OeNB: Talsohle durchschritten - Wirtschaft wächst wieder

18.01.2013 | 11:20 |   (DiePresse.com)

Nach einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes im vierten Quartal des Vorjahres wächst die Wirtschaft im heurigen ersten Quartal wieder. Die Aussichten für die Weltwirtschaft sind laut dem Konjunkturindikator der Nationalbank ebenfalls besser.

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Für die heimische Wirtschaft sollte das Schlimmste vorbei sein. Die wirtschaftliche Entwicklung in Österreich dürfte zu Jahresbeginn die Talsohle durchschritten haben und im ersten Quartal 2013 wieder um 0,2 Prozent wachsen, so das Ergebnis des aktuellen OeNB-Konjunkturindikators. Für das vierte Quartal 2012 hat die OeNB einen Rückgang für das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 0,1 Prozent errechnet. Im Gesamtjahr 2012 ergab sich somit ein Wirtschaftswachstum von 0,6 Prozent. Das ist deutlich weniger als 2011 oder 2010, als noch Wachstumsraten von 2,7 bzw. 2,2 Prozent erreicht werden konnten.

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Die Prognose für das vierte Quartal wurde um 0,1 Prozentpunkte nach unten revidiert, jene für das Gesamtjahr vom Dezember um 0,2 Prozentpunkte nach oben.

Für das erste Quartal 2013 rechnet die OeNB nunmehr mit einer moderaten Verbesserung der Export- und Investitionsdynamik. Dagegen sollte sich der private Konsum weiterhin nur verhalten entwickeln. Die stärkere Zunahme der Ausländerbeschäftigung sollte die Einkommensentwicklung bremsen. Die Zahl der Arbeitslosen dürfte in den nächsten Monaten weiter steigen.

Aussichten für Weltwirtschaft besser

Die Aussichten für die Weltwirtschaft haben sich laut Nationalbank zuletzt etwas verbessert. Indikatoren wie der globale Einkaufsmanagerindex liegen sowohl für die Schwellenländer als auch für die USA wieder über der Wachstumsschwelle.

Zudem habe sich die Lage auf den Finanzmärkten weiter beruhigt. Dazu habe auch die vorläufige Einigung im Fiskalstreit in den USA beigetragen. Der enorme Konsolidierungsbedarf stelle jedoch nach wie vor einen Risikofaktor für die US-Konjunktur dar.

In Europa sind laut OeNB die positiven Impulse noch nicht in der Realwirtschaft angekommen. Die Wirtschaft im Euroraum sei im dritten Quartal mit minus 0,1 Prozent zwar weniger stark geschrumpft als erwartet, für das vierte Quartal werden aber stärker negative Wachstumszahlen erwartet.

Die Aussichten für das erste Quartal 2013 hätten sich zuletzt aber angesichts sinkender Risikoaufschläge in mehreren europäischen Krisenländern und verbesserter Stimmungsindikatoren - nicht zuletzt bei Österreichs wichtigstem Handelspartner Deutschland - etwas aufgehellt.

(APA)

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12 Kommentare

Wenn ich, egal was passiert, mit einem goldenen Fallschirm nachhause gehe und davor mit Millionen gemästet wurde, würde ich mich auch "optimistisch verhalten".


wenn das die

nationalbank sagt, muss man leider das gegenteil befürchten.

ÖNB

Wo ist unser Gold?

bla-bla-bla ...

... in 2 Wochen ist dann wieder alles ganz anders ....

Solch

eine schwachsinnige Meldung kann nur vom "Präsidenten" selbst kommen. Kein anderer würde den Blödsinn verzapfen. Dafür wurde sein Vertrag für weitere sechs Jahre verlängert und auf vergoldetem Büttenpapier geschrieben. Schließlich ist er doch ein bis ins Knochenmark gefärber Genosse. Da wird auf den Inhalt der Statements wie man weiß nie besonders geachtet. Das Markenzeichen von GenossInnen ist - sie verstehen das was sie reden meist selbst nicht. Hundsd... hat´s gerade vorgezeigt. "Woar jo nur a schmäh".

die^Talsohle

wird VOR Wahlen immer kräftig angehoben.

Ich frage mich, ob das der Versuch einer Lüge oder Manipulation der öst Bevölkerung ist.


Durch die vielen "Rettungsmassnahmen"

sind die vorher schon exorbitanten Schulden noch kräftigst weiter gestiegen.

