Grasser: Akten aus Liechtenstein und Schweiz kommen

21.12.2012 | 15:18 |   (DiePresse.com)

Grassers Treuhänder legt keine weitere Beschwerde gegen die Ausfolgung der Buwog-Akten aus Liechtenstein ein. Aus der Schweiz ist heute eine erste Teillieferung eingetroffen.

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Bewegung in der Causa Buwog rund um Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser: Akten, die bei Razzien im April 2011 in der Schweiz und in Liechtenstein beschlagnahmt wurden, kommen nun nach Österreich. Am Freitag erhielt die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft eine erste Teillieferung aus der Schweiz. "Der größte Teil steht aber noch aus", sagte der Sprecher der WKStA, Erich Mayer.

Es gebe keine Probleme in der Zusammenarbeit mit der Schweiz. Die dort beschlagnahmten Akten würden nach Sichtung nach Österreich ausgefolgt. Bereits vor einem Jahr habe man die Niederschriften von Zeugeneinvernahmen in der Schweiz erhalten.

Auch aus Liechtenstein erhielten die Ermittler am Freitag gute Nachrichten. Nach langem Tauziehen werden die bei einem Treuhänder Grassers beschlagnahmten Buwog-Akten nun großteils ausgefolgt. Der Treuhänder verzichtete auf eine weitere Beschwerde gegen eine entsprechende Entscheidung des Obersten Gerichtshofes in Vaduz vom 7. Dezember, die Entscheidung ist damit rechtskräftig.

Zwei der insgesamt 80 Urkunden werden jedoch nicht an Wien ausgeliefert, da sie dem Berufsgeheimnis des Treuhänders unterliegen. Dem "Liechtensteiner Volksblatt" zufolge bleiben auch einige Seiten mit handschriftlichen Notizen des Treuhänders in Liechtenstein.

Anwalt: "Keine Überraschungen in Akten"

Grassers Anwalt Manfred Ainedter erklärte, die Liechtensteiner Akten würden "keine Überraschungen" bringen. Es handle sich etwa um Kontoauszüge, die der österreichischen Justiz längst vorlägen. Der Anwalt forderte zum wiederholten Mal die Einstellung der Ermittlungen. Diese würden nun schon seit drei Jahren laufen: "Man wird sehen, ob 2013 der Spuk ein Ende hat."

Die Ermittler in Wien erhoffen sich von den Akten nähere Aufschlüsse über mögliche Geldflüsse Grassers in der Causa Buwog.

Causa Buwog
Im Jahr 2004 wurden die Buwog und vier weitere Wohnbaugesellschaften des Bundes mit rund 62.000 Wohnungen an die Immofinanz verkauft. Von dieser erhielten der Lobbyist Peter Hochegger und der frühere FPÖ-Politiker Walter Meischberger - beides Vertraute von Ex-Finanzinister Karl-Heinz Grasser - eine Provision von fast zehn Millionen Euro für „Vermittlungstätigkeiten". Der Verdacht: Sie könnten Insiderinformationen von Grasser bekommen und an die Immofinanz weitergegeben haben. Grasser weist das vehemt zurück.

(APA/Red.)

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82 Kommentare
 
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Freu mich schon, wenn der Grasser den Mob klagen wird.

Wetten, dass nichts dabei herausschauen wird?
Aber die linke Grasser-Hetze wird weitergehen.
Solange, bis die Millionen-Verleumdungsklagen von Grasser dem Mob den Nipf nehmen werden

hoffentlich sind die Akten nicht geschwärzt...


Das ist nun mal Österreich!


Wenn ein Ex-Finanzminister dem Bestbieter was verkauft, selbst aber "wahrscheinlich" was dazuverdient - dem Staat also KEIN Steuergeld verbrannt hat - Dann lechzt der Österreicher nach Rache, wittert Verschwörungen, pudelt sich auf - bei Millionen oder gar Milliarden verbrannten Steuergeld (Salzburg, Linz, Wien..) zuckt derselbe nicht mal die Schulter...

Re: Das ist nun mal Österreich!

es kommt ihnen also drauf an, wer schmiert?

Eine Politmafia

des Geldadels schützt ihre verbrecher durch gekaufte Gesetze weltweit!

Da werden ganz legal Milliarden öffentlicher Gelder geraubt von einer dekadenten Schicht, die selbst nichts arbeitet, dafür die Arbeiter als sozialschmarotzer schimpft.

Jagt Sie fort - weltweit, europaweit und auch in österreich

Ich sag nur Gott sei Dank

Jetzt bekommt der beste FM aller Zeiten die Chance sich reinzuwaschen. Ich denke KHG wird heute nacht gut schlafen nach dieser wunderbaren Nachricht.

