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Gorbach auf Jobsuche mit dem Bundesadler

27.09.2007 | 08:52 |   (DiePresse.com)

Der Briefkopf der Republik sollte dem ehemaligen Vizekanzler bei Bewerbungen Tür und Tor öffnen. Illegal, aber Usus unter ehemaligen Regierungskollegen, rechtfertigt sich der Vorarlberger.

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Ex-Vizekanzler Hubert Gorbach will die Insignien seiner vergangenen Macht nicht missen. Nach seiner Zeit als Politiker hat sich der ehemalige BZÖ-Politiker mit dem offiziellen Briefkopf der Republik auf Jobsuche begeben, berichtet der "Kurier". Konkret wurde er am 18. Juli dieses Jahres beim britischen Finanzminister Alistair Darling vorstellig, dem Gorbach sein Problem schildert: "The world in Vorarlberg ist too small."

Sein neu gegründetes Beratungs-Unternehmen brauche noch Auftraggeber, schreibt der Ex-Politiker an den britischen Schatzkanzler. Er sei jederzeit bereit, seine Erfahrungen und sein Know-How zur Verfügung zu stellen. Anruf genügt quasi. Der kam freilich nie, gesteht Gorbach heute ein.

Vizekanzler a.D. und Bundesminister a.D.

Bemerkenswert ist an dem Schreiben der Briefkopf. Gorbach verwendete sein früheres Amts-Briefpapier mit dem Wappen der Republik. Unter dem Bundesadler steht: Republik Österreich, Hubert Gorbach, Vizekanzler a. D. und Bundesminister a. D., also "außer Dienst" - handschriftlich beigefügt. Ganz so locker kann man mit dem Wappentier aber nicht umgehen. Streng genommen darf Gorbach es nämlich nicht verwenden, es ist Amtsträgern und offiziellen Stellen vorbehalten.

Ausnahmen müssen genehmigt werden. Bei Zuwiderhandeln ist die Bezirkshauptmannschaft angehalten, bis zu 3.600 Euro Verwaltungsstrafe zu verhängen, wenn die Verwendung des Wappens geeignet ist, "eine öffentliche Berechtigung vorzutäuschen" oder "das Ansehen der Republik Österreich zu beeinträchtigen".

Gorbach selbst sieht kein Problem in seinem Handeln. Unter ehemaligen Regierungskollegen sei das eine gängige Praxis, erklärte er. Außerdem sei der Brief offiziell über die Botschaften gelaufen, rechtfertigte sich der Auftragssuchende. (Ag./Red.)

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72 Kommentare
 
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Gast: ittner
28.09.2007 21:07
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gorbach

es ist schlichtwegs peinlich für österreich, wie der herr - wie der mann!!! - sich benimmt.
ein beschämendes armutszeugnis für einen abgehalfterten österreichischen politiker
eine doppelnull
um auf wienerisch zu sagen:
häts wos gscheits glernt, mei oida

Gast: roses
28.09.2007 14:46
0 0

from a native speaker English trainer

Dear Hubbertt,

Next time you write to somebody (especially a British MP) please remember to spell their name correctly - and also, you should not put an exclamation mark after the salutation.

You may think you can speak and write English, but I think you still have a lot to learn about how to string a comprehensible sentence together in this language. So please contact me and I will be pleased to give you lessons. (Very reasonable rates for ex-ministers.)

Regards,

roses2at@blackbox.net

Gast: Rachenputzer
28.09.2007 09:59
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Einerseits, Andererseits

Einerseits kann sich jeder über die Qualität dieses Ex-Vizekanzlers sein eigenes Bild machen: wenn ich schon "Bettelbriefe" versenden MUSS (!), dann bitte nicht IN DIESER FORM und NICHT ÜBER DIESEN WEG (Botschaften!). Das zeigt doch eine gewisse "Kränklichkeit" des Denken und des eigenen Stils. Andererseits muss ein Ex-Vizekanzler, der nicht den "staatstragenden" Parteien angehört und damit die Gott gewollte Ordnung gestört hat, bettelnd durch die Gegend laufen, was ja wieder auf die Republik zurück fällt. Oder finden Sie es klug, wenn Gorbi halb Europa anstrudelt?

