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Biotreibstoffe: Fluch oder Segen?

24.04.2008 | 18:43 |  JAKOB ZIRM (Die Presse)

Die Kritik am Biosprit wird immer lauter. Neue Technologien sollen das ändern. Als vielversprechende Rohstoffquelle gelten Algen.

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Wien. Noch vor kurzem galt Biosprit als Allheilmittel für die CO2-Problematik im Verkehr. Sympathische Eigenbrötler, die Salatöl aus dem Supermarkt in die Tanks ihrer selbst umgebauten Dieselautos leerten wurden medial als Prototypen für den neuen umweltfreundlichen Autofahrer dargestellt. Über Nachteile der Biotreibstoffe wurde kaum gesprochen.

Seither ist die öffentliche Meinung jedoch gekippt. Aufgrund mehrerer kritischer Studien wird Biosprit von vielen Seiten inzwischen schädlicher als fossile Treibstoffe angesehen. Sozialminister Erwin Buchinger bezeichnete zuletzt sogar die gesamte Technologie als „Sackgasse“. Dem kann Kurt Döhmel, Chef von Shell Deutschland, nicht zustimmen. „Biosprit ist eine Zukunftstechnologie“, sagte er am Rande des Wiener Motorensymposiums zur „Presse“. Allerdings setzt Shell, wie die meisten Befürworter, auf die sogenannte „zweite Generation“ der Biotreibstoffe. Die wichtigsten Fakten zum Thema Biosprit:

1 Warum ist Biosprit besser für die CO2-Bilanz als fossiler Treibstoff?

Bei der Verbrennung von Biosprit entsteht gleich viel CO2 wie bei fossilem Treibstoff. Allerdings wurde dieses CO2 zuvor beim Wachstum der Pflanze aus der Luft geholt. Es würde ebenso freigesetzt werden, wenn die Pflanze einfach verrottet. Daher spricht man von CO2-Neutralität.

2 Warum gibt es trotzdem so starke Kritik an den Biotreibstoffen?

Derzeit wird Biosprit aus den Früchten von Lebensmittelpflanzen (Mais, Weizen, Raps) gewonnen. Das sorgt einerseits für ethische Bedenken, andererseits steht Biosprit dadurch in einer direkten Rohstoffkonkurrenz zur Nahrungsproduktion. Die Zunahme von Biosprit ist daher ein Mitgrund für die jüngst kräftig angestiegenen Lebensmittelpreise. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die CO2-Ersparnis wesentlich geringer ist, da in der Produktion der Biotreibstoffe mehr CO2 ausgestoßen wird als bei fossilem Sprit. Die CO2-Einsparung liegt daher je nach Rohstoff zwischen 30 und 80 Prozent. Rechnet man die klimaschädliche Wirkung des beim Düngen entstehenden Lachgases hinzu, kann Biosprit sogar schlechter abschneiden als Benzin und Diesel. Ebenfalls kritisiert wird, dass in südlichen Entwicklungsländern Brandrodungen erfolgen, um Platz für die Biospritproduktion des Nordens zu schaffen.

3 Warum haben ältere Autos Probleme mit Biosprit?

Biosprit kann Kunststoffdichtungen und -schläuche älterer Modelle (vor Baujahr 2003) angreifen. Das könnte im schlimmsten Fall zu Motorschäden führen. Bei der derzeitigen Beimischung von fünf Prozent Biosprit zum normalen Treibstoff wird dieses Problem noch nicht schlagend. Bei einer Erhöhung dieser Quote könnten Autofahrer älterer Autos aber gezwungen sein, auf das teurere Super Plus umzusteigen, da bei diesem keine Beimischung erfolgt.

4 Was unterscheidet Biosprit erster und zweiter Generation?

Anders als beim derzeit verwendeten Biosprit wird bei der zweiten Generation der Treibstoff statt aus den Früchten, aus Stängeln und Blättern der Pflanzen gewonnen. So können die Früchte für die Nahrungsmittelproduktion verwendet werden. Auch aus Holzabfällen oder Müll soll künftig Biosprit hergestellt werden. Für Biodiesel wird der Rohstoff dabei vergast und dann zu Biodiesel verflüssigt. Für den Benzinersatz Ethanol zersetzen Enzyme den Zellstoff der Stängel und Blätter in Zucker. Aus diesem wird nachher Ethanol destilliert. Diese Biotreibstoffe sind laut Shell über die gesamte Produktionskette gerechnet zu über 90 Prozent CO2-neutral.

