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Österreich hat laut Nowotny eindeutig zu hohe Schulden

28.12.2012 | 18:52 |   (Die Presse)

Nationalbank-Chef Nowotny verlangt eine Fortführung des Konsolidierungskurses.

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Wien/Red. Der Chef der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Ewald Nowotny, appellierte am Freitag an die österreichische Regierung, die Schulden abzubauen. Der Schuldenstand werde sich ab 2013 auf dem relativ hohen Niveau von 75 Prozent des Bruttoinlandsprodukts stabilisieren. „Aus Sicht der Notenbank ist dieses Niveau eindeutig zu hoch, die Fortführung der Konsolidierungsbemühungen ist daher unabdingbar“, fordert Nowotny. „Wir hoffen, dass dieser Weg im Jahr 2013 – einem Wahljahr – nicht verlassen wird.“

Die offizielle Inflationsrate habe sich laut OeNB-Daten von 3,6 Prozent (2011) auf 2,5 Prozent (2012) verringert und werde „in den kommenden beiden Jahren infolge moderater Lohnabschlüsse und sinkender Ölpreise auf unter zwei Prozent zurückgehen“, prognostizierte Nowotny in einer Aussendung.

Im Sommer 2013 läuft der Vertrag von Nowotny aus, er hofft auf eine Verlängerung.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.12.2012)

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3 Kommentare
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Oh

Derselbe Novotny, der die Griechenland/Euro-Rettung durch Schuldenübernahmen ohne Deckung durch die Verfassung geradezu herbeigebetet hat?

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Unheimlich aktuelle Erkenntnis!

Was den Bawag Verwesern alles so auffällt, man glaubt es kaum.
Und wann und wo war die Stimme des famosen Politbanksters in der Vergangenheit zu hören, als das große Defizitspending erfunden wurde?

manchmal hat sogar Herr N. recht

insbesonders mit derartigen Allerweltsstatements...
In seiner Rolle hätte man erwarten können dass er den Bürgern erklärt dass das abe nur die halbe Wahrheit ist, und was der Maastricht-Wahn in AT in den letzten 10 Jahren angerichtet hat. Und zwar an Kleinrechnen des Sektores Staat und "Ausgliederungen" (Gemeinden!) die nicht einmal ihre neu kreierten Zusatzkosten (GF-Gehälter, Abschlussprüfer etc) hereinbringen. Und sowieso -weiterhin- vom Staat aufgefangen werden müssen.Oder welche Gebietskörperschaften keine Rückstellungen für Beamtenpensionen haben, Lohnnebenkosten tw. als Selbstversicherer ohnehin auch nicht tragen, und um wieviel Mrd. allein aus dem Titel die öff. Schuldenrechnung geschönt ist. Detto dass es seit Maastricht merkwürdigerweise in AT von der öff. Hand (aber nur maastrichtmäßig) plötzlich angeblich kein Finanzierungsleasing mit Andienungsrecht (=klassischer Kreditersatz) mehr gibt...

Hobbyökonom