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Krugman kontert Kritikern: "Sage nur, was jeder weiß"

16.04.2009 | 16:20 |   (DiePresse.com)

Star-Ökonom Paul Krugman versteht die Aufregung nicht, die seine Aussagen über Österreich und eine drohende Staatspleite verursacht haben. Er beharrt: Österreich wird ein Bankenrettungs-Paket brauchen.

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Die Diskussion um den Sager des Bankenpreisträgers der Nobelpreiskommission, Paul Krugman, wonach Österreich nach Island und Irland das Land mit dem größten Risiko einer Staatspleite sei, nimmt kein Ende. Über die Welle der Empörung hierzulande von VP-Finanzminister Josef Pröll über EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny bis IHS-Boss Bernhard Felderer zeigte sich Krugman in einem Blogeintrag in der "New York Times" von gestern, Mittwoch, verwundert: "Aha. Es sieht so aus, dass ich nun jenes Stadium erreicht habe, in dem ich schon für Aufregung sorge, wenn ich das Offensichtliche sage."

Am Montag war Krugman bei einer von der Universität Princeton gesponserten Veranstaltung gefragt worden, was er über das österreichische Engagement in Osteuropa in Zeiten der Krise denke. Er habe in seiner Antwort lediglich gesagt, "was jeder weiß" - und zwar: "Die österreichischen Kredite für Osteuropa sind unvergleichlich höher als die aller anderen Länder, und das bedeutet ein ernstes Risiko, wenn man bedenkt, dass diese Region derzeit die Mutter aller Währungskrisen durchmacht", heißt es in seinem Blog.

"Ist Österreich erledigt?", fragt Krugman nun die rhetorische Frage in dem Blog, um sie gleich darauf zu beantworten: "Natürlich nicht. Es ist nicht so angeschlagen wie Island oder Irland. Aber es wird ein Bankenrettungsprogramm brauchen, das die Ressourcen des Landes äußerst in Anspruch nehmen wird. Was ich bei dem Event gesagt habe, also dass Österreich nach den beiden genannten Ländern am meisten von einem Staatsbankrott gefährdet ist, sollte nicht umstritten sein."

(Ag.)

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585 Kommentare
Antworten Gast: gast
17.04.2009 18:51
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Wozu brauchen "wir" überhaupt Meinungen? Und was erwächst für eine Konsequenz daraus, daß "wir" keine brauchen?

"Wir" (Sie) brauchen vieles nicht.

Unnotwendig und schädlich: nicht dasselbe.

Ihre These von den "US-Experten" (Namen, Tätigkeitsfelder, bitte!), die uns "die Krise" (welche? Die Subprimekrise? Die Bankenkrise? Die Kreditkrise? Die Börsenkrise? Alle hängen "irgendwie" zusammen, sind aber gesondert zu betrachten) "eingebrockt haben" (Waren "die Experten" diejenigen, die über ihre Verhältnisse Hypotheken für Luxusgüter aufgenommen haben? Waren "die Experten" daran interessiert, mutwillig Banken in Konkurs gehen zu lassen? Hätten "die Experten" bei der sich perpetuierenden Abstufung der Kreditratings ab diesem Zeitpunkt irgendetwas besser machen können? Wenn ja: WO WAREN IHRE WORTE DER WARNUNG DAMALS?), ist das typisch ahnungslose Dampfgeplauder eines Obergescheiten, der meint, den großen Durchblick zu haben und dabei seltsamerweise" (= zur Aufrechterhaltung dieses Eindrucks) immer nebulös und mehrdeutig bleibt.

Sie haben keine Ahnung; suggerieren sie nicht Anderweitiges.

Re: Wozu brauchen wir die Meinung?


Weil es sonst keiner ausspricht !

SPÖVP halten uns für blöd, deshalb ist es wichtig, daß es mal jemand anspricht, dem offenbar zugehört wird !

Da kommt noch eine Lawine auf uns zu !


Re: Re: Wozu brauchen wir die Meinung?

Krugman hat wörtlich gesagt "...I mean, I havent done the Sums..." und das auch erst als er direkt auf Österreich angesprochen wurde, von einem "Österreich" Journalisten. Das Pröll so verärgert reagiert hat war unprofessionell, weil jetzt kann sich Krugman damit brüsten wie sehr sein Wort zählt.
Man sollte die Sache nicht so aufbauschen, schadet mehr als das es nützt...

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Soviel dazu...