5 Wann wird Biosprit zweiter Generation auf den Markt kommen?

Biosprit der zweiten Generation befindet sich laut Döhmel noch in einem „Embryonalstadium“. Erst zwischen 2015 und 2020 sollen diese Treibstoffe großflächig am Markt verfügbar sein.

6 Kann Biosprit fossile Treibstoffe komplett ersetzen?

Nein. Selbst durch die Effizienzsteigerungen der Biotreibstoffe der zweiten Generation und den Einsatz von Gentechnik gehen seriöse Schätzungen mittelfristig von einem maximalen Anteil zwischen 20 bis 30 Prozent am derzeitigen Verbrauch aus.

7 Welche Zukunftsvisionen gibt es bei Biotreibstoffen?

Im Bereich Biotreibstoffe gibt es eine Vielzahl von Forschungsprojekten. Als vielversprechende Rohstoffquelle gelten Algen. Denn diese wachsen so schnell, dass sie ihr Gewicht mehrmals am Tag verdoppeln können. Außerdem könnten die Algenkulturen an bislang ungenutzten Küstenstreifen angelegt werden, wo sie mit keiner anderen landwirtschaftlichen Nutzung konkurrieren.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.04.2008)

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42 Kommentare
 
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Gast: Azona
08.05.2008 15:40
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Methan

Und was ist mit Methan ? Durch Verrotten von biologischen Abfall (Pflanzen und Exkrimente) wird dieses Gas gewonnen. Es wird schon heute schon als den Exkrimenten von Rindern und Schweinen gewonnen und als Bio-Gas in Blockheitzkraftwerken verbrannt. Selbst eine Blähung enthält Methan. Da Methan ein Kohlenwasserstoff ist kann man damit vom Prinzip aus Kunststoff oder Benzin daraus gewinnen oder man verbrennt das Methan einfach im Ottomotor.

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Hätte man Chinas Wirtschaft nicht auf Erdölbasis gestellt um kurzfristig billige Kopien herstellen zu können, sondern neue leider ANFANGS sehr teure regenerative Herstellungsverfahren in China erprobt, hätte man sich den sauteuren (nicht vergessen Menschen verhungern dadurch) Biospritaugenauswischerschmäh sparen können

Erdöl ist DAS Lebensmittel der derzeitigen Weltwirtschaft. Dümmster weise hat man China aus kurzsichtiger Geldgier auf Basis einer Erdölwirtschaft statt auf Basis erneuerbarer Rohstoffe aufgebaut. Dadurch wurde nicht nur der Ölpreis gigantisch nach oben getrieben, sondern auch vorhandene Anlagen in alten Industriestaaten einer starken Abwertung (stranded Costs) ausgesetzt, da diese nun weniger lang genutzt werden können.

Würde Erdöl als großer Haufen "Lebensmittel" vor den Menschen liegen, würde jeder rasch begreifen, dass dieser rasant kleiner wird. Da aber Erdöl aus dem Boden kommt, begreifen viele und natürlich auch die Mittelmässigsten* - unsere Politiker - nicht, dass der Nahrungsmittelhaufen sich rasant in Luft auflöst.

* In der Politik ist die Menschheit immer schwächer als z. B. in Naturwissenschaften, wo die besten Köpfe bestimmen wo es lang geht, da nur Politiker gewählt werden, die am DURSCHNITTLICHSTEN den bei Wahlberechtigten verbreiteten Unsinn nachplappern.

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vielleicht

gelingt es auch, Biosprit aus Algen zu gewinnen? Dann würde kein Boden verunrast & man häte riesengroße Anbauflächen

Re: vielleicht

Schon, schon, aber leider keine Fische Krebse und anders Getier mehr!

Peregrin
25.04.2008 11:11
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"Noch vor kurzem galt Biosprit als Allheilmittel für die CO2-Problematik im Verkehr."

Nur bei den Depperten, die mit Hirn haben das schon immer anders gesehen.

Re: Danke für das Kompliment!


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Mit Biosprit putzen bringt den höchsten Nutzen!

Meiner Meinung nach könnte man die höchste Effizienz an CO2-Einsparung durch Biosprit in Form von Alkohol erreichen, wenn man damit die öffentlichen Verkehrsmittel samt Stationen säubert und desinfiziert!

