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AUA: Ötsch kann sich strategischen Partner vorstellen

09.05.2008 | 13:14 |  (DiePresse.com)

Die bilateralen Verträge zwischen ÖIAG und Investor Al Jaber seien so angelegt, dass zusätzlich ein strategischer Partner möglich ist. Rücktrittsforderungen betrachtet Ötsch als "irrelevant".

Austrian-Airlines-Chef Alfred Ötsch kann sich nun doch angesichts eines schwierigen Umfelds für die AUA den Einstieg eines strategischen Partners vorstellen. Der Einstieg eines Finanzinvestors schließe für die Austrian Airlines nicht aus, zusätzlich einen strategischen Partner an Bord zu nehmen, sagte Alfred Ötsch am Freitag im "ORF-Morgenjournal". Bisher hatte Ötsch eine strategische Partnerschaft strikt abgelehnt.

Die bilateralen Verträge zwischen ÖIAG und dem Investor Mohamed bin Issa Al Jaber seien so angelegt, dass zusätzlich ein strategischer Partner, also eine andere Airline, möglich seien, so Ötsch. Allerdings will Al Jaber - die "Presse" berichtete - für sein Geld nun 25 Prozent plus eine Aktie an der AUA. Damit hätte er eine Sperrminorität, was die Hereinnahme eines strategischen Partners erschweren könnte.

Rücktrittsforderungen "irrelevant"

Wenig beeindruckt gab sich Ötsch von Rücktrittsforderungen im Zuge der Hauptversammlung: "Wenn Herr Rasinger (Präsident des Kleinaktionärsverbandes IVA, Anm.) den Rücktritt fordert, ist das für mich eigentlich irrelevant", sagte er.

Ötsch bestätigte, dass derzeit Verhandlungen mit dem saudi-österreichischen Investor Al Jaber stattfinden, wollte sie aber nicht kommentieren. Forderungen nach mehr Einfluss Al Jabers seien ihm nicht bekannt, die Verhandlungen würden aber auf Eigentümerebene und nicht auf Vorstandsebene geführt. (APA)


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