Bioenergie: Österreich ist zu klein

29.05.2007 | 18:08 |  MARTIN KUGLER (Die Presse)

Auf eigener Fläche kann Österreich höchstens die Hälfte der erforderlichen Energiemengen produzieren.

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WIEN. Österreich hat sich für die Forcierung von Bioenergie hohe Ziele gesetzt: Laut Regierungsprogramm soll der Anteil erneuerbarer Energie am Gesamtenergieverbrauch bis 2010 von derzeit 22 Prozent auf 25 Prozent steigen und sich bis 2020 auf 45 Prozent verdoppeln. Ob Österreich diese Ziele von sich aus erreichen kann, wurde bisher kaum thematisiert.


Mehr Bio, weniger Energie

Eine am Dienstag vorgestellte Studie im Auftrag von Raiffeisen gibt eine klare Antwort: Österreich ist zu klein, um 100 Prozent der angestrebten Bioenergie selbst produzieren zu können. Laut einer Vorstudie zum Österreichischen Biomasse-Aktionsplan wäre dafür im Jahr 2020 eine landwirtschaftliche Fläche von rund einer Mio. Hektar notwendig – das ist knapp ein Drittel der österreichischen Agrarfläche. Laut der Studienautorin und früheren Grün-Politikerin Monika Langthaler (Brainbows) stehen aber maximal 456.000 Hektar zur Verfügung – also nicht einmal die Hälfte der nötigen Fläche.

Dieser Wert gilt allerdings nur dann, wenn alle denkbaren Potenziale genutzt werden. Also etwa die Nutzung von Stilllegungsflächen, Mehrertrag durch züchterische Fortschritte, Umlenkung von derzeit exportierten Agrar-Überschüssen oder die energetische Verwendung von Stroh. Wichtigste Prämisse dabei ist, dass andere Nutzungen von Biomasse – für Lebensmittel, Futter oder als Rohstoff für die Industrie – nicht beeinträchtigt werden.

In anderen berechneten Szenarien ist das in Österreich vorhandene Bioenergie-Potenzial noch geringer: Ohne zusätzliche politische Maßnahmen zur Ausweitung stehen bis zum Jahr 2020 nur 323.000 Hektar für die Energiegewinnung zur Verfügung.


Zugang zu Ostmärkten

Falls Österreich den Anteil der Bio-Landwirtschaft ausweitet (was mehr Bracheflächen bedeutet) dann sind gar nur 201.000 Hektar für Energie verfügbar. Zum Vergleich: Derzeit werden knapp 60.000 Hektar Agrarfläche für die Energiegewinnung genutzt.

Bei Holz sieht die Lage nicht viel rosiger aus. Um die Ziele für das Jahr 2010 zu erreichen, wären laut Biomasse-Strategie 6,7 Mio. Festmeter mehr Holz notwendig, verfügbar sind laut der Studie im besten Fall 1,7 Mio. Festmeter.

Wichtigster Schluss aus der Studie: Um die gesteckten Ziele erreichen zu können, muss Österreich zumindest die Hälfte der Biomasse importieren. Das wird vom Auftraggeber der Studie, Raiffeisen-Holding-Chef Erwin Hameseder, nicht als großes Problem erachtet. „Umweltschutz und Nachhaltigkeit enden nicht an der Staatsgrenze“, sagte er am Dienstag. Es seien internationale Kooperationen nötig, vor allem in Osteuropa. In Ländern wie Ungarn oder Rumänien gebe es riesige Potenziale für Bioenergie. Dort liege die Hälfte der Agrarfläche brach. Priorität habe freilich das Heben aller Möglichkeiten in Österreich, betonte Hameseder.

Raiffeisen hat sich bereits Zugang zu den Agrarmärkten in Osteuropa verschafft. Der Mühlenkonzern LLI ist kürzlich auch in Rumänien und Bulgarien tätig geworden, in der Kornkammer Ungarn ist er längst engagiert. Der Zucker-, Stärke- und Fruchtkonzern Agrana hat ebenfalls Niederlassungen in der Region.

