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„Weil wir die USA finanzierten, haben wir jetzt den Krach“

10.08.2007 | 18:35 |  GERHARD HOFER UND PETER SCHIEFER (Die Presse)

Ökonom Erich Streissler sagt der US-Wirtschaft zehn magere Jahre voraus. Der Wert des Dollar werde gegenüber dem Euro die Hälfte seines Wertes verlieren. Bush hält er für genial.

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Die Presse: Sie haben auf den Tag genau vor fünf Jahren in der "Presse" eine Weltwirtschaftskrise vorausgesagt. Trifft Ihre Weissagung nun ein?

Erich Streissler: Diese Krise wurde von der amerikanischen Politik lange hinausgeschoben. Und die große Frage ist: endgültig hinausgeschoben oder nur verschoben?

 

Ihrer Meinung nach hätte diese Krise also schon viel früher kommen müssen?

Streissler: Nach 9/11 hat US-Präsident Bush politisch genial gehandelt. Er hat dem amerikanischen Konsumenten gesagt: "Nationale Pflicht ist nunmehr: ausgeben wie wild." Die Amerikaner haben gegenwärtig im privaten Bereich eine Sparquote von minus ein Prozent. Wir liegen zwischen zehn und elf Prozent.

 

Es wurde also mehr ausgegeben, als im Geldbörsel ist...

Streissler: Außerdem hat Bush die anfänglich wirtschaftlich erfolgreiche Strategie von Adolf Hitler angewendet und ein paar kleine Kriege begonnen. Den erfolgreichsten Krieg hat übrigens Präsident Reagan geführt. Er hat aufgerüstet. Die Russen haben aufgegeben. Der erfolgreichste Wirtschaftskrieg - ohne einen Schuss.

 

In Afghanistan und im Irak sind aber ein paar Schüsse gefallen . . .

Streissler: Und schwierig wird es ja erst richtig, wenn man Besatzungstruppen braucht. Hitler hat ja auch erst Schwierigkeiten bekommen, als er Frankreich besetzen musste.

Kehren wir zurück ins Amerika der Gegenwart. Dort bahnt sich eine gefährliche Finanzkrise an. Wo liegen die Wurzeln?

Streissler: Wie bereits angesprochen, liegt es daran, dass Amerika "entspart". Und dann muss man sich vor Augen halten: Das reichste Land der Welt wird von armen bis mittelreichen Ländern finanziert.

 

Ein Prozess, der langfristig nicht gut gehen kann?

Streissler: Genau das sage ich. Es geht sicher nicht ewig gut.

 

Wann kommt es zum Kollaps?

Streissler: Eine solche Aussage kann man nicht machen. Die richtige Aussage ist: Es gibt gewisse Wahrscheinlichkeiten. Ich würde aber die Wahrscheinlichkeit einer Weltwirtschaftskrise heute als geringer als noch vor fünf Jahren bezeichnen.

 

Was ist dann Ihrer Meinung nach eher zu erwarten?

Streissler: Sehr wahrscheinlich droht Amerika das gleiche Schicksal wie Japan. Japan ist Anfang der 90er-Jahre in eine Krise gegangen, in der es übrigens 15 Jahre drinnen war. Und nun sehe ich auf Amerika eine sehr lange Stagnationsphase zukommen.

Eine Weltwirtschaftskrise ist Ihrer Meinung nach also nicht mehr so wahrscheinlich?

Streissler: Ob es sogar zu einem Zusammenbruch kommen wird, hängt davon ab, wie sehr die Leute hysterisch werden. Und es kommt noch ein Problem hinzu, das ich erst in den letzten Tagen erkannt habe. Normalerweise müsste der Dollar bei einer Finanzkrise abwerten. Aber was geschieht? Er wertet kaum ab. Der Dollar ist in den letzten Tagen sogar etwas stärker geworden.

 

Warum?

