Arbeitslosigkeit um 29 Prozent gestiegen

01.04.2009 | 13:40 |   (DiePresse.com)

Im März hatten 334.007 Menschen in Österreich keine Arbeit. Die Arbeitslosen-Quote beträgt damit 7,5 Prozent. Besonders stark stieg die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen. Am härtesten trifft es Salzburg mit 60,5 Prozent Steigerung.

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In Österreich waren im März 271.127 Menschen arbeitslos - das waren um 60.671 (+28,8 Prozent) mehr als im März 2008. Das entspricht nach nationaler Berechnung einer Arbeitslosenquote von 7,5 Prozent (März '08: 5,8 Prozent). Rechnet man die in Schulung befindlichen Personen dazu, hatten Ende März 334.007 Menschen in Österreich keine Arbeit. Das geht aus den aktuellen Daten des AMS hervor.

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Die Arbeitslosigkeit* in Österreich im Überblick:




Veränderung

März 09 März 08 absolut in %
15 bis 19 Jahre 9.712 7.669 2.043 26,64
20 bis 24 Jahre 34.373 23.973 10.400 43,38
25 bis 49 Jahre 171.864 133.119 38.745 29,11
über 50 Jahre 55.178 45.695 9.483 20,75
Gesamt 271.127 210.456 60.671 28,83





Inländer 219.310 172.878 46.432 26,86
Ausländer 51.817 37.578 14.239 37,89

*Diese Daten beziehen sich nur auf beim AMS vorgemerkte Arbeitslose, die nicht in Schulungen sind.

Mehr Männer verloren Jobs

Währen die Arbeitslosigkeit bei Männern um 38,6 Prozent auf 167.506 anstieg, waren "nur" 15,7 Prozent mehr Frauen im März auf Arbeitssuche.

Ein Lichtblick für den Arbeitsmarkt ist die deutlich geringere Verweildauer in der Arbeitslosigkeit. Das bedeutet, dass die Menschen in Österreich im März 2009 schneller wieder einen Job fanden als ein Jahr davor. Konkret waren Arbeitslose im Schnitt 101 Tage beim AMS vorgemerkt, um eine Woche kürzer als im März 2008. Im Schnitt waren Österreicher 89 Tage arbeitslos, um zwei Tage kürzer im Jahresvergleich.

(c) APA

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Salzburg besonders betroffen

Im Vergleich der Bundesländer leidet Salzburg am meisten unter der aktuellen Krise, hier ist die Arbeitslosigkeit um 60,5 Prozent (+4.862 Personen) gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Relativ glimpflich davongekommen ist Wien mit einer Zunahme der Arbeitslosenzahl um 7,1 Prozent (+4.905 Personen).

 

Die Arbeitslosigkeit nach Bundesländern:


März 09 März 08 absolut in %
Wien 73.584 68.679 4.905 7,14
Burgenland 9.431 7.703 1.728 22,43
Niederösterreich 46.436 35.113 11.323 32,25
Vorarlberg 10.292 7.771 2.521 32,44
Steiermark 42.862 31.655 11.207 35,40
Kärnten 22.919 16.537 6.382 38,59
Tirol 20.108 14.038 6.070 43,24
Oberösterreich 32.590 20.917 11.673 55,81
Salzburg 12.905 8.043 4.862 60,45
Gesamt 271.127 210.456 60.671 28,83

Tumpel: Mehr Geld für Arbeitslose

Die Anhebung der Nettoersatzrate, also ein höheres Arbeitslosengeld, fordert Arbeiterkammerpräsident Herbert Tumpel. Derzeit beträgt die Nettoersatzrate in Österreich 55 Prozent, laut Tumpel liegt Österreich damit europaweit am letzten Platz, das sei "unhaltbar". Eine Anhebung von 55 auf 60 Prozent würde rund 170 Mio. Euro kosten, berechnet Sozialminister Rudolf Hundstorfer. Dank Zuschlägen etc. liege die durchschnittliche Nettoersatzrate in Österreich bei 61 Prozent, nur 26 Prozent der Arbeitslosen bekämen lediglich 55 Prozent.

Noch vor einer Anhebung der Nettoersatzrate sollte die Mindestsicherung umgesetzt werden, auch seien aktive Maßnahmen für Qualifizierung eher zu begrüßen, meinte die Ökonomin Margit Schratzenstaller-Altzinger vom Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo).