Sitzplätze, Böden und selbst die Luft sind beispielsweise in Wiens U-Bahn schmutziger und mit gefährlicheren Krankheitserregern durchsetzt als die meisten WC-Anlagen in Österreich! Wer reist schon gärne im öffentlichen Klo und wer reist schon gerne in einem dreckigeren Gegenstand als einem Klo?

Weiters ist zu sagen, dass Araber nicht mehr auf der Nudelsuppe dahergeschwommen kommen, sondern seit etwa 2 Jahren systematisch Schiffsladung für Schiffsladung z. B. an Zucker aus Brasilien aufkaufen, um die Biospritkonkurrenz zu ruinieren und gleichzeitig Nahrungsmittelvorräte im eigenen Land aufzubauen. Araber bauen nämlich ihre neuen Städte und Stadtteile im Gegensatz zu Europa kriegstauglich mit gigantischen Nahrungsmitteldepots.

Antworten Gast: Idris
25.04.2008 12:28
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Re: Mit Biosprit putzen bringt den höchsten Nutzen!

Hey wo hast du denn den totalen Verschwörersblödsinn her? Gerade die arabischen Länder bereiten sich intensiv auf alternative Energien vor (in Kuweit entsteht gerade die erste Ökostadt der Welt). Ansonsten sind sie absolute Nettoimporteure von Nahrungsmitteln, ihre Eigenproduktion ist minimal und ihre Vorräte weit geringer als die Europas oder gar der USA. Also zuerst LESEN, dann NACHDENKEN, dann posten! Kapiert! ansonsten bitte sauf nicht schon so früh am morgen, ok?

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Re: Re: Mit Biosprit putzen bringt den höchsten Nutzen!

Hey wo hast du denn den totalen Verschwörersblödsinn her? Kuwaitis - als die Leute aus dem Staat den sie als "Kuweit" bezeichnen - haben einen hohen, wenn nicht gar den höchsten Prokopfausstoß an CO2. Da wird eine Stadt für 50.000 Einwohner nichts ändern, selbst wenn diese CO2-Ausstossfrei bleibt.

Zuerst LESEN, dann NACHDENKEN, dann posten! Kapiert!

Die Geschäfte mit Brasilien und den Schiffsladungen voller Zucker für Araber sind über Wien vermittelt worden, das weiss ich ganz sicher :) ; näheres will ich dazu nicht sagen.

Ja eben, weil in der Wüste so wenig wächst importieren die Araber eben Unmengen an Grundnahrungsmitteln und um eventuelle Engpässe und eventuelle Volksaufstände auf Grund von Nahrungsmittelknappheit vorzubeugen bunkern sie Unmengen. Aber eben nicht nur aus dem Grund - dazu sind die Mengen zu groß - sondern um die Biospriterzeuger jetzt zu ruinieren und später billig zu kaufen. Die Rohstoffe zur Versprittung haben die Araber ja schon gebunkert...

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Jatropha

könnte die Pflanze der Zukunft sein!

Ein Wolfsmilchgewächs, dessen ölhaltige Nuss, welche auch auf kargen Böden wächst, geeignet ist zur Biospriterzeugung, Biogas und Teile des giftigen Abfalls als natürliches Schädlingsbekämpfungsmittel!

Wird schon in Indien höchst Erfolg versprechend erprobt, ebenso in Ägypten!

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Mehr CO2

lässt auch Pflanzen besser wachsen!

Wollen die Grünen die Algen für ihren Biosprit-Wahn ausrotten?

Für das Klima sind einige ppm CO2 überhaupt nicht relevant und von sinnlosen Gletschern können Pflanzen nicht leben.

Noah von der Arche am Berg der Freude

Antworten hw
25.04.2008 10:18
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Re: Mehr CO2

und sie zaubern in zukunft die günstig förderbaren erdöllagerstätten her?bravo.

..."sinnlosen Gletschern"...
auch dazu bravo!

sie gehören zu den besten lineardenkern die ich kenne.
bravo, bravo.

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Re: Re: Mehr CO2

Green Comical!

Kennen Sie überhaupt die Formel der Photosynthese?

Erdöl,Kohle und Erdgas wird durch Biomasse ständig nachproduziert.

Kohle z.B. in Florida;
Erdgas und Erdöl in den Weltmeeren und sogar in der nördlichen Adria.

Und gigantische Vorräte liegen besonders noch unter dem sinnlosen Eis von Grönland bis Alaska.