0 0

dear herbert gobach !

my longest tim
e freind, that name i know so well, i am now searching for contacts because tyrol is soo little and my english is too good for austria so i will ask you in this short sentence, if my outrageous knowledge is something you can need for your buiseness and if you can help me earn a little money that i need to buy me new briefpaper and lessons with an english trainer! i don' thave outstanding knowledge in spending the peoples money like you and can't drive you with 160 km ( i don't know how much this is in miles) through the small X-berg but maby you have a job you can call me any time over the vice-chanclers telefon number

franz klein
important person ad

Gast: AT
28.09.2007 07:09
0 0

Lächerlich

Zu glauben, daß der brítische Finanzminister ausgerechnet von Hrn. Gorbach Rat braucht, erscheint schon weit mehr als selbstbewußt.

Gast: ökono-mist
28.09.2007 02:39
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Im Stil der Dreißigerjahre: Schild um den Hals: "Suche Arbeit - mache alles..."

Wer dem britischen Schatzkanzler an den Geldsack will, der muß freilich das offizielle Briefpapier der Republik verwenden! RHI-Firmenpapier würde sich da wohl etwas zu schlaff anfühlen...

Vielleicht antwortet er ja doch noch, der Darling. Einen solchen (Rechts-)Berater für die Einführung von Tempo 160 (Meilen!) in Staaten mit Linksverkehr bei gleichzeitiger Umsetzung von Licht am Feiertag bekommt er nämlich so schnell nicht wieder.

Wenn nämlich erst einmal der Franzi Strohsack von diesem einmaligen Angebot Wind bekommt, dann verleibt er diese Perle des internationalen Arbeitsmarktes bestimmt umgehend seiner Altpolitikersammlung ein - miserable Englischkenntniksse hin oder her.

Mir wer'n also ka AMS brauch'n...


Gast: Rudolf
27.09.2007 20:19
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armer Gorbach

wärst du SPÖ/ÖVP Parteimitglied hättest du schon längst einen lukrativen Versorgungsposten der Partei auf Kosten der Steuerzahler...

Antworten Gast: Michael
27.09.2007 23:40
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Re: armer Gorbach

Sparen Sie sich die Polemik und vergessen Sie nicht dass einige SPÖler ECHTE Jobs bekommen haben (siehe z.B. Klima, Ederer) während es hauptsächlich braunorangeblaue sind die Versorgungsposten brauchen (siehe z.B. Gaugg, Grasser, Riess-Passer, und viele weitere). Aber die Wahrheit schmerzt, nicht wahr... Jetzt sieht man das wahre Ausmaß der Unfähigkeit jener widerlicher Gestalten die Schüssel an die Macht gehievt hat.

Antworten Antworten Gast: Südafrikaner
28.09.2007 19:25
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Re: Re: armer Gorbach

Klima ist das Stichwort: Hat der nicht Republikflucht begangen und seinen Hund im leeren Haus sitzengelassen? Mir scheint, der hatte es am Schluss recht gnädig, über die Grenze zu kommen.

Antworten Antworten Gast: Rachenputzer
28.09.2007 09:53
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Re: Re: armer Gorbach

Sie sind ein kleiner Schelm! Klima und Ederer von Zehntausenden. Wohl zuviel Ariel bei der Gehirnwäsche verwendet!

Antworten Antworten Sisyphus
28.09.2007 09:17
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Re: Re: armer Gorbach

Sie wollen hier aber nicht behaupten, dass Klima oder Ederer ihre Jobs auf Grund ihres "AUSSEREGEWOEHNLICHEN" Profils bekamen..?? Ich weiss nicht was Sie machen aber als Traeumer haettens JEDE Zukunft!

Antworten Antworten Antworten Gast: sammy
28.09.2007 13:32
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weil

vw oder siemens versorgungsposten bereitstellen?
sisy, deine vp verblendung ist manchmal sehr peinlich.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Beobachter
28.11.2007 00:15
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VW und Siemens

Sind in der letzten Zeit wegen weit mehr als nur Versorgungsposten in den Schlagzeilen gewesen. Bei beiden ist politische Intervention durch Sozialisten an der Tagesordnung. Verdient haben weder Eder noch Klima ihren job.

