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Heimische Textilindustrie führte 2008 mehr ein und aus

10.02.2009 | 14:50 |   (DiePresse.com)

2008 wurden Textilien aus Österreich im Wert von rund zwei Milliarden Euro im Ausland gekauft, das sind etwa drei Prozent mehr als 2007. Die Importe stiegen gleich stark auf vier Milliarden.

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Die österreichische Bekleidungsindustrie hat die Finanzkrise 2008 noch nicht zu spüren bekommen, rechnet für heuer aber mit einer rückläufigen Entwicklung.

Im abgelaufenen Jahr seien der vorläufigen Berechnungen zufolge

  • die Ausfuhren um etwa drei Prozent auf rund zwei Milliarden Euro und
  • die Einfurhen um ebenfalls drei Prozent auf rund vier Milliarden Euro gestiegen,

teilte der Fachverbandsobmann in der Wirtschaftskammer Österreich, Wolfgang Sima, am Dienstag mit.

Wichtigster Partner bleibt Deutschland

Die Hauptabsatzmärkte sind laut Pitnik weiterhin Deutschland, Italien, Frankreich, die Schweiz und Großbritannien. Im wichtigen russischen Markt habe sich "das früher starke Wachstum verringert". Österreichs zweitwichtigster Lieferant von Textilien ist China (plus 10 Prozent) - knapp nach Deutschland.

2009 wird schwächer

Für 2009 erwartet die Textilindustrie aber "nur eine konjunkturadäquate Entwicklung" der Umsätze, also Einbrüche. Bisher seien die Auswirkungen der schwachen Konjunktur auf die heimische Bekleidungsindustrie aufgrund der Orderrhythmen "noch relativ gering" gewesen. Doch die Lage auf den Beschaffungsmärkten habe sich kurzfristig in nicht vorhersehbarer Weise geändert. "Selbst in der chinesischen Textilindustrie kommt es seit einigen Monaten zu Tausenden Betriebsschließungen, weil Aufträge aus den USA und Westeuropa ausfallen", berichtete Pitnik.

(APA)

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1 Kommentare
Gast: Graf Gudenus
10.02.2009 15:29
0 0

Einfuhr,

vielleicht gilt das auch für was darunter?

Hobbyökonom