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AUA: Ötsch kann sich strategischen Partner vorstellen

09.05.2008 | 07:00 |  von Hedi Schneid (Die Presse)

Der Investor Al Jaber fordert höhere Zugeständnisse – und er will weniger zahlen. AUA-Chef Ötsch schließt inzwischen einen strategischen Partner nicht mehr aus.

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Wien.AUA-Präsident Peter Michaelis ist zu großen Zugeständnissen bereit, um das Vertrauen von Scheich Mohamed Bin Issa al Jaber wiederherzustellen und die von ihm in Aussicht gestellte Finanzspritze von 150 Mio. Euro der AUA zu sichern. Nachdem ein Gespräch, in dem Finanzminister Wilhelm Molterer zu vermitteln versuchte, Dienstagnacht erfolglos blieb, wurde Mittwoch während der turbulenten Hauptversammlung und auch am Donnerstag weiterverhandelt, wobei Al Jaber seinem Forderungspaket eine neue Bedingung hinzugefügt hat.

Entgegen der ursprünglichen Beteuerung, es gehe Al Jaber nicht um den Kaufpreis verlangt der österreichisch-saudische Geschäftsmann für die gebotenen 150 Mio. Euro jetzt mehr Anteile an der AUA. Und zwar statt 20 Prozent die Sperrminorität von 25 Prozent plus einer Aktie, wie die „Presse“ aus dem Umfeld des Investors erfahren hat. Das heißt, er würde statt 7,10 Euro nur rund 5,70 je Aktie zahlen. Gestern wurden AUA-Aktien um rund vier Euro gehandelt.

Während AUA-Präsident und ÖIAG-Vorstand Peter Michaelis auf diesen Wunsch eher reserviert reagiert haben soll, dürfte er sich in einem anderen Punkt leichter tun: Die Ablöse von AUA-Boss Alfred Ötsch. Offiziell lautet Al Jabers Forderung „ein Vorstand seines Vertrauens“. Selbst AUA-intern glaubt jedoch niemand, dass damit ein vierter Manager (neben Ötsch, Peter Malanik und Andreas Bierwirth) gemeint sei. Prinzipiell wäre eine Aufstockung des Vorstands kein Problem: Die AUA hatte schon zwei-, drei- und vierköpfige Führungsteams.

Das Quartett gab es jedoch nur auf dem Papier: Noch bevor Malanik und Bierwirth ihre Vorstandsjobs im Jänner bzw. April 2008 antraten, legte Thomas Kleibl seinen Job als Finanzvorstand zurück. Dessen Rücktritt, der mit einem schweren Zerwürfnis mit dem Bordbetriebsrat begründet worden war, erscheint inzwischen übrigens in einem neuen Licht. Kleibl und Ötsch seien über einen Einstieg Al Jabers, der seit Winter 2007 ein Thema war, uneins gewesen, heißt es. Ötsch sei dafür, Kleibl dagegen gewesen, weil er die strategischen Vorteile für die AUA vermisste.


Politik auf Distanz

Michaelis ging mit dem abrupten Ausscheiden von Marketing-Vorstand Josef Burger im August des Vorjahres auf Distanz zu Ötsch. Die Spannungen sind nun wieder voll ausgebrochen. Michaelis müsse in einem Konflikt vermitteln, den seiner Meinung nach Ötsch selbst ausgelöst habe, in dem er die Fluglinie als saniert bezeichnet hat. Nachdem die AUA einen Quartalsverlust von 60,4 Mio. Euro bekannt gab, fühlte sich Al Jaber in die Irre geführt. Mit seiner Forderung nach einem Sanierungskonzept spielt Al Jaber jedenfalls Michaelis in die Hände. Ötsch wird auch der Imageschaden angelastet, der der AUA durch den Poker um die Scheich-Millionen entstanden sei.