Schaller: "Gesellschaftlicher Klimawandel"

Für einen "gesellschaftlichen Klimawandel" und eine solidarische Neuverteilung der vorhandenen Arbeit tritt auch der Konzern-Betriebsratsvorsitzende der voestalpine, Hans-Karl Schaller ein. Einige arbeiten und machen Überstunden, andere kriegen gar keine Arbeit - für Schaller unhaltbar. In der voest sei der Umstieg von einer Fünf- auf eine Vier-Tage-Woche auf immer mehr Zustimmung gestoßen. Eine von den Mitarbeitern mitfinanzierte Arbeitsstiftung trage Maßnahmen wie die Bildungskarenz für von der Krise betroffene Arbeitnehmer.

 

 

8,5 Prozent in Europa arbeitslos

In der Eurozone ist die Arbeitslosenquote im Februar 2009 saisonbereinigt auf 8,5 Prozent gestiegen, nach 8,3 Prozent im Jänner bzw. 7,2 Prozent im Februar 2008, gab das EU-Eurostat am Mittwoch bekannt. So hoch war die Arbeitslosigkeit zuletzt im Mai 2005 gewesen. In der gesamten EU stieg die Quote auf 7,9 Prozent, gegenüber 7,7 Prozent im Jänner und 6,8 Prozent ein Jahr zuvor. Zum Vergleich: Die Arbeitslosenquote in den USA lag im Februar bei 8,1 Prozent, in Japan bei 4,4 Prozent.


Eurostat schätzt, dass im Februar 2009 in der EU insgesamt 19,16 Mio. Menschen ohne Arbeit waren, um 3,02 Millionen mehr als im gleichen Monat 2008. Auf die Eurozone entfielen 13,5 Millionen, ein Anstieg um 2,13 Millionen gegenüber Februar 2008.

Nationale vs Eurostat-Berechnung
Nach der österreichischen Berechnungsmethode gilt man als arbeitslos, wenn man beim AMS als arbeitssuchend gemeldet ist. Das Europäische Statistikamt (Eurostat) hingegen erhebt die Arbeitslosigkeit durch eine Umfrage. Als arbeitslos gilt, wer in der jeweiligen Woche weniger als eine Stunde gearbeitet hat

(c) AP

 

 

(APA/Red.)

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115 Kommentare
 
12 3

schuld

@"freiydenker"
alleine geschrieben ist frei schon falsch.frustiert war ich schon fast nie.wen die ökonomischen und "sozialen"eiferer fast ausrasten,lehne ich mich im hier und heute zurück.
aber wenn dumme glückskinder,die irgend einen trend ökonomisch ausnutzen(können)dumme ratschläge an nachkommende junge verteilen,oder glücksfälle die eine zeit herreingeweht hat,als eigenarbeit ausgeben,wie der groschen(mycent)dann gibts von mir nur verachtung.der löser der da volltrotteln überall outet, nur nicht in seiner clique,vergönn ich wenn die zu kurz gekommen im IHRE lösungen auf den schädel knallen.@löser. den dummsinnigen hass den sie verbreiten,werden sie tausendfach zurückbekommen,den oberdeppen wie sie kann und will man nicht schonen.

Gast: plebs potus
02.04.2009 15:20
0

Die Nachwirkungen der Blauschwarzorangen Regierung

und ihrer korrupten Form der Selbstbereicherung unter dem Tarnwort "Wirtschaftskompetenz". Ordentlich einsacken, denn diese Krise haben ja mehr als genug Leute kommen gesehen...

Gast: Peter Pan
02.04.2009 11:45
0

Keine Wirtschaftskrise

Es gibt derzeit (Stand 2. April 2009) rund 1000 freie Lehrstellen im Großraum Wien, die entweder ab sofort oder im Laufe der nächsten Monate zu besetzen sind. Auch im übrigen Österreich gibt eine Fülle von Lehrstellen. Weshalb also die Panikmache kürzlich in Gabi Waldners Report, es gäbe keine Arbeit für unsere Jugend? Die Gründe für eine Ablehnung eines Bewerbers haben absolut nichts mit der sog. "Krise" zu tun, sondern sind meist individueller Natur (mangelnde Bildung, mangelndes echtes Interesse am Beruf etc. etc.). Bitte um Differenzierung. Panikmache ist fehl am Platz.