Wälder,die zur Biomasse-Nutzung von den Grünen genutzt werden wollen,wachsen hingegen nicht so schnell nach,besonders wenn der CO2-Gehalt nicht massiv steigt.

Die Vorräte fossiler Biomasse reichen auch bei steigender Weltbevölkerung noch mindestens 100 Jahre,besonders Methan-Hydrat und wenn diese Vorräte erschöpft sind,gibt es längst die Kerfusion,die alle Energie-Probleme auf diesem Planeten löst.

Aber Eure Sehnsucht nach dem Energie-Weltuntergang ist leider religiös motiviert und nicht naturwissenschaftlich.

Studiert vielleicht einige Jahre Erdwissenschaften,denn dann werdet Ihr auch weitergebildet!

Noah von der Arche am Berg der Freude

Antworten Gast: Gletscher
25.04.2008 09:55
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Re: Mehr CO2

"Sinnlose Gletscher"???

Von diesen achso sinnlosen Eisriesen ist in Österreich mehr Fauna und Flora abhängig als du denken kannst. Außerdem wäre im Sommer ohne den Gletschern keine Wasserkraft vorhanden sondern viel Flüsse ausgetrocknet.

Antworten Antworten Gast: Gast
25.04.2008 14:05
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Re: Re: Mehr CO2

Herr Fishhof wird die Bedeutung von Gletschern nie verstehen. Für Ihn ist Gletscher gleich Eis, Eis ist kalt und kalt mag er nicht, damit ist es gleichbedeutend mit schlecht. Schlechtes gilt es zu bekämpfen und kaltes Schlechtes wird am besten mit heißer Luft ausgetrieben.
Es ist ja auch für Ihn viel einfacher die gleichen Texte immer wieder mit copy & paste zu verbreiten als darüber nachzudenken und sie zu ändern.
Jedem sein eigener Weg zu Glück und zu Zufriedenheit.

Antworten raspel
25.04.2008 08:24
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Gletscher

Vielleicht sollte man daran denken, dass unser Trinkwaser überwiegend von den Gletschern stammt.

Gast: AEIOU
25.04.2008 06:56
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Gespannt bin ich,

wann Schwachsinn mit der positiven CO2 -Bilanz bei "nachwachsenden" Rohstoffen aufhört. Auf die einfache Methode kommen unsere "Experten" nicht: Hausbrandfilterung, Förderung von schadstoffarmen Industrieproduktionen, autofreie Tage, auch auf freiwilliger Basis, finanzielle Anreize, aber echte, keine Lendenschurzmaßnahmen um den Schadstoffausstoß des Autoverkehrs entschieden zu reduzieren, intelligente Verkehrsleitsystem, nicht wie hauptsächlich in Wien für die Schadstoffmaximierung von Möchtegern -Ökologen oktroyierte Schildbürgerstreich-Lösungen.
Das alles und noch mehr
und die Verdreckung reduziert sich sehr.

Aber das ist wohl für unsere Politikerblutzer zu starker "Tobak".

Antworten Peregrin
25.04.2008 11:17
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Re: Gespannt bin ich,

Das ist, Verzeihung, zu gross angesetzt, weil naemlich 80 % der CO2-Emissionen europaweit von nur einer Handvoll Industriebetrieben erzeugt werden. Ihr Punkt 2 ist daher der einzige, auf den man sich sinnvollerweise konzentrieren muesste, wenn man die Emissionen reduzieren wollte. Den Buerger braucht man dazu gar nicht drangsalieren. (Das soll nicht heissen, dass Verkehrsleitsysteme etc. nicht aus anderen Gruenden sinnvoll sein koennten.)

Antworten Vergil
25.04.2008 11:04
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Re: Gespannt bin ich,

Es ist eine relativ einfache Methode, als Schwachsinn abzuqualifizieren, was man nicht versteht.

Antworten hw
25.04.2008 10:33
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Re: Gespannt bin ich,

kommt alles von alleine.
steigt der energieverbrauch, und das tut er, wird energie automatisch teuerer. und manche von uns werden dann eben automatisch "sparen" muessen.

"die grünen" sind halt immer die "bösen", weil sie zuweit in die zukunft schauen. die anderen tun halt lieber schönreden und beruhigen, dass kommt natürlich besser an.

wie weit ist man in D noch von den geforderten 5DM für den liter sprit entfernt? ;-)

Eben genau Zukunftsvisionen haben die Grünen absolut keine!