Durch die Donau als Transportweg gebe es zudem einen optimalen und umweltschonenden Transportweg, so Hameseder.


„Sind mitten in Potenzialraum“

Auch die Politik sieht kein gravierendes Problem darin, dass ein großer Teil der Bioenergie importiert werden muss. Niederösterreichs Agrarlandesrat Josef Plank sagte bei der Präsentation der Studie, dass Österreich „mitten in einem Potenzialraum“ sitze. Er machte zudem auf eine schiefe Wahrnehmung der europäischen Geografie aufmerksam: „Vorarlberg kommt uns näher vor als die Grenze zur Ukraine“, so Plank. Was nicht der Realität entspricht.

Ähnlich argumentiert man im Landwirtschaftsministerium: Man müsse den europäischen Markt im Auge haben. Es sei niemals das Ziel gewesen, dass 100 Prozent der Bioenergie aus heimischer Produktion stammen, sagte ein Sprecher zur „Presse“.

ENERGIE-IMPORTE

Österreich hat sich beim Ausbau von Bioenergie hohe Ziele gesetzt: Bis 2020 soll der Anteil Erneuerbarer Energie am Energieverbrauch verdoppelt werden.

Allerdings ist Österreich zu klein, um dieses Ziel von sich aus zu schaffen: Weniger als die Hälfte der erforderlichen Agrarflächen sind vorhanden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.05.2007)

 
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  • Wenn Kühe dem Wald im Weg stehen

    Österreich kann seine Ökoziele nicht einhalten. Verfehlte Politik? Ach wo. Das Land ist für die großen Ziele ganz einfach viel zu klein.

48 Kommentare
 
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Niemand59
31.05.2007 10:54
0

800 LKW-Züge täglich mit der Biomasse quer durch die Europa

..um nicht einmal ein Kraftwerk mit dem Rohstoff zu versorgen - hat es mit einem Umweltschutz zu tun?

Auf die Idee kann nur ein Öko Terrorist kommen - sparen, koste es die Welt was es wolle.

dresak
30.05.2007 14:30
0

öko-Schmäh

Der Öko-Schmäh wird endlich seiner Nichtrealisierbarkeit überführt.

Wann wird Österreich endlich verstehen, dass es die Atomkraft braucht wenn es Industrieland bleiben will!

Antworten janvantonder
30.05.2007 20:47
0

Atomkraftschmäh

Nicht nur das kleine Österreich, sondern alle andern Industrie- und Schwellenländer haben ein Energieproblem. Wenn alle auf Atomkraft setzen würden um ihren Energiebedarf zu setzen bräuchten wir einige tausend zusätzliche Atomkraftwerke (derzeit ca. 700).

Uran wächst auch nicht auf Bäumen.

Keine Lösung, höchstens ein Hinauszögern der einzigen richtigen Lösung: Erneuerbare Energien, in welcher Form auch immer. Alles andere ist früher oder später eine Sackgasse.

Antworten Antworten dresak
31.05.2007 09:27
0

Re: Atomkraftschmäh

Von Kernphysik verstehen sie nichts. Uran hat ein Energiepotential, dass sie mit dem Öko-Schmäh nie erreichen werden. Es wächst zwar nicht auf den Bäumen, entsteht aber ständig neu in natürlichen Lagerstätten ( ganz natürlich ). In den Endlagern ist noch ca. 90% der Energie enthalten. Die derzeitigen AKWs können nur etw 10% der Energie aus Uran nützen. Das Potential von Uran ist enorm, und kann nach derzeitigen Wissenstant von keiner anderen Energiequelle erreicht werden.

Der Öko-Schmäh ist sicherlich auch OK, aber er kostet uns viel mehr Geld und Ressourcen - und wie man sieht haben wir nicht genug Ressourcen, um damit die Energieversorgung zu sichern. Er ist auuserdem weniger umweltfreundlich als behauptet, verbraucht enorm viel Ressourcen, die für andere Zwecke genutzt werden könnten, und hemmt das Innovationspotential unserer Industrie.

