Nur die Beamten haben real mehr Geld als vor 14 Jahren

19.12.2012 | 18:19 |   (Die Presse)

Die Inflation hat in den Jahren seit 1998 einen guten Teil der Einkommenszuwächse weggefressen. Niedrigere Einkommen sind real stärker gesunken als höhere. Am besten verdient man hierzulande als Freiberufler.

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Wien/Hie. Die Einkommen der Österreicher sind in den letzten zehn Jahren zwar gestiegen. Die Inflation hat einen deutlichen Teil der Zuwächse aber wieder aufgefressen. Seit dem Jahr 1998 ist das mittlere Nettoeinkommen der Angestellten in Österreich real um nur ein Prozent gewachsen, hat also quasi stagniert. Die Vertragsbediensteten im öffentlichen Dienst sind da schon miteinberechnet. Das mittlere Einkommen der Arbeiter ist inflationsbereinigt um acht Prozent gesunken. Einzig die Beamten haben im Durchschnitt deutlich an Kaufkraft gewonnen: Das mittlere Einkommen ist heute – netto und inflationsbereinigt – um 18 Prozent höher als im Jahr 1998. Das geht aus dem aktuellen Einkommensbericht des Rechnungshofes hervor, der alle zwei Jahre erscheint.

Das Medianeinkommen der rund vier Millionen heimischen Unselbstständigen betrug im Vorjahr 24.843 Euro brutto. Die Hälfte der Einkommen liegt unter, die andere Hälfte über diesem Wert. Die 1,6 Millionen Arbeiter in Österreich verdienten im Mittel 18.157 Euro brutto. Der mittlere Angestellte hatte ein Bruttoeinkommen von rund 28.000 Euro.

Die Beamten verbuchten nicht nur die höchsten Steigerungen, sondern auch die höchsten Einkommen: Die Hälfte von ihnen verdiente 2011 mehr als 49.274 Euro. Das liegt auch daran, dass der Akademikeranteil in dieser Berufsgruppe hoch ist. Der starke Anstieg der Beamteneinkommen hat aber auch einen statistischen Grund: Die ÖBB melden seit dem Jahr 2002 keine ihrer Bediensteten mehr als Beamte. Damit ist die Zahl der Beamten um rund 50.000 zurückgegangen und eine große Gruppe weggefallen, deren Einkommen im Vergleich zum Verdienst der anderen Beamten unterdurchschnittlich ist. Deshalb ist das mittlere Einkommen überdurchschnittlich angestiegen.

Die niedrigen Einkommen sinken tendenziell stärker als die hohen. 1998 lagen die niedrigsten zehn Prozent der unselbstständigen Einkommen unter der Grenze von 2761 Euro im Jahr. Bis 2011 sank die Grenze auf 2436 Euro.

 

Energiebranche bietet am meisten

Frauen verdienen über alle Beschäftigungsgruppen hinweg um 40 Prozent weniger als Männer. Ein guter Teil davon kann allerdings durch Teilzeitarbeit erklärt werden. Vergleicht man ganzjährig Vollzeitbeschäftigte, sinkt der Unterschied auf 19 Prozent. Ganzjährig vollzeitbeschäftigte Beamtinnen verdienen sogar etwas mehr als ihre männlichen Kollegen. In der Privatwirtschaft hingegen liegt die Differenz auch bereinigt um die Teilzeit bei 34 Prozent. Arbeiterinnen verdienen um 31 Prozent weniger als ihre männlichen Pendants.

Wie viel man in Österreich verdient, hängt auch stark von der Branche ab: Die besten Einkommen finden sich in der Energieversorgung, wo die Hälfte der Beschäftigten mehr als 50.600 Euro brutto im Jahr verdient. An zweiter Stelle liegt das Finanz- und Versicherungswesen: Hier beträgt das Brutto-Medianeinkommen knapp 41.000 Euro im Jahr. Am niedrigsten sind die Einkommen mit 9460 Euro Mittelwert in Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben. Am besten verdienen aber die Freiberufler: Das mittlere Bruttoeinkommen der Fachärzte betrug zuletzt 114.000 Euro, Rechtsberater nahmen 61.000 Euro ein.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.12.2012)

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69 Kommentare
 
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Zwei-Klassen-Gesellschaft

die einen kassieren vom Staat - demokrstische Mehrheit. die anderen zahlen wie die Deppen - demokratische Minderheit. so lange, bis es zusammenbricht, unser Kartenhaus.

