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Der Staat frisst Lohnerhöhungen auf

28.09.2007 | 18:38 |  JOSEF URSCHITZ UND GERHARD HOFER (Die Presse)

Die 2,6 Prozent Brutto-Lohnerhöhung fallen zur Gänze der Inflation und Steuer zum Opfer. Vor sieben Jahren bezahlten 150.000 den Spitzensteuersatz, heute sind es 350.000 Österreicher.

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WIEN. Bei den am Freitag eingeläuteten Kollektivvertragsverhandlungen stehen die Zeichen heuer zwar auf etwas stärkere Lohnsteigerungen als zuletzt. Den Arbeitnehmern dürfte davon aber nicht viel in der Tasche bleiben: Die Wirtschaftsforscher rechnen damit, dass Inflation und „kalte Progression“ einen Großteil der Kaufkraftverbesserung wegfressen. Die Steuerbelastung steigt nämlich seit langem ständig (außer in Steuerreform-Jahren) an – bei gleichbleibenden Steuersätzen –, weil nominelle Lohnerhöhungen viele Arbeitnehmer in höhere Steuer-Progressionsstufen schieben.

Die am Freitag vorgelegte Konjunkturprognose des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) liefert Aufschluss darüber, wie sehr die kalte Progression zuschlägt: Heuer werden die Bruttoverdienste pro Kopf im Schnitt um 2,6 Prozent über dem Vorjahr liegen. Das sieht auf dem Lohnzettel gut aus, sagt aber noch gar nichts. Denn die erwartete Inflationsrate von 1,9 Prozent reduziert den realen Einkommenszuwachs auf 0,7 Prozent. Und diese 0,7 Prozent werden durch Steigerungen bei den Sozialabgaben und durch die „kalte“ Steuerprogression zur Gänze aufgefressen. Unterm Strich bleibt real (bezogen auf die Kaufkraft) trotz 2,6 Prozent Brutto-Lohnerhöhung somit kein Zuwachs übrig.


Kalte Progression schlägt zu

Ähnlich wird es im kommenden Jahr aussehen, für das die Wirtschaftsforscher eine dreiprozentige Steigerung der Bruttolöhne voraussehen: Nach Abzug der erwarteten Inflation bleibt ein Prozent reale Bruttolohnsteigerung. Und unterm Strich lässt die kalte Progression gerade noch 0,3 Prozent reale Nettolohnerhöhung zu. 90 Prozent der ausverhandelten Lohnerhöhungen werden also von Inflation, Steuer- und Abgabenerhöhung geschluckt, die Kaufkraft steigt nur um ein Zehntel der Bruttolohnsteigerung.

„Vor sieben Jahren fielen 150.000 Österreicher in den Spitzensteuersatz. Heute sind es 350.000“, sagt Finanzminister Wilhelm Molterer zur „Presse“. Bei der Diskussion über eine Steuerreform werde es daher auch um die Frage gehen, ob und wann die Einkommensgrenzen für Steuersätze an die Inflationsrate angepasst werden.

Denn die derzeitige Einkommensgrenze von 51.000 Euro, ab der der Spitzensteuersatz von 50 Prozent gezahlt werden muss, ist seit 18 Jahren in Kraft. Seither blieben die Grenzen unverändert. Hätte man die Einkommensgrenze sukzessive der Inflation angepasst, dann würde der Spitzensteuersatz von 50 Prozent heute erst bei Einkommen von mehr als 75.000 Euro greifen.

Ein Weg zu sinkenden Steuern könnte laut Molterer über erhöhten Steuerwettbewerb in den Ländern führen. Die Länder haben zwar im Zuge der Finanzausgleichsverhandlungen jegliche Steuerautonomie abgelehnt. Molterer: „Aber das ist noch nicht vom Tisch, natürlich wird das bei den Verhandlungen zur Staatsreform ein Thema sein“.


Wer finanziert den Sozialstaat?

