Ukraine: Gazprom will dem Westen das Gas ganz abdrehen

06.01.2009 | 14:00 |   (DiePresse.com)

Naftogas-Chef Oleg Dubina ist überzeugt: Gazprom habe sich entschlossen, gar kein Gas mehr über die Ukraine nach Europa zu leiten. Die OMV meldet bereits Liefer-Ausfälle von 90 Prozent.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Russland will nach Angaben des ukrainischen Unternehmens Naftogas die Durchleitung seines Gases nach Westeuropa komplett einstellen. Naftogas-Chef Oleg Dubina sagte nach Meldungen russischer Agenturen am Dienstag in Kiew: "Wir können heute sagen, dass Gazprom sich entschlossen hat, die Gasdurchleitung über die Ukraine zu beenden."

90 Prozent weniger Gas für Österreich

Russland hat seine Erdgaslieferungen in die Ukraine und nach Europa stark gedrosselt. Momentan würden nur noch 72 Mio. Kubikmeter Gas täglich durch das Land gepumpt statt der bisherigen 260 Mio. Kubikmeter Gas, sagte Dubina.

Die OMV meldete den Ausfall von rund 90 Prozent an russischem Erdgas, der aus den Vorräten kompensiert werde. Die EU hat das Vorgehen als "inakzeptabel" verurteilt. Die Gaslieferungen an die EU müssten "unverzüglich" wieder aufgenommen werden, fordern die tschechische EU-Ratspräsidentschaft und die Kommission. Beide Konfliktparteien - Russland und die Ukraine sollten sofort wieder die Verhandlungen aufnehmen, um ihren bilateralen Handelsstreit definitiv zu regeln.

Krisensitzung in Wien

In Wien tagt seit 10.00 Uhr ein Krisenstab in der Regulierungsbehörde E-Control. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) hat für Mittwoch den Energielenkungsbeirat einberufen, der bei drohenden Versorgungsengpässen zusammentritt.

Gazprom habe die Versorgung - wie angekündigt - um 65,3 Mio. Kubikmeter Gas gedrosselt. Es gehe um die Menge, die die Ukraine in den vergangenen Tagen illegal aus Transitleitungen abgezapft habe. Kiew bestreitet das und teilte am Dienstag früh mit, Russland pumpe derzeit nur 92 Mio. statt 221 Mio. Kubikmeter in ukrainische Pipelines. Gazprom wiederum sagt, die Ukraine habe eigenmächtig drei der vier Exportpipelines geschlossen, erklärte der Vizechef des russischen Monopolisten, Alexander Medwedew.

Verhandlungen wieder am Donnerstag

Russland und die Ukraine wollen nach Angaben aus Kiew an diesem Donnerstag die Verhandlungen zur Beilegung ihres eskalierten Gas-Streits wieder aufnehmen. Der russische Gasmonopolist Gazprom und das ukrainische Unternehmen Naftogas würden ihre seit Silvester unterbrochenen Gespräche fortsetzen. Das sagte Naftogas-Chef Oleg Dubina am Dienstag nach Angaben der Agentur Interfax in Kiew.

In Kontakt mit Gasprom

Trotz der aktuell aufgetretenen signifikanten Einschränkung russischer Erdgaslieferungen sei eine Versorgung Österreichs "unter den derzeitigen Bedingungen (Verbrauch, Wetter) bis auf Weiteres gewährleistet", meldete die OMV. Deren Tochter EconGas hat derzeit, wie zu Jahresbeginn mitgeteilt wurde, rund 1,7 Mrd. Kubikmeter Erdgas eingelagert - damit könnte eine mögliche Reduktion der Gaslieferungen für drei Monate ausgeglichen werden.

Österreich hängt am russischen Hahn

Etwa 51 Prozent des heimischen Erdgases stammen aus Russland, 31 Prozent aus Norwegen und anderen Staaten, und etwa 18 Prozent stammen aus österreichischer Gasförderung. Die OMV deckt mit ihrer österreichischen Gasförderung von 1,31 Mrd. Kubikmeter pro Jahr 16 Prozent des heimischen Erdgasbedarfs ab.

