Werner Lampert: »Es gibt kein billiges Fleisch«

23.02.2013 | 18:37 |  von Gerhard Hofer (Die Presse)

Bio-Pionier Werner Lampert fordert mehr Transparenz in der Nahrungsmittelproduktion, vertraut Bioprodukten und befürchtet, dass nach dem Pferdefleisch-Etikettenschwindel der nächste Lebensmittelskandal schon vor der Tür steht.

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Mit welcher Art von Skandal haben wir es da zu tun? Fleischskandal? Betrugsfall? Versagen der Kontrollen?

Werner Lampert: Über all das kann man diskutieren. Aber prinzipiell geht es um eine bewusste Täuschung von Konsumenten. Renommierte Firmen, die viel Werbegeld zur Vertrauensbildung ausgeben und von Zuverlässigkeit reden, verkaufen gefälschte Lebensmittel. Das hat natürlich das Verhältnis zwischen Konsumenten, Produzenten und manchmal auch Händler destabilisiert. Ich weiß nicht, ob man das einen Skandal nennen kann, aber eine Täuschung ist es allemal. Und im 21. Jahrhundert werden nur noch Betriebe und Unternehmen bestehen können, denen die Menschen vertrauen. Ich denke, dass das Vertrauen in diesem Jahrhundert das wichtigste Kapital darstellen wird.

Es geht ja nicht mehr um Billigprodukte, jetzt wurde Pferdefleisch auch in Kärntner Spezialitäten gefunden.

Das ist ja überhaupt eine perfide Angelegenheit, das empfinde ich noch viel perfider als die Tiefkühlgerichte bei Nestlé. Denn in Kärnten wird den Konsumenten suggeriert: „vom Bauern“, „vom Bauern aus dem Lavanttal“. In Wirklichkeit wird global gehandeltes Fleisch zugekauft. Das ist ein ganz perfider Akt der Täuschung.

Das Kärntner Unternehmen weist alle Vorwürfe zurück und bestreitet, in die Täuschung involviert gewesen zu sein. Andererseits: Es weiß doch jedes Kind, dass es die „heile Welt“ nicht einmal mehr im Lavanttal gibt. Wollen wir Konsumenten mitunter für dumm verkauft werden?

Die heile Welt haben wir mit Adam und Eva verloren, natürlich gibt es die nicht mehr. Aber es gibt Anständigkeit auf der Welt.

Wie erkennt man Anständigkeit auf der Verpackung?

Ich spreche jetzt für den Biobereich. Ich denke, dass sehr viele Biobauern sehr anständig arbeiten. Die Produktion und Verarbeitung vieler Bioprodukte geschieht mit einem hohen Anspruch auf Anständigkeit.

Und Sie können für all Ihre Produzenten und Zulieferer die Hand ins Feuer legen?

Deshalb geht es mir auch um Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Unsere Bauern sind bekannt, die kann jeder Konsument auf dem Produkt eruieren. Jedes Produkt ist also auf den einzelnen Urproduzenten rückführbar.

Was zwischen Biobauern und Supermarktregal passiert, ist aber auch wichtig.

Deshalb betonte ich ja die Transparenz. Diese gilt natürlich auch für die einzelnen Verarbeitungsschritte. Bei uns ist das bei jedem Produkt nachvollziehbar.

Offensichtlich braucht die Landwirtschaft noch etwas mehr EU-Fördermittel, damit sie sich bessere Kontrollen leisten kann.

60 Mrd. Euro an Agrarsubventionen fließen jedes Jahr in der EU. Mit einem lächerlichen Teil dieses Betrages hätte man bei landwirtschaftlichen Produkten längst für Transparenz und Nachvollziehbarkeit sorgen können. Aber offensichtlich ist die Anonymität ein hoher, hoher Wert. Und dafür wird noch dazu ordentlich Lobbying gemacht. Es ist vollkommen verrückt.