Re: Zwei-Klassen-Gesellschaft

nicht mehr.

ein auswanderer der minderheit

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Die Energieversorger -

ein personell überbesetztes Auffangbecken für Parteigünstlinge.
Die Verbraucher zahlens eh. Auf Strom und Gas kann man eben nicht verzichten.

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gehört zwar nicht ganz zum Thema, aber

kann mir jemand mitteilen warum Herr Brenner erst am 23. Jänner 2013 zurück tritt?
Bezieht er durch den verspäteten Rücktritt einen höheren Pensionsanspruch oder genießt er dadurch andere Vorteile?

Demokratie braucht freie Medien.

Der Bürger soll richtig und ohne Einfluss Mächtiger objektiv informiert werden.
Dieser Beitrag ist sachlich unrichtig, subjektiv, genau genommen völlig daneben (es werden Äpfel mit Birnen verglichen).
Und er ist im höchsten Maße unobjektiv.
Ein reisserisches, verantwortungsloses Machwerk, dessen Inhalt nur noch von der Headline getoppt werden konnte. Herr Chefredakteur: Kam dieser Beitrag auf Druck der WK/IV in "Die Presse"? Oder ist das Niveau von ganz alleine so tief gesunken?

Unterdurchschnittliche Beamten-Gehaltserhöhungen

Bei Beamten wird unseriös der Bienniumsprung in „überdurchschnittliche Gehaltssteigerungen“ einbezogen –Vergleichbares hat auch Privatwirtschaft. In vielen Sparten des Öffentlichen Dienstes wird seit Jahren kaum mehr pragmatisiert, daher gibt es kaum minderbezahlte Jung-Beamte. Mit statistischem Trick wird behauptet „Beamtengehälter stiegen überdurchschnittlich“. Wird man diese Manipulation auch anwenden, wenn die derzeitig vielen älteren Beamten nach Erreichen der Altersgrenze 65 in Pension gehen? (durchschnittlich um gut 2 Jahre später als alle anderen Arbeitnehmer – auch Beamtinnen haben Regelpensionsalter 65 - soviel zu den angeblichen „Frühpensionierungs-Privilegien“). Dann rücken Jüngere mit sehr geringen Anfangsgehältern nach? Analog müsste man dann berichten: „Beamte erleiden massive Gehaltseinbußen.“

So schürt man Gesellschafts-spaltenden Neid. Übrigens: Der gesamte Öffentliche Dienst „lukriert“ heuer eine Null-Lohnrunde, zusätzlich wurde Jubiläumsgeld für alle vor 65 gestrichen (öffentliche Wahrnehmung: Es „ersetzt“ fehlende Abfertigung). Dafür: Pensionsbeitrag bis zum Lebensende, Selbstbehalte etc. ASVG jammert über aktuelles Hinaussetzen der Höchstbeitragsgrundlage – Beamte kennen diese gar nicht!

Berufsschutz für öffentlichen Dienst ist zur Erhaltung des Rechtstaates gegen politische Einflussnahme unbedingt notwendig. bei Fehlverhalten gibt es harte disziplinäre Sanktionen bis zur Entlassung und Verlust aller Rechte! Soviel zu den „Beamtenprivilegien“

Re: Unterdurchschnittliche Beamten-Gehaltserhöhungen


Nach Ihrer Darstellung müsste die Schweiz jeden Moment kollabieren !!

Schweiz: 8 Pers. je 1000 EW im öff. Dienst.
Ösistan: 22 !!?? ohne Schuldenversteckzweckgesellschaften u. Betriebe mit öff. Sperrminorität.