keine arbeit für jugend

der österreichische weg zukünftige facharbeiter auszubilden

Re: keine arbeit für jugend

Schauen Sie sich einmal an, welche Steine Unternehmen in den Weg gelegt werden, die prinzipiell Lehrlinge ausbilden wollen. Das überlegt man sich dreimal.

die ams homepage

beharrt darauf dass es nur 240.000 arbeitslose sind...
gut wir wissen schon seit langem das sich das AMS mit den aktuellen richtigen arbeitslosenzahlen extrem schwer tut - nun, langsam wirds immer schwieriger für AMS die arbeitslosen zu verschleiern in deppenkursen zu verstecken....
aber das BFI hilft tatkräftig mit und wird sicher demnächst neue kurse mit deppen-trainern anbieten, speziell für AMS-kunden ?

und das BFI verdient sich wiedermal ein goldenes näschen für lau !

Antworten Gast: Löser
02.04.2009 12:21
0

AMS zahlt jedem Volltrottel € 750,- im Monat

und steckt sie in 12 monatige !!!!! Kurse mit mehr als 20 wochenstunden sinnvolle Sachen wie "tschechisch lernen" in dem Wissen, dass es in den nächsten 10 Jahren keine Jobs für Faultiere mehr geben wird.

€ 750,- HALLO!!!!!! für jeden Deppen fürs sitzen in warmen Zimmern - sollen machen was sie wollen nur ich will damit nichts zu tun haben und auch nichts bezahlen. Sollte eine Vermögenszuwachssteuer kommen kaufe ich mein Haus in der SCHWEIZ, weil für das was ich dort an Steuern spare kann ich das Haus locker zahlen. Dann geb ich auch mein Geld DORT aus und der Staat verliert auch noch die 70% indirekten Steuern die eh auf jeden Mist drauf sind. Sehr sinnvolle Ideen die Genossen - und dann kracht es bald im zahl-für-jeden-Deppen System.

Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
02.04.2009 14:14
0

Re: AMS zahlt jedem Volltrottel € 750,- im Monat --- Vollkommen erlogen -- Teil-6

10.) Der BF beantragt die Ausbezahlung seiner Notstandshilfe, - nicht unter einem Betrag, der dem amtlich erhobenen Existenzminimum entspricht, - rückwirkend ab dem Tag seiner Volljährigkeit, oder ab dem Tage, an dem die Familienbeihilfe für ihn eingestellt wurde.

11.) Letztlich beantragt der BF, dass er bereits jetzt, im Schriftverkehr mit der ersten Instanz (AMS) mit allen Einwänden konfrontiert wird.
Andernfalls würde der Beschwerdeführer beim EGMR in Straßburg neben seiner sachlichen Beschwerde auch einen Verfahrensfehler dahingehend reklamieren, dass sich die Behörden einen bisher unbehandelten Einwand für ihre finale Urteilsbegründung aufheben (beim ASG oder OGH, ev. VfGH), damit diesem späten Einwand nicht mehr widersprochen werden kann, - selbst wenn er ansonst leicht zu widerlegen gewesen wäre. .--
An "Löser" (oder Loser?) : Wir wollen also hübsch artig bei der Wahrheit bleiben und schreiben jetzt 50 Mal: "Das AMS zahlt nicht einmal € 750,-- im Monat an Bedürftige"

Antworten Antworten Antworten Gast: Löser
02.04.2009 20:49
0

Re: Re: AMS zahlt jedem Volltrottel € 750,- im Monat --- Vollkommen erlogen -- Teil-6

das hat auch gar nichts mit Bedürftig oder nicht zu tun das AMS zalht diesen Betrag für Besucher zwangsverordneter Schulungen die A) länger als 3 monate dauern und b) mehr als 20 Wochenstunden haben

und punkt - der weinerliche BF sollt mal selber was aus seinem Leben machen anscheinend will der Geld für nix und das einzige worin er Meister ist sind Beschwerden und Prozessieren ums Geld der anderen - wahrscheinlich benimmt er sich gegenüber Arbeitgebern genauso na nona kriegt der keinen Job mehr löl

Sie sollten besser 1000x schreiben ich habe die Mathematik neu erfunden - Geld fürs nichtstun für alle