Genau verfolgen werden die Steuerzahler die Debatte um die Senkung der Lohnnebenkosten. Auch innerhalb der ÖVP wird eine Finanzierung der Sozialversicherung aus dem Budget auffallend heftig diskutiert. Zuletzt hatte sich Molterer ja noch für eine Verbreiterung der Abgabenbasis eingesetzt. Demnach sollten auch Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung zur Finanzierung des Sozialsystems herangezogen werden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.09.2007)

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31 Kommentare
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Gast: plebs potus
01.10.2007 11:05
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ÖVP Stillstand frisst uns alle

Diese Rückwärtsgerichtete Nach oben umverteilende unsoziale und unchristliche Schmarotzerbande soll sich endlich vertrollen und in irgendwelchen überbezahlten Vorständen verstecken. Wer nichts für den Bürger tut hat in einer Regierung nix zu suchen.

Gast: 123456
01.10.2007 01:32
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molterer der polterer

und wieder einmal ist dieser spitzen-pilitiker in den medien(lach)

der an-führer der övp will
der nein sager der nation
er nimmt dem anständigen arbeiter das geld aus der tasche und verteilt es unter seinen freunderln

400.000 von armut betroffen in österreich, herzlichsten dank willi !!
milchbub, damischer.

Gast: Zynicus
29.09.2007 21:42
0 0

Heute hat der Mostviertler Bauernbub Zwerg Wichtig einen köstlichen Witz erzählt:

Er will ab 2010 auf das Vize vor seinem Amtstitel verzichten! Hahahahahaha!!!!!

Wenn der nicht auf alle Ämter verzichtet, seine geniale Erfindung Kdolsky mitnimmt und Schüssel den Vortritt läßt, dann bleibt ja wirklich nur mehr de Strache zur Wahl!!!!

Antworten Gast: aeiou
30.09.2007 11:40
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Re: Heute hat der Mostviertler Bauernbub Zwerg Wichtig einen köstlichen Witz erzählt:

Alles deutet darauf hin, das Verhalten und die Sager, daß sich die Bassenakoalitionisten gegenseitig die gesamte Legislaturperiode stützen werden. Die Opposition, die zwei Kampfhenderl-Parteien, BZÖ und FPÖ, hat bisher kaum aus dem Dilettantismus der Regierung nennenwerten Stimmenzuwachs erzielen können. Glaubt man den bezahlten Auguren.Die Grünen sind auch schon unruhig. Denn wer will sie noch. Außer ein paar ÖKO-Fundis. Daß die FPÖ mit Straches Kellerleichen mehr kämpft als mit der Oppostion, ist deren Glück.

Iason
29.09.2007 16:50
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Geldpolitik und die Auswirkungen

Das Märchen von stabilen Preisen; hier nachzulesen:

http://www.haaseewert.de/wp-content/2007-06-artikel-das-maerchen-von-stabilen-preisen.pdf

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Steuerwettbewerb der Länder?

Wie soll den das funktionieren? Etwa als Abstimmung mit den Füssen wie das Schlagwort anlässlich der Massenfluchten aus dem Ostblock entstand. Sollten die Österreicher dauernd den Wohnort wechseln um den Wettbewerb so richtig anzuheizen?
Keine zusätzlichen Kompetenzen für die Länder in der Staatsreform, eher weniger. Der Bund muss sowieso laufend korrigieren.
Bei jährlich rund 19 Milliarden Euro Zinsen und Schuldentilgung, Tendenz steigend, sollte schön langsam dem letzten Politiker klar werden, dass nur ein wirkliches Nulldefizit und das Einstellen des laufenden Erfinden neuer Ausgaben die Situation ändern kann.
Lasst dem Finanzminister in den nächsten beiden Jahren die Mehreinnahmen zum Schuldenabbau. 2010 wollen wir eine Staatsreform die die Verwaltung kostengünstiger macht und eine Steuerreform die Hand und Fuss hat.

Iason
29.09.2007 16:58
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Re: Steuerwettbewerb der Länder?

Schuldenabbau???
Ich bezweifle sehr stark, dass irgendein Staat Schulden zurückzahlt (nicht die Zinsen sind gemeint!).
Der Staat versucht die Schulden auf Kosten der Sparer und Steuerzahler über die Geldentwertung los zu werden. Doch das ist nur eine temporäe 'Lösung', kann auch nicht auf längere Sicht funktionieren, denn die Erhöhung der Geldmenge verursacht grundsätzlich noch mehr neue Schulden.
Wir und fast alle anderen Staaten hängen in der Schuldenfalle... Wie wird das ausgehen?
Vermutlich schmerzhaft.