Streissler: Weil die Amerikaner sich im Ausland finanzieren. Noch nie hat ein führendes Land hauptsächlich Kredite im Ausland aufgenommen. Und da wir die Amerikaner finanziert haben, haben auch wir jetzt den Krach.

 

Kann es also sein, dass die Amerikaner von ihrer eigenen Krise weniger betroffen sind als wir Europäer?

Streissler: Es wird schon auch dort einen Schaden geben. Aber es sieht danach aus, dass es auch bei uns sehr großen Schaden geben wird.

 

Welche Gefahr birgt nun die US-Immobilien Krise für Europa?

Streissler: Um dies zu erklären, müssen wir in die 20er-Jahre zurück. Im Oktober 1929 begann der Aktien-Crash in den USA. Und es dauerte zwei Jahre, bis sich das zu einer Bankenkrise ausgewachsen hat. Apropos: Was ist der berühmte Fall?

 

Die Creditanstalt . . .

Steissler: Na eben, das weiß ein jeder. Und was lernen wir daraus? Eine erhebliche Rezession ersteht erst, wenn es zu erheblichen Bank-Crashs kommt. Wenn das nicht eintritt, wird Amerika ein Jahrzehnt lang ein außerordentlich schwaches Wachstum ausweisen. Schwächer als Europa.

 

Aber dann wäre es für die USA doch eine gute Strategie gewesen, wenn die Hochkonjunktur auf Pump nur in eine Stagnation führt . . .

Streissler: Vor allem eine gute Strategie für Bush. Das hat er genial gemacht. Und der Notenbankpräsident Greenspan hat mitgemacht. Aber: Weder Bush noch Greenspan haben jemals auf die Auslandswirkung geschaut.

 

Das war also amerikanischer Wirtschaftsegoismus . . .

Streissler: Genau, das wollte ich gerade sagen. "Das Ausland hat alles Gute für uns zu machen", lautete die Devise. Im Übrigen hat die EZB die ideal komplementäre Strategie für Amerika gehabt. Die USA haben das Geld zur Beschäftigungspolitik verwendet. Das ist Keynesianismus. Reagan war der erfolgreichste Keynesianer, den es gab. Auf der anderen Seite achteten die Europäer nur auf die Inflationspolitik. Und weil wir hier so übervorsichtig sind, fließt das ganze Geld nach Amerika.

 

Ob die Immobilienkrise in den USA sich nun zu einer weltweiten Krise auswachsen wird, hängt auch von den Ängsten der Anleger ab . . .

Streissler: Wie hysterisch die Leute werden, das kann man nicht sagen. Ich hab' da irgendwo einen wunderschönen Kommentar im Internet gelesen. Da meinte einer: "Nur weil die Kreditinstitute zu viel Geld an die Heuschrecken ausleihen, zahlen jetzt die kleinen Kreditnehmer die Zeche - und verlieren auch noch dabei eventuell ihren Arbeitsplatz." Der hat vollkommen Recht.

 

Wenn Sie weitere fünf Jahre in die Zukunft blicken. Was sehen Sie da?

Streissler: Ich möchte lieber zehn Jahre vorgreifen: Weil da bin ich mir sicher, dass der Dollar langfristig zum Euro abwerten wird.

 

Mehr als er ohnehin schon hat?

Streissler: Aber weit mehr! 2,5 Dollar zu einem Euro.

 

Das hieße, dass sich der Wert des Dollars halbieren würde?

Streissler: Aber natürlich.

 

Das wäre ja für Exportnationen wie Deutschland, aber auch für Österreich eine Katastrophe.

Streissler: Das ist ja das Problem. In den 30er-Jahren haben die Amerikaner am meisten verloren und die Europäer weniger. Damals waren die Amerikaner die Geldgeber. Diesmal sind es die Europäer.

 

Weil in einer Krise der Geldgeber immer den Kürzeren zieht . . .

Streissler: Natürlich. Und wir sind die Geldgeber.