Jeder dieser Lobbyisten verweist aber vermutlich auf ein Gütesiegel und predigt Anständigkeit und Transparenz.

Ich kann nur so lange über Anständigkeit reden, solange ich dem Konsumenten die Möglichkeit gebe, alles nachzuvollziehen. Versprechen muss man einlösen.

Helfen Sie einem Konsumenten, der jetzt in den Supermarkt geht, verunsichert ist und nicht mehr weiß, was er glauben und wem er vertrauen soll. Was soll er kaufen?

Das Erste, was man sagen kann: Seit 1994 gibt es in der EU ein ziemlich gutes Kontrollsystem bei allen Bioprodukten. Das funktioniert ziemlich gut. Das heißt: Man kann biologischen Lebensmitteln schon einen Vertrauensvorschuss geben.

Wenn ich Biofrischfleisch im Supermarktregal finde, kann ich darauf vertrauen, dass das wirklich frisch ist und nicht aufgetaut?

Ja. Ganz eindeutig.

 

Das heißt: Das Hauptproblem sind die billigen Lebensmittel.

Es gibt kein billiges Fleisch. Für billige Lebensmittel bezahlt immer irgendwer die Zeche. In diesem Fall der Konsument, weil ihm etwas untergejubelt worden ist. Bei Fleisch, das bei uns in Europa konsumiert wird, bezahlen die Menschen in Brasilien, Nordargentinien und Paraguay die Zeche. Bei „billig“ zahlt immer einer drauf.

Irgendwer wird also immer betrogen?

Bei der Fleischproduktion geht es auch um die Gefährdung der Umwelt, um die Verschmutzung des Wassers. Auch auf diese Weise bezahlen die Menschen – meist in den Entwicklungsländern – indirekt die Zeche. Und bei uns in Europa sind es die Viecher, die in Form von Massentierhaltung bezahlen.

Aber der Konsument blendet das aus. Der schaut auf den Preis.

Aber er wird getäuscht. Wenn die Ware stark reduziert und unter dem Einstandspreis verkauft wird, dann muss der Konsument dieses billige Lebensmittel halt über andere Produkte bezahlen. Noch einmal: Es gibt keine billigen Lebensmittel. Das ist eine Mär.

Aber auch die Biolebensmittel, die Sie vertreiben, sind verglichen mit Feinkostläden verhältnismäßig günstig. Wie geht das?

Es ist ein Unterschied, ob etwas billig oder günstig ist. Bei günstig geht es darum, ob die Gewinnspanne bei 100, 50 oder 20 Prozent liegt. Ein geringerer Aufschlag kann ein qualitatives Produkt günstig machen. Wir sind so gut organisiert, dass wir auch mit geringeren Aufschlägen gutes Geld verdienen.

Bin ich beim Innenstadt-Fleischhauer noch besser dran als im Supermarkt?

Am besten sind Sie mit Biofleisch dran. Und das hat seinen Preis. Die Hühner etwa kosten doppelt so viel.

Zurück zu den Fleischhauern. Die meisten schlachten nicht mehr selbst, sondern beziehen das Fleisch vom Großmarkt. Trotzdem sind sie teurer. Warum?

Nochmals: Es geht darum, ob die Gewinnspanne 100, 50 oder 20 Prozent ausmacht. Aber zurück zum gefälschten Rindfleisch. Das Absurde ist, dass wir seit dem BSE-Skandal beim Rindfleisch per Verordnung absolute Nachvollziehbarkeit haben. Und jetzt stoßen wir auf gefälschtes Rindfleisch. Die Behörden können nicht einmal ihre eigenen Vorgaben administrieren.

Aber wird der Ruf nach noch mehr Kontrolle nicht irgendwann absurd? Wer kontrolliert am Ende die Kontrolleure der Kontrolleure der Kontrolleure?

Man muss ein System schaffen, in dem der Konsument Sicherheit haben kann. Natürlich kann man nicht lückenlos kontrollieren. Mit Kontrollen allein lösen wir dieses Problem nicht.

