"Staudinger verdient Preis für geniales Marketing"

12.12.2012 | 07:52 |   (DiePresse.com)

Der Waldviertler Bankenrebell Heini Staudinger traf bei einer Diskussion auf FMA-Chef Helmut Ettl. Dabei wurde es emotional.

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Zu einem emotionalen Match zwischen Freiwirtschaftlern und Anlegerschützern geriet am Dienstagabend in Wien eine Diskussion, an der der Waldviertler Bankenrebell Heini Staudinger und FMA-Chef Helmut Ettl teilgenommen haben. Während sich die FMA bemühte, der Schuhfirma GEA goldene Brücken in die aufsichtsrechtliche Legalität zu bauen, erklärte Staudinger, die Sache gehe längst über einen Einzelfall hinaus. "Es geht nicht mehr nur um den Heini oder die GEA, es geht um eine Lösung für alle kleinen und mittlleren Unternehmen in Österreich", sagte Staudinger, der die vor wenigen Tagen erlassenenen FMA-Bescheide gegen ihn vor den Höchstgerichten bekämpfen will.

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Die Behörde hatte ihn aufgefordert, drei Millionen Euro an seine 250 Einleger zurückzugeben, da er nicht berechtigt sei, Bankgeschäfte durchzuführen. Staudinger empfahl der FMA, sich lieber auf die Suche nach verlorenen Bankenmilliarden zu begeben anstatt seine Firma aufs Korn zu nehmen. "Bürgerbeteiligung versus Bankenmonopol" hieß die vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) veranstaltete Podiumsdiskussion in Wien, zu der zahlreicher Fans des "Bankenrebellen" gekommen waren. Staudinger verdiene einen Preis für geniales Marketing, die FMA könne ihrerseits aber nicht darauf verzichten, das Gesetz durchzusetzen, da sie sich sonst des Amtsmissbrauchs schuldig mache, betonte Ettl.

"Österreicher stehen Geld naiv gegenüber"

Schützenhilfe bekam er von SP-Finanzsprecher Jan Krainer, der darauf hinwies, dass es auch um die Rechte jener gehe, die Geld herliehen. Der Veranstalter, VKI-Geschäftsführer Josef Kubitschek, erzählte, dass der Verein für Konsumenteninformation an unzähligen Verfahren gegen dubiose Finanzpraktiken beteiligt sei und dass die "Österreicher dem Thema Geld noch sehr naiv gegenüberstehen".

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Information müsse sein, er wolle aber selbst entscheiden können, wem er wofür sein Geld überlasse, erklärte Volker Plass von der Grünen Wirtschaft. Ins gleiche Horn stieß der VP-Nationalratsabgeordnete Michael Ikrath, im bürgerlichen Beruf Generalsekretär des Sparkassenverbands. Noch notwendiger als Fremdmittel seien künftig "leistbare und attraktive Formen der Eigenmittelfinanzierung", sagte er.

"Anarchistische Züge Staudingers"

An der Diskussion nahm auch Reinhard Heiserer vom Spendenverein "Jugend eine Welt" teil, der bis vor kurzem ähnliche Probleme mit der FMA gehabt hatte. Heiserer zeigte sich mit der zwischenzeitlich erzielten Lösung wenig zufrieden, weil sie die Geldgeber (Spender) der Organisation schlechter stelle als die anderen Gläubiger des Vereins.

"Wir haben die eine Seite mit den leicht anarchistischen Zügen Staudingers gehört und die andere Seite mit den leicht bürokratischen Zügen der FMA. Nun gilt es, eine Synthese zu finden", resümierte Ikrath.

(APA)

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155 Kommentare
 
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Das ist ein komisches "Argument"

"Argument" in Anführungsstrichen: "Staudinger verdiene einen Preis für geniales Marketing", wie FMA-Ettl laut Bericht "betonte". Damit unterstellt Ettl, Staudinger habe den ganzen Konflikt mit der FMA marketingmäßig geplant und der ganze Konflikt sei in Wahrheit nur eine "Marketingaktion". Ich vermute zwar, dass sich sein Konflikt mit der FMA positiv auf die Umsatzzahlen der Waldviertler auswirken wird, dennoch bin ich überzeugt, dass es Heini Staudinger nicht um mehr Umsatz und mehr Profit geht. Das könnte er anders leichter erreichen, er müsste dazu im Waldviertel nur Personal entlassen und die Produktion in Billiglohnländer auslagern, wie das viele andere (ganz gesetzeskonform) tun. Dass er das nicht tut, ist ihm hoch anzurechnen und entlarvt Ettls Marketing"argument" als billigen Trick, einen mutigen Unternehmer mit schönen Worten schlechtzureden.


