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2007 noch kein Konjunktureinbruch

21.11.2007 | 17:22 |   (APA)

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Die Rekordpreise für Erdöl und neuen Höchststände des Euro gegenüber dem Dollar werden sich heuer noch nicht negativ auf die österreichische und europäische Wirtschaft auswirken. "Für 2007 sehe ich noch keine negativen Auswirkungen", sagte Wirtschaftsminister Bartenstein am Mittwoch in einer Pressekonferenz mit dem Chefvolkswirt der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol.

Die Kombination aus hohen Ölpreisen und einem extrem hohen Euro seien aber grundsätzlich "nicht gut für unsere Wirtschaft, vor allem nicht für unsere Exportwirtschaft", sagte Bartenstein. 2008 rechne man daher "ohnehin bereits mit einer gewissen Dämpfung" des Wirtschaftswachstums.

Die US-Notenbank Fed hatte erst am Dienstag ihre Prognose für 2008 von 2,5 Prozent bis 2,75 Prozent auf 1,8 Prozent bis 2,5 Prozent Wirtschaftswachstum gesenkt. Auch die EU-Kommission hat in ihrer Herbstprognose den Ausblick für die Eurozone 2008 auf 2,2 Prozent BIP-Wachstum gedämpft, nachdem sie in der Frühjahrsprognose noch von 2,7 Prozent ausgegangen war.

Für Österreich hat die EU-Kommission die Konjunkturaussichten für kommendes Jahr dagegen nach oben revidiert, konkret von bisher 2,5 Prozent auf 2,7 Prozent. Für 2007 gehen die heimischen Wirtschaftsforscher in Österreich aber noch von 3,2 bis 3,4 Prozent Wirtschaftswachstum aus.

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat die Öl fördernden Länder zu einer Erhöhung ihrer aktuellen Ölproduktion und ihrer Reservekapazitäten aufgefordert. Es gebe derzeit definitiv zu wenig Öl am Markt, widersprach IEA-Chefvolkswirt Fatih Birol am Mittwoch der Darstellung der OPEC, wonach die Ölmärkte derzeit ausreichend versorgt seien und die Ölpreise nur durch Spekulationen in die Höhe getrieben worden seien. "Die OPEC sollte ihre Produktion so schnell wie möglich erhöhen, um uns vor großen Problemen zu bewahren", sagte Birol.

(APA)

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