Gast: gast
27.09.2007 20:06
0 0

Privatsphäre?

ist ja ungeheuerlich, daß man sowas in der Öffentlichkeit breitklopfen muß. Wen geht denn das was an, ist doch privatsache oder nicht? Da sieht man wieder, wie Politiker nur versuchen, andere zu beschmutzen. ich hasse diese bagage.

Gast: Novak
27.09.2007 17:29
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Beifügung

Der Gorbach soll auch bei seinem Briefpapier beifügen, daß er Mitglied einer rechtspartei ist.

Plabutsch
27.09.2007 17:29
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Heimat bist Du von peinlichen Söhnen ...

Wird langsam Zeit, unsere Bundeshymne zu aktualisieren.

Eine Berufsidee für Hrn. Gorbach :

Reisebgleiter für Hrn. Lugner (und anschließend kann man abstimmen, wer sich peinlicher benimmt - bei diesem Wettbewerb hätte Hr. Gorbach zur Abwechslung mal sehr gute Chancen)

Gast: Prophylaxe
27.09.2007 16:09
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Ja das Schreiben und das Lesen, das ist nie mein Fach gewesen

Bitte, Gusi, bevorst wie der Vrantz ein Pensionistenbrieferl abschickst, laß erst die Mama drüberschauen, zwegen der Rechtschreibe!

Gast: Gaunerzinken
27.09.2007 15:46
0 0

Und der Herr setzte ein Zeichen

Irgendetwas Mystisches muß in dem "G" liegen: Gusi, Gorbi, Gehrer, Gio, Grasser, Gaugg, Groer, Glawischnig, Gitti, Gabi ...

Merke:
"Siehst a 'G',
is a Weh!"

q.e.d.
27.09.2007 15:45
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dann straft ihn eben ...

... mit 3600 €, wenn es nicht rechtmäßig ist. Übrigens: Was bekommt man eigentlich für das Verletzen des Briefgeheimnisses?

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Re: dann straft ihn eben ...

Wenn der rechtmäßige Empfänger eines Briefes diesen veröffentlicht, ist kein Briefgeheimnis verletzt.

dave86
27.09.2007 15:25
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hello!

how goes? i have news. i need a job.
after a long, serious thinking, i now find that the world in vorarlberg is too small. well, we have the mountains, we have the lake, but is that erverything? I can a lot of things and am available anytime. only call me and i come! i hope you and your childs goes good,
greetings from franstanz, yours friend,
hubert gorbach!

Gast: Bisenz, schau oba!
27.09.2007 14:31
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Heimat bist du großer Wappler, von dem Gorbi bis zum Cappler!

He, he, da kann der Gusi mit seinem UNO-Klima-Limbo einpacken, wenn unser Hubsi loslegt! Stilistisch ist unser Hubsi die Elfi des Westens! Da kommt der Gio mit seinem Dissertationsversuch nicht mit!Das Ganze geht in Richtung faktisches Berufsverbot für alle Kabarettisten. Bitter für die Burschen.

Gast: irgendwer
27.09.2007 14:25
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Verdammt schwer...

...für die blau-braunen Schäfchen auf erworbene Pfründe zu verzichten, die sie sich einstmals im Trockenen geholt haben.

Antworten Gast: Farbenlehrer
27.09.2007 17:38
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Re: Verdammt schwer...

an den Farbenblinden: der Gorbi is ORANGE!

POLEMIKER
27.09.2007 14:19
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Der Gorbach ...


... hätte sich lieber in Brüssel bewerben sollen, die hätten bei der EU sicher einen Job für ihn erfunden - etwa als Sonderbeauftragter für "Raser- und Taglichtfahrer" ...

Antworten Gast: Kernölschmierung
27.09.2007 14:42
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Re: Der Gorbach ...

Ging nicht, denn nach Brüssel hatte sich ja schon der Wolfi beworben, noch dazu mit einem Empfehlungsschreiben seines langjährigen Duz-Freundes Joschka. Inzwischen soll ihm aber der Schröder auf Grund seiner angenehmen Erfahrungen ein Angebot als Pipeline-Bekriecher gemacht haben. Glück muß man haben.

 
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