Das ist ein komisches "Argument"

"Argument" in Anführungsstrichen: "Staudinger verdiene einen Preis für geniales Marketing", wie FMA-Ettl laut Bericht "betonte". Damit unterstellt Ettl, Staudinger habe den ganzen Konflikt mit der FMA marketingmäßig geplant und der ganze Konflikt sei in Wahrheit nur eine "Marketingaktion". Ich vermute zwar, dass sich sein Konflikt mit der FMA positiv auf die Umsatzzahlen der Waldviertler auswirken wird, dennoch bin ich überzeugt, dass es Heini Staudinger nicht um mehr Umsatz und mehr Profit geht. Das könnte er anders leichter erreichen, er müsste dazu im Waldviertel nur Personal entlassen und die Produktion in Billiglohnländer auslagern, wie das viele andere (ganz gesetzeskonform) tun. Dass er das nicht tut, ist ihm hoch anzurechnen und entlarvt Ettls Marketing"argument" als billigen Trick, einen mutigen Unternehmer mit schönen Worten schlechtzureden.

Das ist ein komisces


logisch, dass der herr staudinger

nicht den konsens sucht. einerseits schafft der schwellende konflikt viel publicity ( und werbung für ein gutes produkt ), andererseits will er eine langfristige lösung für alle.
die fma kann einem in dem punkt leid tun, dass sie nach dem gesetz handeln muss, es aber leider in der vergangenheit sträflich verabsäumt hat, auch so vehement zu agieren. nur damals waren die gegner scheinbar größer und stärker. es ist wie wenn ein verkehrspolizist die schwarzen, rasenden limousinen durchwinkt, den etwas zu schnellen normalbürger aber sofort mit bußgeld bestraft. staudinger als populisten zu bezeichnen halte ich für falsch, er genießt einfach mehr vertrauen als die banken, die fma, die politik. bis jetzt zu recht.

Der ausführende Ast hat aber ein paar Problemchen

1) Rechtlich gesehen müssen die FMAler irgendwie nicht sattelfest sein, sonst hätten sie JugendEineWelt in Ruhe gelassen. Aber nein, zuerst schießen und dann feststellen, dass es falsch war.

2) wie lange macht Staudinger das schon? Das Modell gibts schon lange und jetzt auf einmal, obwohl es keine Gesetzesänderung gegeben hat, wäre es illegal.
So eine Methode kommt normalerweise in Russland vor, wenn man wen Unbequemen weghaben will

3) bedeutet eine Banklizenz, dass man alles tun darf?
Wohl schon, sonst würden einige Banken mit ihren Geschäften nicht durchkommen.

Staudinger mag formal gegen das Gesetz verstoßen haben, aber das tun alle Privaten, die von ihren Eltern, Verwandten, Freunden Geld bekommen und sich irgendwie Dankbar erweisen.

Bis jetzt war alles kein Problem, weil die Gesetzeslage so behandelt wurde, wie die Menschen es verstanden haben: Investieren heißt Risiko übernehmen.

Die Auslegung ist in eine Schieflage geraten: Die Menschen verstehen, dass ein Unternehme Geld zum Wirtschaften braucht, die Menschen verstehen aber nicht,
- warum man die Hypo nach massiven FMA-Fehlern mit 1,5 unterstützen muß,
- oder warum Meinl derartige Fondkonstruktionen verkaufen durfte

und da wissen sie noch gar nicht, dass "ihre" Aktien und Goldwerte gar nicht im Depot liegen sondern nur garantiert sind. Garantiert von Banken die bekannt sind, dass sie Hebel damit bauen, in dem sie ungedeckte Garantien verkaufen.

Wo die FMA von alleine aktiv wird, ist nichts bis wenig

Dort, wo man sie mit der Nase draufstossen läßt, ist sehr viel:
https://www.google.at/search?num=50&hl=de&newwindow=1&safe=off&client=firefox-a&hs=Vq3&tbo=d&channel=rcs&q=Salzburger+Finanzskandal+FMA&oq=Salzburger+Finanzskandal+FMA&

manche

brauchen vorschriften, befehle, anweisungen und manche die freiheit selbst zu denken, handeln und auch verantwortung zu nehmen.
darum kann es im falle staudinger zu keiner einheitlichen meinung kommen.

Staudinger entpuppt sich als Querulant

Als der "Fall Staudinger" vor ein paar Wochen publik wurde, konnte ich noch den Eindruck gewinnen, dass da einem kreativen Unternehmer von der Bürokratie unrecht getan wird. Das Bild ist nun klarer - und hat sich geändert:
1) Die FMA MUSS gesetzeskonform handeln und handelt daher richtig.
2) Das Gesetz betreffend Bankenkonzession hat Sinn.
3) Privatanleger bei Staudinger genießen KEINEN Einlagensicherungs-Schutz.
4) Staudinger lehnt in querulantischer Art Lösungskompromisse ab.