Wie würde der Agrarminister Werner Lampert dieses Problem lösen?

Das ist doch ganz klar: Transparenz und Nachvollziehbarkeit herstellen.

Das haben die Minister vor Ihnen doch auch schon längst gemacht.

Offenbar nicht, sonst hätten wir das Problem nicht. Die betrügerischen Unternehmen offenbaren das Versagen der Politik. Ich denke, dass von den Konsumenten jetzt viel Druck kommen wird. Welcher Engländer, Deutsche, Franzose lässt sich gern betrügen? Wer gibt gern viel Geld für eine Qualität aus, die er dann nicht bekommt?

Warum soll sich jetzt etwas ändern? Wir haben doch alle paar Jahre einen Lebensmittelskandal. Gammelfleisch, gefälschtes Olivenöl, Analogkäse, Weinpanscherei.

Sie sind ein Optimist. Wir haben jedes Jahr so einen Skandal! Dioxin im Ei haben Sie vergessen.

Was wird der nächste Skandal sein?

Das weiß ich nicht. Aber eines weiß ich ganz genau: Der nächste Skandal steht vor der Tür.

Steckbrief

Werner Lampert
wurde 1946 in Feldkirch geboren und gilt in Österreich als einer der Vorreiter für biologische Landwirtschaft.

Ja! Natürlich
Lampert überzeugte Billa-Gründer Karl Wlaschek, auf Bioprodukte zu setzen. 1994 wurde die Marke „Ja! Natürlich“ gegründet.

Zurück zum Ursprung
2003 verließ Lampert Rewe. Mittlerweile betreut sein 15-köpfiges Unternehmen die Bioschiene „Zurück zum Ursprung“ des Diskonters Hofer.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.02.2013)

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35 Kommentare
 
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Die Biosekte

Wichtig ist wie immer der Glauben !
Die Acker und Anbauböden wurden Jahrzehntelang mit Kunstdünger verseucht und nach nur 2 Jahren der Ruhe sind die einfach Bio obwohl dort kein Regenwurm zu sehen ist aber ein Taferl mit der Aufschrift biologischer Anbau genügt eben schon.
Wo haben die nur das Saatgut her ??????

Wollt Ihr noch mehr von Werner Lampert lesen?

er hat einen eigenen Blog: http://blog.wernerlampert.com

Re: Wollt Ihr noch mehr von Werner Lampert lesen?

Ein Leibeigener vom Großkonzern palavert über Qualität !!!!!!!!!!!!!!!!!

Schön...

Wir zahlen an die Bauern Unmengen an Förderungen, damit diese billig produzieren können. Der Handel erwirbt diese Produkte auch sehr günstig und wir zahlen dann für minderwertige Produkte auch noch viel zu viel, damit sich einige eine goldene Nase verdienen können. Und für angebliche Spitzenqualität zahlt man beim Rindfleisch ab 25,- Euro fürs Kilo...

.

bio lebensmittel sind so vertrauenswuerdig und unbedenklich, dass am selben tag ein artikel bezueglich einem bioeierskandal in deutschland in der presse stand

Es gibt keine billigen Lebensmittel. Das ist eine Mär.

Die Arbeiterkammer ist immer die Erste, die schreit: alles ist so teuer!!!
Aber Intelligenz zeigen ist auch nicht ihre Hauptaufgabe, sie müssen sich ständig selbst legitimieren bzw. Wahlhilfe für Rot (Grün) geben.

Werner Lampert: »Es gibt kein billiges Fleisch«

bei allen diesen Artikeln stellt sich die Frage, was haben wir gegessen als es noch kein BIO gab ???
Bei Hühnern wissen wir statt zum Arzt zu gehen um Antibiotika verschrieben zu bekommen hat man Huhn in ausreichenden Mengen essen müssen.

Bei Bio Bananen ist das völliger Unfug, da eine Banane das einzige Obst ist, dass keine Insektizide in sich aufnimmt. Es kann also auch ohne Bio bedenkenlos gegessen werden.

