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Zeitarbeit: „Geduldetes Sklaventum“

14.03.2008 | 18:32 |  GERHARD HOFER UND OLIVER GRIMM (Die Presse)

Die Telekom Austria kündigt einen Job-Abbau an, und die Gewerkschaft hüllt sich in Schweigen. Es betrifft ja schließlich nur Zeitarbeiter. Sind Beschäftigte von Leasingfirmen Arbeiter zweiter Klasse?

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WIEN. Die Telekom Austria wird keine 1000 Mitarbeiter abbauen. „Es werden die Verträge für 120 Zeitarbeiter nicht verlängert“, korrigierte Martin Bredl, Sprecher der Festnetzsparte, am Freitag vermeintliche Falschmeldungen. „Es gibt keinen Plan, mehr Jobs zu streichen“, sagte er zur „Presse“. Es ist also alles halb so schlimm.

Es war niemals schlimm. Denn die Gewerkschaft hat die Meldung von 1000 Jobs, die angeblich zur Disposition stünden, sogar mit Wohlwollen aufgenommen. Es sei durchaus im Interesse des Betriebsrats, dass zuerst Leasingkräfte statt fixer Mitarbeiter abgebaut werden, sagte Betriebsratschef Michael Kolek zur „Presse“. „Es kann ja nicht sein, dass wir Leiharbeiter aufnehmen und für die eigenen Leute keine Jobs haben.“


Die „eigenen“ Leute

Leasingkräfte zählen für Gewerkschafter also nicht zu den „eigenen Leuten“. Und das bekommen sie täglich zu spüren. Erst recht, wenn es um ihre Jobs geht. Wenn bei Magna 2007 bis zu 1200 Leiharbeiter abgebaut werden, wenn Infineon bis Ende des Monats 100 Leiharbeiter nicht mehr benötigt, wartet man vergeblich auf den Aufschrei der Gewerkschaft.

Gibt es Arbeiter zweiter Klasse? „Wir haben uns in der Vergangenheit sehr für Zeitarbeiter eingesetzt“, betont Karl Proyer, Vizechef der Gewerkschaft der Privatangestellten. Zeitarbeiter haben mittlerweile den selben Kollektivvertrag wie fixe Mitarbeiter. Und natürlich stehen den betroffenen Telekom-Zeitarbeitern „unsere Türen offen“, sagt Proyer. Freilich nur den Angestellten. Denn die Arbeiter werden von der Metaller-Gewerkschaft vertreten.

Gab es 1990 in ganz Österreich gerade 9000 Zeitarbeiter, so werden es heuer fast 80.000 sein. Immer mehr Betriebe nehmen die Dienste von Leasingfirmen in Anspruch. Zeitarbeiter schlagen sich in der Buchhaltung als Sachaufwand nieder. Und: Man ist sie schnell wieder los, wenn sich die Auftragslage verschlechtert. Leasingkräfte bieten einst staatseigenen Konzernen wie der Telekom jene Flexibilität, die das einzementierte Beamtentum vermissen lässt. 6000 der 9500 Telekom-Mitarbeiter sind unkündbare Beamte.

Helmut Hofer, Arbeitsmarktexperte am Wiener Institut für Höhere Studien (IHS), kann der Zeitarbeit deshalb auch viel Positives abgewinnen: „Wenn die Leiharbeiter fix angestellt wären, gäbe es diese Jobs ja gar nicht.“

Tatsächlich vermittelt das Arbeitsmarktservice (AMS) immer mehr Arbeitslose an Leasingunternehmen wie Trenkwalder. Das Unternehmen aus Schwadorf in Niederösterreich ist der größte AMS-Kunde. Zweitgrößter AMS-Kunde ist das Leasingunternehmen Manpower. Erst dann kommt Billa.

„Wir beschäftigen in Österreich 9000 Leute in 3000 Unternehmen“, sagt Trenkwalder-Sprecherin Irmgard Prosinger. 30 Prozent davon seien angestellt. Während Arbeiter in der Regel tatsächlich oft nur wenige Wochen bei einem Unternehmen sind, werden Angestellte im Schnitt ein Jahr lang an Firmen verliehen. „Jene 120 Leute, die nun bei der Telekom Austria wegfallen, arbeiten dort zum Teil schon viele Jahre“, sagt Prosinger.

