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"Nationaler Notstand": Südafrika stellt Goldabbau ein

25.01.2008 | 14:27 |   (DiePresse.com)

Probleme bei der Stromversorgung zwingen die südafrikanischen Goldproduzenten zu dem Schritt. Die dadurch bedingte Verknappung treibt den Goldpreis auf ein neues Rekordhoch.

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Die drei größten Goldproduzenten sowie der weltweit größte Platin-Hersteller haben am Freitag in Südafrika ihren Abbau wegen Problemen bei der Stromversorgung gestoppt. Die Regierung des Landes bezeichnete die Krise bei der Elektrizitätserzeugung als einen nationalen Notstand.

"Strom nur zur Notversorgung"

AngloGold Ashanti, Gold Fields und Harmony Gold Mining teilten mit, sie seien von dem südafrikanischen Stromkonzern Eskom informiert worden, dass das staatliche Unternehmen die Versorgung nicht garantieren könne. "Wir haben Strom nur zur Notversorgung laufen", zitiert die südafrikanische Zeitung "Business Day" AngloGold-Sprecher Steve Lenahan. Unklar ist demnach auch, wann die Produktion wieder aufgenommen werden kann.

Harmony Gold-Chef Graham Briggs wiederum glaubt nicht an eine rasche Lösung. Er fürchtet einen Verlust von rund 300 Kilogramm Gold, die pro Tag nun nicht gefördert werden können.

Auch beim weltgrößten Platin-Produzenten Anglo Platinum steht alles still. "Wir wissen nicht, wie lange das dauern wird", sagt auch hier Sprecher Trevor Raymond.

Südafrika: Gold wichtiger Wirtschaftsfaktor

Der Goldbergbau macht laut einem Bericht der Deutschen Presseagentur dpa gut fünf Prozent von Südafrikas Brutto-Inlandsprodukt aus. In Jahr 2006 war die Wirtschaft des Landes um 5,4 Prozent gewachsen. Experten befürchten allerdings, dass sich das Wachstum infolge der Stromkrise abschwächen könnte.

Eskom musste in den vergangenen zwei Wochen die Stromversorgung einschränken, da das staatliche kontrollierte Unternehmen nicht in der Lage war, den Elektrizitätsbedarf von Firmen und Einwohnern zu decken.

Goldgräber: China löst Südafrika ab

Erst vor einer Woche war bekannt geworden, dass Südafrika bei der Goldförderung seinen weltweiten Spitzenplatz zum ersten Mal seit über hundert Jahren abgeben muss. 272 Tonnen des wertvollen Edelmetalls förderte der Staat am Kap 2007. Zur Spitzenposition reichte das aber nicht mehr, denn in China wurden 276 Tonnen gefördert.

Goldpreis steigt auf neues Hoch

Der Goldpreis ist angesichts eines schwachen Dollar und der Sorge vor einer Verknappung des Angebots - bedingt durch den Abbaustopp in Südafrika - am Freitag auf einen neuen Rekordstand geklettert. Die Feinunze des Edelmetalls kostete in der Früh bis zu 919,80 Dollar (627,3 Euro) nach 907 Dollar im späten New Yorker Handel am Donnerstag. Auch der Platinpreise war zwischenzeitlich auf ein Rekordhoch von 1.640 Dollar je Feinunze gestiegen. (Ag./Red.)

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15 Kommentare
Gladius
25.01.2008 18:43
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War ja klar..

Nach dem die Scwarzen an das Ruder gelassen wurden waren sie sofort damit beschäftigt sich zu bereichern und in jede Firma rein zu reklamieren. Das Ergebnis Südafrika geht vor die Hunde - Die Kriminalität ist so hoch wie nie (in den top 5 in sachen Mordrate), Ein Präsident der meint Aids ist ein erfindung des Westens und exestiert nicht, und die Infrastrucktur bricht zusammen. Aber jeder der dieses Szenario 1990 prohezeit hat war ein Rassist - bitte hier ist das Ergebnis. Übrigens die Versorgung der GESAMTEN Bevölkerung (Medizin, Schule usw) hat unter dem Apartheit Regiem auch besser funktioniert. In 10 Jahren schauts in Südafrika genauso aus wie im Kongo. Aber dann wird es wieder klar sein das die Weissen dran Schud sind

Antworten Gast: Zynicus
26.01.2008 19:39
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Zahlen? Daten? Fakten?

Oder nur warme Luft vom Rassisten?

Lepanto
26.01.2008 11:53
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Re: War ja klar..

... ein weiteres Land, das verludert wurde, und die Folgen (Scheinasylanten) haben wir am Hals ...

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Strom-Probleme?

Wer das glaubt ist selber schuld.

Der Goldpreis steigt massiv und deshalb kann bald bis in 3.000 Meter Tiefe Gold abgebaut werden,denn je tiefer in der Erde,desto mehr Gold kann dann dort auch wirtschaftlich gefördert werden.

Noah von der Arche am Berg der Freude

Gast: Suedafrikaner
25.01.2008 15:54
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Stromproblem

Das ganze ruehrt daher, dass die NP-Regierung 1990 wusste, dass in ein paar Jahren der ANC an der Macht wird und daher auch keine grossen Infrastrukturprojekte mehr angegangen hat. Der ANC war dann (grob vereinfacht) mehr damit beschaeftigt, den Leuten Haeuser hinzubauen und hat sich auch nicht um die Infrastruktur gekuemmert. Das Ergebnis ist, dass Suedafrika heute zu Spitzenzeiten mehr Strom braucht als es produziert, zudem sind fast alle Nachbarlaender von Stromimporten aus Suedafrika abhaengig - Stromausfaelle im Rotationsprinzip kommen jetzt mehrmals taeglich vor. Die ganze Krise wird sich bis 2016 hinschleppen, denn dann erst werden die jetzt neu in Planung befindlichen Atomkraftwerke angeschlossen werden koennen.