Der Intern a t i o nale Währungsfonds mit Sitz in Washington ist eine multin a ti onale Bank, an die sich Staaten wenden, wenn sie in finanziellen Nöten sind, die sie alleine nicht mehr bewältigen können. Der Chef des IWF, Dominique Strauss-Khan, hat Kraft Amt einen Überblick über die Finanzen der 183 Mitgliedsländer, darunter auch Österreich. Und im Gegensatz zu Nobelpreisträger Paul Krugman, der Österreich hinter Island und Irland in die Reihe der absoluten Sorgenkinder stellt, steht laut Strauss-Khan der Staatsbankrott in Österreich nicht vor der Hautüre.

Die Situation in Österreich ist recht gut, sagt Strauss-Khan gestern in Washington, ich mache mir in diesen Tagen keine speziellen Sorgen um Österreich.

http://oe1.orf.at/inforadio/105020.html?filter=

Gast: Guest
17.04.2009 08:49
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Verlautbarer schlechter Nachrichten

Dass heimische Banken Geld in der Grösse von 70%(!)
des österreichischen BIPs in eine zT high risk Region verliehen haben, ist bekannt.

Erschreckend, wieviele Personen im thread den Verlautbarer schlechter Nachrichten köpfen wollen,
was mMn Pathologisches vermuten läßt.

Gast: sagdumir
17.04.2009 08:03
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staatsbankrott

Die Frage ob Amerika pleite geht wenn die Chinesen wollen sollte auch ernsthaft diskutiert werden. Der Kollateralschaden sollte definiert werden.
Im Inland werden die Bankpakete verteilt. Die Gelder fließen zum einen teil in Sanierung heimischer Banken zum andern Teil in Investitionen (!) in Osteuropa (zB Hypo vergibt Kredite nach Kroatien in marode Stahlbetriebe!!!), wo die Wirtschaften aufgepeppelt werden. Der Steuerzahler als Kredit- und Subventionsgeber für "unbekannt" ist längstens Realität vor dem Bankrott.

Antworten Gast: mexx
17.04.2009 12:17
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Re: staatsbankrott

Amerika kann nicht pleite gehen, die drucken einfach neue Dollars.

Antworten Antworten Gast: zantana
17.04.2009 17:12
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Re: Re: staatsbankrott

Auf den ersten Blick haben sie Recht, allerdings werden die Gläubiger bei erhöhtem Q.E. nicht ewig deren Schulden kaufen. Was dann?

Flucht aus USD Anleihen, Zusammenbruch des USD
Kurses gegen alle Währungen, Hyperinflation in den USA
und allen Ländern die in USD notwendige Importe bezahlen.

Letztendlich, wenn die Verschuldungspolitik nicht
gebremst wird, droht als Konsequenz Währungsreform
in den USA bzw. neue Währung.

Kommt dem Bankrott ziemlich nahe

Antworten Antworten Gast: nel
17.04.2009 14:22
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Re: Re: staatsbankrott

Richtig ist, Amerika kann nicht pleite gehen, weil sie sich nie in einer anderen Währung verschuldet haben, als in ihren Dollar und den können sie drucken.
Besonders bei den Öl- und Dollarschocks in den 70ern hat man Amerika aufgefordert, sich in Fremdwährung (Yen, DM usw.) zu verschulden. Die haben einen Teufel getan.

In Österreich geht das nicht. Wir dürfen den Euro nicht drucken um unsere Schulden zu zahlen. Außerdem gibt es kaum eine Währung, in der wir keine Kredite laufen haben.

Gast: l0l
17.04.2009 08:01
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Perspektive

Wirtschafts-Wissenschaft ist geschaffen worden um unsere Bedürfnisse zu befriedigen, unsere Bedürfnisse können aber allenfalls temporär befriedigt werden.

Ergo: Unser Wirtschafts-System muss exponentiell ausgelegt sein um der Natur des Menschen gerecht werden zu können.

Da unsere Existenzgrundlage leider nur begrenzte Ressourcen mit sich bringt, ist ein System-Kollaps unausweichlich aber auch nicht weiter tragisch, da wir dieses "Spiel" theoretisch beliebig oft neu-starten könnten, bis entweder Menschen oder Existenzgrundlage nicht mehr vorhanden sind.

Man sollte Dinge allerdings generell von ihrer positiven Seite und objektiv betrachten, dann ist das individuelle Empfinden des Lebens ein schöner Moment und das Universum ein netter Ort.

Wir Menschen sind doch erst aus unserer Höhle rausgekrochen und haben gehen gelernt, die nächsten 300.000 Jahre werden wundervoll.

http://www.youtube.com/watch?v=UIDLIwlzkgY

Antworten Gast: Dr.Gernot Stöckl
17.04.2009 16:13
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Re: Perspektive

Sie haben vollkommen recht! Ich befürchte aber, die ganze Wirtschaftskrise wird zu keiner grundlegenden Neubesinnung der Wirtschafts- und Finanz-"Wissenschaft" führen, da die Katastrophe dafür nicht ausreichend groß sein wird!

