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Deutschland stoppt Entwicklungshilfe für China

27.07.2007 | 13:44 |  (DiePresse.com)

67,5 Mio. Euro an Entwicklungshilfe-Geldern gehen jährlich von Deutschland nach China. Doch die chinesische Wirtschaft boomt und die Deutschen wollen nicht mehr zahlen.

Schon im kommenden Jahr, so schätzen Experten, wird China Deutschland den Titel des Exportweltmeisters abnehmen. Angesichts der boomenden Wirtschaft im Reich der Mitte fordern deutsche Politiker jetzt einen Stopp der deutschen Entwicklungshilfe an China.

"Es gibt keinen Grund mehr, Entwicklungshilfe an China zu zahlen." China sei eine erfolgreiche High-Tech-Nation und kein Entwicklungsland, verdeutlicht der Liberale Rainer Brüderle das wachsende Ungleichgewicht.

China bekommt jährlich 67,5 Mio. Euro

Mit zweistelligen Wachstumsraten klebt Chinas Volkswirtschaft derzeit Deutschland, der weltweiten Nummer drei auf den Fersen. Derzeit erhält China dennoch 67,5 Millionen Euro im Jahr vom deutschen Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Die Bundesregierung hatte jedoch klargestellt, dass es sich bei den angegebenen Zahlen um eine wirtschaftliche Zusammenarbeit im Sinne beider Staaten handelt. Mehr als 75 Prozent davon seien Darlehen, die China nicht zu Vorzugs-, sondern zu "marktnahen Konditionen" gewährt würden. Die Gelder würden für die Förderung erneuerbarer Energien eingesetzt. Das sei auch im Interesse Deutschlands, sagte Vize-Regierungssprecher Günter Steg. (Ag.)

 

 

 


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