(c) APA

vergrößern

Deutschland und Balkan betroffen

Nach Angaben des bulgarischen Energieministeriums in Sofia sind die russischen Gaslieferungen nach Bulgarien, Griechenland und Mazedonien sowie in die Türkei in der Nacht auf Dienstag gestoppt worden. Rumänien meldete einen Ausfall von zwei Drittel. Kroatien ist gänzlich von russischem Gas abgeschnitten, versorgt sich aber zu 60 Prozent aus eigenen Quellen. Auch in Deutschland kam es zu Druckabfall in unbekanntem Ausmaß.

 

(Ag/Red.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

263 Kommentare
 
12 3 4 5 6
Gast: Sebastian
07.01.2009 20:53
0

Viele Kleinkraftwerke

@HW & Nick!

Ich gebe Ihnen völlig recht!

Sinn ist es nicht unsere schönen Flüsse UND wiederum wichtigen Trinkwasservorkommnisse durch weitere GroßWasserKraftwerke zu versauen!
Hier würde man eine LOBBY nur durch die nächste LOBBY ersetzen!

Fragt sich halt nur, welche das geringere Übel ist!

Ziel wäre es, Büro Gebäude, Fabriken, Werkstatthallen UND Wohnungen so zu gestalten um eine optimale Energienutzung (besser noch einen Engerieüberschuss) zu erzielen!
Somit würde das Energienetz IN Österreich enger vernetzt werden und jeder Haushalt wäre "unabhängigER" von Lobbyisten

Einziger Haken nur:
Leider müssen viele Bürger Europas und Österreichs ihren Euro zweimal umdrehen!
Solche investionen wollen reichlich überlegt sein!

Auch Ich darf hier keinen Stein werfen, da ich leider selber NOCH teilweise von Gas und Benzin abhängig bin!

Aber was wäre unsere Gesellschaft OHNE Pioniergeist.
Es müssen es genügend Menschen vormachen!

Re: Viele Kleinkraftwerke

Dass die Bürger großteils das nötige Kleingeld nicht haben, ist wohl nicht so der Haken. Es werden ja zur Wirtschaftsankurbelung im Zuge der Krise derzeit riesige Summen bewegt. Spräche denn wirklich soviel dagegen, wenn man mit einem Teil dieses Geldes den Bürgern bei den Investitionen unter die Arme greifen würde? Etwa mit billigen Krediten ala Wohnbauförderung. Das würde die Wirtschaft mindestens genauso ankurbeln. Der tatsächliche Haken bei der Sache ist aber der, dass so etwas auch die Geschäfte der monströsen Konzerne untergraben würde...

Österreich handelt verantwortungslos!


Während sich anderswo die Nationen ihre Energieversorgung mit "böser", aber sauberer und sicherer Kernenergie sichern werden in Österreich sinnlose Spielereien wie Solarenergie und Windräder mit Milliarden-Beträgen forciert.

Es muss nicht (nur) Kernenergie sein, aber auch Italien hat mittlerweile eingesehen dass es dumm war aus einer Laune heraus auf die Atomkraft zu verzichten.

So lange die Energie-Diskussion mit religiösen "Argumenten" statt mit nüchterner Logik geführt wird werden wir immer Anfälliger für Krisen werden.

0

Re: Österreich handelt verantwortungslos!

kernenergie ist so sauber, das man nicht mal weiß wo hin man den müll geben soll.
wenn solarenergie als spielerei bezeichnen tut mal informieren not.

z.b.:
http://www.fronius.com/cps/rde/xchg/SID-76C6C0CB-BE138C2C/fronius_oesterreich/hs.xsl/68_13050_DEU_HTML.htm

Antworten Antworten Gast: Pete
07.01.2009 23:24
0

Re: Re: Österreich handelt verantwortungslos!

Wir geben ihn einfach dorthin zurück, wo er herkommt: in die Erde!

Da hat er vorher nicht gestört und wird auch jetzt nicht weiter stören.

Ausser natülich die grünen Weltverweser.

Re: Österreich handelt verantwortungslos!


Kernenergie befristet eingesetzt wäre sicher eine der kurzfristigen Alternativen. Sie schliessen dann etwas sarkastisch...