Außerdem ist die Wirtschaftswissenschaft eigentlich gar keine Wissenschaft, sondern eher, wie die Soziologie auch, mit der sie sich oft bekriegt, eine Ideologie und als solche bekanntlich die allergefährlichste Form der Dummheit!!!

Antworten Antworten Gast: Böhm-Bawerk, schau oba!
17.04.2009 17:19
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Re: Re: Perspektive

Sic! Danke! Weltberühmte und nur bei uns in Bagdad halbvergessene Ökonomen von Carl Menger über Eugen von Böhm-Bawerk bis Ludwig von Mises stimmen den Ausführungen freudig zu. Da kann's nicht mehr lang dauern, bis man unseren Dr. Stöckl political correct als Krypto-Fascho-Zocker entlarvt. Ja, dem Werner, dem Pepi und dem Wampo kann man nichts vormachen, denn das tun Denker und Krone-Leser sein tun! Und das ist gut so!

Gast: nel
16.04.2009 22:01
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Das Windschattenfahren der Europäer geht zu Ende

Krugman hat nichts gegen Österreich, von Deutschland ist er schon angefressen, indem er Merkel u. Steinbrück als dumm bezeichnete.
Seit 1990 spielt Amerika die Wirtschaftslokomotive und hat sich damit stark verschuldet. Besonders das Exportland Deutschland hat als Trittbrettfahrer davon schön profitiert. Da Amerika jetzt sparen muß, hat Krugman Deutschland aufgefordert, mehr für die Binnenkonjunktur zu tun. In der Krise können ja nur die Länder helfen, die Überschüsse produzieren. Wie üblich wurde alles was von Amerika kommt abgelehnt.

In Deutschland ist es aber schon eigenartig, dass man zwar 500 Milliarden Euro zur Bankenrettung zur Verfügung stellt, aber nur 30 Milliarden für die Kunjunkturankurbelung.


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Re: Das Windschattenfahren der Europäer geht zu Ende

Was exportieren die Amis? Krieg und virtuelles Geld. das ist alles. Alle Wirtschaften, die dem Papierdollar getraut haben, müssen das nun büßen.

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Re: Re: Das Windschattenfahren der Europäer geht zu Ende

Aber die Europäer haben daraus nichts gelernt,mit dem Geld das den Banken nachgeschmissen wird werden nur die Staatschulden erhöht ,die Rechnung für den Steuerzahler kommt erst in den nächsten Jahren.
Solange der FIAT Dollar als Leitwährung gilt geht alles nur ein bißchen Zeitverzögert den Bach hinab.

Gast: Astrowolf
16.04.2009 21:12
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Danke Herr Krugman!

Das "Sichindensacklügen" ist neben dem "Sandindieaugenstreuen" die beliebteste Realitätsverweigerungdisziplin unserer "Volksvertreter".

Ca. 330 Mrd. Euro (4540 Mrd. ATS) an Spareinlagen wurden von profit- und profilierungssüchtigen Bankiers leichtfertig in den Sand gesetzt. (Dank guter Kontakte in den Ostblock, weiß ich, dass die meisten "krachen wie die Kaisersemmeln".)

Sparbücher, Lebensversicherungen, Pensionsgelder etc. sind weg - veruntreut. Erinnern Sie sich noch an die Bankomatmarderfarce, als kein Papiergeld mehr da war? Im Oktober 2008 half die EZB mit Waggonladungen von Falschgeld nach, um den Leuten zu zeigen: "Es gibt Geld in Hülle und Fülle!?!" Noch Tage zuvor haben Bankbedienstete um jeden Geldschein gefeilscht.

So werden immer mehr "Kapazunder" zum Lügen vor der Kamera verdonnert. Wie hilfreich ist da Herr Krugman für jene, welche noch an den Weihnachtsmann glauben.

ÖSTERREICH IST BANKROTT - bunkert Lebensmittel, denn es gibt keine Krisenvorsorge!

Das Offensichtliche und die Sager

Dass Österreich durch das starke Engagement im Osten ein stärkeres Risiko für den Staatsbankrott hat ist schon richtig.

Das bedeutet aber eben nicht - wie Krugman jetzt ja auch selbst sagt - dass Österreich in der gleichen Gefährdungsklasse liegt wie Island und Irland (die ja auch nicht in der gleichen Klasse liegen). Und schon garnicht, dass wirklich unmittelbar eine Pleite bevor steht. Durch die Aufzählung wurde aber genau dieser irrige Eindruck erweckt.