Zurück zur Telekom: Dort ist sich der mächtige Gewerkschafter Kolek der prekären Situation bewusst. Aus Sicht der Gewerkschaft sei das Thema Zeitarbeit ein Riesen-Problem“, für das man noch keine „richtige Lösung“ gefunden habe. Kolek spricht von „geduldeter Sklaverei“. Und unter den Duldern seien auch Gewerkschafter. „Aber sie werden keinen Betriebsrat finden, der sagt: Haut zuerst die fixen Mitarbeiter raus.“ Im Übrigen seien nicht einmal zehn Prozent der Zeitarbeiter Gewerkschaftsmitglieder, sagt Kolek.

Die Gewerkschaften hätten das „Insider-Outsider-Problem“, sagt Wirtschaftsforscher Hofer. Auf der einen Seite stünden die „Insider“: fest angestellte Arbeitnehmer. Auf der anderen die „Outsider“: Junge und nur befristet Beschäftigte, die auf den Arbeitsmarkt drängen. Und damit in harte Konkurrenz zur Klientel der Gewerkschaften treten. „Für sie wird es immer schwieriger, die Leute zu vertreten, weil deren Interessen zu stark auseinander gehen.“

 

AUF EINEN BLICK

120, nicht 1000 Zeitarbeiterwerden künftig nicht mehr bei der Telekom Austria arbeiten.

An den Problemen der Gewerkschaften im Umgang mit der Zeitarbeit ändert das nichts.

Zwar haben Zeitarbeiter seit 2002 einen Kollektivvertrag. Die Gewerkschafter sehen sie aber nicht als „eigene Leute“. Und so ist nur jeder zehnte ÖGB-Mitglied.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.03.2008)

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33 Kommentare
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Gast: Plattform für kämperische und demokratische Gewerkschaften
30.07.2008 16:19
0 0

Bitte organisieren und melden - wenn nicht jetzt vor den Wahlen, wann dann?

http://www.gewerkschaftsplattform.org/forum/index.php

Nur ein mündiger und aktiver Arbeitnehmer geht erfolgreich seinen Weg. Leiharbeit-Arbeitgeber sind organisiert - z.B. http://www.vza.at/ - es wird Zeit das sich LeiharbeitNehmer organisieren und gemeinsam auftreten.

Leute verschlaft nicht eure, auch politische, Chance!

Gast: jaAber
16.03.2008 19:42
0 0

Nicht's besonderes

In Österreich kann recht einfach gekündigt werde. Passiert tagtäglich.
Wenn das wirklich überrascht ist wohl im geschützten Bereich tätig.

Gast: Messalina
15.03.2008 23:51
0 0

wenn ihr glaubt, daß das Zeitarbeitermodell

Sklaverei ist, dann wartet einmal ab, was in naher Zukunft auf uns zukommt

Gast: Messalina
15.03.2008 23:42
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"Aber sie werden keinen Betriebsrat finden, der sagt: Haut zuerst die fixen Mitarbeiter raus"

das wäre auch noch schöner

hw
15.03.2008 23:21
0 0

zeitarbeiter

noch sind diese nicht gekündigt. die telekom braucht sie nicht mehr, d.h. nicht, dass diese leute anderwertig arbeiten können.
wären sie bei der telekom, hätten sie in der tat keinen job mehr. aber man muss ja immer schwarzmalen, wenn man über wirtschaft redet, denn die ist ja sowas von böse, und gibt den leuten arbeit.

Ophicus
15.03.2008 21:57
0 0

Geduldete Sklaverei

Es gibt keinen Aufschrei der Gewerkschaft wenn die TA Zeitarbeiter entlässt, folglich ist Zeitarbeit Sklaverei - und das auch noch geduldet.

Bei allen Problemen, die Zeitarbeit aufwirft - Sklaverei ist doch etwas anderes. Eine typische Schlagwortinflation.

Antworten Gast: ASVG-Sklave
15.03.2008 22:09
0 0

Re: Geduldete Sklaverei

Sie meinen also, dass Sklaverei nur dort zutrifft wo N U L L bezahlt wird? Wer bereits 1 Cent verdient, hat also schon frei gewählt und ist folglich ein freier Mensch? Dolm!

hw
16.03.2008 12:54
0 0

Re: Re: Geduldete Sklaverei

da wenige menschen gern in die schule gehen, ist dass dann wohl eine sklavenanstalt oder wie?
sie können, gerade in österreich sehr gut wählen was sie in zukunft machen.
es gibt natürlich leute, die ihre jugend "genießen" und manche die in dieser zeit strebern.