Ich würde auch sagen unsere Minister träumen so vor sich hin und sind ob der jetzigen Situation ziemlich überrascht. Darin liegt aber auch ihre Verantwortungslosigkeit.
Wie heisst es aber so schön: 'Es ist nie zu spät'

Ich glaube man hat auch begriffen dass Energienetze in Europa viel enger vermascht gehören. Vom Norden fliesst doch einiges nach Mitteleuropa warum eigentlich nicht auch aus dem Süden. Mit Lybien die Beziehungen auszubauen das ist erst jüngst Frankreich zu verdanken.

Dass es zu der jetzigen Situation kam daran sind wir aber selber schuld. Durch lautstarke provozierende Politik und dümmliche Versäumnisse.

Die Verantwortlichen handelten verantwortungslos. Da haben Sie völlig recht.


0

Re: Re: Österreich handelt verantwortungslos!

und der wähler fordert nicht. sondern läßt sich mit tagesthemen abspeisen. dann hat der politiker wieder 4 sorry 5 jahre ruhe.

Gast: Herbert
07.01.2009 19:15
0

Alle Jahre wieder?

Die Alternativen zu Öl und Gas sollen ernsthaft von den Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft forciert werden!
Natürlich hilft das wenig, wenn man nicht als Privatmann oder Frau sich ebenso darum bemüht: Heißt auf Alternativen umstellen, sonst wird sich alle Jahre wieder ein anderer Krisenherd wo bilden, das man mit dem Gashahn spielen kann! Russland und Ukraine sollen sich Öl und Gas in alle Ewigkeit behalten und selber damit glücklich werden!
Die Zukunft heißt: Wir wollen euer Gas nicht einmal geschenkt!

DIE UKRARUINE


Die ewig dauernde Regierungskrise hat das Land an den Rand der Ruin geführt. Wie üblich in solchen Fällen sucht man Feinde ausserhalb des Landes um von eigener katastrophalen Politik abzulenken. Im Endeffekt greift die ukrainische Poltik zu verzweifelten Mitteln um ihre beiden Nachbarn Russland und EU in ein Konflikt zu verwickeln aus dem nur Ukraine Vorteile ziehen kann. Das Kabinett in Kiew versucht dabei auch mit den NATO-Gelüsten (und stillen unterstützung der USA) die beiden Parteien gegeneinander auszuspielen.


Gast: Sebastian
07.01.2009 17:44
0

Alternativen proklamieren

Ölpreise, Gaspreise hin oder her!

Sollte man solche verzwickten Situationen nicht nutzen!
Warum machen sich Europa (od. Österreich) von Öl/Gasreichen Staaten dermaßen abhängig!
Fakt ist: Die Gebundenen Ölreserven sind ausreichender denn je, werden aber trotzdem nicht ewig andauern.
Warum nicht auf Alternative Energiegewinnung zurückgreifen!
(ich spreche jetzt nicht von Kernkraft)
Aber was ist mit Photovoltaik, Erdwärme, Solarwärme und dergleichen!

Die Europäische Wirtschaft bildet Jahr für Jahr hochkarätige Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker aus!
Da kann mir doch keiner erzählen, dass nicht noch einige findige Patente in den Schubladen ruhen!

Es ist an der Zeit, dass diese Energiequellen proklamiert und von den Staaten besser gefördert werden!

NATÜRLICH klingt das nach einer kleinen "MilchmädchenRechnung", doch wenn wir nicht bald beginnen, werden wir uns IMMER vor Ressourcenreichen Staaten prostituieren müssen!

30% Öl, 30% Kohle, 30% Gas, 6% Atomenergie, 3% Wasserkraft, 1% Alternativen

Sehr geehrter Sebastian !

Leider sind viele der Alternativenergieformen als Ersatz für die derzeitigen Energieträger ungeeignet.
Die Zahlen in der Überschrift zeigen, dass die Welt fast nur von fossilen Energieträgern und von Atomenergie gespeist wird. Der Solarstromanteile beträgt zur Zeit weniger als 1 Promill. Das bedeutet, selbst dann, wenn die Flächen mehr als verhundertfacht würden, käme diese Energieform auf nur 10% (bei nicht steigendem Energieverbrauch).
Die wirkliche Lösung heißt Energieeffizienz erhöhen, also Sparen. Das wollen aber die Energieversorger nicht. Die höchsten Gehälter werden nicht von ungefähr gerade in dieser (Monopol)branche bezahlt.

