Arbeitsmarkt: Jugend ohne Arbeit

01.04.2009 | 18:39 |  BEATE LAMMER (Die Presse)

Junge Menschen sind die Ersten, die von der Wirtschaftskrise getroffen werden: Sie werden nicht eingestellt. Doch gibt es auch strukturelle Probleme, etwa Bildungsdefizite.

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Wien. In Zeiten der Krise rücken die Stammbelegschaften zusammen. Die weniger werdende Arbeit wird neu verteilt. Zeitarbeiter und prekär Beschäftigte (etwa Praktikanten) müssen zuerst die Unternehmen verlassen. Und wer noch keinen Job hat, findet nicht mehr so leicht einen. Die Folge: Die Arbeitslosigkeit wächst bei jungen Menschen stärker als bei anderen Altersgruppen. Das zeigen auch die jüngsten Arbeitsmarktdaten: Im März waren in Österreich 44.085 Personen zwischen 15 und 24 Jahren arbeitslos gemeldet, das ist gegenüber dem Vorjahr ein Plus von fast 40 Prozent. Insgesamt betrug der Anstieg der Arbeitslosigkeit „nur“ 28,8 Prozent.

 

Schlechte Ausbildung ist riskant

Bei Politikern schrillen die Alarmglocken: Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) kündigte an, zusätzlich zu den 357 Millionen Euro für die Lehrlingsförderung auch 120 Millionen Euro für die Ausbildung und geförderte Beschäftigung von 20- bis 24-jährigen Arbeitslosen fließen zu lassen. Denn längst sind nicht mehr die Lehrlinge die größten Sorgenkinder auf dem Arbeitsmarkt: Die Zahl der 20- bis 24-Jährigen ohne Job ist mit 34.373 Personen dreimal so hoch wie bei den Jüngeren, der Zuwachs zum Vorjahr betrug 43,3 Prozent.

Die Krise verdeckt jedoch, dass ein Teil der Jugendlichen ganz andere Probleme hat als nur die falsche Ausbildung: etwa mangelnde sprachliche oder kognitive Kompetenzen, schlechte Umgangsformen oder fehlende Deutschkenntnisse. Solche Probleme können durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen nur zum Teil gemildert werden. „Hier muss man schon viel früher, in der Schule, ansetzen“, sagt Helmut Hofer, Experte am Institut für Höhere Studien (IHS). In Österreich spitzt sich Arbeitslosigkeit – deutlicher als in anderen EU-Staaten– primär in bestimmten Gruppen zu, etwa bei Schul- und Lehrabbrechern oder Migranten mit geringen Deutschkenntnissen. Studien haben gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden, für schlecht ausgebildete Jugendliche in Österreich mehr als doppelt so hoch ist wie für qualifizierte Jugendliche. In anderen Staaten ist die Diskrepanz kleiner. Hofer sieht das Risiko, dass sich bei diesen Gruppen Arbeitslosigkeit verfestigt: „Wenn die ganze Nachbarschaft arbeitslos ist, wird dieser Zustand schnell als normal empfunden.“

 

Deutschland relativ besser

Noch ist die Jugendarbeitslosigkeit in Österreich im EU-Vergleich gering: In Spanien etwa beträgt sie 31,8 Prozent, im EU-Schnitt 17,5, in Österreich 11,3 Prozent. Insgesamt liegt Österreich bei der Arbeitslosigkeit auf dem zweitbesten Platz nach den Niederlanden. Bei der Jugendarbeitslosigkeit muss es sich aber von deutlich mehr Ländern, darunter Dänemark, Deutschland und die Niederlande, schlagen lassen. Noch liegen nicht für alle Länder aktuelle Zahlen vor.

Zum Schluss die gute Nachricht: Ein Teil der steigenden Jugendarbeitslosigkeit ist konjunkturell und saisonal bedingt: So sind überdurchschnittlich viele junge Menschen als Bauarbeiter oder Zeitarbeiter tätig. Zumindest die Lage der Bauarbeiter sollte sich schon im April verbessern.

