Erste: Vorstands-Gagen etwas niedriger als 2011

29.03.2013 | 20:07 |   (DiePresse.com)

Erste-Chef Andreas Treichl kassierte vergangenes Jahr rund 1,7 Millionen Euro. Für das Geschäftsjahr 2011 gab es keinen Bonus.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Die Gagen der Vorstände der börsenotierten Erste Group waren 2012 etwas niedriger als 2011. Der Grund: Für das Geschäftsjahr 2011 hat es keine erfolgsabhängige Vergütung an den Vorstand gegeben. Im Jahr 2012 seien auch keine erfolgsbezogenen Bezüge aus früheren Jahren ausbezahlt worden, und den Vorständen wurden auch keine Aktien-Äquivalente zugesprochen, wie die Bank in dem am Freitagabend publizierten Geschäftsbericht 2012 schreibt.

Erste-Chef Andreas Treichl kassierte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 rund 1,7 Millionen Euro als Managerbezug. Zum unveränderten Fixbezug von 1,237 Mio. Euro gab es wieder "sonstige Bezüge (wie beispielsweise Pensionskassenbezüge, Sachbezüge etc.) von 470.900 Euro.

Der 2012 amtierende fünfköpfige Erste-Group-Gesamtvorstand bezog 3,79 Mio. Euro an Fixbezügen. Samt sonstigen Bezügen waren es 4,7 Millionen.

Im Jahr 2012 wurden aber auch wieder die in der Ersten üblichen Ausschüttungen aus dem Long-Term-Incentive-Programme (Aktien-Performance-Programm) aus den Jahren 2007 und 2010 ausbezahlt: In Summe 613.300 Euro für alle Vorstände, und 240.900 Euro für Treichl allein (LTI-Programm 2007).

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

19 Kommentare

Hätte die Putzfrauen die Entscheidungen getroffen

stunde die Bank besser da.

Das große Geldverbrennen im Osten kann kaum durch andere Geschäfte kompensiert werden.

Und solange man Milliarden Staatshilfe in Anspruch nimmt sollte der Staat bei den Gehältern und Boni mitreden.

Ich bin kein besonderer Freund der BAWAG (Feinberg). Aber die Amerikaner beginnen wenigstens damit die Staatshilfen an Österreich zurückzuzahlen.

Die Erste braucht dieses Ersatzeigenkapital noch.

Re: Hätte die Putzfrauen die Entscheidungen getroffen

... und hat ebenfalls brav dafür hohe Zinsen gezahlt. was war dann daran schlimm für den Staat ???

hohe Zinsen?

die Zinsen sind wegen des hohen Risikos mehr als gerechtfertigt.

Die Bank generiert außerdem aus der Staatsbeteiligung (als Eigenkapital gerechnet) ein mehrfaches an Ausleihungen - ein gutes Geschäft für die Bank

Re: hohe Zinsen?

egal jetzt ob gerechtfertigt oder nicht. sie sind sehr hoch, der Staat profitiert davon kräftig und der Bank geht es recht gut. also wo ist da was Böses dran ????

???

nichts für ungut, aber der Staat profitiert nicht, seine Bonität leidet und dass es der Ersten besonders gut geht halte ich für ein Gerücht...

Re: ???

Aha, 8 % p.a. sind kein passabler Profit? n a gut ....
und warum soll's der Ersten nicht gut gegen ?

8 Prozent

zahlen riskante Gläubiger zu recht.

Der Staat verliert mit solchen unsicheren Beteiligungen an Bonität

2 Millionen Schilling pro Monat

...

Die

Banken bekommen Milliardenunterstützungen vom Staat und nebenbei kassieren die noch unverschämte Gagen!

mitdenken !

die Erste zählt dafür 8% (!!) p.a. für quasi einen Kredit, denn das Geld muß und wird ja zurückgezahlt werden.
wer unterstützt da also wen ?????

Rechenfehler und Bedauern

War 2011 nicht das Jahr in dem im Q3 das Ergebnis von +700M Eur innerhalb von 6Wochen auf -700M Eur wechselte? Dafür auch nur das das Wort Bonus zu denken grenzt an einen Grund für Besachwaltung!

Re: Rechenfehler und Bedauern

punktegeier natürlich ....

Re: Rechenfehler und Bedauern

wer denkt für dieses Jahr an Bonus ? blödsinnige Unterstellung pleitegeiers ....

Schauts, wie der traurig schaut...

Gebts' dem Mann doch eine Decke und a warme Mahlzeit!

hm


Klar, dass sich da nur 0,125 % Zinsen p. a. auf Einlagen ausgehen.

abzocker


Re: abzocker

erklären sie mir bitte warum erste Bank und/oder treichl "abzocker" sind ?

Re: abzocker

jetzt hat er Schmerzen

Re: Re: abzocker

narzisten wie die kennen keine schmerzen ausser man nimmt ihnen geld weg

AnmeldenAnmelden