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Inflation: Getreide um 58,5 Prozent teurer

07.04.2008 | 11:01 |   (DiePresse.com)

Insgesamt sind die Großhandelspreise gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent gestiegen. Treibstoff wurde um 28,7 Prozent teurer.

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Die Großhandelspreise sind im März 2008 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10 Prozent gestiegen. Im Februar 2008 betrug die Jahresveränderungsrate noch plus 8,5 Prozent, teilte die Statistik Austria am Montag in einer Aussendung mit.

Im Vergleich zum März 2007 legten vor allem die Großhandelspreise für "Getreide, Saaten und Futtermittel" (+58,5 Prozent), "Düngemittel und agrochemische Erzeugnisse" (+46,8 Prozent), "Sonstige Mineralölerzeugnisse" (+35,8 Prozent) und "Motorenbenzin (inkl. Diesel)" (+28,7 Prozent)" zu.

Deutlich verbilligt haben sich laut Aussendung hingegen "Häute, Felle und Leder" (-17,8 Prozent), "Datenverarbeitungsgeräte und periphere Einheiten" (-12,8 Prozent), "Textil-, Näh- und Strickmaschinen" (-7,1 Prozent) sowie "Rundfunk- und Fernsehgeräte, Bild- und Tonträger" (-6,9 Prozent). (APA)

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11 Kommentare
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Inflation lässt sich langfristig nur durch paretobessere Austauschverhältnisse eindämmen!

Inflation lässt sich nur mit Effizienzzuwachs bekämpfen. Wenn man die Getreidepreise nachhaltig drücken möchte, so ist dies in einer Welt, wo die Bevölkerung nach wie vor explosionsartig wächst, nur über ein größeres Angebot an Getreide möglich.

Der zweite Inflationstreiber neben Nahrungsmitteln sind die Energiepreise. Viel Energie und potentielle Anbaufläuche ohne Umweltzerstörung gibt es nur in den Wüsten. Wenn nun also die EU im Zuge der Militäraktion im Tschad teile der Sahara der EU unterwirft, würde dies paretoeffizient den Nutzen beider Beteiligter heben.

Die vereinzelt jetzt in der Wüste lebenden Menschen hätten Strom und Nahrung im Überfluss und die EU könnte nebenbei die Feinstaubbelastung (fast 80 % des Feinstaubs in Europa stammen aus der Sahara) drastisch senken und nebenbei natürlich erneuerbare Energie in Form von Solarstrom (unter den Solarzellen wachsen Pflanzen, die vor zuviel Sonne geschützt sind) im Tausch gegen Wasser nach Europa leiten.

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Grüner

Bio-Öko-Umwelt-Wahn macht ALLES teurer!

Noah von der Arche am Berg der Freude

Radagast
07.04.2008 14:16
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Re: Grüner

aso, und das öl ist ja in den letzten jahren soviel billiger geworden

lurch
07.04.2008 13:33
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Globalisierung

Daß das Saatgut so gestiegen ist, wird wahrscheinlich auch mit dem Beinahe-Monopol von Monsanto zusammenhängen.
Hier zeigt die Globalisierung wieder einmal ihr wahres Gesicht!

der getreidepreis

hat vor allem deswegen so angezogen, da sich die grünen mit ihem BIO sprit durchsetzen konnten - jetzt wird mehr getreide im otto verbrannt - dafür werden urwälder gerodet, immer weniger können sich das tägliche brot leisten..

danke an die grünen weltverbesserer

lurch
07.04.2008 13:33
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Re: der getreidepreis

Daß das Saatgut so gestiegen ist, wird wahrscheinlich auch mit dem Beinahe-Monopol von Monsanto zusammenhängen.
Hier zeigt die Globalisierung wieder einmal ihr wahres Gesicht!

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Re: der getreidepreis

Wie dumm Grüne (hiermit meine ich die Grünossen in Deutschland, die sich fälschlich so nennen und natürlich nicht echte Umweltschützer) sind, sieht man wenn man sich den Nutzungsgrad - betrachtet von der Sonnenenergie, die auf ein Feld fällt - ansieht, der bei Biosprit aus Getreide möglich ist. Je nach Berechnungen sind es 0,03 oder gar nur 0,01 Prozentpunkte der einfallenden Sonnenenergie.

Sinnvoll ist Biosprit aus Getreide nur, wenn das Getreide andernfalls magels Abnehmer ins Meer gekippt wird.

Wirklich alternativ decken kann man den Energiebedarf nur aus Sonnenenergie, da die Sonne 25.000 mal mehr allein auf die Erde abstahlt, im Vergleich zu dem was Menschen an "menschlich erzeugter" Energie benötigen. Auch Windkraft ist eine Augenauswischerei, das muss mal festgestellt werden.

Problemlos könnte man Wüsten mit Solarzellen überziehen und so den Wüsten Hitze entziehen und Ackerbau unter den Solarzellen ermöglichen. Doch dann würden die Getreidepreise drastisch fallen...

Radagast
07.04.2008 14:55
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Re: Re: der getreidepreis

Während Strom aus konventionellen Energiequellen im Jahresmittel ca. 6 Cent pro Kilowattstunde kostet, wird Solarstrom gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz mit – je nach Art und Größe der Anlage - 38 bis 51 Cent pro Kilowattstunde (2007) vergütet.

Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaik

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Wozu diese unnötige Zensur - was ist so schlecht an meiner Argumentation? Habe ich ein Staatsgeheimnis verraten? Jeder Trottel weiss doch, dass die EU sich nicht aus Menschlichkeit für den Tschad interessiert

Ich darf hier nicht offen antworten. Die erste Antwort wurde zensiert. Erst müssen Solarzellenerzeuger, die mit der Produktion kaum nachkommen und 99 % ihrer Produkte exportieren Gelder für Zensoren locker machen.

Sie haben recht, ihre Zahlen dürften stimmen, trotzdem gibt es ein triftiges Gegenargument, das für die eindeutige Wirtschaftlichkeit von Solarzellen spricht, aber das will die Zensur genauso wenig veröffentlicht haben, wie die Grünossen die bekanntlich Feinstaub via Pelletsförderung bekämpfen wollen.

Förderungen klingen immer gut in Ohren von Bürgern, senken aber - so sie langfristig oder der breiten Masse gegeben - immer die Effizienz einer Volkswirtschaft, da das Geld an einer Stelle fehlt, wo es effizienter eingesetzt wäre. Kurzfristig sind Förderungen denkbar.

Solarenergie ist aber in Wahrheit - die Zensur will nicht dass ich schreibe warum - so effizient, dass sie in Wahrheit gar keine Fördergelder braucht.

Gast: sendy
07.04.2008 11:06
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dank der eu

dank der eu sind wir nun soweit. die österr. landwirtschaft wurde ja um zweidrittel reduziert. danke brüssel für die enormen preise.

Peregrin
07.04.2008 10:55
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Inflation

Es ist ja sensationell, dass die Entwicklung einmal in einer Zeitung beim Namen genannt wird. Fuer Molterer ist die Teuerung hingegen "Vermoegenszuwachs", von dem "gerechterweise" 25 % an den Staat abzufuehren sind.

Schlagzeilen Wirtschaft