Gast: aeiou
29.09.2007 14:22
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Die Journaille hat zugeschlagen

Der "Staat" frißt die Lohnerhöhungen auf. Liebe Demagogen-Journalisten , fressen tut die Wirtschaft. Die ausufernde Teuerung. Da hilft auch ein getürkter VPI nix mehr. Und Charlies PVPI ist auch für die Würscht. Wie ihr Beitrag. Die Wahrheit ist, daß die Wirtschaft abzockt, solange es noch möglich ist. Und da die ÖSIS ja bekanntermaßen nicht zu den Schnelldenkern gehören, wird das noch eine Zeitlang gutgehen. Und was dann kommt mit dem Konjunktureinbruch, das wird für viele ein Problem werden. Natürlich nicht für die Couponschneider. Es mehren sich die Zeichen. Immer mehr Finanzlöcher tun sich auf und können noch camoufliert werden. Und das Mitleid mit den Spitzenverdienern hält sich in Grenzen. Weiß doch jeder, daß das EKStGes ein Emmentaler ist. Nur, um ihn richtig zu genießen, braucht es ein entsprechendes Einkommen.Sich um 10 Prozent der Einkommensbezieher Sorgen zu machen, ist typisch Pater Willi. Die Kaufkraft der Creme-de-la-Creme ist noch nie so hoch gewesen.

Antworten Gast: Rumpelstilzchen
30.09.2007 10:07
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Gehirnwäsche durch die SPÖ?!

Die Wirtschaft frißt nichts. Der Staat - genauer gesagt die Politiker - versorgen auf Kosten jener, die nicht in den geschützten priviligierten Bereichen tätig sind, die priviligierten Systemstützen, die eifrig ins Land gelassenen Bevölkerungsmengenstützer und natürlich die Sozial Gewärmten. Und diese Umverteilung können Sie, wenn sie nur ein bischen von Lohnverrechnung sehen, an der Differenz zwischen Gesamtkosten des Mitarbeiter und seinem Netoobezug ablesen. Das die Unternehmen diesen Schmäh schon längst erkannt haben und abwandern, ist nur eine natürliche Reaktion. Leider sind aber die wenigsten von uns in der Lage den Wohnsitz in ein optimales Umfeld zu verlegen. Und daher werden wir geschröpft bis zum geht nicht mehr. PS: Und die ärgsten, verlogenen Schröpfer sind Buchinger + Co.

Iason
29.09.2007 17:09
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Re: Die Journaille hat zugeschlagen

Ich kann ihnen da nicht zustimmen!
Der Staat und seine Geldpolitik ist das wirkliche Übel!
Die Wirtschaft ist nichts was man werten sollte. Die Marktwirtschaft ist dazu da, damit wir leben können und es uns nicht so geht wie in Ostdeutschland, die Jahrzehnte lang die Planwirtschaft gelobt hatten. Auch die oberen 10% der Einkommensbezieher sind SEHR wichtig. Bekanntlich tragen diese sehr wesentlich zur Bewältigung der gesamten Steuer- und Abgabenlast bei. Es geht in der Wirtschaft auch immer um Motivation etwas zu leisten. Wie groß diese sein muss, ist immer die Diskussion und das ist okay. Aber schließlich vergleicht man halt immer damit wie es früher war. Wo es wirklich nicht mehr gerecht zugeht, ist bei den Spitzengehältern (da gehören vor allem auch Ex-Politiker dazu!)! Diese sind vollkommen abgehoben von jeglicher Realität.

lurch
30.09.2007 10:24
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uns nicht so geht wie in Ostdeutschland

Die Situation der so hoch gepriesenen Marktwirtschaft zeigt sich leider am deutlichsten in Ex-DDR-Bundesländern.
Hier gibt es leider genug Menschen, die plötzlich bemerken, daß ihnen vom Westen übel mitgespielt wurde.
Und das sind nicht Ex-SED-Funktionäre oder Dorfdodeln, die die Segnungen der Marktwirtschaft nicht richtig verstanden haben. Viele von ihnen wurden von Geldinstituten und oder Immobilienhaien mit übelsten Tricks schwer finanziell geschädigt.