Staudinger hält sich an die Gesetze.

Seine Verträge halten sich an das allgemein bürgerliche Gesetzbuch ABGB. Dort sind Kreditgeschäfte klar geregelt (§ 988 ff.). Unüberraschenderweise passt das aber den Banken nicht, weil ihnen dadurch Profit entgeht.

Re: Staudinger hält sich an die Gesetze.

Staudinger hält sich eindeutig nicht an Gesetze das ist nunmal Tatsache aus folgenden Gründen:

Er nimmt Gelder von Kunden und zahlt ihnen 4% Zinsen, ein kristallklares Bankgeschäft, es gibt ein Urteil vom VwGH 2008 wo genau aufgelistet ist, was Bankgeschäft ist und zwar schon dann wenn dadurch Zinsen gezahlt werden, ein weiterer Grund ist wenn dadurch ein wirtschaftlicher Gewinn geschlagen wird, so beides trifft für Herrn Staudinger zu.

Im FMA Bescheid steht das er eine Genossenschaft gründen will, die FMA hat ihm Fristen gesetzt, als diese verstrichen waren hat die FMA gesagt er soll um eine Fristverlängerung ansuchen bis wann er die Genossenschaft gründet, darauf hin hat sein Steuerberater mit Herrn Staudinger gesprochen und er hat erklärt, das er keine Fristverlängerung will, somit hat die FMA den Bescheid ausstellen müssen.

Wenn jetzt noch einer sagt die FMA war nicht bereit für alle möglichen Kompromisse, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Das ist reinstes Marketing und Popolimus was Staudinger hier betreibt und so viele Leute fallen auf ihn herein, das ist einfach eine traurige Geschichte.

Zu dem Bankkredit den er nicht bekommen hat, mir ist nur bekannt das er bei der Öber. Sparkasse war und sonst nirgends, warum holt man nicht mehere Angebote von Banken ein, macht normalerweise jeder
Häuslbauer.

Soviel zum Unternehmer Staudinger.

Re: Re: Staudinger hält sich an die Gesetze.

das ganze ist nur ein namensspiel. ist es eine (verbotene) spareinlage des anlegers, der 4% zinsen bekommt -

oder

ist es ein kredit eines kreditgebers, der 4% zinsen verlangt (stille beteiligungen an unternehmen sind natürlich nicht verboten)

staudinger hat wohl kaum jemals behauptet, ein sparinstitut zu sein, seine geldgeber haben immer gewusst, dass sie in eine firma investieren. nicht eingehalten wurden lediglich kostspielige bürokratische hürden.


Sie haben offensichtlich keine Ahnung vom ABGB.

Die Sache mit den Zinsen ist im ABGB geregelt. Einfach nachlesen.

Re: Sie haben offensichtlich keine Ahnung vom ABGB.

So es gibt 3 Urteile vom VwGH aus den Jahren 2005,2006 und 2008 und das gibt Aufschlüsse auf das BWG.

Für diese Tatsache ist nicht nur das ABGB anzuwenden, sondern auch das BWG und das hat der VwGH eindeutig festgestellt, das solche Arten der Finanzierung dem BWG unterzuordnen sind.

Herr Staudinger soll doch nicht so tun als sei ihm das nicht bekannt.

Es sei ihm zu raten, das ganze vernüftig anzugehen, eine der vielen Möglichkeiten nutzen und der Kuchen ist gegessen, nicht als Retter der KMU hinzustellen.

Bitte Quellen (Links) angeben.

Mit herzlichem Dank im Voraus!

Re: Bitte Quellen (Links) angeben.

Z.B. VwGH 2005/17/0195 und VwGH 2006/17/0006.

Re: Staudinger hält sich an die Gesetze.

Das ist doppelter Unsinn!
1) Kreditgeschäfte sind im Bankwesengesetz (BWG) geregelt.
2) Staudinger betreibt kein Kreditgeschäft sondern Spareinlagengeschäft. Das ist erst recht im BWG geregelt.

Das Spareinlagengeschäft ist im BWG geregelt?

Wirklich?
Bitte die entsprechenden Paragraphen zitieren. Viel Glück!

Re: Das Spareinlagengeschäft ist im BWG geregelt?

ja, wirklich!
§ 1 Abs 1 Z 1 BWG

Bitte nochmal lesen.

Da wird das "Einlagengeschäft" erwähnt. Geregelt wird nichts. Und definiert schon gar nicht. (Was das Gesetz besonders problematisch macht.)