Strategischer Partner

Dem Vernehmen nach soll deshalb auch Vizekanzler Molterer seine schützende Hand über Ötsch, der als VP-nahe gilt, zurückgezogen haben. Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ), der so wie Molterer für Al Jaber war, weil mit ihm die Eigenständigkeit der AUA möglich sein sollte, soll „Enttäuschung“ signalisiert haben. Der Glaube an den Alleingang der rot-weiß-roten Fluglinie dürfte angesichts der heuer drohenden Verluste inzwischen auch in der Politik schwinden. Während Michaelis im Vorvertrag mit Al Jaber für den Fall, dass die AUA an einen strategischen Partner verkauft wird, den Rückzug Al Jabers festgeschrieben hat, pocht Ötsch nach wie vor auf die Eigenständigkeit. Allerdings räumte er bei der Hauptversammlung erstmals ein, dass die AUA einen Partner brauchen werde, falls sie nachhaltig keine Gewinne erwirtschaften könne.


Zwei Vertraute im Aufsichtsrat

Michaelis hat jedenfalls bei der Hauptversammlung am Mittwoch den AUA-Kontrolloren signalisiert, er werde kurzfristig eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung einberufen und dort das Thema „Führung“ in den Mittelpunkt stellen. Insider werten dies als Indiz, dass es nur um die Ablöse von Ötsch gehen könne – unabhängig davon, ob Al Jaber bei der AUA an Bord gehe oder nicht. Womit Spekulationen Tür und Tor geöffnet sind. Denn der Chefposten muss – so wie auch ein Vorstandsposten – neu ausgeschrieben werden. Bis ein neuer „Chefpilot“ an Bord käme, würde es zumindest drei Monate dauern. Ein solches Führungsvakuum wäre ein Problem für die ohnehin trudelnde AUA, geben Beobachter zu bedenken. Allerdings könnten Malanik und Bierwirth, beide ausgewiesene Airliner, die Fluglinie zumindest vorübergehend als Duo führen.

Eine andere Bedingung von Al Jaber wurde bereits erfüllt: Seine rechte Hand Klaus Edelhauser wurde in den AUA-Aufsichtsrat gewählt. Einen zweiten Aufsichtsrat soll der Scheich 2011 bekommen.

AUF EINEN BLICK

Die Verhandlungen zwischen der AUA und Scheich Al Jaber um eine Kapitalspritze entwickeln sich zu einem Machtkampf um die Führung der Fluglinie. Der Investor macht seinen Einstieg vom Abgang von AUA-Chef Alfred Ötsch abhängig. Außerdem will er mehr Anteile an der Fluglinie.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.05.2008)

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50 Kommentare
 
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Gast: papierflieger
09.05.2008 18:15
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AUA

die wurde swchon vor vielen Jahren Asolute Unneccesary Airline genannt...

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kurios

die AUA war in der legendären Kreisky-Ära der einzig mir bekannte Staatsbetrieb, der nicht negativ wirtschaftete(Gegenbeispiele gerne erwünscht) & jetzt geht's ihm in der Ära des Neoliberalismusses so schlecht wie nie zuvor

Gast: Lumpazi
09.05.2008 14:23
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Ich habe halt Glück gehabt !


...sagte Ötsch im Interview, als er 1993 zum Finanzvorstand der SIEMENS AG ÖSTERREICH ernannt wurde.

Aber zum (AUA-) Generaldirektor gehört halt etwas mehr als nur Glückhaben. Dazu gehört nämlich auch exzellentes Beherrschen des kaufmännischen Handwerks inklusive Branchenerfahrung.

Außerdem: Wenn man in den letzten Tagen die tragödienhaften Presseaussendungen und Interviews des Herrn Ötsch verfolgt hat, muß man ihm raten, das zu unterlassen und gefälligst seinem Pressesprecher zu überantworten.

Nach der elf-stündigen Hauptversammlung und den dauernden Vorhaltungen durch die Kleinaktionäre schien Ötsch ob seines blassen Erscheinungsbildes jedenfalls rücktrittsbereit.