Uran ist harmlos, wenn es professionell bearbeitet und verwendet wird.


Antworten Antworten Antworten Gast: W.A.
31.05.2007 09:57
0

Re: Re: Atomkraftschmäh

Werte(r) dresak! Von welchem Planeten kommen Sie? Auf der Erde bildet sich Uran jedenfalls nicht annähernd mit der Geschwindigkeit neu, mit der es abgebaut wird. Weshalb die nutzbaren U-Vorkommen auch in absehbarer Zeit erschöpft sein werden. Sollte die Menschheit, wie Sie das vorschlagen, in der Uranspalterei ihr Heil suchen, wird das U nicht einmal mehr 30 Jahre reichen. Und das Heil wird nicht gefunden werden, eher das Unheil. Uranspalterei ist nämlich ganz und gar nicht harmlos. Fragen Sie mal die (ehemaligen)Einwohner von Tschernobyl und Pripjat. Soferne diese noch leben. Aber beeilen Sie sich, deren Sterberate ist nämlich beunruhigend hoch! Spaß beiseite! Bei Kernspalterei ist nur eines sicher: der Tod. Wenn wir überleben wollen und unser Leben nicht wie vor dem Industriezeitalter gestalten wollen, bleibt uns keine andere Alternative, als rechtzeitig (also jetzt) die Infrastruktur für die Nutzung regenerativer Energien aufzubauen und gleichzeitig unseren Energiebedarf zu senken!

Antworten Antworten Antworten Antworten dresak
31.05.2007 14:59
0

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

Wehrte(r) W. A.,

Ich bin auch für erneuerbare Energien, sie sind eine gute Sache und es ist begrüssenswert, dass sie soviel Anklang finden. Ich bin nur nicht gegen die Atomenergie weil sie ein enormes Potential hätte, und volkswirtschaftlich derzeit nicht vernachlässigbar ist (siehe österr. Atomstromimporte aus benachbarten "Schurkenstaaten"). Es ist nur Bedauernswert, das die Berge soch hoch sind und deswegen in den engen österr. Tälern vom verweilen in den Bergen spricht obwohl das atomare Glück doch so nahe wäre, und es ohnehin als Atomstrom importiert wird - und das wird angesichts der Versorgungssituation un der Anzahl der AKWs in den Nachbarstaaten sich nicht so schnell ändern.

Auf gut österr. klingt das so: A hiatamadl mog i net weis koani dickn wadln hät i mog a madl aus da stad des dicke wadln hat.

Es ist manchmal besser man nimmt den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach - sonst bleibt ma üba. Atomkraft wäre dieser Spatz, die Taube wirds nicht spielen.

janvantonder
30.05.2007 11:59
0

Die Zeiten ändern sich...

Wir bewegen uns von einem Hochenergie- Lebensstil zu einem Niedrigenergie- Lebensstil.

Das ist eine unvermeidliche Tatsache die vor allem durch die allmähliche Erschöpfung der bisher reichlich vorhandenen fossilen Energieträger Öl und Erdgas zurückzuführen ist.

Ich bin der Meinung es wird in den nächsten 30 bis 50 Jahren, aufgrund knapper werdenden Öl und Gasreserven, einen allmählichen Wandel in unserer Gesellschaft geben, zurück zu der Lebensart unserer Großeltern. Weniger Konsum, weniger Mobilität, regionale Wirtschaftsstrukturen, mehr Eigenversorgung.

Siehe auch:
http://en.wikipedia.org/wiki/Peak_oil


Antworten dresak
31.05.2007 15:44
0

Re: Die Zeiten ändern sich...

Das meinte Edison auch, und doch hat Westinghouse recht behalten.