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Die Profite

Der Bauern und der Bio-Öko-Schmäh-Energie Lobby fressen die Lohnerhöhungen,Mister Vize-Kanzler!

Die Steuererhöhungen wurden ja unter dem Deckmantel-Klima-Schutz besonders massiv.

Noah von der Arche am Berg der Freude

Iason
29.09.2007 17:13
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Re: Die Profite

Wie kommen Sie dazu, dass schon wieder die Bauern schuld sein sollten?
Sehen Sie sich einmal die Einkommensentwicklungen der Bauern in den letzten 20 Jahren an udn vergleichen Sie diese mit den Einkommen der Angstellten....
Die Bauern profitieren nur SEHR gering an den Verteuerungen der Weltmarktpreise für Agrarrohstoffe!

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Re: Re: Die Profite

Es gibt einfach zuviele Bauern-Betriebe,die unwirtschaftlich arbeiten und nur durch Steuergeld-Pragmatisierung sinnlos am Leben erhalten werden.

Endlich auch Rationalisierung mit moderner Gentechnik ist notwendig und nicht ein zuviele teure Bauern-Freilicht-Museen der Steinzeit in diesem Land.

Jedes Bundesland hat ja eh schon mindestens ein Bauern-Freilichtmuseum auf Kosten der Steuerzahler und das sollte eigentlich reichen oder doch?

Die Großbauern verdienen dazu noch doppelt über die steigenden Agrar-Preise und über unsinnige EU-Förderungen

Endlich weg mit den Bauern-Förderungen und freier Markt in der Landwirtschaft!

Noah von der Arche am Berg der Freude

Iason
30.09.2007 09:55
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Re: Re: Re: Die Profite

JA, zum möglichst freien Markt!

Aber NEIN zu einer rein industrieellen Landwirtschaft mit Gen- manipulierten Produkten!

Antworten Antworten Antworten Gast: lene
30.09.2007 07:59
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Re: Re: Re: Die Profite

Ich kann Dir da leider in einigen Punkten nicht folgen .
Bauern die unwirtschaftlich arbeiten gibt es nicht mehr die haben schon mit Beitritt zur EU aufgehört.
Was sind Steinzeit Bauern ? Etwa die die eine ordentliche Fruchtfolge einhalten, oder die die Steilflächen mähen um die Landschaft für den Tourismus zu pflegen.
Wieso hast Du ein Problem mit einem Freilichtmuseum ? Ich mache doch auch keinen Arbeiter dafür verantwortlich das es in Linz z.B. ein Brucknerhaus, Landestheater,... gibt.
Mit welcher Größe beginnt bei Dir ein Großbauer ? In Österreich sind die Stukturen so klein das ich nicht viele kenne. In Deurschland gibt es Milchviebetriebe mit über 100 Kühen wo die Frau noch nebenbei arbeiten gehen muss weil der Betrieb nicht genug abwirft.
Nur in einem muss ich dir wirklich recht geben: Weg mit den unsinnigen Fördermassnahmen dafür einen grechten Preis für landwirtschaftliche Produkte!
Was das für den Konsumenten bedeutet habe ich unten schon mal angeführt.

Gast: pit
29.09.2007 09:20
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Und dazu kommt

noch die ständig steigende Belastung durch Energiekosten ( die durch ständige steigende Energiesteuern - Klimawandel sei Dank - noch verschärft wird ) ..

C. P. U.
29.09.2007 09:52
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Re: Und dazu kommt

Wenn das mit dem Klimawandel stimmen würde, würden die Kostenbelastung durch Energiesteuern Österreicher höchstens im dicht verbauten Gebiet von Großstädten treffen, wo auf Grund der großen Mengen an wärmespeicherdem Beton im Sommer mehr Klimaanlagen laufen müssten.

Die gleichen Verbraucher würden aber im Winter einsparen und die im wenig dicht verbauten Gebiet lebenden Städter und die Landbewohner würden überhaupt weniger für Engergie zahlen, wenn die Temperaturen steigen.

Nur stimmt das mit den steigenden Temperaturen offensichtlich nicht, sonst wäre der Wärmerekord nicht schon über 25 Jahre alt und der Gesamtenergieverbrauch würde in Österreich bei signifikant steigenden Temperaturen nicht derart rasch wachsen bzw. würde dieser sinken.