Antworten Antworten Antworten Gast: Peter Pan
02.04.2009 14:56
0

An ASVG-Sklave:

Sie sprechen die Problematik vieler Menschen in Österreich an und vergügen offensichtlich über ausgezeichnete juristische Kenntnisse. Kann ich Sie kontaktieren (natürlich gerne anonym)? ldsldfjal@hotmail.com

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
02.04.2009 15:31
0

Re: An ASVG-Sklave:

hmm, jetzt muss ich mir erst einmal eine neue (anonyme) E-Mail Adresse bei GMX anlegen. Ich werde Sie dann kontaktieren. --Übrigens ich bin Autodidakt und kein Jurist. (Aber ich lasse mich von den vertrottelten/korrupten Behörden nicht für dumm verkaufen).

Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
02.04.2009 14:09
0

Re: AMS zahlt jedem Volltrottel € 750,- im Monat --- Vollkommen erlogen - --- Teil-5

8.) Der BF beantragt, dass die Mindestsicherung von volljährigen Arbeitslosen nicht an Bedingungen geknüpft werden, die diese dazu zwingen

- ihr Heim zu veräußern,
- ihre Lebensersparnisse oder ihre Zukunfts- bzw. Altersvorsorge aufzulösen,
- ihre Privatsphäre, ihre Lebens- und Besitzumstände offen zu legen, die über den Nachweis
ihrer persönlichen Einkommen hinausgehen,
- sich in die Abhängigkeit anderer Personen (auch Familienangehöriger) zu
begeben, die sie daran hindern (können) ein eigenständiges Leben aufzubauen und eine
Familie aus freien Stücken zu gründen,

weil dies für die Mindestsicherung iS des IPwirtR nicht relevant ist, und weil B-VG Art. 9, so wie Art.9, Art.10 und Art.11 des Internationalen Paktes über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (auch BGBL 1972 II S.1570) derartige Vorbehalte und Voraussetzungen nicht einräumen, - und weil die Republik derartige Auflagen auch nicht für Beamte, Richter und Funktionäre macht, denen sie

Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
02.04.2009 14:06
0

Re: AMS zahlt jedem Volltrottel € 750,- im Monat --- Vollkommen erlogen - Teil-3

3.) Der BF begehrt, dass die Behörde (AMS) beim Österreichischen Verfassungsgerichtshof eine Überprüfung der aufgezeigten Missstände beantragt, insbesondere der bundesweit uneinheitlichen Absicherung jener Arbeitslosen, deren Zuschüsse unterhalb des staatlich erhobenen Existenzminimums liegen.

4.) Der BF begehrt, dass das AMS - als betroffene Bundesbehörde – die alleinige Zuständigkeit für die soziale Mindestsicherung von Arbeitslosen unbefristet übernimmt, und dass sie die Delegierung der Mindestsicherung von Arbeitslosen an Kommunalbehörden (mit deren uneinheitlichen und minderwertigen Reglements) einstellt.

5.) Der BF beantragt ein völkerrechtskonformes Bundesgesetz, welches die Mindestsicherung von Arbeitslosen garantiert, diese zeitlich nicht befristet, und dass dieses Existenzminimum dem Mindestbezug jener Pensionisten gleichkommt, die eine „Ausgleichszulage“ erhalten. (Siehe auch Antragspunkt 6.)


Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
02.04.2009 14:03
0

Re: AMS zahlt jedem Volltrottel € 750,- im Monat --- Vollkommen erlogen

Sachverhaltsdarstellung:

Der Beschwerdeführer (BF) ist nach Verlust seines Arbeitsplatzes erwerbslos und wird seither von der Republik finanziell ausgehungert und diskriminiert: Dabei speist die Republik den volljährigen BF mit dem unzulänglichen Betrag von € 375,41 pro Monat ab [bzw. € 4.420.10 pro Jahr] und beruft sich darauf, dass die „Notstandshilfe“ einem Versicherungsprinzip unterliegt, deren Höhe sich nach dem zuvor bezogenen Einkommen bzw. nach den zuvor entrichteten Beiträgen in die staatliche Sozialversicherung richte, - egal ob die dabei errechnete Summe das Existenzminimum abdeckt. Der BF vertritt jedoch die Ansicht, dass die im Völkerrecht proklamierte Sozialversicherungsmaxime auf dem Solidaritätsprinzip beruht, und ein mathematisch begründetes „Versicherungsprinzip“ vor allem dann nicht geltend gemacht werden kann, wenn die Bedürftigen unter ein Mindestmaß an sozialer Sicherheit fallen („Existenzminimum“), unterhalb dessen sich lebensnotwendige ........u.s.w.