Seine Jahresgage dürfte ihn aber zum Bleiben motiviert haben.
Vielleicht hat er noch einmal Glück gehabt.


Gast: aha ...
09.05.2008 12:43
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...was rasinger sagt sei "irrelevant" ... AHA ! soviel an massloser selbstüberschätzung mit NULL branchenerfahrung, und einer arroganz . . . zeigt oetsch einmal wehr seine offensichtliche INKOMPETENZ !!!

ein paar beispiele seiner pr - s a g e r :

- vor den wahlen, erklärte er vollmundig, dass keine zusätzliches kapital notwendig sei...
... danach war eine kap.aufnahme um 350 mio elementar für die "stand-alone" strategie (?)...
- der gewinn von 3,3 wurde durch auflösung von rückstellungen + verkauf einer tochter erzielt....
- zuerst ist das geld von al jaber dringend notwendig...einpaar stunden später, schafft es die aua auch alleine - weil "finanzstark" (wie lächerlich !)...
- 4 wochen vor dem verlust des 1. quartals, war die aua bereits "saniert"... in den kernbereichen ???
- weil al jaber nicht mit ihm verhandelte (wieso sollte er ? ein investor spricht mit dem eigentümervertreter!)
drohte er ihm über die presse mit rechtl. konsequenzen ?
- und zuguterletzt jetzt sein "irrelevant-statement" an rasinger ... obwohl anfechtungserklärungen der HV ins hause stehen ...

die aua ist nicht die "spielwiese" des hr. oetsch !
arrogante dilletanten seiner sorte sind fehl am platz.

Antworten Gast: Tralala
09.05.2008 13:44
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Re: ...was rasinger sagt sei

jetzt nicht schimpfen! der herr oetsch ist EINER von TAUSENDEN politik(er)"guenstlinge" die mit einem schoenen posten versorgt wurden, die in wirklichkeit KEINE ahnung vom fach oder irgendetwas haben. der grosse onkel wird schon das auch richten koennen. keine sorgen, am ende zahlt sowieso das dumme volk drauf!!! ;-)

Antworten Antworten Anopheles
09.05.2008 15:07
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Re: Re: ...was rasinger sagt sei

Die AUA wurde 1956 gegründet, seither war und ist
immer ein schwarzer und ein roter in der Geschäfts-
leitung gesessen, früher sind nur ehemalige Kampfpi-
loten in den relevanten Gremien gewesen, die Politi-
ker haben immer ihren Senf dazugegeben, Geld ist
immer von den Steuerzahlern zugeschossen worden,
egal wie schlecht es ging. Den höhepunkt der Posten-
schacherei erlebten wir 1965/66, als ein ehemaliger
Aktenträger und selbsternannter Werbefritze, der
Herr Mario R.....als roter Genosse und der Hr. H.....
als scwarzer Gegenpart in die GL gehievt wurden.
Den Rest gab dem Unternehmen die sog. Personal-
vertreter. Ich weiss, vovon ich schreibe, war von
1960 - 1970 als Techniker beschäftigt.
Glück auf, gut Land
Anopheles

Antworten Antworten Antworten Gast: aha ...
09.05.2008 15:22
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. . . völlig d`accord.

wenn es um die folgen der "globalisierung" geht

- zu meist dann, wenn man den arbeitnehmer das geld aus der tasche zieht um hirnlose projekte wie den koralm-tunnel oder die eurofighter durchzuboxen,

sind alle die besten "marktwirtschafler".

s o b a l d es aber um ihren einflussbereich und ein paar ihrer (?) versorungs-posten geht und sie einen dritt-klassigen (sonst arbeitslosen) "manager" versorgen müssen
- entdecken sie die österr. "seele" .

wofür rot und schwarz, es ist ja derselbe "brei" ...

Teutone
09.05.2008 09:27
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Hallo, Hallo, aufwachen...