Sie wollen ausschließlich den Status quo unverändert konservieren, von der ständigen Weiterentwicklung und Umgestaltung in Natur und Gesellschaft haben sie keine Vorstellung!

Antworten Paige
25.04.2008 08:25
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Verdreckung ist wichtig

für das Global dimming. Sie müssen schon ein bisschen den Überblick bewahren...

Ihr Vorschläge - autofreie Tage usw. - machen durchaus Sinn, aber lassen Sie dabei den Klimawandel draußen - es geht nur um die Energieverknappung.

Der Feinstaub stellt natürlich eine gewisse Zwickmühle dar, denn zum einen fördert er das Dimming, zum anderen auch den Husten. Also wärs ganz gut, wenn die Sandlerei im Winter wieder durch Salzstreuen ersetzt würde, wir aber ersatzweise anderen Dreck in die Atmosphäre beförderten, halt keinen bodennahen...

Paige
25.04.2008 05:24
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CO²-Neutralität?

"Es würde ebenso freigesetzt werden, wenn die Pflanze einfach verrottet."
Das hieße ja, dass die Abholzung der Regenwälder oder die Brandstiftungen in den Mittelmeerländern und Kalifornien auch CO²-neutral waren. Allerdings "schieden" diese Pflanzen blitzartig und "vorzeitig aus dem Leben". D.h.: sie wären eben nicht verrottet. Und genau darum ist auch die sogenannte CO²-Neutralität Schwachsinn.

Wenn diese Pflanzen nur zum Zweck der Biosprit-Gewinnung angebaut werden, dann bedeutet das zusätzlichen Energieaufwand.

Antworten Gast: AEIOU
25.04.2008 07:31
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Re: CO²-Neutralität?

Ich gratuliere. Sie hätten den Test für Berufspolitiker bestanden. Was wirklich Schwachsinn ist: das Heil in Windradeln und immer mehr in der Fotovoltaik zu suchen. Wasserkraft lieber Poster, wider die Grünhirnederln bleibt Nummer eins der Schadstoffminderer. Denn auch eine "Lagune" furzt ordentlich. Methan, das um ein Vielfaches mehr Schaden anrichtet als das vielgelästerte CO2.Überigens, wer "sparkling"- Wasserln süffelt, schädigt auch die Umwelt. Ebenso wie die Pupser der mit 10 Kilo Getreide pro Kilogramm Fleischlieferung mißbrauchten Viecher. Alles pupst. Mensch und Tier, Mutter Erde natürlich auch, und das vom Homo ersonnene Spielzeug. Ein Pupserplanet halt. Hoffen wir nur, daß er nicht einmal ordentlich rülpst.

Antworten Antworten Paige
25.04.2008 08:19
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CO² ist überhaupt kein

kein "Klimagift". Damit fängt man am besten an. http://forwardme.de/63f2b5.go
Ich habe mich hier mit dem CO²-Neutralitäts-Schachsinn beschäftigt, den Sie offensichtlich nicht nachvollziehen können. Gesetzt den Fall, man will CO² reduzieren, so sollte man aufforsten und nicht brandroden bzw. abholzen. Die Größe der Pflanzen spielt auch eine Rolle - große Bäume brauchen mehr CO² als kleine Rapspflänzchen...
Richtig ist, dass die Erde "pupst und rülpst", wie Sie es so schön blumig ausgedrückt haben.
Richtig ist auch, dass bei steigender Weltbevölkerung der Energieverbrauch ebenso ansteigt und er alleine mit den herkömmlichen Quellen nicht mehr zu decken sein wird. Hier gibt es natürlich viele Möglichkeiten (z.B. Reduktion durch Sterilisation).
Elektrischer Strom (sparsamer Umgang) ist die einzig saubere Lösung, ob er mit Wasserkraft, Sonnen- oder Windenergie oder mit Kernfusion gewonnen wird, ist eine Frage der Kosten-Nutzen-Rechnung. Verbrennungsmotoren sind steinzeitlich.

Antworten Paige
25.04.2008 05:27
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Ergänzung

... blitzartig und ersatzlos; denn der übliche Prozess verläuft ja so, dass immer neue Pflanzen aufkommen und die anderen ersetzen, sodass es gar kein Verlust ist, wenn auch welche eingehen. Der Level bleibt konstant.

 
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