Die Natur hat es so eingerichtet das der Mensch
je nach Jahreszeit das was die Natur hergibt essen soll. Gemüse ist überhaupt kein Problem im Winter frisch zu halten.

Die Bauern hatten früher einen Erdkeller indem das ganze Jahr über eine gleiche Temperatur herrschte. In diesem Keller hat sich jedes Lebensmittel ohne zu verderben, sehr lange frisch gehalten.

Die Bauern haben mit einer Fruchtfolge gearbeitet um den Boden wieder mit Stickstoff anzureichern, mit einem Kleeacker. Klee wurde als Futtermittel an die Kühe verfüttert.

Es war ein sinnvoller Kreislauf der Natur vorhanden. Der Versuch durch den Menschen, diese natürlichen Kreisläufe zu manipulieren, hat wie alles was der Mensch gegenüber der Natur macht, nur Auswirkungen auf den Menschen selbst.
Die Natur ist gegenüber dem Menschen zu jedem Augenblick eine Absolute und durch nichts zu verändern.

Re: Werner Lampert: »Es gibt kein billiges Fleisch«

Ja aber die glauben immer noch sie könne die Natur austricksen .
Dafür freuen sich heute die Saatgutkonzerne über die Abhängigkeiten der Bauern.

Re: Werner Lampert: »Es gibt kein billiges Fleisch«

Ja aber die glauben immer noch sie könne die Natur austricksen .
Dafür freuen sich heute die Saatgutkonzerne über die Abhängigkeiten der Bauern.

Kein billigfleisch? Dies ist aber neu fuer Oesterreichs Landwirte & Bauern!

Die bekommen fast nichts fuer ihre tiere.
Wer macht dann die gewinne?

Re: Kein billigfleisch? Dies ist aber neu fuer Oesterreichs Landwirte & Bauern!

Bauern leben von den Förderungen...

Re: Kein billigfleisch? Dies ist aber neu fuer Oesterreichs Landwirte & Bauern!

Die Gewinne macht wie immer der Handel.

Re: Kein billigfleisch? Dies ist aber neu fuer Oesterreichs Landwirte & Bauern!

Na wer schon, der Groß- und Einzelhandel (Handelsketten).

Tierhaltung

Nach meinem Wissenstand sagt BIO nicht über die Art der Tierhaltung aus.

Re: Tierhaltung

Das stimmt nur teilweise. Weil zur Tierhaltung ja auch das Futter gehört. Da gibt es dann den Unterschied.

Der Konsument war es doch immer

Der anstatt zum Gemüsehändler,Fleischer,Bäcker flugs in den Supermarkt einkaufen ging (weils dort billiger war ) und zweitens so bequem alles an einem Ort ,weil er ja sp gesteresst von der Arbeit 38,5 STd /Wo ist,der die Arme.
Ein Wunder wie dien Leute es überlebt haben als es noch keine Supermärkte gab die Wo Arbeitszeit 50 Std betrug und die Geschäfte um 12 Uhr geschlossen wurden und von 16 bis 18 Uhr wieder geöffnet hatten.
Da gab es außer Würstelständen auch noch kein faast food.
Das waren damals alle Überlebens Künstler !!!Oder ????
Sind die heute nur fauler und unselbstständiger wie vor 50 Jahren .
Abhängigkeiten selber geschaffen und dafür bekommt ihr alle die Rechnungen andauernd.

Re: Der Konsument war es doch immer

Vor 50 Jahren waren auch noch viele Frauen als Hausfrauen tätig und gingen vormittags einkaufen.

Re: Der Konsument war es doch immer

Das nennt man auch Fortschritt.

Wohnen sie noch in einer Höhle?

Re: Re: Der Konsument war es doch immer

Nein ich komme aber ohne Probleme ohne NAVI und Mobiltelefon aus.
Daher ist meine Abhängigkeit nicht sehr groß von den sogenannten Errungenschaften welche zwar im Trend sind aber kein vernünftiger Mensch benötigt .