Re: Ich sag nur Gott sei Dank

va wenn er weiß dass die heikelsten akten eh schon aussortiert sind.

Re: Re: Ich sag nur Gott sei Dank

und der rest geschwärzt ;-)

10

jetzt kommt hoffentlich auch bald die u haft für ihn und schüssel


Mal sehen:

Nach Scheuch und Martinz will die linke Minderheit nun den nächsten Unschuldigen am Pranger sehen.

Von ORF und diversen (Gratis)Medien ist Grasser ja schon zig-mal verurteilt worden.

Und das Lustigste daran ist: Flöttl und seine Liga-Links-Kump¬anen sind freigesprochen worden, obwohl die Sozi-Brüder zu wirtschaftlich hochkonjunktive¬n Zeiten Milliarden in den roten Sand gesetzt haben.

Re: Mal sehen:

genau

zu schön, zu intelligent, zu erfolgreich :)

Re: Mal sehen:

Scheuch und Martinz unschuldig? Echt- Ihr Ernst?

Re: Re: Mal sehen:

Liebe Frau Brandt,

Versuchen Sie bitte emotionslos nachstehende Argumente, so wie sie sich mir darstellen zu lesen:

1.) Ich bin kein Freund von Herrn Scheuch, aber klar ist: In diesem Fall für dem Scheuch verurteilt wurde, floss kein einziger Cent in irgendeine Parteikasse. Anders bei Frau Burgstaller in Salzburg, da flossen Zig-Kilo-Euros.

2.) Was den Herrn Martinz betraf: 5,7 Mio €uro flossen ordentlich verbucht an Herrn Birnbacher, der als Berater in einem Deal, der 1.500.000.000 €uro (1,5 Milliarden €uro) Erlös erbrachte, beteiligt war. Das sind gerade mal knapp 0,4 % Beraterhonorar, gerechnet auf dem Gewinn (eher wenig).

Im Zuge des Gerichtsprozess­es wurde Herrn Birnbacher "nahegelegt", ein Geständnis abzulegen. Herr Birnbacher tat dies und minderte damit seine eigene Beraterleistung ins bodenlose und war bereit 1,5 Millionen €uro ans Land zurückzuzahlen. Die restlichen 4,0 Mio €uro sind verschollen und so wie es aussieht, wird kein Gericht mehr nach ihnen "krähen".

Die 65.000 €uro (ein kläglicher Anteil) hat tatsächlich die ÖVP bekommen und hier hat auch Herr Martinz im Vorfeld ohne Zweifel gelogen. Jedoch das Kurioseste dabei war, dass diese 65.000 €uro für die Urteilsbewertung ausgeklammert wurden. Einzig die Vermutung, dass VIELLEICHT nach Aussage vom "geständigen" Herrn Birnbacher die restlich 4,0 Mio €uro bei der ÖVP bzw. FPÖ sein KÖNNTEN, wurden für die Bewertung herangezogen.

Und auf diese Vermutung hin wurde Martinz zu 5 Jahre Haftstrafe verurteilt.

Re: Re: Re: Mal sehen:


Sie ignorieren, dass Herr Scheuch eine Parteispende gefordert hat, das gilt durch das Tonband als bewiesen. Ob Geld tatsächlich geflossen ist, spielt für die strafrechtliche Qualifikation keine Rolle.

Im Falle Birnbacher deuten alle Indizien darauf hin, dass Haider und Martinz ein vielfach überhöhtes Honorar zahlen wollten bzw. gezahlt haben, um einen Teil davon für die Parteien zu bekommen. Ihre Relation von 0,4% sagt gar nichts über die tatsächliche Leistung des Herrn Birnbacher.

Oder wollten die beiden Herren Herrn Birnbacher ein Millionengeschenk aus Steuergeld machen? Glauben Sie das?

Re: Mal sehen:

Lieber Serro,
Ihrer Vorstellungen kosten mir gelegentlich ein Lächeln :-)

Aber, bitte verstehen Sie mal - obwohl es mir eigentlich fern liegt, Ihnen eine Antwort zu schreiben!
Es geht nicht um Rot oder Grün oder Schwarz, Blau oder Violett, es geht um Unfähigkeit oder Fähigkeit, um Ehrlichkeit oder Unehrlichkeit/Lügen, etc. etc.


Re: Re: Mal sehen:

Liebe Frau Brandt lesen Sie oben meine Darstellung emotionslos durch und antworten Sie mit Gegenargumenten.

schön


o je wo er doch so schön ist. das tut mir aber leid.