Schweiz: KEINE autom. Vorrückungen ab 45 im öff. Dienst, AHS-Lehrer 7000 Franken (3500 Euro nach öst. Kaufkraft) vom 1. bis zum LETZTEN Tag, 6 Wochen Urlaub.

befürchte, Sie kommen aus dem Paralleluniversum öff. Dienst u. VERSTEHEN überhaupt nicht, dass Wohlstand aus Wertschöpfung durch Leistungsanreiz entsteht !!!

http://derstandard.at/1241622449148/Bernd-Marin-Reich-sein-mit-Klasse


Re: Re: Unterdurchschnittliche Beamten-Gehaltserhöhungen

(Fortsetzung):
(Fortsetzung: ) Vieles ließe sich von Privaten besser und ökonomischer bewerkstelligen, manches käme teurer. Schwäche des Öffentlichen Dienstes ist seine teilweise unerträgliche Verpolitisierung, die nicht vorhandene Leistungs-Anerkennung, das veraltete Senioritätsprinzip (jämmerliche Anfangsgehälter und Steigerung durch Alter). Gerade Beamte fordern seit langem ungehört Abflachung der Gehaltskurve!

Zu den Lehrern: Österreichs akademische Lehrer können vom Gehaltsniveau der Schweizer Kollegen nur träumen; warum pendeln so viele Vorarlberger Lehrer in die Schweiz, keiner umgekehrt?

Super- Kommentar- DANKE !

Frag mich nur,warum ich das nicht von der GÖD höre- diese Wappler schweigen wieder und rechtfertigen sich dann in ihrem Mitgliederblattl, das niemanden in der Bevölkerung interessiert. Ein einziges Trauerspiel, die GÖD.........

Re: Super- Kommentar- DANKE !

Das sehe ich - leider - genauso wie Sie. Danke auch für die Zustimmung.

Die GÖD betreibt keine Öffentlichkeitsarbeit, findet es - trotz vielfacher Appelle und ziemlich hoher Mitgliedsbeiträge nicht einmal der Mühe wert, die desinformierte (Neid-)Öffentlichkeit über die wahren Verhältnisse zu informieren. Ihre Vertreter erwarten sich von ihrer Funktion eher ein Sprungbrett für Höhere Weihen – dafür, dass sie die zu Vertretenden niederhalten und ungeschützt der Neidöffentlichkeit zum Fraß hinopfern, die sie als Privilegierte wiederholt demütigt und verleumdet.

Die GÖD opferte ihre Beamten hin: Man denke an die "einseitige Harmonisierung" bei den Pensionen, was die Beamten infolge Senioritätsprinzips besonders traf: Alle Nachtteile (hohe Beiträge, Selbstbehalte, niedrige Anfangsbezüge, Disziplinarrecht auch im Ruhesand, fehlende Abfertigung, fehlende Höchstbeitragsgrundlage etc.) gelten weiterhin, doch wurden die Pensionen von Aktivbezügen entkoppelt. Dazu kam neuer beamtenspezifischer Pensionssicherungsbeitrag auch im Ruhestand (wo noch?) Nach einigen nicht staffelwirksamen Einmalzahlungen kamen Nulllohnrunden (auch für 2013, für 2014 ist bereits jetzt Abschluss unter der Inflationsrate paktiert – Die GÖD stimmte dem ebenfalls zu wie der Abschaffung des Jubiläumsgeldes vor 65 ... tolle „Erfolge“

Sie brachten es auf den Punkt: Ein Trauerspiel!

Re: Super- Kommentar- DANKE !

Das sehe ich - leider - genauso wie Sie. Danke für die Zustimmung.

Die GÖD betreibt keine Öffentlichkeitsarbeit, findet es - trotz vielfacher Appelle und ziemlich hoher Mitgliedsbeiträge nicht einmal der Mühe wert, die desinformierte (Neid-)Öffentlichkeit über die wahren Verhältnisse zu informieren. Ihre (Vertreter erwarten sich von ihrer Funktion eher ein Sprungbrett für Höhere Weihen – dafür, dass sie die zu Vertretenden niederhalten und ungeschützt der Neidöffentlichkeit zum Fraß hinopfern, die sie als Privilegierte wiederholt demütigt und verleumdet.

