Bures will Frauen als Chefs „ihrer“ Firmen

29.03.2013 | 18:33 |   (Die Presse)

Die Geschäftsführungen von RTR, Austro Control und Via Donau werden neu besetzt, die Ausschreibung läuft schon.

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Wien/Eid. Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) drückt bei der Besetzung von Führungspositionen in staatsnahen Unternehmen aufs Tempo und nimmt dabei die Förderung von Frauen sehr ernst. Sie hat nicht nur die Suche nach dem neuen Telekom-Regulator gestartet („Die Presse“ berichtete am 23. März). Sie hat auch die Geschäftsführer bei der Flugsicherung Austro Control (AC) und der Wasserstraßengesellschaft Via Donau ausgeschrieben und ausdrücklich Frauen zur Bewerbung eingeladen.

Die Wiederbestellung von Georg Serentschy (RTR), Heinz Sommerbauer und Johann Zemsky (AC) sowie Hans-Peter Hasenbichler (Via Donau), an der alle vier Manager Interesse bekundet haben sollen, ist daher alles andere denn eine „g'mahte Wies'n“.

Dass die Verträge just im Jahr der Nationalsratswahl auslaufen, halten Beobachter genauso wenig für einen Zufall wie den Umstand, dass Bures schon jetzt sucht. Es gehe nicht allein um Planungssicherheit, wie im Ministerium betont wird. Vielmehr möchte man einen Wunschkandidaten durchbringen, bevor die Wahl möglicherweise eine neue Regierungskonstellation bringe, heißt es. Wie „Die Presse“ exklusiv berichtete, hat die Koalition schon zu Jahresbeginn eine Liste erstellt, die Jobs von Austro Control bis Verbund enthält, die heuer – möglichst noch vor der Wahl – neu besetzt werden sollen.

Den ausgewiesenen Fachleuten Hasenbichler und Zemsky werden – trotz des Frauenwunsches – gute Chancen auf eine Verlängerung ihrer Verträge eingeräumt. Sommerbauer, der als SPÖ-nahe gilt, kann man langjährige Erfahrung in der Luftfahrt (er war zuvor Generalsekretär der AC) nicht absprechen. Er geriet aber wiederholt unter Beschuss, weil er zu spät auf den Personalengpass bei den Fluglotsen reagierte. Überdies hinkt Österreich bei der Umsetzung des von der EU vorgegebenen einheitlichen europäischen Luftraumkontrollsystems hinterher.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.03.2013)

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21 Kommentare

Wo ist denn aufeinmal die Redakteurin vom Standard unser "liebe" Luise Ungerböck

.. die hat doch alle Posten die durch anders Gesinnte besetzt wurden zu Tode geschrieben.. Eine regelrechte Hetze wurde da veranstaltet..

Bei der unverfrorenen Zahnarztmutti wird ja geschwiegen wie ein Grab. Knapp vor der Wahl... es interessiert niemanden solange großkoalitionär besetzt wird. Die wegen eklatanter Unfähigkeit von den ÖBB verabschiedete Gabi Lutter wird zur MautGmbH Chefin der ASFINAG....der investigative Journalismus in Österreich stirbt aus.

Wo sind sie Frau LUISE

Knapp vor Neuwahlen!

werden die Posten besetzt mit Verträgen über mehrere Jahre.
Falls eine andere Regierungskonstellation kommen sollte, werden die roten Genosserln entweder weiter beschäftigt, oder mit batzen Abfindungen von den "neuen Freunderln" anderer Parteien abgelöst.

"Dass die Verträge just im Jahr der Nationalsratswahl auslaufen, halten Beobachter genauso wenig für einen Zufall..."

Was heißt hier Beobachter! Jeder Depp riecht den Braten 100km gegen den Wind, denn
es ist ja nicht einmal mehr ein Versteckspiel.
Ganz offiziell "drück ma des durch".

tja die jugendfreundin vom werner :-)


Ma liab!


Die Zahnarztgehilfin soll lieber dafür sorgen,daß die Gebühren bei der AustroControl auf ein erträgliches Maß gesenkt werden.habe letztes Jahr meine Pilotenlizenz verlängern müssen. als ich die "Preisliste" für ihre "Leistungen" sah mußte ich mich fast setzen.Ein Moloch der "Privatwirtschaftlich"agiert und trotzdem wie ein Amt denkt und handelt!!

F..... your Frauenpolitik liebe Frau Minister

Re: Ma liab!

der fehler beginnt damit, dass man "frau minister" sagt .. warum ? .. weil sie den job also doris und alte bekannte vom werner bekommen hat .. also sollte man bei doris bleiben, genauso wie auch beim werner .. weil mehr wie werner und doris ist es ja nicht ...

alles nach 5 jahres plan?

dieser stalinistisch angehauchte terror ist unerträglich. jeder soll für die gleiche arbeitsleistung das gleiche geld bekommen und das wars. die welt gehört dem tüchtigen und nicht den quoten.

Bures:

In einem vernünftigen Staat wäre sie wohl Zahnarzthelferin geblieben!

Bures will Frauen als Chefs „ihrer“ Firmen

Ihrer Firmen?

Roter Größenwahn!

Obwohl ich durchaus dafür bin, dass Frauen, wenn sie die entsprechende Qualifikation haben und nicht nur "Quotenerfüllerinnen", sind diese Jobs bekommen sollen.
Leider geht es aber den Roten meist nur um Quote und Stimmenfang in allen Teichen!

programm

Frau zu sein ist kein Programm - und das sagen Frauen, die wirklich fūr die Chancengleichheit von Mann und Frau eintreten

12

Nennt

man so etwas nicht Planwirtschaft?

Re: Nennt

Nein, sowas nennt man Femifaschismus.

Die ASFINAG braucht eine neue Putzfrau,


eine die die Autobahnen sauber macht wenns schneit. Ganz dringend.

Als Quotenfrau

kann sie gar nichts anderes wollen. Wenn es die Quotenregelung nicht gäbe, wäre sie noch immer Zahnarzthelferin.

Re: Als Quotenfrau

So ist es. Aufgrund einer "Qualifikation" hat sie dieses Ministerium definitiv nicht bekommen.

Vielmehr möchte man einen Wunschkandidaten durchbringen, bevor die Wahl möglicherweise eine neue Regierungskonstellation bringe, heißt es.

Ja, denn wenn das eintritt und die erst besetzten Posten wieder geräumt werden müssen, regnet es wieder einmal Abfindungen in 6-stelliger Höhe..

es zählt nur die qualifikation!

ich hoffe die frau bundesminister bestellt nur ebenso wie sie gut ausgebildete damen; studium, post doc, erfahrung bei großen konzernen!

Jedes Volk ...


... hat die Regierung, die es verdient.

Re: Jedes Volk ...

Diese Regierung habe ich nicht verdient, die hat das Schicksal mir zugewiesen. Seither bin ich nicht gut zu sprechen mit ebendiesem.

Bures will Frauen als Chefs „ihrer“ Firmen

Solche Pfostinnen wie sie selber? Damit sie sich nicht ganz so andersbefähigt fühlt?

Verdammte Postenschacherei!!

Alleine dafür sollte es ist es unumgänglich neue Parteien zu wählen!

Chefpersonal sollte man nach Qualität und nicht nach Geschlecht, Hautfarbe, Parteifarbe oder Religion beurteilen.

Ekelhaft!

Oh Gott!

Man stelle sich vor:4 Quotenfrauen und die Zahnarzthelferin an der Spitze *würg*

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