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Osteuropa importiert Fachkräfte aus Asien

22.11.2007 | 09:23 |   (DiePresse.com)

Personalnotstand in Osteuropa. Die fehlenden Facharbeiter seien eine Wachstums-Bremse. Die boomende Wirtschaft lockt ihre Arbeiter mittlerweile aus Westeuropa und Asien ins Land.

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Nicht nur Österreichs Wirtschaft klagt über den eklatanten Fachkräftemangel. Auch die aufstrebenden Volkswirtschaften im Osten werden durch fehlende Arbeitskräfte gebremst. IT-Spezialisten, Kellner, Ärzte und Schweißer. Gebraucht wird fast jeder.

Um die boomende Wirtschaft am Laufen zu halten, gehen die Unternehmen noch weiter in den osten, um Facharabeiter anzuwerben. Vor allem in Kasachstan und Vietnam decken Firmen aus Osteuropa ihren Personalbedarf. In rumänischen Textilfabriken nähen mittlerweile überwiegend Frauen aus China.

Baubranche leidet stark

Am stärksten bekommt die Bauwirtschaft den Personalnotstand zu spüren. Die Branche wächst rasant, alleine in Rumänien hat sich die Anzahl der Jobs in der Bauwirtschaft im vergangenen Jahr verdoppelt.

Also machen sich die Länder daran, ihre einst in den Westen abgewanderten Fachkräfte wieder ins Land zu locken. In "Come back home"-Programmen werden Bauarbeiter über die verdienstmöglichkeiten im Heimatland informiert. Tatsächlich liegt das Lohnniveau im Osten bereits knapp bei 45 Prozent des österreichischen Niveaus. Tendez steigend. (Red.)

 

 

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1 Kommentare
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Derzeit steigen nur die Preise...

Kürzlich hörte ich im Ö 1-"Abendjournal" eine Reportage über Rumänien. Darin wurde auch berichtet, daß die Preise in diesem Land praktisch schon unser Niveau erreichten; vor allem bei Artikeln des täglichen Bedarfes. Die Löhne und Gehälter hingegen sind noch immer lächerlich gering. Besonders in hochqualifizerten Berufen wie Lehrern und Ärzten. Kein Wunder also, daß gerade die Besten in den Westen abwandern. Die Asiaten scheinen dagegen geradezu extrem genügsam zu sein. Aber auch sie werden bald merken, wie man sie bei den Anwerbungen skrupellos verschaukelt hat. Zwischen Versprechen und Halten besteht nun einmal ein gewaltiger Unterschied...

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