 

Das hört sich apokalyptisch an. Gibt es keinen Notausgang?

Streissler: Apokalyptisch wird es erst, wenn es zu einer Bankenkrise kommt.

 

Was müsste passieren, dass es zu dieser Bankenkrise kommt?

Streissler: Die Banken hängen sehr stark von anderen Banken ab. Deshalb beunruhigt mich jetzt auch, dass die EZB, die dieses Dilemma sehr gut kennt, rund 95 Milliarden Euro in den Kapitalmarkt steckt. Die EZB hat ... also ich möcht' jetzt nicht deutlicher werden, was die alles in den Hosen hat.

 

Sie meinen, das stinkt ein wenig?

Streissler: Natürlich.

 

Und irgendwo in Amerika sitzt ein gewisser Alan Greenspan – und ist aus dem Schneider.

Streissler: Der ist weg. Jetzt ist Bernanke Fed-Chef. Und ihn halte ich für viel unkundiger als den Greenspan. Greenspan ist Bankbetriebswirt, Bernanke ist ein Ökonom. Und Ökonomen sind dumm.

ÖKONOM MIT ECKEN UND KANTEN

Erich Streissler (74) gilt als einer der bekanntesten Ökonomen Österreichs. Der emeritierte Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Wien ist ein Wissenschafter, der sich nie im akademischen Elfenbeinturm versteckte, sondern seine – oft kontroversielle – Meinung stets offen kundtat. Vor genau fünf

Jahren prognostizierte er beispielsweise der US-Wirtschaft in einem Artikel im „Spectrum“ eine langwierige Rezessionsphase.

Der Ökonom ist verheiratet und hat vier Kinder. Er promovierte 1955 in Wien zum Dr. jur., wurde 1956 akademisch geprüfter Statistiker und studierte auch Mathematik, Geschichte sowie Psychologie.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.08.2007)

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18 Kommentare
Gast: Zewa
13.08.2007 17:30

Krause Gedanken eines konservativen Ökonomen.

"Reagan, der erfolgreichste Keynesianer"-? R. übergab Clinton eine Rezession (!) bei einem Rekorddefizit! (Aber, für den Konserven reicht ja schon "Defizit" um "Keynes" zu sagen!)
Bush erbt von Clinton einen Überschuss! Und der "geniale B."? - Er macht ein Steuergeschenk (für Reiche), die keine Nachfrage induziert. Green senkt den Zins fast auf Null, um wenigstens so Nachfrage zu schaffen. Zusätzliche Investitionen gibts keine, nur die ohnehin notwendige Konsumnachfrage (auf Pump)!
Aber - und jetzt wird Streiss. geschmacklos - noch ein "Geniestreich" von B.: Wie schon die "erfolgreiche"(!) Wipol von A.H.! beginnt B. ein paar Kriege! Diktatur und Zwangswirtschaft als Referenzsystem für eine erfolgreiche Wipol?!
Ergebnis: Rekorddefizit und Krise! - Einfach genial!
(Dass Streiss. die "Ökonomen" für "dumm" hält, rührt wohl auch daher, dass nur flache Slogans für viele als nicht hinreichend empfunden wird. - Das ehrt die Ökonomik!)

Antworten Gast: Nikolaus R
13.08.2007 18:55

Re: Krause Gedanken eines konservativen Ökonomen.

Nur blöd, dass Reagans Nachfolger George Bush Senior war, weiterer Kommentar überflüssig.

Antworten Antworten Gast: Zewa
13.08.2007 20:13

Re: Re: Krause Gedanken eines konservativen Ökonomen.

Das Intermezzo Bush sen. ändert zwar nichts an der Argumentation, insbes. weil Bush sen. dieselbe Politik fuhr, wie Reagan und dann wieder Bush jun.!
Eine alternative Politik dazu stellte einzig u. allein die Periode Clinton dar. Das war auch die Botschaft.
Wenn es sie aber des Denkens enthebt, ist es auch in Ordnung!