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.04.2009)

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115 Kommentare
 
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schuld

@"freiydenker"
alleine geschrieben ist frei schon falsch.frustiert war ich schon fast nie.wen die ökonomischen und "sozialen"eiferer fast ausrasten,lehne ich mich im hier und heute zurück.
aber wenn dumme glückskinder,die irgend einen trend ökonomisch ausnutzen(können)dumme ratschläge an nachkommende junge verteilen,oder glücksfälle die eine zeit herreingeweht hat,als eigenarbeit ausgeben,wie der groschen(mycent)dann gibts von mir nur verachtung.der löser der da volltrotteln überall outet, nur nicht in seiner clique,vergönn ich wenn die zu kurz gekommen im IHRE lösungen auf den schädel knallen.@löser. den dummsinnigen hass den sie verbreiten,werden sie tausendfach zurückbekommen,den oberdeppen wie sie kann und will man nicht schonen.

Gast: plebs potus
02.04.2009 15:20
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Die Nachwirkungen der Blauschwarzorangen Regierung

und ihrer korrupten Form der Selbstbereicherung unter dem Tarnwort "Wirtschaftskompetenz". Ordentlich einsacken, denn diese Krise haben ja mehr als genug Leute kommen gesehen...

Gast: Peter Pan
02.04.2009 11:45
0

Keine Wirtschaftskrise

Es gibt derzeit (Stand 2. April 2009) rund 1000 freie Lehrstellen im Großraum Wien, die entweder ab sofort oder im Laufe der nächsten Monate zu besetzen sind. Auch im übrigen Österreich gibt eine Fülle von Lehrstellen. Weshalb also die Panikmache kürzlich in Gabi Waldners Report, es gäbe keine Arbeit für unsere Jugend? Die Gründe für eine Ablehnung eines Bewerbers haben absolut nichts mit der sog. "Krise" zu tun, sondern sind meist individueller Natur (mangelnde Bildung, mangelndes echtes Interesse am Beruf etc. etc.). Bitte um Differenzierung. Panikmache ist fehl am Platz.

keine arbeit für jugend

der österreichische weg zukünftige facharbeiter auszubilden

Re: keine arbeit für jugend

Schauen Sie sich einmal an, welche Steine Unternehmen in den Weg gelegt werden, die prinzipiell Lehrlinge ausbilden wollen. Das überlegt man sich dreimal.

die ams homepage

beharrt darauf dass es nur 240.000 arbeitslose sind...
gut wir wissen schon seit langem das sich das AMS mit den aktuellen richtigen arbeitslosenzahlen extrem schwer tut - nun, langsam wirds immer schwieriger für AMS die arbeitslosen zu verschleiern in deppenkursen zu verstecken....
aber das BFI hilft tatkräftig mit und wird sicher demnächst neue kurse mit deppen-trainern anbieten, speziell für AMS-kunden ?

und das BFI verdient sich wiedermal ein goldenes näschen für lau !

Antworten Gast: Löser
02.04.2009 12:21
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AMS zahlt jedem Volltrottel € 750,- im Monat

und steckt sie in 12 monatige !!!!! Kurse mit mehr als 20 wochenstunden sinnvolle Sachen wie "tschechisch lernen" in dem Wissen, dass es in den nächsten 10 Jahren keine Jobs für Faultiere mehr geben wird.

€ 750,- HALLO!!!!!! für jeden Deppen fürs sitzen in warmen Zimmern - sollen machen was sie wollen nur ich will damit nichts zu tun haben und auch nichts bezahlen. Sollte eine Vermögenszuwachssteuer kommen kaufe ich mein Haus in der SCHWEIZ, weil für das was ich dort an Steuern spare kann ich das Haus locker zahlen. Dann geb ich auch mein Geld DORT aus und der Staat verliert auch noch die 70% indirekten Steuern die eh auf jeden Mist drauf sind. Sehr sinnvolle Ideen die Genossen - und dann kracht es bald im zahl-für-jeden-Deppen System.

Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
02.04.2009 14:14
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Re: AMS zahlt jedem Volltrottel € 750,- im Monat --- Vollkommen erlogen -- Teil-6

10.) Der BF beantragt die Ausbezahlung seiner Notstandshilfe, - nicht unter einem Betrag, der dem amtlich erhobenen Existenzminimum entspricht, - rückwirkend ab dem Tag seiner Volljährigkeit, oder ab dem Tage, an dem die Familienbeihilfe für ihn eingestellt wurde.

11.) Letztlich beantragt der BF, dass er bereits jetzt, im Schriftverkehr mit der ersten Instanz (AMS) mit allen Einwänden konfrontiert wird.
Andernfalls würde der Beschwerdeführer beim EGMR in Straßburg neben seiner sachlichen Beschwerde auch einen Verfahrensfehler dahingehend reklamieren, dass sich die Behörden einen bisher unbehandelten Einwand für ihre finale Urteilsbegründung aufheben (beim ASG oder OGH, ev. VfGH), damit diesem späten Einwand nicht mehr widersprochen werden kann, - selbst wenn er ansonst leicht zu widerlegen gewesen wäre. .--
An "Löser" (oder Loser?) : Wir wollen also hübsch artig bei der Wahrheit bleiben und schreiben jetzt 50 Mal: "Das AMS zahlt nicht einmal € 750,-- im Monat an Bedürftige"

Antworten Antworten Antworten Gast: Löser
02.04.2009 20:49
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Re: Re: AMS zahlt jedem Volltrottel € 750,- im Monat --- Vollkommen erlogen -- Teil-6

das hat auch gar nichts mit Bedürftig oder nicht zu tun das AMS zalht diesen Betrag für Besucher zwangsverordneter Schulungen die A) länger als 3 monate dauern und b) mehr als 20 Wochenstunden haben

und punkt - der weinerliche BF sollt mal selber was aus seinem Leben machen anscheinend will der Geld für nix und das einzige worin er Meister ist sind Beschwerden und Prozessieren ums Geld der anderen - wahrscheinlich benimmt er sich gegenüber Arbeitgebern genauso na nona kriegt der keinen Job mehr löl

Sie sollten besser 1000x schreiben ich habe die Mathematik neu erfunden - Geld fürs nichtstun für alle


Antworten Antworten Antworten Gast: Peter Pan
02.04.2009 14:56
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An ASVG-Sklave:

Sie sprechen die Problematik vieler Menschen in Österreich an und vergügen offensichtlich über ausgezeichnete juristische Kenntnisse. Kann ich Sie kontaktieren (natürlich gerne anonym)? ldsldfjal@hotmail.com

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
02.04.2009 15:31
0

Re: An ASVG-Sklave:

hmm, jetzt muss ich mir erst einmal eine neue (anonyme) E-Mail Adresse bei GMX anlegen. Ich werde Sie dann kontaktieren. --Übrigens ich bin Autodidakt und kein Jurist. (Aber ich lasse mich von den vertrottelten/korrupten Behörden nicht für dumm verkaufen).

Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
02.04.2009 14:09
0

Re: AMS zahlt jedem Volltrottel € 750,- im Monat --- Vollkommen erlogen - --- Teil-5

8.) Der BF beantragt, dass die Mindestsicherung von volljährigen Arbeitslosen nicht an Bedingungen geknüpft werden, die diese dazu zwingen

- ihr Heim zu veräußern,
- ihre Lebensersparnisse oder ihre Zukunfts- bzw. Altersvorsorge aufzulösen,
- ihre Privatsphäre, ihre Lebens- und Besitzumstände offen zu legen, die über den Nachweis
ihrer persönlichen Einkommen hinausgehen,
- sich in die Abhängigkeit anderer Personen (auch Familienangehöriger) zu
begeben, die sie daran hindern (können) ein eigenständiges Leben aufzubauen und eine
Familie aus freien Stücken zu gründen,

weil dies für die Mindestsicherung iS des IPwirtR nicht relevant ist, und weil B-VG Art. 9, so wie Art.9, Art.10 und Art.11 des Internationalen Paktes über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (auch BGBL 1972 II S.1570) derartige Vorbehalte und Voraussetzungen nicht einräumen, - und weil die Republik derartige Auflagen auch nicht für Beamte, Richter und Funktionäre macht, denen sie

Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
02.04.2009 14:06
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Re: AMS zahlt jedem Volltrottel € 750,- im Monat --- Vollkommen erlogen - Teil-3

3.) Der BF begehrt, dass die Behörde (AMS) beim Österreichischen Verfassungsgerichtshof eine Überprüfung der aufgezeigten Missstände beantragt, insbesondere der bundesweit uneinheitlichen Absicherung jener Arbeitslosen, deren Zuschüsse unterhalb des staatlich erhobenen Existenzminimums liegen.

4.) Der BF begehrt, dass das AMS - als betroffene Bundesbehörde – die alleinige Zuständigkeit für die soziale Mindestsicherung von Arbeitslosen unbefristet übernimmt, und dass sie die Delegierung der Mindestsicherung von Arbeitslosen an Kommunalbehörden (mit deren uneinheitlichen und minderwertigen Reglements) einstellt.

5.) Der BF beantragt ein völkerrechtskonformes Bundesgesetz, welches die Mindestsicherung von Arbeitslosen garantiert, diese zeitlich nicht befristet, und dass dieses Existenzminimum dem Mindestbezug jener Pensionisten gleichkommt, die eine „Ausgleichszulage“ erhalten. (Siehe auch Antragspunkt 6.)


Antworten Antworten Gast: ASVG-Sklave
02.04.2009 14:03
0

Re: AMS zahlt jedem Volltrottel € 750,- im Monat --- Vollkommen erlogen

Sachverhaltsdarstellung:

Der Beschwerdeführer (BF) ist nach Verlust seines Arbeitsplatzes erwerbslos und wird seither von der Republik finanziell ausgehungert und diskriminiert: Dabei speist die Republik den volljährigen BF mit dem unzulänglichen Betrag von € 375,41 pro Monat ab [bzw. € 4.420.10 pro Jahr] und beruft sich darauf, dass die „Notstandshilfe“ einem Versicherungsprinzip unterliegt, deren Höhe sich nach dem zuvor bezogenen Einkommen bzw. nach den zuvor entrichteten Beiträgen in die staatliche Sozialversicherung richte, - egal ob die dabei errechnete Summe das Existenzminimum abdeckt. Der BF vertritt jedoch die Ansicht, dass die im Völkerrecht proklamierte Sozialversicherungsmaxime auf dem Solidaritätsprinzip beruht, und ein mathematisch begründetes „Versicherungsprinzip“ vor allem dann nicht geltend gemacht werden kann, wenn die Bedürftigen unter ein Mindestmaß an sozialer Sicherheit fallen („Existenzminimum“), unterhalb dessen sich lebensnotwendige ........u.s.w.