Re: Re: Staudinger hält sich an die Gesetze.

und das ist eben der allergrößte unsinn: denn wenn staudinger einlagengeschäft (Z1) betreibt, dann tut das jeder unternehmer, der im rahmen seines betriebs ein darlehen (von wem auch immer) entgegennimmt um damit zu wirtschaften. denn der tatbestand des § 1 Z1 BWG unterscheidet nicht, von wem das geld kommt. und genau das ist auch, warum das argument der FMA, sie vollziehe nur geltendes recht, ein blödsinn ist. lesen sie einfach mal in der kommentarliteratur zum BWG (zB Dellinger) nach, bevor sie hier halbweisheiten zum besten geben.

Re: Re: Re: Staudinger hält sich an die Gesetze.

Einlagentatbestand:
1. Entgegennahme von fremdem Geld (Zahlungsmittel analog zu § 1 EuroG, d.h. auf Euro lautende Banknoten sowie auf Euro und Cent lautende Münzen und Sammlermünzen). Darüber hinaus fallen wohl auch Buchgeld und ausländische gesetzliche Zahlungsmittel unter den Geldbegriff des § 1 BWG. Der Ausdruck „fremdes Geld“ ist so zu verstehen, dass Einlagen auf Gesellschaftsanteile sowie Genossenschaftsanteile und Aktien ausgeschlossen bleiben.
2. Rückzahlbarkeit der entgegengenommenen Gelder: Als wesentlich für den Tatbestand der Einlage gilt der unbedingte Rückzahlungsanspruch, sodass Zahlungen, bei denen ein Anspruch auf synallagmatische Gegenleistungen entsteht, ausgenommen sind.
3. Aufweisen von wirtschaftlichen bzw. bankwirtschaftlichen Einlagenmerkmalen: Entgegennahme von Geldern von einer Vielzahl von Geldgebern auf Grund typisierter Verträge zur unregelmäßigen Verwahrung; Annahme der Gelder ohne bankübliche Besicherung; während das Vorliegen einer Verzinsung nicht als wesentlich gilt, ist die laufende Annahme von Geldern und die Annahme von Geldern von Nicht-Kreditinstituten als weiterer Hinweis für das Vorliegen von Einlagen zu deuten. Ein weiteres Kriterium, das sich auf deutsche Rechtsprechung und Lehre stützt, besteht darin, dass Einlagen dem Zweck dienen, die Aktivgeschäfte von Kreditinstituten zu finanzieren.

"Darüber hinaus fallen wohl auch Buchgeld [...] unter den Geldbegriff des § 1 BWG."

Steht wo? Bitte Quelle (Links) angeben.
Mit herzlichem Dank im Voraus!

Re: "Darüber hinaus fallen wohl auch Buchgeld [...] unter den Geldbegriff des § 1 BWG."

Quellen (u.a.):
Oppitz, M. (2007), Das Einlagengeschäft – Auffangtatbestand im Bankgeschäftskatalog?, ÖBA 2007, S 797-804.
Tessar, H. (2004), Der Einlagengeschäftsbegriff des Bankwesengesetzes (Teil I). Versuch einer Begriffsbestimmung und der Abgrenzung vom EU-rechtlichen und deutschen Einlagengeschäftsbegriff, ÖZW 2004, 118.
Tessar, H. (2005), Der Einlagengeschäftsbegriff des Bankwesengesetzes (Teil II). Versuch einer Begriffsbestimmung und der Abgrenzung vom EU-rechtlichen und deutschen Einlagengeschäftsbegriff, ÖZW 2005, 9.

Liebe Journalistin, liebe - mehrheitlich - Poster,

sehen wir das doch positiv und sind wir doch froh, dass es Leute wie Staudinger gibt, die - möglicherweise - Dinge aufzeigen wo es sinnvoll ist Gesetzesänderungen anzudenken und umzusetzen.
Aussagen wie "begnadeter Populist, markige Sprüche, Staudinger sucht die Eskalation", etc. würde ich auch dem Populismus zuordnen. Und wenn eine Journalistin so einen einseitigen Artikel aufbaut finde ich das sehr bedenklich und sollte in der Chefredaktion besprochen werden.
Nur zur abschließenden Info: Ich weder bei Staudinger investiert, noch kenne ich ihn persönlich und schon gar nicht bin ich verwandt oder verschwägert mit ihm.

Re: Liebe Journalistin, liebe - mehrheitlich - Poster,

Genau das ist das Problem, ich kenne den Staudinger und weiss wie der "tikt".

Staudinger hat ganz klipp und klar gegen das Gesetz verstossen, sowas muss betraft werden und kann man nicht durchgehen lassen.

Alles andere wäre für den ordentlichten Österreicher eine dramatische Entwicklung.

 
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