Tyrolean-Betriebsrat und AUA einigen sich auf Sozialplan

109 Mitarbeiter sind von der Verlegung der Tyrolean-Verwaltung nach Wien betroffen. In einer nächtlichen Sitzung wurde ein Sozialplan beschlossen.

NOTLANDUNG VON AUA-MASCHINE IN WIEN-SCHWECHAT WEGEN HYDRAULIKPROBLEMS. ARCHIVBILD A321
Schließen
NOTLANDUNG VON AUA-MASCHINE IN WIEN-SCHWECHAT WEGEN HYDRAULIKPROBLEMS. ARCHIVBILD A321
APA/M. THIER / WWW.AUSTRIANWINGS

Nach elfstündiger Verhandlung haben sich Tyrolean-Betriebsrat und AUA in der Nacht auf Donnerstag auf einen Sozialplan für jene 109 Mitarbeiter geeinigt, die von der Verlegung der Tyrolean-Verwaltung von Innsbruck nach Wien betroffen sind ("DiePresse.com" berichtete). "Drei zentrale Eckpunkte" seien beschlossen worden, erklärte Tyrolean-Betriebsratschef Thomas Steiner. Kurz vor 2.00 Uhr Früh seien eine freiwillige Abfertigung, Stiftungsmaßnahmen und die Einrichtung eines Sozialfonds beschlossen worden. Dieser beinhalte Umschulungsmaßnahmen und finanzielle Unterstützung für besondere Härtefälle, sagte Steiner. Der Sozialfonds sei ein "maßgeschneiderter Topf für den Standort Tirol". Man versuche damit, auch auf die "gesamte Arbeitsmarktsituation" einzugehen. Das heiße, dass auch Mitarbeiter, die länger einen neuen Job suchen, mit finanzieller Unterstützung rechnen können.
Übereinkunft

Über die Höhe der Maßnahmen und Unterstützungen dürfe er noch nichts sagen. "Die Übereinkunft ist noch nicht unterschrieben, das wird erst nächste Woche passieren. Bis dahin kann ich über keine Details sprechen", sagte er. Gültig werde der Sozialplan mit 1. Mai 2013. Er sei "prinzipiell zufrieden" mit dem Ergebnis der Verhandlungen. Mitte nächster Woche solle alles "fix fertig ausgehandelt und unterschrieben" sein.

(APA)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Kommentar zu Artikel:

Tyrolean-Betriebsrat und AUA einigen sich auf Sozialplan

Schließen

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.

Meistgelesen