"Talsohle durchschritten"????
Lächerlich!!!

Das ist ungefähr so, wie die Heilung eines Krebskranken im Endstadium durch die Verabreichung einer Schmerztablette zu bejubeln.

Die Talsohle liegt noch vor uns, und um dorthin zu gelangen müssen wir tief absteigen, sehr tief.

Muahahahaha, die Planwirtschafter spiele Propheten!

Die Realität der Planwirtschafter der Eurozone kann man doch an den realen Produktionsdaten erkennen. Darin ist keine Wachstum der Korruption, kein Wachstum des korrupten Posterl- und Amterlwahnsinn enthalten, welches deren BIP nach oben treibt.

Produktion real in der Eurozone, Basis 2005 = 100%

2001: 96,3%
2002: 96,1%
2003: 96,4%
2004: 98,5%
2005: 100%
2006: 104,2%
2007: 108,3%
2008: 106,5%
2009: 90,8%
2010: 97,5%
2011: 100,5%
Es wurde also ein bereinigtes Wachstum in 10 Jahren von gerade einmal 4,3% geschaffen, das Bevölkerungswachstum war aber +5,6%!
Pro Einwohner gerechnet ist auch die Produktion um mehr als 1% gesunken!

Die realen Daten zum Baugewerbe
2001: 95,7%
2002: 96,4%
2003: 97,4%
2004: 97,6%
2005: 100%
2006: 103,4%
2007: 105,1%
2008: 99,7%
2009: 91,9%
2010: 84,5%
2011: 86,5%
Die Bauleistung pro Einwohner ist um fast 20% gesunken!

Wo ist die Leistung, die nutzbare Leistung, welche das BIP Wachstum in den letzten 10 Jahren erklären kann?

Wird das 1 Quartal 2013 ein BIP Wachstum aufweisen, dann ist es Wachstum von Verwaltungskosten, ein Wachstum von Korruption, sonst aber schon nichts.

Wenn es eine so gute Leistung wie im BIP dargestellt gibt (für Ö über 80.000.- Euro pro Haushalt), warum gibt es dann so viele Menschen in Armutsgefährdung?

Unklar ist allerdings, ob die Planwirtschafter so verlogen sind oder doch so deppat sind? Vielleicht eine Mischung mit Übergewichtung beim 2. Parameter?

Re: Muahahahaha, die Planwirtschafter spiele Propheten!

Immerhin sind von 2005 die Konsumausgaben des Staates von 45 Mrd. auf 55 Mrd. laut Statistik angestiegen - das erklärt wohl den Optimismus der OENB-Muppets....

Das Verwritschaften seit 1980 schaute so aus!

Staatsschuldenentwicklung in Mrd. Euro.
2011:......216,0 = 800%
2005:......157,4 = 583%
2000:......137,9 = 510%
1995:......119,2 = 441%
1990:......76,5 = 283%
1980:......27,0 = 100%
Quelle: Staatsschulden.at

Entwicklung der Staatsausgaben:
2016: 190.000 = 501% (Hochrechnung)
2011: 152.091 = 404 %
2005: 121.934 = 321 %
2000: 107.830 = 284 %
1995: 98.188 = 259 %
1990: 70.139 = 185 %
1985: 54.848 = 145 %
1980: 37.905 = 100 %
Daten des BMF

Entwicklung VPI, Verbraucherpreisindex
2016:......235% (Hochrechnung)
2011:......214 %
2005:......196 %
2000:......178 %
1995:......166 %
1990:......141 %
1985:......127 %
1980:......100 %
Daten der Statistik Austria

Das BIP Märchen einer wirtschaftlichen Leistung scheint eher eine Buchung von Kosten zu sein. Kosten sind aber keine Leistung, besonders wenn es um die staatlichen Dienstleistungen geht. Die 2,2 bezahlten Lehrpersonen pro immer kleinerer Klasse bringen ja noch schlechtere Fähigkeiten der Absolventen, also Kosten mit Negativleistung (falsch verbucht!).

Die OeNB Muppets könnten aber auch deshalb so optimistisch sein, weil ja der Korruptionsschaden auch als "Leistung" das BIP aufbläst. Damit haben diese Typen eine Menge Erfahrung.

Wenn die Nowotny-Nationalbank


das sagt,

dann hat die Rezession noch nicht einmal richtig begonnen!


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