Antworten Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
16.03.2008 15:19
0 0

Re: Re: Re: Geduldete Sklaverei

Das Wort "Schulpflicht" sagt alles. Wenn eine solche auf auf Erwachsene anwendbar wäre, wäre es in der Tat problematisch. Und von welcher "Wahl" sprechen Sie? Die Wahl in einem Unternehmen (wie im konkreten Fall in der Telekom) ein Mitarbeiter zweiter Klasse zu sein? Ihr Einwand erübrigt sich also. Es geht außerdem um einen ganz anderen Punkt, als um freie Berufswahl. Es geht darum, dass ein Staat, der sich herausnimmt die Arbeitswelt durch Gesetze zu regeln (Sozialpartnerschaft, Kollektivverträge, etc.), unterschiedliche (Arbeitsrechts-) Gesetze für unterschiedliche "Klassen" verfassungswidrig handelt, wenn er dies zulässt (B-VG Art.7). Wenn also bei der Telekom pragmatisierte Beamte oder betriebseigene Mitarbeiter sozial besser abgesichert sind als Leiharbeiter, so ist das ein verfassungsrechtliches Problem. Die ganze Schweinerei wurzelt in der kriminellen Konstruktion derartiger "Auslagerungen". In etwa so, als hätte ein Hehler ja nicht eigenhändig das Diebsgut geraubt.

goldmund
15.03.2008 14:10
0 0

Eine Schande

für unser Land, für unserer Gesellschaft, unser Denken und Handeln,dass es Leiharbeiter gibt und gab. Es wird geziehlt ein 2Klassensystem betrieben unter den AUgen der Politik, Wirtschaft, AK und der Gewerkschaft. Menscheverachtend kann man so etwas nur nennen und alle sehen weg. Niemand fühlt sich für diese Menschen verantwortlich - sie haben keine Lobby, wozu auch - hätten sie alle brav studiert,dann müßten sie das nicht machen! (denken hier sicherlich viele)
Zeitarbeit,Leiharbeit gehört verboten, ebenso gerinfügige Arbeit,denn auch hier werden Menschen zu nicht vertretbaren Löhnen verkauft und verraten. Dafür verdienen sich die Vermittler eine goldenen Nasen auf dem Rücken dieser Menschen. Gibt es eigentlich noch Menschen mit Verstand und Rückrat bei uns,die nicht nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind,sondern die auch noch an ihre Mitmenschen denken und danach handeln?
Derzeit eher unwahrscheinlich,so wie es es aussieht. Hauptsache unserer AL-Statistiken sind fallend?

Antworten Gast: Messalina
15.03.2008 23:48
0 0

Re: Eine Schande

das stimmt so natürlich nicht, ich habe selbst jahrelang als Leiharbeiter gejobbt. Das hatte ja nicht nur Nachteile, wenn ein Job nicht gefällt, ist man schnell draußen und schnell wieder irgendwo drin. Wenn man einmal pausieren will, geht das auch problemlos und wenn man dann den Job wieder braucht, dann stellt man sich einfach wieder zur Verfügung, aber, es gibt selbstverständlich auch Nachteile wie, wenn die Frima einen nicht mehr braucht, dann muß man eben gehen

Antworten Gast: dAa
15.03.2008 15:25
0 0

Schande?

Es ist keine Schande, sondern ein flexibles Modell!

Wer qualifiziert ist, gut arbeitet, der wird fast immer fix angestellt, falls er möchte!

Für alle anderen ist dieses Modell eine Chance aus der Quasi- Arbeitslosigkeit herauszukommen.

Viel sind außerdem mit diesem flexiblen Modell recht zufrieden -- nicht vergessen!


hw
17.03.2008 10:51
0 0

Re: Schande?

naja, die frage ist noch wer bestimmt die flexibilität?

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nix träumen - arbeiten!

ihre ansprüche sind eher die geringeren?

mohikaner
15.03.2008 21:09
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Re: Schande?

gast ada: du hast KEINE AHNUNG WOVON DU REDEST.
bin selber zeitarbeiter, GEZWUNGENERMAßEN.
Kein mensch will zeitarbeiter sein. es werden löhne (zualgen) gekürzt oder gestrichen oder arbeitszeiten willkürlich verändert. der betriebsrat.... was für ein betriebsrat.
was hier geschieht ist SKLAVEREI!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

phuter
15.03.2008 20:07
0 0

Wer bezahlt sie denn?

Zeitarbeit ist das allerletzte. Die zufriedenen Zeitarbeiter zeigens mir einmal.

Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
15.03.2008 19:04
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Re: Schande?--Vergessen Sie die Politik, die Justiz ist das Problem

Sie wissen nicht wovon Sie reden! !Danach fix angestellt“ (*lol*) in einem Call Center z.B.? Lesen Sie den Beitrag von hugomir am 14.03.2008 um 20:25 in diesem Forum. Und an "goldmund" gerichtet: Was die AK und die "sozial(istisch)en Ableger der SPÖ anlangt: Diese waren u.a. die Architekten solcher teuflischen Konstruktionen. Ich schreibe mir schon seit Jahren die Finger darüber wund: Von der Politik und den Sozialpartnern ist diesbezüglich keine Hilfe zu erwarten. Sie schufen diese Sauerei. ABER die untätige Drecksjustiz hätte es in ihrer Macht viele dieser gesetzlich gedeckten Schweinereien mit einem einzigen Federstrich zu beenden, indem sie solche Rahmenbedingung als unvereinbar mit Art.7 des B-VG (also dem Gleichheitsgrundsatz) deklariert. Unsere Drecksjustiz ist jedoch integraler Bestandteil dieses Verbrechens. Und daher dort liegt das Problem begraben.

Antworten Antworten Gast: Crusader
15.03.2008 17:58
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Re: Schande?

Schwachsinn!
Sie haben keine Ahnung von der Wirklichkeit!

panda82
15.03.2008 12:39
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Diese 120 Arbeiter sind die echten Proletariaten...

Allerding selbst wollen sie damit nizht zu tun haben..

Marx hatte für sie gesagt, dass sie "ausser ihre Ketten nichts zu verlieren haben". Sie haben noch immer nicht...

Gast: test123
15.03.2008 10:39
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Sehr einseitig Sichtweise

Ist doch aus Unternehmersicht der große Vorteil. Leute die nicht bei der Gewerkschaft sind, Leute die nicht gekündigt werden müssen, weil ohnehinn der Vertragt ausläuft.

Klingt doch viel besser, würde der jeweilige Marketingdirektor des Unternehmens sicher bestätigen. Die Leute die sich gegen eine Vertragsverlängerung ;) aussprechen, können aber rein garnichts dafür, ich mein was sollen sie auch tun, wenn sich die Gewerkschaft nicht dagegen wehrt. Da ist man selbst als Leistungsträger der Gesellschaft machtlos.


Antworten Gast: Kito
16.03.2008 10:08
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Re: Sehr einseitig Sichtweise

Was hat ein Marketingdirektor - wo gibts diesen Job überhaupt? - mit HR zutun??
Wenn das Modell Leiharbeitern nicht existierte, müßten umso mehr Leute vom Hans in den Mund leben. Besser?

cabron
15.03.2008 08:44
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Manchmal rutscht die Wahrheit raus!

"Im Übrigen seien nicht einmal zehn Prozent der Zeitarbeiter Gewerkschaftsmitglieder, sagt Kolek."

Dieses ist des Pudels Kern!

Antworten Gast: Crusader
15.03.2008 08:52
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Re: Manchmal rutscht die Wahrheit raus!

Des Pudels Kern ist das den Roten die Arbeiter völlig gleichgültig sind - ausgenommen Wahltag.
Außerdem ist die Zeitarbeitsfirma ZAT im Besitz der Gewerkschaftsbonzen.
Noch Fragen?
Gewerkschaftsmitglied?
Bei dem Pack?
Nein, Danke!

Gast: digitalis
15.03.2008 08:14
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der größte feind des arbeitnehmers

ist der arbeitnehmer, der ihn vertritt.

Gast: topfmodel
15.03.2008 03:29
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moderner lohnsklavenhandel

und bartenstein gibt damit an, er sei so gut, dabei werden menschen gehandelt wie vieh..
durch diese leasingfirmen.
es regt mich auch nicht mehr auf, das ÖGB und AK dabei wegschauen, darin sind doch beide seit jahren spitze.
sie kriechen vor der industrie und winseln...
jede firma, jeder personalchef der personalleasingfirmen unterstützt und beauftragt ist ein krimineller. das gleiche gilt für gewinnsüchtige aktionäre..
telekom austria, bereich call-center, spielt herum mit leasingarbeitern, dabei sind noch beamte beschäftigt die 8 stunden keinen handgriff tun und trotzdem nicht gekündigt werden können/dürfen
die medien könnten etwas mehr gegen den modernen sklavenhandel unternehmne - indem sie werbeschaltungen ignorieren.

Antworten Gast: dAa
15.03.2008 15:29
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Re: moderner lohnsklavenhandel

Der Arbeitnehmerschutz der 70er und 80er Jahre ist schon lange nicht mehr leistbar und entspricht auch nicht mehr dem Zeitgeist.

Flexibilität auf beiden Seiten ist die zukünftige Form der Arbeit. Da können Altkommunisten meinen was sie wollen...

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