Gast: Himmelmann
13.08.2007 15:25

Streissler Qualität

Streissler - Synonym für Qualität. Seine "Nach"folger sind nur Politclowns.

Gast: AEIOU
13.08.2007 09:43

Nostradamus war ein Dilettant.

Streissler ist der neue.Er hat in seinem Kämmerlein eine Glaskugel. Und wie wir alle wissen, verzerrt die Kugel was wir zu erblicken glauben. Interessant ist, welche Geistesblitzer sich auf unseren Hochschulen suhlen. Daß die Amis mehr ausgeben als sie erwirtschaften, das war eigentlich seit dem Ende des zweiten Weltkrieges immer so. Europe, one dollar a day, bei 1 Dollar = 25 Schilling. Das waren noch Zeiten. Die amerikanische Wirtschaft boomte.Das ging jahrzehntelang gut. Bis halt der Rubikon überschritten war. Dann kamen diskret die Drittstaaten als Finanziers. Von der Öffentlichkeit unbemerkt sammelten die fleißigen und die ölreichen Länder Asiens und des Nahen Ostens gewaltige Devisenreserven. Das war den Amis gleichgültig. Solange die Banknotenpresse lief. Der Dollar war zu der meistverbreiteten Papierwährung verkommen. Nunmehr sitzen die oben genannten auf gewaltigen Dollarbeträgen. Sie durch ein Abwertung zu entwerten, daß kann wohl nur dem neuen Nostradamus aus Wien einfallen.

Dr.Gernot Stöckl
12.08.2007 22:07

Die Schuldenpolitik, die praktisch weltweit von allen Staaten geübt wird,

erfordert das stillschweigende Übereinkommen der Politiker weltweit, eine allgemeine Finanzkrise in Kauf zu nehmen, ja geradezu zu provozieren! Und nach dem goßen Krach erfolgt eben ein Neubeginn und die Politik wäscht ihre Hände in Unschuld!

Helios
11.08.2007 10:19

Weltwirtschaftskrise??Hurraa ein neuer Krieg muß her !!!

Streissler hat also Bushs Strategie mit Hitler verglichen??Ein paar neue kleine Kriege?
Na ja kleine Wirtschaftskrise 2001 ein paar
kleine Kriege - Große Wirtschaftskrise -Ein großer
Krieg?Wie wäre es wieder einmal in Europa?
Wir kennen das ja schon zwei Mal.
Welt-Wirtschaftskrise -Hitler zweiter Weltkrieg?
Schön weiter aufrüsten-auf Pump versteht sich!
Dann vielleicht ein begrenzter Atomkrieg(Reagans
Worte)zwischen Rußland und Asean Staaten
gegen NATO?? Anstelle den Sowjet(?)Strategen in Russland mit der NATO Osterweiterung immer neue Munition zu geben,wären Blockfreie oder neutrale Staaten z.B Ukraine dazwischen Stabilität für Russland und Europa.
Vielleicht können wir uns aber nach einem Atomkrieg die Klimadiskussion sparen,wenn
es den Auslöser der Klimakatastrophe nicht mehr
gibt-bis die Spezies Mensch sich selbst vernichtet
hat.Also nur weiter pokern wieviel Billionen €
ist der Erdball wert ?? Vielleicht beamen wir
uns dann irgendwo anders hin ??

Gast: Felixt Austria
11.08.2007 06:23

kietzekleiner Kaufkraftvergleich:

yamaha kleingenerator 1000W, also nix besonderes, Durchschnittspreis €1.200, billigstes Angebot €990.- bei maritimo.at. der gleiche Benzingenerator kostet in USA US$729!!!!! Also ziemlich genau die Hälfte !!!! Und so geht es mit fast allem. Irgendwas ist total faul bei uns, naja wir leistens uns auch einen neuen Generalstab nach jeder Wahl etc etc....