Re: Alternativen proklamieren

Stimmt, da ist aber ein klitzekleiner Haken.

Die Lobby beschenkt mit lukrativen Positionen Schlüsselpolitiker die genügend Einfluss in der Politik besitzen, um die Interessen der Lobby zu sichern. Beispiel: Der Vorstandsvorsitzende von Gazprom ist der ehemalige Deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder.

Auszug
„doch wenn wir nicht bald beginnen, werden wir uns IMMER vor Ressourcenreichen Staaten prostituieren müssen!“

Nein das lassen wir uns definitiv nicht gefallen.

Wir diabolisiseren über die Medien Rohstoffreiche Staaten zum Beispiel Irak oder zetteln mit unseren Nachrichtendiensten einen Ätnischen Konflikt an.
Damit wird ein Militäreinsatz als Legitim betrachtet und somit sichern wir uns deren Ressourcen. Damit die Kosten weiter gesenkt werden, stellen wir Berufssoldaten aus Afrika ein. Diese erhalten einen Monatssaldo von 300 Dollar.

Das ist definitiv billiger als Ihre Wunschliste :-)

Antworten Antworten Gast: Sebastian
07.01.2009 19:51
0

Re: Re: Alternativen proklamieren

RICHTIG!
Solche Vorgehensweisen kennt man! Einen fiktives Feindbild zu schaffen um sich dann dessen Rohstoffen zu bemächtigen!

DOCH glaube ich wohl kaum, dass Österreich in der Lage sein wird einen solchen Krieg mit unseren Mitteln zu gewinnen!

Und nach gewonnener Schlacht - Unter wem wird dann wohl die Prämie aufgeteilt?
Unter den militärisch stärken Staaten!

Rein Hypothetisch: Deutschland erlangt das Öl/Gasmonopol durch militärischen Putsch!

Die könnten uns GENAUSO wie Russland jederzeit den Hahn zudrehen (Im wahrsten Sinne des Wortes)
Können wir uns wehren?
WOHL KAUM!

PS: Wie will man Kriegsgerät manouvrieren ohne Treibstoff?

Im Sinne "Viva la Revolution"
Würde besser über Alternative Energie informiert UND mehr genutzt werden, so müsste auch die Öllobby sich irgendwann geschlagen geben!
Ein LAAANGER Steiniger Weg - Aber Machbar!

Russland wird die neue Supermacht!


Öl und Gas sowie sämtliche anderen Bodenschätze reichlich vorhanden.
Eine einigermaßen brauchbare Industrie und gute Köpfe.
Ausreichende Devisenreserven!

Die USA am Boden und völlig von den Arabs abhängig.

Jetzt rächt es sich, daß Österreich und die BRD immer auf das falsche Pferd gesetzt hat.
Von der EU ganz zu schweigen!

Die Beziehhungen zu Russland wurden leider durch 2 "Betriebsunfälle" im 20. Jahrhundert getrübt.

Jedoch ist Russland als europäisches Land unser natürlicher Verbündeter und es hat genügend Chancen für eine besserung der Beziehungen gegeben.

Die US-hörigkeit der europäischen Regierungen war der größte Fehler der vergangenen 60 Jahre!

Hoffentlich wird Russland jetzt endlich ernst genommen!

Re: Russland wird die neue Supermacht!


Darf man das so verstehen, dass Sie vor Russland den Diener machen ? Gehöriges Wohlverhalten für ein wenig Gas?

Ich finde auch, dass Russland zu Europa gehört und die 'Betriebsunfälle' gab es auf beiden Seiten. Russland ist nicht unser Feind aber Putin eine Gefahr.

In der Wirtschaft sind klare Verhältnisse die beste Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit. Jeder gute Geschäftsmann macht sich nicht von seinem Geschäftspartner abhängig sondern sucht nach Alternativen im Bedarfsfall.

Wer das als Spiel versteht und auf ein Pferd setzt der muss dann aber ganz genau wissen aus wessen Stall dieses kommt.


Vom Regen in die Traufe!

Vor 54 Jahren waren wir froh, die Russen los zu sein! Schon vergessen? Europa ist stark genug, von den USA und erst recht von Rußland unabhängig zu agieren. Ein bißchen in Rüstung und Energieerzeugung wird man aber schon investieren müssen!

