

Zu Wesentlichem nimmt Frau Brauner niemals Stellung. Warum, bitte?


Welche Stiftungen in welchen Höhen wurden wann von Befugten, oder auch von Unbefugten, mit oder ohne Auftrag der Stadt Wien aus Geldern im Eigentum der Wiener - nicht in dem Ihren, Frau Brauner - im Ausland angelegt?

Wer sind die Zugriffs-Berechtigten?

Warum informiert Frau Brauner die Wiener nicht über deren Eigentum?

Können, oder wollen Sie nicht endlich Ihrer Informationspflicht nachkommen?

16 1

die Politiker halten sie sich für so toll und verstehen nicht, dass betriebe nicht zu ihren freunden zählen! man muss heutzutage wirklich ein masochist sein, um in wien ein betrieb überhaupt arbeiten zu lassen, geschweige denn etwas produzieren oder verkaufen!


6 20

Es

will mir wirklich nicht eingehen, warum die WKÖ derartig plump das schwarze Geschäft besorgt...
In allen Städten der Welt wandern die Industriebetriebe eher an den Rand oder das Umland. Der Grund dafür sind aber doch wohl eher die Grundstückspreise, die in zeiten zunehmender Flexibilisierung schnelle Expansion etc. unmöglich machen.
Als Wahlkampfmeldung enttant sich das ganze aber v.a. wegen der lächerlichen Parkpickerlraunzerei. Wie viele Industriebetriebe liegen denn bitte in der betroffenen Zone? Auf die Schnelle fällt mir da überhaupt nur die Gegend um die Wattgasse im 17. ein. Und da kommt man sehr wohl sehr schnell mit den Öffis hin.

14 3

Re: Es

Danke für den schönen Leserbrief -
Genosse!
Freundschaft.

3 7

Re: Re: Es

Selbst wenn ich einer wäre (was ich nicht bin) - gibt es irgendein Argument dagegen?

Hobbyökonom