Zitat
Österreich sei der nächste Staat, der in die Pleite schlittern könnte, sagte der Ökonom
[...]
„Island und Irland geht es ziemlich schlecht, Österreich könnte sich dieser Liga als drittes Land anschließen“, lautet Krugmans Urteil.

Damit das Ranking und Platz 3 irgend einen Sinn ergibt müsste auch klar gesagt werden wer überhaupt im Ranking berücksichtigt wird. Ist das ein Ranking der EU-Staaten, der westlichen- oder gleich der ganzen Welt? Gibt es überhaupt ein Ranking, oder nur eine rethorische Platzierung?

Gast: zantana
16.04.2009 21:05
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Im Westen nichts Neues

In der laufenden Debatte um Krugmann ging folgende
Meldung von heute in der FAZ unter.
Moody's stufte den Monoliner Ambac um 5 Stufen auf
Ba3 ab,

Westeuropäische Banken sollten/müssen daher die bei
Ambac versicherten Anleihen (hauptsächlich US Kommunalanleihen) ebenfall wertberichtigen,

Laut ROyal BoS betrifft das die Deutsche Bank mit EU 7Mrd., Barclays mit EU 9 Mrd. Für westeuropäische Banken beläuft sich der Wertberichtigungsbedarf auf EU 38 Mrd.
Von öst. Banken wr im Bericht nicht die Rede.

Ein bissl differenzerter

Dass Ö ein reales Risiko im Osten hat, ist sicher nicht wegzuleugnen und wäre Vogel-Strauß-Politik, nur: Was ist "der Osten"? Für den Ami Krugman anscheinend ein einheitliches Gebilde, in Wirklichkeit jedoch ein ziemlich vielschichtiger Wirtschaftsraum. Da schmeißt er Äpfel und Birnen munter durcheinander. Dass Ausfallsraten in einigen osteurop. Ländern wahrscheinlich größer ausfallen werden als in anderen, hat ihn offensichtlich wenig interessiert.
Krugman ist ein Blender, und leider wie viele Nobelpreisträger viel zu hoch in seinem Wert gehandelt. Und so Leute, die ständig irgendwas sagen müssen, um im Gerede zu bleiben, gibt und gab es, wie wir leidvoll wissen, auch in Ö. Das Unangenehme an der Krugman-Sache ist nur, dass ihm von vielen Seiten und zu oft zugehört wird.

Antworten Gast: mexx
17.04.2009 12:22
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Re: Ein bissl differenzerter

Was ist der Osten?

Das Problem im Osten ist der hohe Anteil an Korruption und organisierter Kriminalität. Und das hat Europa und Österreich schleichend importiert.

Antworten Antworten Gast: gast
17.04.2009 18:56
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Re: Re: Ein bissl differenzerter

Das ist beleibe nicht "das" (einzige) Problem.

Sehen Sie sich doch einmal die Charts der Aktienindizes PX, BUX, SOFIX und RTS über den Zeitraum der letzten 1,5 Jahre an. Vergleichen Sie deren Performance (in % Veränderung innerhalb dieses Zeitraums) mit der der medial präsenten Indizes wie DJIA, DAX, FTSE. Vergleichen Sie überdies die Performance des ATX (der ja stark an die Performance der osteuropäischen Indizes gekoppelt ist) mit dem Durchschnitt aller genannten Indexperformances.

Sehen Sie jetzt, was "das" (ein) Problem ist?

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Die derzeitige Situation,ist auch Folge eines Wirtschaftskrieges zwischen USA und Rußland

Zbiniew Bresinsky einer der großen Strategen der USA
dem es wichtig war die Südgrenze Rußlands zu
destabilisieren,hat durch die Reaktionen Rußlands
darauf,eben auch die Ostgrenze der EU
erfolgreich destabilisiert.Eine der Folgen
dieser Destabilisierung ist die Wirtschaftskrise
der Ukraine.Obwohl er sicher nicht schlecht ist,
so würde die Politik eines genialen Strategen,
der seinen Wohnsitz in Mitteleuropa hat,
sicher deutlich anders aussehen.
Über tausende kilometer hinweg kann man
leicht Stratege spielen,wenn die Suppe
andere auszulöffeln haben!

Krugman

ist ein eitler linker Wirtschaftsfachmann, der keine Ahnung hat, dafür umso mehr Hass auf alle Deutschsprachigen. Was er uns wünscht, steht außer Zweifel, nämlich unser Verderben.

Die Nobelpreisjury stinkt nun auch schon über längere Zeit vor sich hin. Jelinek, Al Gore, Krugman - linke Lügner und Maulhelden. Als nächstes bekommt wohl noch Richard Moore einen solchen Preis.