Da wirft man der Medienmeute wieder einen leicht abgenagten Knochen hin

in der Hoffnung, dass die Aufmerksamkeit auf den fällt, den man immer dann aus dem Kasten holt, wenn die Luft in der eigenen Hose olfaktorisch dick wird. Um die Grassers dann öffentlich unter Hallo des NEWS und des Profils abzuwats:chnen. Wenn man nicht gerade über die neuen Schlafzimmertischerln oder Unterhosen-Farbwahl der Fiona Ganzseites bringt.
Grasser mag ein cleverer Spitzbube der ganz raffinierten Sorte sein - mag. Nachweisen konnte man ihm die letzen 10 Jahre nix
Aber gegen das, was die Länderchefs mit insgesamt geschätzten 30 - 60 Milliarden € (genau weiß das niemand seriös) aufgeführt haben und weiter aufführen ist Grassers Vergehen ein abgelaufener Parkschein gegen einen Rau:bm:ord.

Da wirft man der Medienmeute wieder einen leicht abgenagten Knochen hin

in der Hoffnung, dass die Aufmerksamkeit auf den fällt, den man immer aus dem Kasten holt, wenn die Luft in der eigenen Hose olfaktorisch dick wird. Um die Grassers dann öffentlich unter Hallo des NEWS und des Profils abzuwats:chnen. Wenn man nicht gerade über die neuen Schlafzimmertischerln oder Unnterhosenwahl der Fiona Ganzseites bringt. Das geht jetzt schon bald 10 Jahre so in immer der gleichen Leier.

Grasser mag ein cleverer Spitzbube der ganz raffinierten Sorte sein - mag - nachweisen konnte man ihm die letzen 10 Jahre nix - aber gegen das was die Länderchefs mit insgesamt geschätzten 30 - 60 Milliarden € (genau weiß das niemand seriös) aufgeführt haben und weiter aufführen ist Grassers Vergehen ein abgelaufener Parkschein gegen einen Rau:bm:ord.

Mal sehen ...

Nach Scheuch und Martinz will die linke Minderheit nun den nächsten Unschuldigen am Pranger sehen.

Von ORF und diversen (Gratis)Medien ist Grasser ja schon zig-mal verurteilt worden.

Und das Lustigste daran ist: Flöttl und seine Liga-Links-Kump­anen sind freigesprochen worden, obwohl die Sozi-Brüder zu wirtschaftlich hochkonjunktive­n Zeiten Milliarden in den roten Sand gesetzt haben.

Re: Mal sehen ...

nun wir linken freuen uns schon wenn schüssel endlich vor de nakdi gezerrt wird und der tag wird kommen und es wird ein guter tag hr unterberger

Re: Re: Mal sehen ...

Und die Gabi B und den Feigemann bitte auch gleich... DANN wird es ein guter Tag.

wurde Zeit das für Rotpimpfes

was zum Dreckschleudern bereitgestellt wird.
Habt viel einstecken müssen mit Bawag, Salzburg.
Und ich schrei die ganze Zeit nach der Lucona, lass Bauring hochleben, und weil Winter ist, denk ich immer an Semperit, kann es nicht glauben das man so ein Unternehmen aus Parteiinteressen zerschlagen hat.
Das ich euch die Asfinag immer "reinwürge" behagt euch auch nicht.Mann, den Konsum, den würdets auch gern streichen aus eurem Gedächtnis.
Und immer wieder sag ich euch das der Niedergang eurer Verbrecherpartei eingeläutet ist.
Gut das ihr mit Grasser was zum schimpfen habts.
Ich sag euch eines:
Was er auch am Stecken hat. So wie bei ihm gesucht und gebohrt wird, Konten verfolgt und geöffnet werden,
warum nicht bei der Bawag, nicht in Salzburg, nicht bei der PVA.
Die SPÖ ist eine Verbrecherpartei - mafiös -

Wacht auf und wählt sie ab.

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Re: wurde Zeit das für Rotpimpfes

Im Zorn recherchiert man offensichtlich schlecht :
Die BAWAG ist im Eigentum des US- Fonds Cerberus.
Die PVA hat einen ÖVP-Generaldirektor.
Aber wenn man die SPÖ hasst, sieht man scheinbar nicht mehr klar.

Re: Re: wurde Zeit das für Rotpimpfes

Die BAWAG war damals aber in (roter) ÖGB Hand....Und Gabi "die Ahnungslose" ist eine Rote... Vom Häupl und Wiener Konsorten gar nicht zu sprechen... Linz... auch Rot... Niessl (BEWAG) - auch ein Roter... Verkauf der roten CA an UNiCredit...

endlich kommen die Akten

damit unsere Medienjustiz wieder neue Nahrung erhält. Es gilt die Unschuldsvermutung!

 
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