Re: Re: Der Konsument war es doch immer

Wenn das der Fortschritt ist, dann werde in konservativ (schrecklicher Gedanke !). Fortschritt wäre eigentlich, dass die Qualität steigt und nicht die Gewinne der Handelsketten.

Bioexperte?????

Herr Lampert ist ein guter Marketingexperte mit Rauschebart! Aber einen Mitarbeiter einer Großhandels Kette als Experten in solch einer Causa zu befragen hat eine etwas schiefe Optik. LG aus dem Wald

Re: Bioexperte?????

Lampert ist zweifelsohne ein Marketing-Experte, aber eine Biomarke wie Ja! Natürlich aufzubauen schafft niemand der einfach nur ein Marketing-Guru ist - dazu gehört nicht nur Experten-Wissen sondern auch persönliche Überzeugung.

Auch wenn er mittlerweile bei Ja! Natürlich nicht mehr die Finger drin hat, ist diese Marke bis heute frei von Skandalen, genießt ein hohes Vertrauen und bietet ein äußerst vielfältiges Sortiment das es auch im Supermarkt ermöglicht, bio einzukaufen und Waren zu erwerben, die man sonst nur auf den wenigsten Märkten findet (Tomaten- und Paprika-Raritäten, Pastinaken etc.).

Ich denke es gibt kaum jemanden wie ihn in Österreich, der die konventionelle und biologische Landwirtschaft derart in- und auswendig kennt - und deshalb ist seine Meinung durchaus viel Wert.

Ich persönlich bin froh dass Bio über seine Arbeit auch im Supermarkt gefestigt ist und sich heute praktisch jeder zu 100 % mit Biolebensmitteln eindecken kann, auch wenn viele Menschen nicht die Möglichkeit haben, direkt beim Bauern oder auf Märkten einzukaufen.

Nein, Bio aus dem Supermarkt ist natürlich trotzdem nicht die Ideallösung und die "heile Welt" die die Werbung vorspielt, aber es ist so vieles besser als der konventionelle Billig-Schrott den es ohne Bio im Supermarkt geben würde der, wie es Lampert richtig sagt, immer auf Kosten anderer gehen muss.

Es ist halt eine Wahrheit, die viele nicht hören wollen, da sie ihr Geld lieber für das neueste iPhone ausgeben.


Die am wenigsten schlechte Wahl

Ich traue der Lebensmittelindustrie nicht. Ich kaufe trotzdem Bio-Produkt weil ich glaube, dass diese, egal wie schlecht, immer noch besser als normale Billigprodukte sind. Die Möglichkeit beim Bauern direkt zu kaufen habe ich leider nicht.

ich vertraue Hofer

und den Bio Produkten "Zurück zum Ursprung" ganz besonders.

Re: ich vertraue Hofer

Ich traue Hofer genauso wie LIDL - also nicht! Das Geschäftsmodell lässt da "sauberes arbeiten" einfach nicht zu.

Das beste ist immer noch der "Bauer meines Vertrauens". Auch wenn's manchmal ziemlich umständlich ist. (Viele Grüsse Wolfgang)

Auch der Fleischhauer der vom Bauern direkt bezieht, man muss halt suchen, in Wien allerdings fast unlösbar (bin für Tips dankbar).

Re: ich vertraue Hofer

Ich kenne die Szene ein bisschen. Ich vertraue nur noch dem Bauern, der selbst Fleisch produziert- und den ich persönlich kenne und ihm auf die Finger schaue. Ohne Zwischenhandel! Größere Mengen gekauft und schnellstens in die Tiefkühle... Nachdem derartige Bauern sehr wenige sind und deren Ware auch entsprechend teuer, esse ich weniger Fleisch, was auch gesünder ist. Gilt nicht nur für Fleisch, sondern für alle Lebensmittel....

 
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