Re: Krugman

Servus!
Ich hätt' mich ja nicht getraut, die Wahrheit so drastisch und kristallklar auszudrücken — wissen S' eh, politisch korrekte Zensur und: "Wer die Wahrheit geigt, dem schlägt man die Fiedel auf den Kopf", Sprichwort aus dem 30jährigen Krieg —, aber Sie haben ungefiltert recht.
Die Nobelpreiskomitees der letzten Jahre sollten eigentlich lieber Stalin- oder Stachanow-Orden vergeben. Der alte Alfred Nobel rotiert in seinem Grab wie ein Ventilator.

Antworten Gast: EU-Weisenrat
16.04.2009 19:26
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Re: Krugman

Also bitte, Professor Krugman ist immerhin Nobelpreisträger und nicht irgendein dahergelaufener Olmert. Was Professor Krugman sagt, das hat Gewicht. Auch sein an die heutigen globalisierten Verhältnisse angepaßter innovativer Morgenthau-Plan sollte nicht gleich als unrealistisch abgetan werden. Immerhin haben hinter vorgehaltener Hand schon prominente EU-Mitglieder wie Frankreich, Polen und die Tschechei ihre Zustimmung signalisiert. Auch Kanzlerin Angela Merkel und ihr früherer CDU-Vize und beinahe Präsidentschaftskandidat Michel Friedman sicherten ihre volle Unterstützung zu. Und das ist gut so!

Antworten Antworten Gast: gast
17.04.2009 19:00
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Re: Re: Krugman

Kleiner Tip:

Krugman ist kein Jude.

Es ist also für Ihren Schlag nicht nötig, ihre antisemitischen Tiraden hinter billiger Pseudowitzigkeit zu verstecken. Ihre antisemitischen Tiraden treffen den Falschen (es sei denn, sie legen die Nürnberger Gesetze zugrunde, was ich bei Ihnen keineswegs ausschließen will).

Antworten Antworten Gast: weisest
16.04.2009 20:34
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Re: Re: Krugman

also bitte lieber Kommentator EU_... eben diese Nobelpreisträger aus der Chicago School haben auch vorausgesagt, dass der Euro sich als Währung keine zwei Jahre halten wird!
Bitte dämpfen sie ihre Professorengläubigkeit sie könnten sonst als einer ihrer Opfer aufwachen!!

Re: Re: Re: Krugman

so ganz habens den zynismus nicht verstanden :)

mfg
mc

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Jö...

:-)

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Re: Krugman

Das Verderben haben wir (Politiker, Bänker, Experten) uns schön selbst verursacht. Krugman macht uns "Blindgänger" nur darauf aufmerksam.

Antworten Gast: gast
16.04.2009 19:23
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Re: Krugman

Krugman sei "ist ein eitler linker Wirtschaftsfachmann, der keine Ahnung hat, dafür umso mehr Hass auf alle Deutschsprachigen. Was er uns wünscht, steht außer Zweifel, nämlich unser Verderben."

Sag, Burschi, woher hast Du das eigentlich? Hat sich Krugman gehässig über Österreich geäussert, indem er vor einem Staatsbankrott Österreichs warnte? Läßt sich dadurch ein "Hass auf alle Deutschsprachigen" ableiten?

Wenn dieselbe Warnung von einem Österreicher käme, wäre der dann ein Nestbeschmutzer, ja?

Wieso soll Krugman "links" sein? Wo ist im Übrigen Deine Expertise, mit der du Krugman etwas entgegenzusetzen hast?

Sag, nimmst du zuviel oder zuwenig von deinen verschriebenen Tabletten?

Re: Re: Krugman

Also ein Bisserl salopp (für einen Nobelpreisträger) ist er ja schon, hat er doch den deutschen Finanzminister als dumm bezeichnet, weil dieser nicht unbeschränkt Geld drucken will wie die USA. Ja und über den US-Haushalts-
entwurf meinte er: "...ein Dokument unglaublicher Klarheit und Plausibilität...die USA sind pleite! Aber vielleicht will er nur sein neues Buch verkaufen. W.

Antworten Gast: Auslandsösterreicher
16.04.2009 19:05
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Re: Krugman

Sie sollten Ihre "Schwarze Perle" besser jetzt auf den Markt werfen.
Mit Ihrer wirtschaftlichen Fachkompetenz werden Sie den "Winter nicht überstehen".

Ich bin bei Gott kein Freund der Linken, aber die Krugman Aussage hat nichts mit Links oder "Deutschhasser" zu tun. Die Aussage war ein rein fachliche Feststellung. Wie ein Poster etwas weiter unten betont vielleicht gerade notwendig aber deswegen nicht falsch.