Gast: Rudi
29.09.2007 08:28
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Steuer

Es wäre endlich an der Zeit, dass sich die Arbeitnehmer organisieren und es nicht mehr hinnehmen, dass unsere Politiker großzügig Geld verteilen, das sie uns abnehmen. Die Steuerlast der Arbeitnehmer steigt unaufhörlich, Betriebe und Bauern werden entlastet und auch noch massiv gefördert. Förderungen sollten aber nur jene bekommen, die es auch tatsächlich notwendig haben! Warum werden die Grenzen für die Höchstbemessungsgrundlagen sehr wohl laufend angepasst, die Betragsgrenzen bei der Steuerprogression jedoch nie. Und wenn, dann wird uns das auch noch als "größte Steuerreform aller Zeiten" verkauft. Ich denke eher, die Regierenden verkaufen uns für blöd. Da scheinbar auch die Gewerkschaft da zu wenig tut, empfehle ich, eine überparteiliche Plattform (welche am besten durch die Printmedien initiiert werden kann) zu gründen. Ich will nicht als Almosenempfänger auf das Wohlwollen und Zuckerlverteilen von Gusi,Molterer und Co angewiesen sein, sondern einfach gerecht behandelt werden!

lurch
30.09.2007 10:33
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Printmedien initiiert

Na von den Printmedien würde ich mir nichts erwarten.
Die sind doch genau so "fremdgesteuert" wie unsere Politiker. Außerdem hat deren tendenziöse Berichterstattung ja maßgeblich dazu beigetragen, daß wir eine Quasidiktatur von SPÖ-ÖVP haben.

Antworten Gast: Rumpelstilzchen
30.09.2007 10:10
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Re: Steuer

Die größten Förderempfänger sind die Lehrer und da die Personalvertreter. Viel Geld für keine Leistung.

Antworten Gast: lene
29.09.2007 14:22
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Re: Steuer

Wieso werden eigentlich immer die Bauern als die großen Förderungsempfäner angeführt ?
Wie du richtig schreibst will keiner Almosenempfänger sein, auch die Bauern nicht.
Wenn wir also gerechte Preise für die landwirtschaftlichen Produkte bekommen, freut sich jeder, den irrsinnigen Bestimmungen der diversen ÖPUL Programme zu entfliehen. Andererseits würden die Lebensmittelpreise mit Sicherheit auch steigen denn die Verarbeitende Industrie würde gestiegene Preise für das Rohprodukt sicher an den Konsumenten weitergeben

Steininger
29.09.2007 15:03
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Re: Re: Steuer

Die Antwort ist das Agrarbudget der EU! Der Netto Beitrag zur EU von Österreich steigt heuer wieder und muss aus dem Budget finanziert werden. Die Bauern erhalten das Meiste dieser Gelder. Sonst niemand, da es in Österreich kein direktes Fördergebiet mehr gibt. (Wie früher das Burgenland)

Antworten Antworten Antworten Gast: lene
29.09.2007 15:33
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Re: Re: Re: Steuer

Also in unserem Gebiet gibt es ziemlich viele LEADER Projekte (Themenwege,...). So vielich weiß auch (teilweise ?) von der EU finanziert, da regt sich auch keiner auf.
Glaubst du wirklich das wir weniger an die EU zahlen müssten wenn wir nichts aus dem Agrarbudget zurückholen würden?

KL
29.09.2007 13:35
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Re: Steuer

die Frage ist einfach zu beantworten
die Höchstbemessung wird angehoben um mehr Einnahmen von den DN zu bekommen
die Steuersätze bleiben um noch mal abkassieren zu können
die Steuerfreien Bereiche werden systematisch verkleinert um wieder mehr Geld den Dn abzunehmen und zusätzlich von den DG nochmals Geld ins Börserl zu bekommen
den Sozialpartnern sei dank

UND an jene Rotwähler welche dachten mit einem Wechsel der Regierung geht es ihnen besser - falsch gedacht
mfg

miss chief
28.09.2007 21:40
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neuwahlen SOFORT !

nur sofortige neuwahlen können die schädigung der österreichischen wirtschaft auf jahre hin durch sozialistische umverteilungsphantasten noch aufhalten. daher

[verybigandbold]NEUWAHLEN JETZT !!![/verybigandbold]

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