Antworten Antworten Antworten Gast: Peter Pan
02.04.2009 15:11
0

An ASVG-Sklave:

Kann ich Sie kontaktieren (natürlich gerne anonym)?
E-Mail: ldsldfjal@hotmail.com

Antworten Antworten Antworten Gast: Peter Pan
02.04.2009 14:59
0

An ASVG-Sklave:

Sie sprechen die Problematik vieler Österreicher an. Darf ich Sie kontaktieren (natürlich gerne anonym)? Email: ldsldfjal@hotmail.com

Antworten Gast: Peter Pan
02.04.2009 12:04
0

Re: die ams homepage

Sie haben voll und ganz Recht! Und wie Sie Recht haben! Diese Kurse dienen nicht dazu, Arbeitslosen den Weg zurück in die Berufstätigkeit zu erleichtern/ermöglichen, sondern dazu, sie in ihrer misslichen Situation einzuzementieren. Es wurde in den letzten 10 bis 20 Jahren ein Tross von tausenden Jobs geschaffen, die in Wirklichkeit einzig davon leben, dass es diese Arbeitslosen gibt. Gäbe es sie nicht, hätten diese Pseudo-Trainer, Psychologen, Sozialarbeiter und sonstigen Psycho-Deppen überhaupt keine berufliche Existenzberechtigung und müssten sich um "echte" Berufe umschauen. Die Arbeitslosen werden instrumentalisiert. Wehren sie sich gegen einen Deppen-Kurs, streicht man ihnen für mindesten 6 Wochen die Notstandshilfe. D.h. kein Geld, um die Wohnung zu zahlen, kein Geld für Essen oder Sonstiges. Aber wir leben in einem Rechtsstaat, oder?

Gast: gast
02.04.2009 08:10
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Jahrzehntelang wurde die

Lehrlingsbeschäftigung stetig verteuert.
Und die Unternehmer als böse Ausbeuter beschimpft.
Wundert es jemanden, wenn sich viele fragen, was sich noch rechnet ?

Gast: Anglerheinzi
02.04.2009 07:25
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Bis jetzt

Bis jetzt wollten sich die Verantwortlichen nicht mit den Problemen konfrontieren sondern haben aus Angst vor Kerzerlmarschierern die Probleme immer nur nach hinten verschoben, und es wird nicht besser.

Alles wird nur schöngeredet und die Probleme werden immer mehr,wer fordert endlich zu handeln und die Jugendlichen schon in der Schulzeit in den Hintern zu treten wenn sie faul und präpotent sind wird ja sofort mit der bekannten braunen Keule geprügelt.

Ich bin bereits seit Jahrzehnten erwerbstätig und war seit dem Schulende keinen einzigen Tag arbeitslos, und war in verschiedensten Berufen tätig.

Bereits während meiner Schulzeit war ich als technischer Zeichner tätig, und alle haben mich ausgelacht weil sie lieber jeden Abend fortgegangen sind.

Nach der Schule habe ich mehr als den normalen Wehrdienst gemacht und wieder haben mich alle ausgelacht und angeschlatzt.

Genauso wie ich abends und am Wochenende studiert habe.

Jeder kann etwas ereichen wenn er sich anstrengt

Re: Bis jetzt

na pfui, dann sind sie ja ein bürger. und ein arbeitender auch noch dazu. keine zielperson von linken :)

mfg
mc

Antworten Gast: ASVG-Sklave
02.04.2009 08:04
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Re: Bis jetzt

Eine rührende Geschichte, die bei Bekanntwerden der näheren Einzelheiten als Lüge entlarvt würde. Aber es liest sich schön. Ein kleiner Tipp: Probieren Sie es das nächste Mal mit dem Werdegang vom Schuhputzer zum Multimillionär. Das zieht immer. Und jetzt gönnen Sie sich einen kleinen Braunen in der WKO oder in der IV.

Antworten Antworten Gast: Anglerheinzi
02.04.2009 16:14
0

WKO

Also in der WKO sitze ich nicht ind auch nicht in der IV, mit der WKO sowie mit der AK bin ich sowieso unzufrieden, weil für die zahle ich meine Pflichtbeiträge und bekomme nichts ausser Selbstbeweihräucherungsheftln, wenn ich dort hingehe um etwas zu fragen wusste ich schon öfter im Vorhinein mehr als die Referenten.

