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Nach Greißler-Sterben: Immer mehr kleine Supermärkte sperren zu

22.05.2007 | 16:34 |   (DiePresse.com)

2006 sperrten 141 Filialen der großen Supermarkt-Ketten mit weniger als 400 Quadratmetern Fläche zu.

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Big is beautiful. Nach dem Greißler-Sterben müssen auch immer mehr kleinere Supermärkte der großen Lebensmittel-Einzelhändler zusperren. Wie eine ACNielsen-Studie ergab, standen im vergangenen Jahr 141 Lebensmittel-Geschäfte unter 400 Quadratmeter Verkaufsfläche vor dem Aus.

Nachfolgeprobleme und die starke Konkurrenz der Diskonter zwingen die "Kleinen" zum Rückzug. Diese Gruppe stellt immerhin 44,4 Prozent aller Lebensmittel-Geschäfte, erwirtschaftet aber nur 14,3 Prozent des Gesamtumsatzes in der Branche.

Gleichzeitig gab es eine starke Filialexpansion bei Verbraucher- (größer als 1.000 m2, plus zehn Standorte) und Supermärkten (400 bis 1.000 m2, plus 51 Standorte). Verbraucher- und Supermärkte machen mittlerweile 63,3 Prozent des Gesamtumsatzes im Lebensmittelhandel aus. 

Wachstumssieger Hofer

Zum Wachstumssieger erklärte die Studie einmal mehr den Lebensmittel-Diskonter Hofer. Mit 28 neuen Filialen steigerte Hofer seinen Marktanteil auf 19,4 Prozent. Die Rewe Gruppe (Billa, Merkur, Penny und Sutterlütty) bleibt mit 29,7 Prozent Marktanteil weiterhin die Nummer Eins am Markt. Platz zwei belegt Spar mit einem Marktanteil von 27,6 Prozent. 

Branche wächst

Insgesamt stieg der Umsatz im heimischen Lebensmittelhandel im vergangenen Jahr um 3,3 Prozent auf 15,4 Milliarden Euro. Zieht man die Inflation ab, bleibt der Branche ein reales Wachstum von 1,7 Prozent. Mit 265 Supermärkten pro Million Einwohner zeichnet sich Österreich durch eine hohe Filialdichte aus. Durch das starke Angebot an Lebensmittelmärkten lockt die Österreicher auch überdurchschnittlich oft in die Geschäfte. (Ag./Red.)

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2 Kommentare
Gast: JP
22.05.2007 19:14
0 0

Tja ...

solange die lieben Leute dort kaufen wo das Schweinefleisch noch um 10 Cent billiger ist, wird der Trend zu Selbstbedienungslagerhäusern die hauptsächlich billigen Müll verkaufen und ihre wenigen Angestellten ausbeuten noch weiter gehen.

Antworten Gast: pit
22.05.2007 20:12
0 0

Re: Tja ...

Andererseits; wenn die Bevölkerung immer wieder mit immer neuen Tricks ausgesackelt wird, darf man sich wundern ?

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