Nicht nur Österreichs Wirtschaft klagt über den eklatanten Fachkräftemangel. Auch die aufstrebenden Volkswirtschaften im Osten werden durch fehlende Arbeitskräfte gebremst. IT-Spezialisten, Kellner, Ärzte und Schweißer. Gebraucht wird fast jeder.
Um die boomende Wirtschaft am Laufen zu halten, gehen die Unternehmen noch weiter in den osten, um Facharabeiter anzuwerben. Vor allem in Kasachstan und Vietnam decken Firmen aus Osteuropa ihren Personalbedarf. In rumänischen Textilfabriken nähen mittlerweile überwiegend Frauen aus China.
Baubranche leidet stark
Am stärksten bekommt die Bauwirtschaft den Personalnotstand zu spüren. Die Branche wächst rasant, alleine in Rumänien hat sich die Anzahl der Jobs in der Bauwirtschaft im vergangenen Jahr verdoppelt.
Also machen sich die Länder daran, ihre einst in den Westen abgewanderten Fachkräfte wieder ins Land zu locken. In "Come back home"-Programmen werden Bauarbeiter über die verdienstmöglichkeiten im Heimatland informiert. Tatsächlich liegt das Lohnniveau im Osten bereits knapp bei 45 Prozent des österreichischen Niveaus. Tendez steigend. (Red.)
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