Antworten Antworten Antworten Gast: Peter Pan
02.04.2009 15:11
0

An ASVG-Sklave:

Kann ich Sie kontaktieren (natürlich gerne anonym)?
E-Mail: ldsldfjal@hotmail.com

Antworten Antworten Antworten Gast: Peter Pan
02.04.2009 14:59
0

An ASVG-Sklave:

Sie sprechen die Problematik vieler Österreicher an. Darf ich Sie kontaktieren (natürlich gerne anonym)? Email: ldsldfjal@hotmail.com

Antworten Gast: Peter Pan
02.04.2009 12:04
0

Re: die ams homepage

Sie haben voll und ganz Recht! Und wie Sie Recht haben! Diese Kurse dienen nicht dazu, Arbeitslosen den Weg zurück in die Berufstätigkeit zu erleichtern/ermöglichen, sondern dazu, sie in ihrer misslichen Situation einzuzementieren. Es wurde in den letzten 10 bis 20 Jahren ein Tross von tausenden Jobs geschaffen, die in Wirklichkeit einzig davon leben, dass es diese Arbeitslosen gibt. Gäbe es sie nicht, hätten diese Pseudo-Trainer, Psychologen, Sozialarbeiter und sonstigen Psycho-Deppen überhaupt keine berufliche Existenzberechtigung und müssten sich um "echte" Berufe umschauen. Die Arbeitslosen werden instrumentalisiert. Wehren sie sich gegen einen Deppen-Kurs, streicht man ihnen für mindesten 6 Wochen die Notstandshilfe. D.h. kein Geld, um die Wohnung zu zahlen, kein Geld für Essen oder Sonstiges. Aber wir leben in einem Rechtsstaat, oder?

Gast: gast
02.04.2009 08:10
0

Jahrzehntelang wurde die

Lehrlingsbeschäftigung stetig verteuert.
Und die Unternehmer als böse Ausbeuter beschimpft.
Wundert es jemanden, wenn sich viele fragen, was sich noch rechnet ?

Gast: Anglerheinzi
02.04.2009 07:25
0

Bis jetzt

Bis jetzt wollten sich die Verantwortlichen nicht mit den Problemen konfrontieren sondern haben aus Angst vor Kerzerlmarschierern die Probleme immer nur nach hinten verschoben, und es wird nicht besser.

Alles wird nur schöngeredet und die Probleme werden immer mehr,wer fordert endlich zu handeln und die Jugendlichen schon in der Schulzeit in den Hintern zu treten wenn sie faul und präpotent sind wird ja sofort mit der bekannten braunen Keule geprügelt.

Ich bin bereits seit Jahrzehnten erwerbstätig und war seit dem Schulende keinen einzigen Tag arbeitslos, und war in verschiedensten Berufen tätig.

Bereits während meiner Schulzeit war ich als technischer Zeichner tätig, und alle haben mich ausgelacht weil sie lieber jeden Abend fortgegangen sind.

Nach der Schule habe ich mehr als den normalen Wehrdienst gemacht und wieder haben mich alle ausgelacht und angeschlatzt.

Genauso wie ich abends und am Wochenende studiert habe.

Jeder kann etwas ereichen wenn er sich anstrengt

Re: Bis jetzt

na pfui, dann sind sie ja ein bürger. und ein arbeitender auch noch dazu. keine zielperson von linken :)

mfg
mc

Antworten Gast: ASVG-Sklave
02.04.2009 08:04
0

Re: Bis jetzt

Eine rührende Geschichte, die bei Bekanntwerden der näheren Einzelheiten als Lüge entlarvt würde. Aber es liest sich schön. Ein kleiner Tipp: Probieren Sie es das nächste Mal mit dem Werdegang vom Schuhputzer zum Multimillionär. Das zieht immer. Und jetzt gönnen Sie sich einen kleinen Braunen in der WKO oder in der IV.

