RH kritisiert Privilegien bei ÖBB-Versicherung

31.01.2013 | 18:20 |   (Die Presse)

Pensionisten der Eisenbahner-Versicherung seien laut einem Bericht des Rechnungshofs auch im Vergleich zu Beamten "deutlich bessergestellt".

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Wien/Jaz. Dass Pensionsregelungen in staatsnahen Bereichen deutlich spendabler ausfallen als im ASVG-System, wird von Pensionsexperten seit Jahren kritisiert. Dass eine Gruppe aber sogar gegenüber Bundesbeamten „deutlich bessergestellt“ ist, wie der Rechnungshof in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht schreibt, ist doch ungewöhnlich. Konkret ging es bei der Prüfung um die Pensionsregelungen der Mitarbeiter der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB). Bei diesen waren „trotz Reformen mit dem Ziel der Reduzierung der Gesamtpension bisher nur geringe Einsparungen erkennbar“.

In Summe handelt es sich zwar nur um den Betrag von 10,44 Mio. Euro, den die VAEB als Dienstgeberpension zusätzlich zur ASVG-Pension auszahlt. Allerdings sind davon auch nur 345 Pensionisten betroffen, was pro Kopf eine Zahlung von etwa 30.000 Euro pro Jahr ergibt. Und bei diesen seien Reformschritte – etwa dass Studienzeiten nur bei Zahlung eines Pensionsbeitrages angerechnet werden –, die in anderen staatsnahen Bereichen umgesetzt worden sind, bisher nur mangelhaft angegangen worden. Würde diese Harmonisierung stattfinden, könnte die VAEB zwischen 2013 und 2050 die Summe von 16 Mio. Euro sparen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.02.2013)

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6 Kommentare

Also dieser Artikel ....

ist eine bodenlose Unverschämtheit!
Man bekommt den Eindruck als hätte das irgendetwas mit der ÖBB zu tun!

Die VAEB ist aber eine Versicherungsanstalt für die Mehrheit aller EVU's sowie Bergbau.
Zu schreiben "ÖBB-Versicherung" stellt dem Journalisten nur mehr ein Armutszeugnis aus und ich frage mich wie dieser Vogel das Studium absolviert hat.
Der sollte besser zur Krone gehen, da ist man solchen reißerischen Journalismus (wenn sich diese Leistung überhaupt so nennen darf) bar jeglicher Realität ja bereits gewohnt!
Eine Frechheit!

Also dieser Artikel ....

ist eine bodenlose Unverschämtheit!
Man bekommt den Eindruck als hätte das irgendetwas mit der ÖBB zu tun!

Die VAEB ist aber eine Versicherungsanstalt für die Mehrheit aller EVU's sowie Bergbau.
Zu schreiben "ÖBB-Versicherung" stellt dem Journalisten nur mehr ein Armutszeugnis aus und ich frage mich wie dieser Vogel das Studium absolviert hat.
Der sollte besser zur Krone gehen, da ist man solchen reißerischen Journalismus (wenn sich diese Leistung überhaupt so nennen darf) bar jeglicher Realität ja bereits gewohnt!
Eine Frechheit!

Re: Also dieser Artikel ....

Beim Bergbau wird aber auch gearbeitet, was gewisse Privelegien durchaus legitimieren würde-Hacklerregelung z.B.

Re: Re: Also dieser Artikel ....

und Mitarbeiter im Verschub, Gleis- und Oberbau würden diese "Privilegien" Ihrer Meinung nach also weniger verdienen?
Diese Logik kann ich nicht nachvollziehen.

Nichts desto trotz, hat dieser Artikel weder etwas mit Bergbau noch mit Eisenbahn zu tun!

Re: Re: Re: Also dieser Artikel ....

Nein, natürlich nicht-wer hackelt, soll auch in den Genuß der "Hacklerregelung" kommen können.

Das große Problem sind die vielen Beamten. Da hat man auch Innendienstler (Sesselfurzer)mit oder ohne Hacklerregelung und mit "golden handshake" in den Vorruhestand geschickt-DAS ist das Problem.

2 0

Egal,

die EisenbahnerInnen zahlen ohnehin horrende Selbstbehalte *) in der Krankenversicherung, da geht sich das locker aus.

*)
Allgem. Mediziner+Fachärzte = 14% d. Tarifs
Zahnbehandlung = 20% d. Tarifs
Zahnersatz/Kieferorthopädie = 30% d. Tarifs

Auch ein Privileg, um das man uns beneidet.

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