Antworten heduda
30.05.2007 20:21
0

bin auch der meinung

das "energiemangel"die menschliche gesellschaft wieder in ruhigere, überschaubare, wahnlosere lebensströme einfügen kann.dass dieses fremdbestimmte aussersich sein,einem in sich und aus sich heraus handelden menschen in der mehrzahl wieder möglich machen könnte.die heutige sackgasse in der immer mehr fremdbestimmte menschen hineinrasen wird nicht mehr lange gegenwart und zukunft sein.wer die vermehrung der martiellen güter als oberstes glückprinzip erklärt ,bei gleichzeitiger ,nicht zugegebener,geistiger verwahrlosung die ihre auswüchse in kriminalität,gewalt,betrug,auch legalisierter betrug zählt dazu,agressivität und ihre tausend geschwister zeigen,wird mir nicht zustimmen.egal,meine meinung:wer sein urlaubsziel nicht in sich sebst findet,wird niemals urlaub machen.

Antworten Gast: pravda
30.05.2007 12:33
0

Gut so

Der Energiemangel wird die Transporte verteuern und damit die Ausbeutung der Arbeitenden über den globalen Wettbewerb beenden.

Antworten Antworten Aaron Fishhof
30.05.2007 15:34
0

Re: Gut so

Es gibt keinen Energie-Mangel auf diesem Planeten.!

Erdöl und Erdgas,besonders Methan-Hydrat in den Meeren reicht sicher noch 100 Jahre und Kohle mindestens 200 Jahre.

Uran ca.50 Jahre.

Bis dahin haben wir aber schon längst die Kern-Fusion etc.

In den 70 iger Jahren des letzten Jahrhunderts gab es Prognosen der Umweltschützer,dass es im Jahr 2000 fast kein Erdöl mehr geben wird.

Übliche grüne Weltuntergangs-Lügen eben,die von der Wirklichkeit immer wieder eingeholt werden.

Noah von der Arche am Berg der Freude

Antworten Antworten Antworten janvantonder
30.05.2007 20:50
0

Re: Re: Gut so

Es geht nicht darum wie lange es reicht. Wesentlich interessanter ist der Zeitpunkt wann die Nachfrage das Angebot überholt.

Beim Öl sind wir bald soweit.

Abgesehen davon ist ein Zeitfenster von 50 bis 200 Jahre äußerst kurz wenn man bedenkt, daß die angesprochenen Ressourcen sich über viele hundert Millionen von Jahren gebildet haben und de facto unersetzbar sind.

Antworten Antworten Antworten Gast: A.E.
30.05.2007 20:42
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Kernfusion

macht uns alle (vor allem meine ich damit kleinere Länder) noch abhängiger, da der Investitionsaufwand enorm ist.
Kernfusion ist sicher nicht die Zukunft der Energieversorgung, da die Anlagen gewaltige Ausmaße haben würden. Dies bedeutet große Transportwege und Transportverluste.

Das heißt nicht dass ich gegen die Kernfusion bin, sondern diese lediglich zu Forschungszwecken weiterverfolgt werden sollte.

LG


Antworten Antworten Antworten heduda
30.05.2007 20:26
0

die erde

hat ja noch ca,4-5milliarden jahre vor sich.so gesehen,mit dieser betrachtungsweise,ihre,könnte man sehr wohl von einem "energieproblem"sprechen.

Antworten Antworten Antworten da wuzzi
30.05.2007 16:04
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Ungut so

... denn es gibt einen Mangel an Intelligenz bei jener Spezies, die sich intelligent schimpft.

Methan-Hydrat wird derzeit nur marginal abgebaut, da ein brenzliger Vorgang.

In den 70iger Jahren ... Erdölvorräte ... seit damals wurden nicht nur neue Lagerstätten entdeckt, sondern auch neue Verfahren entwickelt um die Ausbeute von Lagerstätten zu erhöhen, oh Unwissender.

Übliches Geschwafel von einem zugigen Erdhauferl herunter ...

Gast: W.A.
30.05.2007 11:15
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Noch einmal: ENERGIESPAREN!