Gast: nel
16.04.2009 18:20
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Bleiben wir bei den Fakten

Was hat die österr. Bundesregierung dazu getrieben die gewaltige Summe von 100 Milliarden Euro für ein Bankenrettungspaket bereitzustellen? Was weiß die Regierung?? Das ist pro Kopf der Bevölkerung mit Abstand die größte Summe aller EU Länder.

Deutschland, das weit am meisten von der subprime Krise betroffene EU Land, hat dagegen 500 Milliarden bereitgestellt. Also nur halb so viel wie Österreich, bei der 10 fachen Bevölkerung.

Antworten Gast: netter gast
16.04.2009 23:04
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Re: Bleiben wir bei den Fakten

Hatte auch den Eindruck ,
die 100 Milliarden sind ein zu erwartender Verlust .

Das wird nicht zugegeben werden :
100 Milliarden , die letztendlich die Bevölkerung zu zahlen hat , wären ein Grund Banken zu liquidieren und einen Neuanfang zu machen .

Gast: Miranda
16.04.2009 18:16
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Miesmacher

Dieser Herr hat total bewußt Östrreich schaden wollen. Auch wenn alles nur zum Teil stimmen sollte, hat er einen Tratsch in die Welt gesetzt...und zwar einen negativen.
Es ist interessant. Eigentlich gibt es viele Miesmacher und Nestbeschmutzer, die den Nobelpreis bekommen. Siehe Jelinek.
Ist auch interessant, dass alles was die Spatzen von den Daechern pfeiffen "wahr" sein soll, so wie jedes Geruecht, von Hausmeister zu Hausmeister.

Österreich hatte und hat immer wieder viele Neider.
Überhaupt die Grosskotzer können nicht vertragen, daß es österreich so weit geschafft hat.

Antworten Gast: gast
16.04.2009 19:27
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Re: Miesmacher

"Dieser Herr hat total bewußt Östrreich schaden wollen."

Gänzlich haltlose Behauptung.

"Auch wenn alles nur zum Teil stimmen sollte, hat er einen Tratsch in die Welt gesetzt...und zwar einen negativen."

Glatte Lüge. Die Unkenrufe eines möglichen Staatsbankrotts Österreichs waren bereits vor Krugmans Aussagen da.

"Eigentlich gibt es viele Miesmacher und Nestbeschmutzer"

Ist Krugman Österreicher? Wenn er es aber nicht ist, wie kann er ein "Nestbeschmutzer" sein?

Emotionale Reaktion auf sachliche Aussagen: Eher peinlich. Ich will jetzt nicht sagen, Du solltest Dich schämen, denn dazu haben deine versagerhaften Eltern bereits zu viel an Dir verbockt, als daß dies möglich wäre.

Bitte nicht beleidigt hinterhergreinen. Das wäre unter... nein, das entspräche zwar Deiner Würde, würde Deinen Auftritt hier aber nicht eben verbessern.

Danke.

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Nun,

Ich sags ja immer: übersteigertes Selbstwertgefühl kombiniert mit Grenzdebilität ist ein ungute Mischung. Sehen Sie, einzig und allein IHR Auftritt hier widert jeden anständigen Menschen an. Sie argumentieren nicht - weder mit Stringenz noch mit Fakten. Am Ende kommen Sie gar noch mit div. Ehrenbeleidigungen heraus, wie etwa den "versagerhaften Eltern".

Die Frage stellt sich nun ja so: Ist das heute Ihr erster Ausgang oder dürfen Sie jeden Tag raus (was bedeutete, man müsste ab nun täglich mit Ihren peinlichen Schüben rechnen).

Krugmans Spekulation über die Entwicklung Osteuropas und das damit verbundene Schicksal der österr. Banken IST nichts weiter als zutiefst unsachlich und nachweislich kreditschädigend. Jeder hier, der ein bisschen Verstand hat, kann das auch sofort nachvollziehen... Sie eben nicht.

Antworten Antworten Antworten Gast: gast
17.04.2009 18:36
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Re: Nun,

"Ich sags ja immer: übersteigertes Selbstwertgefühl kombiniert mit Grenzdebilität ist ein ungute Mischung."

Wie recht Sie damit haben, ist Ihnen aufgrund der erwähnten Grenzdebilität wohl nicht allzu klar.

"einzig und allein IHR Auftritt hier widert jeden anständigen Menschen an."

Falsch. Sie mögen angewidert sein, aber von
ihrer Angewidertheit abzuleiten, alle "Anständigen" wären hier angewidert, ist ein klassischer Denkfehler.

Sie lügen im Übrigen, indem sie behaupten, ich hätte keine Fakten gebracht. Es stand doch ganz deutlich zu lesen: "Die Unkenrufe eines möglichen Staatsbankrotts Österreichs waren bereits vor Krugmans Aussagen da". Bittesehr, ein Faktum.

