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OMV-Aktionäre beschließen 1,25 Euro Dividende

14.05.2008 | 18:00 |   (APA)

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Die Hauptversammlung der OMV hat am Mittwoch wie erwartet die Ausschüttung einer Dividende von 1,25 Euro pro Aktie beschlossen. Ausgezahlt soll sie am 20. Mai werden. Darüber hinaus besetzte die Aktionärsversammlung zwei Aufsichtsratsposten neu. Zusätzlich gab es Kritik am OMV-Vorstand wegen eines geplanten Gas-Geschäfts mit dem Iran sowie wegen des Zusammenschlusses mit der ungarischen MOL.

Neue "Kontrolleure" des Energiekonzerns sind Alyazia Ali Saleh Al Kuwaiti, eine Ipic-Mitarbeiterin und die "erste Dame im OMV-Aufsichtsrat seit langem" sowie der auch aus den Vereinigten Arabischen Emiraten neu in den Aufsichtsrat einziehende Mohamed Al Khaja. Die Verlängerung des Aktienoptionsprogramms und der Möglichkeit, eigene Anteilsscheine zurückzukaufen, wurde wie erwartet abgesegnet.

Zuvor verteidigte OMV-Chef Ruttenstorfer die Verdoppelung des OMV-Engagements bei der MOL mit dem Wunsch "bei der Konsolidierung des Sektors am Tisch sitzen zu wollen". Der Vorvertrag mit der iranischen Gasgesellschaft wiederum erlaube nur wenige konkrete Aussagen zu dem Deal, meinte Ruttenstorfer sinngemäß. Bereits vor dem Beginn der Veranstaltung im Wiener Kongresszentrum protestierte unter dem Motto "Stopp the Bomb" eine Gruppe von Aktivisten gegen die von der OMV mitbetriebene Entwicklung des iranischen South Pars-Gasfelds.

"Wir sind nicht vor und nicht hinter vielen anderen, die sich für die Gasreserven des Iran interessieren", antwortete Ruttenstorfer, der betonte die OMV halte sich an internationale Sanktionen. Im Iran seien neben anderen Shell, Repsol, Statoil, Eni und Total tätig.

Etliche kritische Wortmeldungen befassten sich mit der als feindlich empfundenen Annäherung der OMV an die MOL. Laut Ruttenstorfer haben die heute circa 20 Prozent an der MOL um rund eine Milliarde Euro weniger gekostet als die Anteile heute wert sind. "Unser Ziel sind aber nicht die 20 Prozent, sondern wir wollen bei der kommenden Konsolidierung am Tisch sitzen." Ruttenstorfer bezifferte die möglichen Synergien mit der MOL auf 400 Mio. Euro.

(APA)

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