Man kann natürlich ausrechnen, dass die landwirtschaftliche Nutzfläche Österreichs für engagierte Ziele im Umstieg auf Bioenergie zu klein ist. Übersehen wird dabei aber (bewußt oder unbewußt?), dass es in unserer (westeuropäischen) Lebensweise noch viel ungenutztes Energiesparpotential gibt. Es gibt nämlich auch durchaus glaubwürdige Berechnungen, wonach insbesondere auf dem Gebiet der Heizenergie noch gigantische Einsparungsmöglichkeiten (ca. 75%, wichtig: ohne Komfortverlust!) existieren. Konsequente Optimierung der Wärmedämmung, Neubauten ausschließlich in Passivhaus- Nullenergiehaus oder gar Plusenergiehaus- Bauweise (letzteres ist ein Gebäude, das mehr Energie erzeugt, als es selbst benötigt) würde unseren Energiebedarf so weit senken, dass ein nahezu vollständiger Umstieg auf nachwachsende Energieformen möglich wäre. Dann wäre also die österreichische Land- und Forstwirtschaft leicht in der Lage, den heimischen Bedarf auch an Energie zu decken. Das Solarzeitalter möge beginnen!

Antworten Gast: Kepler
30.05.2007 12:50
0

ENERGIESPAREN reicht nicht

Der Energiebedarf für die Wohnraumbeheizung liegt nur bei geschätzten 15 % des Gesamtenergieverbrauchs von Österreich. Auch eine komplette Umstellung auf Nullenergie-Häuser würde durch den jährlichen Bedarfszuwachs in ca. 5 Jahren mehr als kompensiert. Abgesehen davon, dass die Herstellung dieser Häuser zu einer zusätzlichen Steigerung des Energieverbrauchs führen würde. Da gibt es ein verhängnisvolles Wechselspiel zwischen reduziertem laufenden Energiebedarf und zusätzlichem Investitions-Energiebedarf. Ein einfaches Maß dafür sind die Kosten: Wie lange muß man sparen um sich durch die jährliche Heizkostenersparung (ca. € 2.000) ein Nullenergie-Haus (ca. € 200.000) leisten zu können?

Antwort: 100 Jahre!
Und wer wird das finanzieren?


Antworten Antworten Gast: W.A.
31.05.2007 09:30
0

Re: ENERGIESPAREN reicht nicht

Vorsicht: Rechenfehler! Sie haben bei ihrer Wirtschaftlichkeitsberechnung leider die falschen Zahlen erwischt. Nämlich die Energiepreise von HEUTE. Faktum ist, dass Energie nicht so billig bleiben wird, sondern vermutlich bald (wenn peak oil erreicht sein wird, also jener Moment, an dem erstmals in der Geschichte die Nachfrage nach Erdöl das Angebot übersteigen wird) unvorstellbar teuer werden wird. Dann wird sich herausstellen, dass sich die heute gebauten Nullenergiehäuser innerhalb von einigen Monaten rentiert haben. Übrigens hatte ich nicht gemeint, dass jetzt (innerhalb kurzer Zeit) alle normalen Häuser durch Nullenergiehäuser ersetzt werden sollten (= unrealistisch). Nur wer jetzt ohnehin baut, sollte zukunftskompatibel bauen, das heißt, mit Heizölpreisen um z.B. 20 EUR/Liter rechnen (und bedenken, dass auch alle anderen Brennstoffe ähnliche Preissteigerungen erleben werden). Und bei vielen Altbauten sollte die Wärmedämmung noch wesentlich (Richtung Passivhaus) verbessert werden.

Gast: der Geiger
30.05.2007 11:14
0

Auftraggeber der Studie

Raiffeisen hat diese Studie in Auftrag gegeben. Das Ergebnis ist entsprechend.

Raiffeisen möchte die österreichischen Bauern mit Importen aus Agrarniederlassungen im Osten beglücken.


Gast: ambrosius
30.05.2007 11:02
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alles BIO in Österreich

Umweltschutz und Nachhaltigkeit enden nicht an der Grenze! Wie wahr. Dann erklär mir mal einer, was es bringt die Biomasse aus der Ukraine nach Österreich zu transportieren? Die Ukrainer verheizen für ihren Eigenbedarf russisches Gas und setzen voll auf Atomkraft. Aber bei uns zu Hause ist alles BIO .... Auch Blödheit, vor allem die der grün-schwarzen Umweltlobby macht vor einer Grenze nicht halt.