Antworten Gast: US-Kenner
13.08.2007 10:05

Das US-Modell

könnens nach 3 Jahren wegschmeissen. Das ist deutlich simpler gebaut und würde hier nie durch TÜV oder ÖVE kommen ...

Gast: Ludwig Ammer
10.08.2007 21:53

21 Jahre

ist es her, daß ich Euch gesagt habe, was die Bushs alles inszenieren werden, um weiter von allen, die etwas haben, lässig die Kriegssteuer einzutreiben. Hat ja jeder Mensch die Geldhortung in fiktiven Zins- und Bodenkosten erkennen können. Jeder hätte sich an die Vegetarier Silvio Gesell und den Kärntner Pfarrer Johannes Ude erinnern können, um Streissler un mich besser mitzudenken. Ich habe auch in diesem Jahr sehr häufig auf Grundregeln der Wirtschaft hingewiesen, wie sie von Gesell und Ude vermittelt wurden, um von Österreich aus ein couragiertes Umdenken in Europa zu ermöglichen. Streissler will ein paar Jahre vorausdenken, ich habe es über 25 gemacht, und viele kluge Köpfe mit Gewissen müssen sich frei machen von den Zwängen der Wirtschaftslenker, die nur die Hortung jenseits eines katholischen Gewissens kennen. Mit Gewissen und dem Handlungsspielraum vor unserer Haustür können wir mehr erreichen als Himbas zu seßhaften Alkoholikern zu missionieren, während Heimische kein Häusche

Antworten Gast: AEIOU
13.08.2007 10:02

Re: 21 Jahre

Gegen die Finanzierung des American way of life durch die heranwachsenden Wirtschaftsmächte kann man nichts einwenden. Die USRAEL-Mischpoche leistet sich halt ihr Spielzeug. Gestern eine Marsrakete heute ein anderes "Event", damit die Multikulti-Fähnchen-GesmbH Amerika immer ein "Ziel" hat. Neben dem Chauvinismus. Und dem Betrug. Mittlerweile geht die USRAEL-Wirtschaft immer mehr ins Eigentum der Dollarbillionäre über. Schon merkbar. Jetzt versucht der "geniale" Tschortschi und sein semitischer Säckelwart die Dollarinhaber erneut hineinzulegen. Nur diesmal hat er sich geschnitten. Sie gehen ihm nicht auf den Leim. Seine Kriegsspiele muß er sich schon, auf Umwegen natürlich, selbst finanzieren. Das Ende ist vorauszusehen. Eine Wirtschaftskrise. Aber diesmal auf Amerika beschränkt. Und danach ist es mit dem Glory,Glory Halellujah ein für allemal vorbei. Darauf freue ich mich, wenn ich es noch erleben darf.

Gast: mr. cool
10.08.2007 21:43

Hysterie

Kontinentaleuropa wird auf die kommenden Probleme hysterisch wie ein Hühnerhaufen reagieren. Anzeichen sieht man bei Diskussionen zur Atomkraft, Genprodukten, Krieg gegen den Terror etc. Gerne verzichten wir auf Selbstbestimmung und Freiheit, wenn wir nur unseren geliebten Wohlfahrtsstaat erhalten. Der DAX oder der ATX wären sicher schon halbiert, wenn nur hysterische Einheimische dort involviert wären. So sind dort zu ca. 60 Prozent coole Angelsachsen im Markt und die werden auch diese und kommende Krisen weit gelassener mit ihrem Galgenhumor überstehen.

Antworten Gast: AEIOU
13.08.2007 10:03

Re: Hysterie

Sie meinen wohl Börsengauner Marke Wallstreet.

Antworten phuter
11.08.2007 00:30

Pardon...

