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Diskonter Hofer senkt die Milchpreise

18.02.2008 | 18:19 |   (DiePresse.com)

Hofer nutzt die Entspannung auf der Rohstoffseite, um die Preise für Milch und Butter zu senken. In der Branche erwartet man, dass die anderen Ketten nachziehen. Die Milchbauern sind wenig begeistert.

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Der Diskonter Hofer senkt die Preise für Milch und Butter. Der Liter kostet künftig um vier Cent weniger, das Vierterl Butter um zehn Cent. "Wir nutzen die Entspannung auf der Rohstoffseite, um Preise zu senken", sagte Hofer-Chef Friedhelm Dold dem "Standard" (Dienstag-Ausgabe). Hofer verzichte auf Marge, sei intern zu hören. Die Branche erwartet, dass andere Ketten nachziehen.

Hauptlieferant von Hofer ist die Obersteirische Molkerei. Die Milchbauern sind naturgemäß wenig begeistert. "Das tut weh, wir sehen keine Notwendigkeit dazu", sagt Ewald Grünzweil von der IG Milch. Hofer werde den Druck an Molkereien weitergeben. Einzelne Verarbeiter hätten den Bauernpreis bereits gesenkt. Auch in Deutschland zeige die Preiskurve für Milch wieder nach unten. Ein Liter Trinkmilch hat in Österreich 1983 rund 80 Cent gekostet, zeigen Zahlen des Milchverarbeiter-Verbands. 1993 waren es 84 Cent, 2007 rund 89 Cent. Derzeit liegt der Preis im Regal zwischen 0,89 Cent und 1,20 Euro.

(APA)

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14 Kommentare
Gast: gast
28.05.2008 20:11
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Wenn die am Steuer- und Subventionstropf hängenden...

.....Bauern streiken, ist irgend etwas faul. Vielleicht sollten wir Konsumenten den Spieß umdrehen und die Milchlobby boykottieren.
Milch ist für Rindviecher ideal aber nicht für Menschen! Weg mit der ungesunden Schulmilchaktion. Der Kaffee schmeckt schwarz ebenfalls. Das ganze verzuckerte und aromatisierte Joghurtzeug können wir auch weglassen.
MAN LEBT GANZ GUT OHNE MILCH!!!

Gast: fs
20.02.2008 08:01
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ALDI (Hofer Schwester) bietet Butter für 0,89

0,89 € 250 gramm an.
also immer noch 40 cent günstiger...Wahnsinn da ist immer ncoh eine Menge verdient.

Antworten Gast: Peter
20.02.2008 10:51
0 0

Solche Preise sind in Deutschland üblich

und die deutschen Bauern leben trotzdem gut. Was machen die österreichischen Landwirte falsch? Oder wollens nur schmarotzen?

Antworten Antworten Gast: lene
20.02.2008 14:33
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Re: Solche Preise sind in Deutschland üblich

in Deutschland hört man von Bauern mit 200 Milchkühen das die Frau noch nebenbei Arbeiten gehen muss weil sie ansonst nicht überleben können -- ist das wirklich erstrebenswert ?

Antworten Antworten Antworten Gast: Peter
21.02.2008 16:04
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Boah, die oarme Gatting muss arbeiten gehen

wie bei den meisten Familien bei uns halt so üblich. Für Bauern: der heilige Gott-sei-bei-uns.

Gast: Berger
19.02.2008 11:20
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Na endlich

2,10 EUR für ein Packerl Butter und 1,25 für ein Packerl Milch ist eine Frechheit. Die 7 Milliarden Bauernförderung pro Jahr sind dem grünen Gesindel wohl nicht genug. Die stellen ja sogar die ÖBBler in den Schatten!

Gast: lene
18.02.2008 20:59
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Die Preissteigerung von 0,09 - 0,36 Euro..

.. in 25 Jahren ergeben sich schon alleine aus den gestiegenen Energie, Transport, Miet und Lohnkosten. Warum so ein Geschrei wenn der Bauer um ein paar Cent mehr bekommt?

Antworten Gast: anatol
19.02.2008 11:05
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Weil die Bauern, die ja selbst nicht wirtschaften können,

derartige wirtschaftliche Zusammenhänge nicht verstehen.

Antworten Antworten Gast: lene
19.02.2008 11:41
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Re: Weil die Bauern, die ja selbst nicht wirtschaften können,

Kanns wirklich nicht verstehen, bitte erklären sie es mir.
Es heißt nicht umsonst Ausgleichszahlung, also warum wenn es nichts zum Ausgleichen gibt. Die Politik schenkt nichts her auch nicht an die Landwirtschaft.

Antworten Antworten Antworten Gast: S.T.Z,
19.02.2008 18:14
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Ausgleich wofür?

Für die Unfähigkeit ordentlich zu wirtschaften? Da würden viele betriebswirtschaftlich versagende österr. Unternehmer auch gerne "Ausgleichs"zahlungen in Anspruch nehmen - das dürfens zum Glück aber nicht.

Antworten freeman
19.02.2008 08:45
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1983

War vor dem EU-Beitritt, damals wurden die österreichischen Konsumenten noch schamloser von Bauern und Molkereiindustrie ausgenommen.

Antworten Antworten Gast: Steuerzahler
19.02.2008 18:16
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Re: 1983

Damals waren die Bauernsubventionen auch noch in verträglicher Höhe. Heute sind wir bei fast 10 Mrd. Euro im Jahr. Das waren früher mal sagenhafte 120 Mrd. Schilling!!! Für nix, nix und wieder nix (außer dann doch ünerhöhten Preisen).

Gast: Steuerzahler
18.02.2008 19:35
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Was noch fehlt: "Molterer senkt endlich die Bauernförderungen"

und wir wären alle glücklich.

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Re: Was noch fehlt:

Treffender Kommentar.!!

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