Die bilateralen Verträge zwischen ÖIAG und dem Investor Mohamed bin Issa Al Jaber seien so angelegt, dass zusätzlich ein strategischer Partner, also eine andere Airline, möglich seien, so Ötsch. Allerdings will Al Jaber - die "Presse" berichtete - für sein Geld nun 25 Prozent plus eine Aktie an der AUA. Damit hätte er eine Sperrminorität, was die Hereinnahme eines strategischen Partners erschweren könnte.
Rücktrittsforderungen "irrelevant"
Wenig beeindruckt gab sich Ötsch von Rücktrittsforderungen im Zuge der Hauptversammlung: "Wenn Herr Rasinger (Präsident des Kleinaktionärsverbandes IVA, Anm.) den Rücktritt fordert, ist das für mich eigentlich irrelevant", sagte er.
Ötsch bestätigte, dass derzeit Verhandlungen mit dem saudi-österreichischen Investor Al Jaber stattfinden, wollte sie aber nicht kommentieren. Forderungen nach mehr Einfluss Al Jabers seien ihm nicht bekannt, die Verhandlungen würden aber auf Eigentümerebene und nicht auf Vorstandsebene geführt. (APA)

AUA: Fliegende Jahre
Top 10 Die meistgekauften Autos der Welt
Top 10 Das sind die zehn reichsten Familien Österreichs
Airbus Fliegen im Jahr 2050
Unternehmen Die 30 Größten Österreichs
QUIZ Kennen Sie sich in in der Wirtschaft aus?