Aber etwas hysterischeres und unnötig stress machendes als Angelsachsen bei der Arbeit habe ich selten erlebt - und ich erlebe das sehr sehr oft ....
Abgesehen davon ist der nutzen, den ich von einem hoch stehenden ATX oder DAX habe sehr sehr gering - von einem sozialstaat und einer funktionierenden Marktwirtschaft aber sehr hoch. Mir können auch ehrlich gesagt die spekulationsgewinne und die Dividenden gestohlen bleiben, die Leute aus meiner Hände Arbeit schneiden - ja sogar die Leute, die diese Dividende schneiden können der Mehrheit der Bevölkerung gestohlen bleiben - denn ausser ihnen selbst, hat niemand etwas von dem was sie tun. Und kommen sie mir jetzt nicht mit den "Investitionen" - ein Aktienhändler investiert nicht in reale Güter sondern in die Fiktion Aktie - und das schadet der realen Wirtschaft zumeist mehr als es nützt.

Antworten Antworten Gast: AEIOU
13.08.2007 10:09

Re: Pardon...

Die globale Vermögensverteilung beruht bis jetzt hauptsächlich auf den semitischen Börsegaunereien. Daß das die Wahrheit ist, können wir ja an den platzenden Betrugskonstrukten ablesen. Wenn dieser Trend des "Geldmachens" einmal durchbrochen ist, dazu muß sich nur alles was USRAEL-kritisch ist ,einig sein, dann ist es ohnedies mit den Gaunerstücken der Volkswirtschaftsschädlinge vorbei. Und wenn nicht, macht¿s prinzipiell auch nix. Dann wird halt China den Lauf der Welt in 30 Jahren bestimmen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Isaac
13.08.2007 17:54

Re: Re: Pardon...

Ohne rabiaten Antisemitismus läuft bei ihnen wohl gar nichts?!
(Eigentlich sollte man ihre Kommentare als "anstößig" melden, aber letztlich sind sie nur "armselig"!)

Iason
10.08.2007 21:21

Wirtschaftswissenschaft?

Ich schätze Wissenschafter sehr, nur lässt sich der Finanzmarkt weder vorausberechnen noch prognostizieren. Genauso wenig wie jeder von uns weiß wie lange er leben wird, und das ist gut so.
Der Dollar kann abstürzen, was langfristig so sein mag, wenn die Amis so weiter machen, aber auch der Euro kann wieder eine längere Schwäche zeigen. Schließlich werden die Euros genauso stark vermehrt wie die Dollars!
Amerika wird natürlich nicht untergehen und auch nicht Europa. Es wird sich aber wahrscheinlich einiges verändern, wenn die Schwellenländer zu uns aufschließen möchten und uns dann die Ressourcen dieser Welt streitig machen.
Die nächsten großen weltweiten Auseinandersetzungen werden eher wirtschaftlicher Natur sein…

Antworten Gast: AEIOU
13.08.2007 16:13

Re: Wirtschaftswissenschaft?

Vor allem die "schätze" ich, die alle paar Jahre revidieren.Ihre Glaskugeldiagnosen. Und das sind meistens. Wer die führenden Wirtschaftsmächte der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts sein werden, das kann auch der Peter Zapfel erraten. China, Indien, Japan und ein vierter aus einem Erdteil, den wir in unserer grenzenlosen Überheblichkeit als Entwicklungs- oder Schwellenland bezeichnen. In Korea hatte die USRAEL-Mischpoche das letzte Mal die Gelegenheit alles klarzumachen. Die Chance ist dahin. Von nun an geht¿s Berg ab. Und Europa ist gut beraten, alles zu unternehmen um nicht in den Sog des amerikanischen Imperialismus zu geraten und als HIWI den Brei mitzulöffeln, den Tschortschi und seine Ganoven angerührt haben. Die BRD ist bereits zusehr im amerikanischen Hintern, als daß sie noch für Europa ein Gewinn sein kann. Unsere, vornehmlich die Österreichs, Zukunft liegt in den Beziehungen mit Russland.Und die sind ja auf dem besten Weg, trotz gezielter Unkenrufe, gut zu laufen.

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