Re: Vom Regen in die Traufe!


Na den Kommunismus sind sie ja glücklicherweise losgeworden, was man von Österreich nicht wirklich behaupten kann!

Russland gehört wenigstens überwiegend zu Europa, was man von der Türkei z.B. auch nicht sagen kann.
Die wollen die EU-Kommunisten ja in die EU bringen.

Russland wäre dennoch ein besserer Partner als die USA.

Re: Russland wird die neue Supermacht!

Deine "Betriebsunfälle" im 20. Jahrhundert haben
60 Millionen Menschenleben gefordert!!! Davon waren 25 Millionen Sowjetbürger!!!

Die Verursacher waren ja nicht die Russen...

Warum soll Russland mit Österreich zusammengehen?

Man hat die Fussspuren von deinem Opa bei Stalingrad gesehen!!

Antworten Antworten Gast: panda82_ist_böse
07.01.2009 20:37
0

Re: Re: Russland wird die neue Supermacht!

@panda82

Mensch Panda denk endlich mal nach.

"Warum soll Russland mit Österreich zusammengehen?"

Na zur Fortpflanzung um eine perfekte Rasse zu erschaffen. :-)


Re: Re: Russland wird die neue Supermacht!

Der Betriebsunfall mit Stalin hat mindestens 25 Millionen Sowjetbürgern das Leben gekostet. Die meisten von ihnen sind im Gulag elendiglich verreckt.

Die russischen Fussspuren: davon wissen die Baltischen Staaten bis tief hinein nach Polen ein Lied zu singen.

Übrigens saufen Sie weil Sie immer so einen neurotischen Stuss von sich geben ?

Re: Re: Russland wird die neue Supermacht!


Den Stalin als unschuldig darzustellen ist aber schon sehr einfältig!

Oder?

Die Kriege sind lange vorbei, warum sollten wir immer wieder die alten Geschichten aufwärmen?


Re: Re: Re: Russland wird die neue Supermacht!

Panda leidet an einer starken Neurose. Sein Hass auf Österreich ist krankhaft.
Guten Rat ärztlichen Beistand aufzusuchen ignoriert er regelmässig.

Ich wundere mich nur dass 'die Presse' sich ihr Leserforum mit solchem Mist zumüllen lässt.

Gast: EbRo
07.01.2009 17:13
0

Wer zahlt?

Wer zahlt nun für den Lieferstopp? Bekommt Österreich, bekommen die anderen Kunden von Gazprom nun ein Jahr lang Gratisgas "for the inconvenience"? Ich hätt gern ein Intervie mit Mitterlehner zu den rechtlichen Konsequenzen - aber auch dazu was Österreich nun unternimmt, um sich von fremden Rohstofflieferanten unabhängig zu machen.

Gast: susi
07.01.2009 17:09
0

gebe ihnen recht:

machen wirs wie die schweden: nützen wir die krise, um unsere abhängigkeit zu verringern, investieren wir in alterative energien, in forschung, in energieeffizientere technologien, in innovation. das mit der kernenergie sollten wir aber lassen, oder haben sie die antwort auf die frage nach der sicheren endlagerung? und kommen sie mir bitte nicht mit: die franzosen u.s. hams auch net.

Abhängigkeit

So wird Europa und Österreich seine Abhängigkeit von Rußland bewußt! Man prüfe wie Deutschland und Italien die Nutzung der Kernenergie und gebe endlich den Bau aller in Österreich geplanten Wasserkraftwerke frei! Das wäre auch gleich ein nettes Konjunkturprogramm!

0

Re: Abhängigkeit

man kann häuser heute so bauen, dass sie fast keine energie mehr brauchen (heizen).
in bürogebäuden mit vielen menschen und maschinen, sollte sogar ein überschuß an heizenergie vorhanden sein. man muss des halt nur nützen.
faszinierend, dass immer gleich der ruf nach weiteren großkraften laut wird, die noch mehr abhängigkeit schaffen.
und für das alles ist die technologie sogar vorahnden.
natürlich lohnt es sich, in diesen bereichen zu forschen.

 
12 3 4 5 6

Umfrage

AnmeldenAnmelden