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Zu viel Geld: Ölstaaten lehren Europa und USA das Fürchten

29.11.2007 | 10:19 |   (DiePresse.com)

Durch den hohen Ölpreis kommen die arabischen Erdölexporteure in Bedrängnis. Sie müssen lohnende Investments für Unsummen an Petrodollars finden. Bisher wurden vier Billionen Dollar ausgegeben.

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Die Golfstaaten haben ein Problem. Sie sind zu reich. Der rasante Anstieg des Ölpreises hat den Erdölexporteuren unerwartet viel Geld in die Kassen gespült. Weil Öl aber in Dollar bezahlt wird und der Dollar-Kurs sich im Tiefflug befindet, bemühen sich die arabischen Ölstaaten nun, ihre Milliarden möglichst rasch zu veranlagen. So haben die Vereinigten Arabischen Emirate kürzlich der in Turbulenzen geratenen größten US-Bank Citigroup mit riesigen Investments unter die Arme gegriffen.

Was sind Sovereign Wealth Funds?
Die Sovereign Wealth Funds, wie die staatlichen Investmentfonds im Jargon heissen, gewinnen stark an Bedeutung. Heute dürften die rund 25 Länder, die eine solche Institution kennen, schätzungsweise rund 2500 Mrd. $ verwalten. Das ist nicht ganz die Hälfte der weltweiten Notenbankreserven und fast doppelt so viel, wie die gesamte Hedge-Fund-Branche verwaltet.

Damit lassen sich Kurse bewegen. Auch wenn niemand weiss, wo diese verschwiegenen Fonds investieren, ist George Magnus, Chefökonom der UBS in London, überzeugt, dass die Fonds der Ölstaaten die Aktienkurse in Ländern wie Malaysia, Indonesien oder China nach oben getrieben haben und in diesen Ländern zu den grössten Investoren gehören.

NZZ vom 27.05.2007

Als Instrument für diese Investments dienen staatliche Fonds, so genannte Sovereign Wealth-Fonds. Und diese lehren ob ihrer Macht die USA und Europa das Fürchten.

Europa gerät ins Visier

Bisher haben die Fonds ca. vier Billionen Dollar investiert, berichtet die New York Times. Und das ist angesichts des hohen Ölpreises nur der Anfang. Weil die nationalen Ökonomien der Erdölländer die Unmengen an Geld nicht mehr aufnehmen können, sind die Fonds laufend auf der Suche nach lohnenden Investments. Obwohl die USA noch immer Hauptziel der Investitionen sind, rückt Europa immer stärker ins Visier der Ölstaaten. Grund: Der starke Euro. Aber auch Asien, der Nahe Osten und Afrika sind Ziel der Investoren. 25 Prozent der Auslandsinvestments gehen in diese Regionen. (md)

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14 Kommentare

die "religion des friedens"

könnte da ein zeichen setzen:
geld für hungernde, obdachlose und überhaupt für humanitäre zwecke - is' aber sicher nicht, denn der islam ist destruktiv, zerstörerisch, archaisch.

die kaufen lieber macht um eurabien zu forcieren.

Antworten panda82
01.12.2007 12:52
0 0

Re: So ein Mist....

Der Westen hat über 100 Jahre dei Kontinent Afrika ausgebeutet, die Einwohner des cKontinents missioniert und heute sterben sie an AIDS und Hunger...

Westen schwimmt dagegen im Geld... Der Westen könnte zumindest die missionierten Christen in Afrika und Südamerika Satt machen oder???

Gast: HB
30.11.2007 08:36
0 0

"Die Golfstaaten haben ein Problem. Sie sind zu reich."

Bei diesem Problem würde ich ihnen gerne helfen !

miss chief
30.11.2007 08:22
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es würde mich interessieren

wieviel von diesem unermesslichen reichtum zB nach palästina fließt ...

Mohareb
29.11.2007 18:07
0 0

Und unsre linken USA-Hasser glauben immer noch ...

... die Mähr, dass ausschließlich die USA Drahtzieher rund um Terroranschläge und Irak-Afghanistan-Krieg. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Bin Laden-Familie beste Beziehungen zur Bush-Familie hat. Wer profitiert am meisten? Der Scheich, seine Firmen bzw. sein Umfeld.
Vor allem aber solange im Irak Krieg herrscht und die Ölfelder nicht ausreichend bewirtschaftet werden können profitiert wieder nur einer. Der Scheich, denn die Irakischen Erdölvorkommen sind weitaus größer als die Arabischen.
Meinen Sie immer noch, dass die Amis die Bösen sind und die armen Muslime die armen Verteidiger?
Weit gefehlt! Ein abgekartertes Spiel. Ein Handschlag zwischen ehemaligen Alkoholikern und wahabitischen Sonnenkönigen...

Antworten Gast: pravda
29.11.2007 19:30
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Die wahren Machtverhältnisse

erkennt man an der Körpersprache. Ich habe einen Film gesehen in welchem Bush sen. den damaligen saudischen König besucht und lässig mit einer Hand in der Hosentasche begrüßt.

Antworten Antworten Gerald
30.11.2007 07:02
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Re: Die wahren Machtverhältnisse

Na dann ist ja alles klar. Wer bei einer Begrüßung so lässig lümmelt, kann nur ein ganz Böser sein dem man alles zutraut...

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Mit diesem Geld

könnte in den Ölstaaten "Das Paradies auf Erden" errichtet werden!!
Ausreichend Nahrung für alle, Wasserversorgung für alle, Schulbildung für alle, Gesundheit für alle, auch Hilfe für Afrika wäre möglich.
Was könnte es Besseres geben?

Antworten hw
29.11.2007 13:38
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Re: Mit diesem Geld

des wäre der beste invest den sich machen könnten.
nicht nur human sondern durchaus ökonomisch gedacht.

Gast: Graf Gudenus
29.11.2007 11:51
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Frauen,

auf in die Petrolstaaten!

Ophicus
29.11.2007 10:47
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Aha

Und was daran ist jetzt zum fürchten? Hat nicht auch die Presse immer geschrieben Investoren wären etwas gute, die müsse man anlocken? Wieso ist es jetzt schlecht, wenn die von selbst kommen?

Antworten Gast: ttt
29.11.2007 11:45
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Re: Aha

ich nehme an es liegt an der macht der swf

Antworten Gast: Nom
29.11.2007 11:42
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Re: Aha

Funktionelle Analphabeten sind Menschen, die zwar Buchstaben erkennen und durchaus in der Lage sind, ihren Namen und ein paar Worte zu schreiben, die jedoch den Sinn eines etwas längeren Textes entweder gar nicht verstehen oder nicht schnell und mühelos genug verstehen.

Also für sie ganz kurz: Viel Geld, viel Macht. Wenig Macht nix gut für Eigeninteressen.

Antworten Antworten Gast: AEIOU
29.11.2007 17:38
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Re: Re: Aha

Aha. Jetzt wissen alle Bescheid.

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