Was glauben wir denn, was ein "strategischer Partner" mit der Österreichischen Fluglinie macht außer - bildlich gesprochen, den Boden damit aufzuwischen. Niemand in den maßgeblichen Gremien mach sich irgendwelche Illusionen, man muß es halt nur dem Stimmvieh verkaufen. Oder denkt jemand ernstlich, daß z.B. ein Global Player wie die Deutsche Lufthansa oder die BA unsere Langzeit - defizitäre "Staatslinie" als gleichberechtigten Partner behandeln wird ? Warum sollten sie ? Es gibt in einem Strategiepapier der DLH bereits klare Pläne, die AUA zu einem kleinen Zubringer für Frankfurt und München ohne Rechte oder Identität zu verwandeln. Eben der nächste Ausverkauf Österreichs.

Antworten freeman
09.05.2008 09:49
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Ja und?

Leute die ihre Identität über eine Fluglinie definieren tun mir leid, und für die Angestellten ist es immer noch besser bei einem "Zubriinger ohne Rechte und Identität" zu arbeiten als "stempeln" zu gehen.


Re: Ja und?

Richtig! Die AUA hätt vor der Star Aliance mit dem Global Sky Team von KLM/Air France kooperieren und für die die Osteuropa-Kompetenz sein sollen. Aber jetzt...das Schicksal heißt entweder das der Swiss oder gar das der Sabena. Was anderes sehe ich nicht.

Antworten Antworten Antworten Gast: jop
09.05.2008 17:41
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Re: Re: Ja und?

Schicksal Swiss ist nicht keinn Muss - ähnliche Lösungen ohne Insolzenzverfahren sind ebenfalls möglich!

Gast: Lustig
09.05.2008 09:06
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Verhandlungen Al Jaber

Natuerlich kann Oetsch die Verhandlungen nicht kommentieren, weil er gar nicht involviert ist. Fuer Al Jaber gibt es keinen Grund, mit Oetsch zu verhandeln. Investor und Angestellter verkehren nicht auf gleicher Augenhoehe.

Gast: taipan
09.05.2008 09:06
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AUA und die Politiker

Ein Trauerspiel was mit OS ablaeuft..wirklichkeitsferne Politiker, die ihre Meinung dazu geben muessen, ein Investor der anscheinend die Buecher des Investitionszieles nicht lesen kann und ein Vorstandsvorsitzender der 60 MioEUR im Vergleich zu geplanten Quartalsverlust als uebersehbar bezeichnet...
Ob Andreas Bierwirth schon in Frankfurt angerufen hat...?Oetsch und Politik haben wohl kaum das standing bei Lufthansa nachzufragen ob nicht ein paar Mio auch fuer OS uebrigbleiben..?
Die Politik muss raus..qualifizierte Leute rein (Bierwirth ist so einer!) Malanik weiss auch wovon er spricht und VIE ist das vierte HUB fuer LH und OS innerhalb zwei Jahren mit rotweissrotem Leitwerk profitabel und -wirklich - saniert! All das mit Swiss praktiziert und nachgewiesen!

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Re: AUA und die Politiker

Ganz einverstanden! Wenn, ja wenn es so laufen würde ...!!! Es Wäre wirklich gut! Das sehr positive Beispiel der Swiss zeigt deutlich wie es - allerdings ist ein hervorragende Management wie es CEO Franz in ZH zeigt, Vorausetzung - gehen könnte. Ob allerdings die österr. Regierungspolitiker so weitsichtig sind, darf bezweifelt werden. VK Molterer träumt ja noch immer von einem Soloflug der AUA.