Antworten Antworten Gast: Anglerheinzi
02.04.2009 16:14
0

WKO

Also in der WKO sitze ich nicht ind auch nicht in der IV, mit der WKO sowie mit der AK bin ich sowieso unzufrieden, weil für die zahle ich meine Pflichtbeiträge und bekomme nichts ausser Selbstbeweihräucherungsheftln, wenn ich dort hingehe um etwas zu fragen wusste ich schon öfter im Vorhinein mehr als die Referenten.

Ich bin in der Privatwirtschaft in leitender Position tätig, bin mir aber weiterhin auch nicht zu schade trotzdem im Blaumann auf der Baustelle tätig zu sein.

Nachdem ich mich vom Schlosser und Mechaniker emporgearbeitet habe (war mir als Ingenieur nicht zu gut in der Schmiergrube herumzukriechen während meine Kollegen die jetzt auch mir untergeordnet sind solche Arbeiten verachtet haben), verstehe ich auch die Probleme des "kleinen" Mannes.

Einen Nachteil hat meine Lebensgeschichte allerdings doch, ich habe keine Familie denn dafür war keine Zeit, wie gesagt mit fortgehen war halt nix.

Ich habe viel geopfert um weiterzukommen aber heute will jeder nur haben.

Antworten Antworten Antworten Gast: ASVg-Sklave
03.04.2009 11:28
0

beziehungsgestört

>>> "ich habe keine Familie denn dafür war keine Zeit, wie gesagt mit fortgehen war halt nix......." --- Mit anderen Worten: Ein menschlicher Versager, beziehungsgestört, der sein Heil als Workaholic und Sparefroh suchte und nun auch anderen seinen asozialen Lebenswandel abverlangt. Die Mehrzahl der Menschheit hat an solchen gestörten Lebensformen jedoch kein Interesse und strebt statt dem Onanieren und dem Geld-Maximieren ein lebenswertes Dasein auch mit einem Durchschnittsjob an: Das heißt, dass nach 38,5 Wochenstunden und der Zahlung von Miete und der notwendigen Lebenshaltungskosten noch etwas Geld für Freizeit und Urlaub übrig bleibt. Meine Großmutter hatte schon gesagt: "Es können nicht alle Doktoren sein". Auch andere Berufsgruppen haben ein Recht darauf (zumindest verlangen sie ein solches) mit ihrem durchschnittlichen Lohn eine L E B E N S W E R T E Existenz bestreiten zu können. Und Recht haben sie!

Antworten Antworten Gast: Anglerheinzi
02.04.2009 16:02
0

Ich muss sie entäuschen

An meinem Bericht ist alles wahr, ich habe auch gleichzeitig in zwei bzw. auch drei Berufen gearbeitet und kann alles über meinen Nachweis der Versicherungszeiten gemäß § 110ASVG (sollte ihnen als ASVG-Sklave bekannt sein) belegen.

Auch wenn sie ihren Neid nicht verbergen können, ja ich war so assozial dadurch anderen einen Beruf wegzunehmen, aber es waren Berufe die keiner ausüben wollte.

So habe Ich unter anderem in der Nacht wenn andere ihren Rausch ausgeschlafen haben für einen Lebensmittelkonzern Ware ausgeführt, damals gab es genug freie Stellen.

Den Lkw-Schein habe ich beim Heer gemacht (durfte ich machen nachdem ich mehr als das Mindestmaß gemacht habe), den Schein für den Hänger musste ich jedoch aus der Privatschatulle bezahlen konnte jedoch bei der Steuererklärung als Weiterbildung geltend gemacht werden.

Zum Millionär habe ich es noch nicht gebracht, aber ich bin auch nebenbei als Kleinstunternehmer selbstständig, und arbeite weiter fast rund um die Uhr.


Antworten Antworten Gast: Martin S
02.04.2009 12:18
0

Re: Re: Bis jetzt

Wohl neidig, was?

Re: Re: Bis jetzt

meinen sie den generationen vor ihnen wurde etwas geschenkt? ich hab selbst erlebt dass ich 10 jahre lang weniger verdient hab als kollegen die den einfachen weg gingen und auf weiterbildung nach der lehre verzichteten

heute geht es mir aufgrund meiner ausbildung gut - aber das bedeutete auch dass ich in den 90ern noch für 8.000 schilling netto gearbeitet habe

alles sofort haben wollen - ist zwar verständlich, aber kindisch

 
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