Ihre Annahme, Krugmans Aussagen wären kreditschädigend, ist glatt falsch: Die Kreditratings werden nicht augrund von Meinungen Aussenstehender vergeben.

"Jeder hier, der ein bisschen Verstand hat, kann das auch sofort nachvollziehen..."

Nein, jeder mit Verstand erkennt ihre primitiven Tricks.

FAIL.

Antworten Gast: hoisan
16.04.2009 18:48
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Re: Miesmacher

daß es österreich so weit geschafft hat...

ja, die haben es wirklich weit geschafft... ganze gemeinden, bundeslaender, ortschaften, staedte, krankenkassen, banken, firmen, grossunternhemen klein familienbetriebe, usw. usw. kapput zu machen!!! aber der patriotismus des fussvolkes stribt zuletzt. recht hast du!!!
ein charakterzug der oesterreicher IST der NEID, doch genau DIE meinen "die anderen" sind auf oesterreich neidisch..." lololol
doch viel wichtiger ist die VERLOGENHEIT dieses dummes volkes -homo austriacus-, die es schafft menschen richtig BLIND zu machen. mittlerweile erkennen wenige wie ernst die lage ist. die beruhigungspillen der politiker sind viel beliebter als die wahrheit. panikmache? nein! nur ein reality check austria. bald haben sie DICH du kleines marodes bananen-republik auch bei den eiern!!! viel spass!!!

Die wissen alle nicht wie es weitergeht ....

Durch welche richtigen Vorhersagen hat sich das IHS oder durch welche Massnahmen oder Eingriffe hat die FMA bisher positiv auf sich aufmerksam gemacht? Auch wenn Krugmans Behauptungen übertrieben klingen, vorstellen kann man sich seit Beginn der Finanzkrise jedes Szenario. Und das die permanente Verschuldungsdpolitik der Staaten nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag weitergeführt werden kann wird wohl kein ,Experte' bestreiten.

Öl in Euro handeln

Wie wäre es, wenn die OMV ab jetzt lybisches Öl nur mehr in Euro abrechnen würde. Da tätens blöd schaun, der Herr Krugmann + Konsorten. Könnt ja Schule machen u. wass dann.

Gast: jb
16.04.2009 17:39
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krugman hat recht; dennoch hätte er das nicht sagen sollen

Paul hat recht: die Fakten sprechen für sich. Seine ursprüngliche Aussage beinhaltet keine Meinung, sondern nur die Tatsache, dass Österreich im Osten als großer Gläubiger auftritt - und das kann jeder nachprüfen. Ob das schlimme Auswirkungen haben wird, hängt nicht von Österreich ab, sondern nur davon, wie sich die Situation in den Schuldnerländern entwickeln wird. Und was das betrifft, kann man nur spekulieren. Klar ist aber, dass durchaus beträchtliches Risiko vorhanden ist.

Trotz der Richtigkeit von Paul's Aussage war es nicht unbedingt ein sehr freundlicher Zug. Das wohl größte derzeitige Problem der Weltwirtschaft ist das Fehlen von Liquidität, und das wird durch den Krugman-Sager nicht bereinigt - im Gegenteil: das Misstrauen auf den Finanzmärkten wird noch stärker. Insofern hätte man auf diese Aussage durchaus verzichten können.

johannes boehm/london school of economics
j dot m dot boehm at deletethis_LSE dot ac dot uk

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Re: krugman hat recht; dennoch hätte er das nicht sagen sollen

Wir sind von unseren Finanzexperten und Politikern zu lange für blöd verkauft worden. Dieses kommende "monetäre Stalingrad" wird unser Staatsbankrott unabwändbar machen. Dies zu verheimlichen oder gar zu leugnen, wird den Fall nur noch verschlimmern. Noch kann jeder Bürger bis zu einem gewissen Grad eigene Vorsorge (z.B. Edelmetallkauf,..) treffen. Ohne diese persönliche Vorsorge jedoch ist die Katastrophe dann wirklich komplett.

Antworten Gast: Auslandsösterreicher
16.04.2009 19:00
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Re: krugman hat recht; dennoch hätte er das nicht sagen sollen

Selbstverständlich ist die Sinnhaftigkeit solcher Aussagen in Zusammenhang mit angeschlagener Liquitität durchaus Fragwürdig.
Von anderem Standpunkt betrachtet wurde damit die österreichische Bevölkerung ein wenig aufgeklärt. Für viele war das Bankenpaket mit 100 Milliarden unverständlich. Krugman hat damit sehr zur Aufklärung beigetragen.