Gast: taipan
09.05.2008 09:06
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AUA und die Politiker

Ein Trauerspiel was mit OS ablaeuft..wirklichkeitsferne Politiker, die ihre Meinung dazu geben muessen, ein Investor der anscheinend die Buecher des Investitionszieles nicht lesen kann und ein Vorstandsvorsitzender der 60 MioEUR im Vergleich zu geplanten Quartalsverlust als uebersehbar bezeichnet...
Ob Andreas Bierwirth schon in Frankfurt angerufen hat...?Oetsch und Politik haben wohl kaum das standing bei Lufthansa nachzufragen ob nicht ein paar Mio auch fuer OS uebrigbleiben..?
Die Politik muss raus..qualifizierte Leute rein (Bierwirth ist so einer!) Malanik weiss auch wovon er spricht und VIE ist das vierte HUB fuer LH und OS innerhalb zwei Jahren mit rotweissrotem Leitwerk profitabel und -wirklich - saniert! All das mit Swiss praktiziert und nachgewiesen!

Qualtinger
09.05.2008 04:59
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Einen Jux will er sich machen!

Die Posse koennte nicht unterhaltsamer sein!
Die Oessi Pleitegeier samt ihrem Versager-Vorstand sehen den Scheich mit der Cash als rettenden Strohalm.
Der weiss das natuerlich zu verwenden und hypnotisiert die Bagage!
Das Simpel ist dagenen echt langweilig!
Q

Gast: N_espresso
09.05.2008 01:15
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150 mio ... und DAS soll ein problem sein ? wenn ich da an die "österr, kerneigentümer" wie...

versicherung, banken denke ...
- es sind ja gerade sie, die mit dem "herzen an dieser marke" hängen und sonst ihre österr. identität (?) zu verlieren drohen ...
. . . dann kann es - seriöses interesse am "stand alone-konzept" (das ich für völlig falsch halte) vorausgesetzt -ja KEIN problem sein die 150 mio innerhalb eines tages aufzustellen - oder ?

nachdem dies so "schwer" ist, dürfte wohl das risiko einer solchen beteiligung eine grössere rolle spielen...

oetsch + michaelis gehören ob dieses fiaskos
einfach weg - no doubt.

das airline-geschäft braucht einen profi, und keinen selbstdarsteller (einem gerücht zufolge hat er 77.000 euro prämie für den gewinn der durch auflösung von rückstellungen zustande kam (!) kassiert...)
und einen restlos überforderten aufsichtsrat.

noch 1/2 jahr "weiterwurschteln" und die öiag muss froh sein, wenn die LH um 1 euro einsteigt ...
insoferne sich mayerhofer mit soviel UN-professionalität
belasten will . . .

Gast: Jeff from Zürich
09.05.2008 00:32
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Aua Debakel, die nächste .....

Oetsch und Konsorten sollten einmal von Ihrem hohen Ross heruntersteigen, weniger an sich, als an die Mitarbeiter denken. Wenn einer behauptet, eine Firma ist saniert, dann einen Geschäftsmann, der einsteigen möchte, plötzlich schlecht macht, und dann alles auf die Treibstoffpreise hinausschiebt, dann stimmts nicht!
Der Aufsichtsrat steckt genauso mit drinnen und ist auch für das Debakel mitverantwortlich.
Und dann zu behaupten, alle unrentablen Langstrecken sind gestrichen, deshalb sind wir saniert, ist Dummheit und Schwachsinn pur!
Österreich kein Quellmarkt für MEast, Asia, Australien, das ist klar. Dass Passagiere aus Paris, Milan, Zürich über Wien fliegen können, und die Zubringer auslasten, hat ÖTSCH vergessen. Andere müssen auch hohe Kerosinpreise bezahlen (LH,LX,AF, HG). Die gute alte Lauda Air hat es vorgemacht, was Service in der Luft ist! Und Flyniki, dass man Geld verdienen kann - mit Konzept, Ehrlichkeit und Service. AUA IST MAKULATUR!!
Lauda Ahoi - hoffentlich! GE ZRH

Gast: Thurman
08.05.2008 22:09
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Wenn dem Scheich etwas in Österreich nicht passt, kann er gehen.

Es gibt genug Airlines im islamischen Raum. Dort kann er seine Wünsche äußern.

Ötsch gehört trotzdem abgesetzt. Weil er sich mit solchen Leuten überhaupt an einen Tisch gesetzt hat.