Die GÖD opferte ihre Beamten hin: Man denke an die "einseitige Harmonisierung" bei den Pensionen, was die Beamten infolge Senioritätsprinzips besonders traf: Alle Nachtteile (hohe Beiträge, Selbstbehalte, niedrige Anfangsbezüge, Disziplinarrecht auch im Ruhesand, fehlende Abfertigung, fehlende Höchstbeitragsgrundlage etc.) gelten weiterhin, doch wurden die Pensionen von Aktivbezügen entkoppelt. Dazu kam neuer beamtenspezifischer Pensionssicherungsbeitrag auch im Ruhestand (wo noch?) Nach einigen nicht staffelwirksamen Einmalzahlungen kamen Nulllohnrunden (auch für 2013, für 2014 ist bereits jetzt Abschluss unter der Inflationsrate paktiert – Die GÖD stimmte dem ebenfalls zu wie der Abschaffung des Jubiläumsgeldes vor 65 ... tolle „Erfolge“

Auch der Titel des Presse-Kommentrs suggeriert wieder diese "Privilegiertheit" - Wird ein GÖD-Vertreter etwas dagegen ssgen?

SiIe bringen es auf den Punkt: Ein Trauerspiel!

Wer braucht Beamte ?? Fragen sie einen Schweizer !!


Diese Kaste, deren Privilegien nicht nur den GLEICHHEITSGRUNDSATZ (deshalb in der Schweiz abgeschafft !!) verletzen, sondern auch jeden Leistungsvergleich mit der wertschöpfenden Bevölkerung verachtet, muss brachial an die ökon. Realitäten herangeführt werden !!

Doch solange "her mit dem Zaster"-Kranke die Zukunft der Kinder zerstören u. meinen sie wären mit 65 (falls nicht vorher als Hackler geflüchtet) 2,8 mal besser als Berufseinsteiger, kann die GÖD nur als geldvernichtendes PARALLEL-Universum gesehen werden.

Weiter Daten jederzeit lieferbar.

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was?

die Einkommen können noch sinken?

bitte bei jedem artikel, wo es gegen beamte u.a. geht

dazuschreiben, dass österreich das 3.reichste land der eu ist. oder doch nicht?

Schattenwirtschaft

Bei all diesen Berechnungen fehlen jedoch Einkommen aus der Schattenwirtschaft.

Und diese jammern

unberechtigterweise mit den Bauern im Kanon am lautesten!!
Zu den fürstlichen Gehältern kommt ja auch noch der absolut sichere Arbeitsplatz, sichere Beförerungen, bevorzugte Gesundheitsversorgung, bevorzugte Frühpensionierung, alsolut minutiösen Überstundenausgleich, Konkurrenzschutz und gemütlich warme Amtsstuben, wenn draußen eine wirtschaftsschwäche durch dir Gassen pfeifen sollte.

Die Stützen der Gesellschaft sind aber die KMU, die mit Ihrer unternehmerischen Leistung Ihre Existenz aufs Spiel setzen. Die Arbeitende Bevölkerung aus Arbeitern und Angestellten, sowie den erziehenden Müttern. Nicht aber die Klientel aus Beamtenschaft, Bauernstand und öffentlichem Dienst! Diese saugen den Wohlstand abm, den die andere Gruppe mit Ihrem Fleiß erzielt.

diese einkommensentwicklung ist klar!

die beamten führen auch im durchschnitt jobs aus, die einer weit höheren qualifikation bedürfen als der "durchschnitt"!
außerdem gibt es in vielen bereichen (zum beispiel bei den lehrern) keine neuen pragmatisierungen; der durchschnitt der pragmatisierten lehrer dürfte heute ca. 54 jahre alt sein!

die beamten führen auch im durchschnitt jobs aus, die einer weit höheren qualifikation bedürfen als der "durchschnitt"

Ist das belegbar?

Re: die beamten führen auch im durchschnitt jobs aus, die einer weit höheren qualifikation bedürfen als der "durchschnitt"

sicher, aber nicht von mir!
warum soll der staat leute für eine bestimmte qualifikation bezahlen, wenn er es auch billiger haben könnte?
nehmen sie allein den schuldienst: dort ist die qualifikation (nicht nur bei den akademikern) weit höher!