Ich bin in der Privatwirtschaft in leitender Position tätig, bin mir aber weiterhin auch nicht zu schade trotzdem im Blaumann auf der Baustelle tätig zu sein.

Nachdem ich mich vom Schlosser und Mechaniker emporgearbeitet habe (war mir als Ingenieur nicht zu gut in der Schmiergrube herumzukriechen während meine Kollegen die jetzt auch mir untergeordnet sind solche Arbeiten verachtet haben), verstehe ich auch die Probleme des "kleinen" Mannes.

Einen Nachteil hat meine Lebensgeschichte allerdings doch, ich habe keine Familie denn dafür war keine Zeit, wie gesagt mit fortgehen war halt nix.

Ich habe viel geopfert um weiterzukommen aber heute will jeder nur haben.

Antworten Antworten Antworten Gast: ASVg-Sklave
03.04.2009 11:28
0

beziehungsgestört

>>> "ich habe keine Familie denn dafür war keine Zeit, wie gesagt mit fortgehen war halt nix......." --- Mit anderen Worten: Ein menschlicher Versager, beziehungsgestört, der sein Heil als Workaholic und Sparefroh suchte und nun auch anderen seinen asozialen Lebenswandel abverlangt. Die Mehrzahl der Menschheit hat an solchen gestörten Lebensformen jedoch kein Interesse und strebt statt dem Onanieren und dem Geld-Maximieren ein lebenswertes Dasein auch mit einem Durchschnittsjob an: Das heißt, dass nach 38,5 Wochenstunden und der Zahlung von Miete und der notwendigen Lebenshaltungskosten noch etwas Geld für Freizeit und Urlaub übrig bleibt. Meine Großmutter hatte schon gesagt: "Es können nicht alle Doktoren sein". Auch andere Berufsgruppen haben ein Recht darauf (zumindest verlangen sie ein solches) mit ihrem durchschnittlichen Lohn eine L E B E N S W E R T E Existenz bestreiten zu können. Und Recht haben sie!

Antworten Antworten Gast: Anglerheinzi
02.04.2009 16:02
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Ich muss sie entäuschen

An meinem Bericht ist alles wahr, ich habe auch gleichzeitig in zwei bzw. auch drei Berufen gearbeitet und kann alles über meinen Nachweis der Versicherungszeiten gemäß § 110ASVG (sollte ihnen als ASVG-Sklave bekannt sein) belegen.

Auch wenn sie ihren Neid nicht verbergen können, ja ich war so assozial dadurch anderen einen Beruf wegzunehmen, aber es waren Berufe die keiner ausüben wollte.

So habe Ich unter anderem in der Nacht wenn andere ihren Rausch ausgeschlafen haben für einen Lebensmittelkonzern Ware ausgeführt, damals gab es genug freie Stellen.

Den Lkw-Schein habe ich beim Heer gemacht (durfte ich machen nachdem ich mehr als das Mindestmaß gemacht habe), den Schein für den Hänger musste ich jedoch aus der Privatschatulle bezahlen konnte jedoch bei der Steuererklärung als Weiterbildung geltend gemacht werden.

Zum Millionär habe ich es noch nicht gebracht, aber ich bin auch nebenbei als Kleinstunternehmer selbstständig, und arbeite weiter fast rund um die Uhr.


Antworten Antworten Gast: Martin S
02.04.2009 12:18
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Re: Re: Bis jetzt

Wohl neidig, was?

Re: Re: Bis jetzt

meinen sie den generationen vor ihnen wurde etwas geschenkt? ich hab selbst erlebt dass ich 10 jahre lang weniger verdient hab als kollegen die den einfachen weg gingen und auf weiterbildung nach der lehre verzichteten

heute geht es mir aufgrund meiner ausbildung gut - aber das bedeutete auch dass ich in den 90ern noch für 8.000 schilling netto gearbeitet habe

alles sofort haben wollen - ist zwar verständlich, aber kindisch

 
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