Egal, ob in Ottakring oder in der Finanzwelt - nur Probleme mit Moslems!

Antworten Gast: Tralala
09.05.2008 07:15
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Re: Wenn dem Scheich etwas in Österreich nicht passt, kann er gehen.

"Wenn dem Scheich etwas in Österreich nicht passt, kann er gehen..." sage mal ist das dein ernst?! wenn unternehmen so KLEINKARIERT und RASSISSSSSTISCH wie du hier denken wuerden dann waere Oesterreich schon laengst richtig bankrott!!! #1 der scheich ist mittlerweile OESTERREICHER, der REICHSTE oesterreicher sogar (dank der korrupten politiker dauerte die ganze prozedur nicht einmal 48 stunden -so funktioniert die oesterreichische seele. etwas cash und schon gehts!). #2 er ist ein moslem und kein islamist (wenn du den unterschied kennst, wenn nicht dann soltest du lieber die klappe halten!). #3 der scheich ist ein tuechtiger geschaeftsmann und ist von dem AUA "Vorstand" (ein haufen opportunisten/loosers eigentlich mit sesselkleber-charakter!) und dem klein-anleger-stammtisch-schrebergartenzwerg verein wenig beeindruckt. es ist normal dass er mehr will und wenn man die AUA retten will, man sollte endlich mal reinen tisch machen. weg mit den freunderln und her mit den fachleuten. (!)

Antworten Antworten Gast: Hansi W.
09.05.2008 13:12
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Poster vom Scheich

He Tralala! Kannst du mir bitte sagen, von wo ich Poster vom Scheich bekommen? (eventuell Akt). Ich möchte mir, wie du, eins im Schlafzimmer aufhängen.

Antworten hw
09.05.2008 04:13
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Re: Wenn dem Scheich etwas in Österreich nicht passt, kann er gehen.

na ottakring ohne erdöl möchte ich sehen!
von welchen "lehrmeister" kann man eigentlich soviel blödsinn lernen. aha sie trollen!

Gast: Hansi W.
08.05.2008 21:36
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Scheich-Geld

Dem Jabberl gehöhrt ja eh schon die halbe Ringstraße, jetzt will er sich noch in eine Fluglinie einkaufen? Na, bitte ned! Und dann sollen wir ihm noch dankbar sein und einen Orden verleihen...

Gast: gast
08.05.2008 21:32
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Ein totes Pferd zu reiten....

....ist auch für einen Scheich unmöglich. De fakto ist der nationale Privilegienstadel AUA so ziemlich pleite. Der Wüstensohn kriegt um sein Geld einige Rennkamele ohne Proporzreiter und attraktivere Industriebeteiligungen als die AUA. Ötsch ist ein Schwindler und gehört schleunigst abgesetzt.

Gast: ökono-mist
08.05.2008 21:09
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Der "Rücktritt" vom Kauf - lediglich eine orientalische Basar-Geschichte?


Das wäre ein Coup: Die Sperrminorität zum gleichen Preis zu bekommen wie einen 20 %-Anteil!

So könnte dann ein reiner Finanzinvestor zum möglichen strategischen Alles-Blockierer avancieren, ohne den bei der AUA absolut nix mehr geht.

Der Preis dafür wäre heiß: Gleichbleibende Betriebsergebnisse vorausgesetzt, könnte man sich maximal ein weiteres Jahr lang "eigenständige Fluglinie" nennen.

Sollte in weiterer Folge eine - dann möglicherweise aus wirtschaftlichen Gründen unumgängliche - Fusion nämlich durch einen Finanzinvestor blockiert werden können, dürfte man unter Umständen im Falle des Falles nicht einmal mehr auf ein Swissair-Schicksal hoffen...

Antworten Ophicus
09.05.2008 04:48
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Re: Der

Die Sperrminorität zum gleichen Preis zu bekommen wie die 20% klingt ja toll, aber immerhin würde der Preis dann immer noch mehr als 40% über dem Marktpreis liegen.

 
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