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Re: die beamten führen auch im durchschnitt jobs aus, die einer weit höheren qualifikation bedürfen als der "durchschnitt"

Haben Sie jemals einen Pflichtschulabsolventen in einer Amtsstube gesehen? Ich auch nicht.

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Vom Äpfel-Birnen-Vergleich und vom Kampf der Gewerkschaft für die weitere Öffnung der Einkommensschere

1. Beamter wird man nur, wenn man einen speziellen Job hat. Die Putzfrau, die das Parlament putzt, hat keinen Beamtenstatus.
Beamte mit Arbeitern zu vergleichen ist ein niederträchtiges Schüren von Unzufriedenheit. Vergleichen Sie doch bitte Beamte mit Anwälten und Managern in größeren Firmen. Sie werden sehen, dass die Beamten ganz schlecht abschneiden.

2. Die Gewerkschaft kämpft stets dafür, dass die mit hohem Einkommen einen viel größeren Inflationsausgleich bekommen, als die mit niedrigem Einkommen. Diese Vorgehensweise der Gewerkschaft ist der Hauptgrund, dass die Lohnschere immer weiter auseinanderdriftet. Die geschiede Frau, die der Kinder wegen mit einer Rente von 700€ auskommen muss, bekommt 12€ mehr. Die Abgeordneten müssen sich auch mit "nur" 1,8% zufrieden geben, die bekommen aber gut 10mal soviel Erhöhung.

Re: Vom Äpfel-Birnen-Vergleich und vom Kampf der Gewerkschaft für die weitere Öffnung der Einkommensschere

Nur ad 1): Sie führen somit den Äpfel/Birnen-Vergleich fort. Sie vergessen möglicherweise, die Bezüge im Ruhestand mitzurechnen. Zum Anderen müssten Sie die Bezüge in Relation zur Arbeitszeit setzen. All-In-Verträge sind inzwischen Standard. Spätestens bei der Bewertung von Lebensqualität wird´s zu einem sinnlosen Vergleich. Wieviel ist es Wert, bei notwendigen Einsparungen nicht der Gefahr ausgesetzt zu sein, den Job zu verlieren? Jenseits der 40 wohl auch nicht lustig.

Tatsache ist, dass die öffentliche Hand der einzige "Betrieb" ist, der das Privileg geniesst, stetig Verluste ohne Konsequenz für die (schon vorhandene) Belegschaft machen zu können.

Altes Spiel "Teile und Herrsche"

Da Wahlen kommen wird abgelenkt, von den Milliarden die an dubiose Vereine, Hilsgelder und EU verschwendet werden.
Daher:
Private gegen Beamte
Radfahrer gegen Autofahrer
Hundebesitzer gegen Nichthundebesitzer
Pendler gegen Ortsansässige
Fußgänger gegen Radfahrer
Eigentumsbesitzer gegen Sozialhilfeempfänger
usw.
Alles ist übermässig Besteuert, daher müsste der Staat im Geld schwimmen.

Naja Leitl und ÖGB tun halt was für ihre wahre Clientel


Wir

brauchen unbedingt höhere Steuern. Soziale Gerechtigkeit und so.

19 10

Immer dieselbe Beamtenhetze

Stellt man sich 1000 Leute nach dem Einkommen geordnet in einer Reihe stehend vor, dann ist das Medianeinkommen das Einkommen desjenigen, der in der Mitte steht, also des 500-sten in der Reihe.

Lässt man in dieser Reihe die ersten 200 Leute mit den niedrigsten Einkommen weg, dann steigt logischerweise das Medianeinkommen, obwohl der Einzelne um keinen Cent mehr verdient als vorher.

Genau das trifft bei den Beamten zu, da fast niemand mehr pragmatisiert wird und daher der Zuwachs an Beamten mit niedrigen Einkommen wegfällt.

Der einzelne Beamte hat, wenn man die Nulllohnrunden einberechnet, trotz der Biennalsprünge um nichts mehr als jeder andere Arbeitnehmer auch. Die reißerische Überschrift ist eine einzige Frechheit!

 
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