Denker
30.05.2007 09:15
0

Das predige ich schon lange:

Österreich befindet sich bevölkerungspolitisch bereits zwischen dem Weltdurchschnitt und Indien. Warum keine politische Partei, auch nicht die Blauen, den "Einwanderungsfetischisten" kräftig den Marsch bläst, bleibt mir ein Rätsel. Eine Partei die überzeugend lächerlich gemacht wird, wird kaum mehr als 5% Stimmen erhalten und damit als Koalitionspartner uninteressant!

Gast: Lucky Luke
30.05.2007 08:50
0

Öl aus Afrika oder Biosiesel aus Rumänien?

Zur Zeit importieren wir unsere Treibstoffe aus Afrika, Russland, dem Nahen Osten und anderen Regionen die wesentlich weiter entfernt sind als Rumänien oder Bulgarien. Anstatt Länder, in denen Menschenrechte und Umweltschutz völlig ignoriert werden, mit Petrodollars zu subventionieren sollten wir Biodiesel u a landwirtschaftlich produzierte Energieträger aus den relativ nahe liegenden neuen EU-Mitgliedsstaaten importieren!

Gast: pravda
30.05.2007 06:33
0

Hungern oder Heizen?

Eine romantische Einwanderungspolitik verursacht einen zunehmenden Bedarf an Energie und Nahrungsmitteln bei begrenzter Tragfähigkeit unsereres natürlichen Lebensraumes.

Westeuropa ist kein natürliches Einwanderungsland. Für Westeuropa ist Einwanderung eine Gefahr. Weil ohne billige Energie aus dem zur Neige gehenden Erdöl auch die gegenwärtige Form von Intensivlandwirtschaft, die von billigem Kunstdünger, produziert mit billiger Energie, abhängt, nicht mehr lange möglich sein wird. Ohne billigen Kunstdünger wird Europa wieder hungern, so wie zur Zeit der Auswanderung nach Amerika, so wie während des 1. Weltkrieges in Deutschland.

Bevölkerungsdichte (Menschen pro Quadratkilometer):
Welt 28
USA 22
Westeuropa 108
Indien 172
Japan 288
Bangladesh 356

"Das Boot ist voll"

Wenn weiterhin emotional statt rational Politik betrieben wird, dann wird Atomenergie zwangsläufig zur Alternativenergie.

Antworten Aaron Fishhof
30.05.2007 07:17
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Re: Hungern oder Heizen?

So ein Unsinn!

West-Europa war immer ein Einwanderungsland,zuerst der Homo erectus aus Afrika,dann die Neandertaler aus dem Nahen Osten und zuletzt der Cro-Magnon-Mensch wieder aus Afrika durch die grausliche letzte Eiszeit mit massiver Austrocknung von Afrika beginnend vor 90.000 Jahren.

Auch Ihre indogermanischen Vorfahren stammen aus den Steppen Asiens.

Oder glauben Sie wirklich,dass die Menschen in Europa entstanden sind?

Bitte Geschichte lernen,bevor wieder posten!

Noah von der Arche am Berg der Freude

Antworten Antworten da wuzzi
30.05.2007 13:02
0

Noah?

So schaut's also aus, wenn die Gletscher abschmelzen und es ordentlich pritschelt!

Wo bleibt denn da die Erinnung an die aquatische Phase?

Oh Captain Armin, willst hochgebeamt werden? Ich gehe mal ein Katapult bauen ...

Antworten Antworten Antworten Aaron Fishhof
30.05.2007 15:37
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Re: Noah?

Hat eigentlich Dein D.J. des standard.at schon einen klimaschonenden Bio-Esel zum ökologischen Einreiten in die Redaktion gekauft?

Noah von der Arche am Berg der Freude

 
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