Vergil
25.01.2008 14:41
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Schwarzwiortschaft - Teil2

Der neue Präsident des ANC hat bereits verlauten lassen, den Übergang von Farmland von Weiss zu Schwarz auf freiwilliger Basis, d.h. durch Verkauf weisser Farmer zu überdenken. Ist dieser Mann einmal Präsident, wird er das durchziehen, dann bricht auch in Südafrika die Landwirtschaft zusammen. Dasselbe passiert auch im Bereich der normal selbstverständlichen Strukturen. Dann bricht natürlich auch wieder, wie in ganz Afrika üblich der Gegensatz zwischen den einzelnen Etnien auf, von welchen Die meisten Europäer(Amerikaner sowieso-nicht)keine Ahnung haben. Da geht es um ganze Völkerschaften, die zum Teil im heutigen Südafrika gar nicht autochthon sind und erst durch Gold-und Diamantengewinnung zuwanderten. Der Ausgang ist heute schon vorhersehbar.

phuter
25.01.2008 13:11
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Was für ein Zufall!

Jetzt wo die Zockerelite gerade ihr vermögen in Gold bunkert streikt der Hauptproduzent und das Vermögen wird noch einmal mehr wert.... wer da an einen Zufall glaubt... da richtet sichs grad wieder wer, der eigentlich hingerichtet gehört.

hw
25.01.2008 14:01
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Re: Was für ein Zufall!

na da sind sicher wieder die bösen geister am werkln.
und die "kleinen" werden von den "großen" ausgeraubt.

Antworten Antworten Gast: anonym
25.01.2008 16:16
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Re: Re: Was für ein Zufall!

Steht hw für Hans Wurst??

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Linke lassen Südafrika langsam aber sicher verkommen

Zwar wäre es nicht tragisch, vielleicht sogar vorteilhaft, für die Weltwirtschaft, wenn die Goldproduktion weltweit komplett eingestellt würde, da für die Industrie noch genug Reserven für vermutlich die nächsten 1000 Jahre bereit liegen, aber die Stromverknappung am Kap der Guten Hoffnung zeigt, dass in Südafrika die Unfähigen bzw. Linken mehr und mehr an Einfluss gewinnen.

Linke fressen gerne Reserven auf, investieren aber nur ungern in die Zukunft. Genau deshalb ist New Orleans abgesoffen. Kein Politiker wollte die Dämme reparieren, da er sonst nicht so viel an Sozialleistungen verteilen hätte können. Dass die wertvollste Sozialleistung - eine funktionierende Grundsicherung - nicht in Form von Geld, sondern in Form von Grundinfrastruktur, Grundenergieversorgung, Grundsicherheitsversorgung besteht, ist Linken nie klar zu machen.

Es ist äusserst dumm, wenn JETZT die Produktion steht, denn die Nachfrage nach Gold könnte jederzeit zusammenbrechen wie einst jene nach Kaurimuscheln.

hw
25.01.2008 14:03
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Re: Linke lassen Südafrika langsam aber sicher verkommen

sie tun ja als ob NY noch nie stromproblem hatte.
ich nehme an sie sind ja ein richtig braver wähler, so schnell wie sie vergessen.

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Re: Re: Linke lassen Südafrika langsam aber sicher verkommen

So oft ich in N. Y. war, hatte die Stadt Strom. Der letze Stromausfall in N. Y. liegt sicherlich auch schon wieder einige Jahre zurück. Stromausfälle in N. Y. sind so selten, dass man sogar auf grund von der Geburtenrate 9 Monate später weiss, dass es einen gegeben haben muss. Würde der Strom häufig ausfallen, wären derartige Statistiken unmöglich sinnvoll zu führen. Der Handel an der Börse in N. Y. musste auch noch nie wegen Stromausfällen abgebrochen werden... Bei dem Stromverbrauch pro Einwohner wie ihn Südafrika jetzt hat fiel in N. Y. der Strom sicherlich nie wegen Knappheit aus.

Es ist sicherlich - wie auch Lepanto hier feststellt - KEIN Zufall, dass es solche Probleme bei der Produktion in Südafrika in den 1970er und 1980er Jahren nicht gab. Unter den neuen Regierungen versumpert Südafrika langsam aber sicher. Sie können wie es Sozis gerne tun bei Problemen den Sand in den Kopf stecken, aber besser wird davon sicher auch nichts.

hw
26.01.2008 00:35
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Re: Re: Re: Linke lassen Südafrika langsam aber sicher verkommen

wollte ich was verbessern?
die gleichung sozis = stromausfall ist ja auch witzig, gibts da eine grundgleichung?

Lepanto
25.01.2008 12:55
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Re: Linke lassen Südafrika langsam aber sicher verkommen

Südafrika? War das nicht einmal das reichtste Land am afrikanischen Kontinent? Habe nie von Stromausfällen in Südafrika in den 70er und 80er Jahren gehört. Was hat sich da geändert?

lurch
25.01.2008 11:48
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na

"größten afrikanischen Landes " Ich habe immer geglaubt das ist der Sudan! Aber bitte.
Kommt darauf an, ob diese Stromabschaltung gewollt war, damit der Goldpreis weiter steigt, oder wirklich auf die widrigen Umstände in Südafrika zurückzuführen sind.
Wenn dem so ist, dann wird es zur Fußball-WM eine Hetz geben.

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