Die beiden Witzfiguren an der Spitze der österreichischen Politik hätten:
1. Niemals darüber ein Wort verloren
2. Bin ich mir nicht sicher es ist diesen beiden Wirtschaftsamateuren überhaupt bewusst (Die schlimmere, aber eher zutreffende Variante).

Zusammengefasst.
Von wirtschaftlicher Sicht kein sehr gekonnt, diplomatisches Vorgehen.
Von politischer Sicht. Die österreichischen Bürger wurden von diesen Politkasten genug angelogen, dass die Wahrheit nicht gewohnt und deshalb schmerzt.

Es kann anders gesehen dazu beitragen, dass der Impact, der auch Österreich erreichen wird, besser verkraftet und verstanden wird.

Antworten Gast: OS
16.04.2009 18:06
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Re: krugman hat recht; dennoch hätte er das nicht sagen sollen

Hallo Herr boehm,

Ich stimme Ihrem Eintrag bis auf eine Punkt zu. Die Märkte spiegeln (CDS spread) das Ausfallsrisiko Österreichs ohnehin wieder, unabhängig von Krugmans Aussage. Insofern ist die Aussage eine Spiegel des Offensichtlichen.

OS

Gast: Michi
16.04.2009 17:27
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Sogar der normale Hausverstand sagt : Wir werden auf große Probleme zusteuern!

Seit dem Jahr 1980 (27.002.000.000 Euro) sind bis heute
EUR 166.058.794.255 Schulden entstanden, da noch nie ein Cent zurückbezahlt wurde.

Ein Staatsbankrott tritt dann auf, wenn die Zinsen nicht weiterhin aufgrund der eigenen Wirtschaftsleistungen die im Land geleistet werden, bezahlt werden können.

Der KHG hat lediglich sich bemüht, wenig Schulden zu produzieren- aber auch ihm ist es nicht gelungen etwas vom großen Schuldenberg abbezahlen zu können, obwohl zumindest der Wille da war.

Muss man bei dieser Ausgangslage wirkich kein Nobelpreisträger oder ein Wirtschaftsexperte sein, um erkennen zu können, dass dieses Prinzip neue Schulden auf Dauer nicht gut gehen kann.

Bedenken wir - die Einnahmen werden proporzional weniger - da erstens weniger Arbeit vorhanden ist und die Ausgaben steigen werden, weil mehr Sozialempfänger sowie jetzt die Kreditausfälle aus Osten, zu erwarten sind!

soso.

wenn ich also gut gehende staatsbetriebe die fette gewinne abwerfen verhöker, dann sinken unsere schulden. klar. oder das gold der nb. war alles richtig und wirksam. sehen aber viele anders.....

Gast: Mr Paris
16.04.2009 17:25
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Wozu die Aufregung

Herr Krugmann hat das gesagt was die Spazen seit Monaten von den Dächern pfeifen:

Rein statistisch gesehen hat Österreich in West-Europa das 3. höchste Ausfallsrisiko, hinter Island und Irland.

Daran gibts nun mal nichts zu rütteln.

Jeder der das anders sieht, sitzt entweder in der Regierung, in der ÖNB oder ist ein Realitätsverweigerer.

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Wir sagen alle, was wir wissen ...

Wir wissen: Herr Krugmann hängt seine Fahnen immer sehr gerne nach dem Wind, Herr Krugmann hat sich schon mehrmals geirrt, Herr Krugmann ist kein Hellseher (sondern nur einfacher Nobelpreisträger wie Frau Jelinek), Herr Krugmann vertritt sicher keine europäischen und keine österreichischen Interessen, Herr Krugmann steht gerne in der Zeitung und sieht sich gerne im TV, Herr Krugmann hat über allfälliges Zeitungswissen hinaus keine Detailkenntnisse über die österr. Bankverbindlichkeiten im Ostens (sonst wüßte er, daß neben den österr. 19,5% noch mehrere andere EU-Staaten insgesamt über 80% der Bankverbindlichkeiten des Ostens bedienen!), Herr Krugmann gibt sicher keine Statements für eine Ratingagentur über Österreich ab, Herrn Krugmann ist es völlig egal, wenn Österreich wirklich pleite geht! Was müssen wir noch mehr von Hr. Krugmann wissen ... ??!!!

Antworten Gast: gast
16.04.2009 19:30
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Re: Wir sagen alle, was wir wissen ...

Mutmaßungen (gerne in der Zeitung stehen, keine Detailkenntnisse etc.) als "Wissen" verkaufen?

Wie verzweifelt bist Du eigentlich in deinem völlig fehlgeleiteten Nationalstolz? Hast Du sonst echt nichts in deinem Leben? Ich mutmaße hier, aber ich verbräme diese Tatsache im Unterschied zu Dir wenigstens nicht.

Hobbyökonom