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Staatsgeld: Banken können Zinsen nicht zahlen

29.05.2009 | 18:34 |  CHRISTIAN HÖLLER (Die Presse)

Neben der Hypo Group machen auch die Volksbanken Verluste. Damit drohen dem Staat beim Bankenhilfspaket weitere Zinsausfälle. Denn laut Vertrag entfallen die Zinszahlungen in Verlustjahren.

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Wien. Nach der Hypo Alpe-Adria besteht auch bei der Österreichischen Volksbanken AG (ÖVAG) die Gefahr, dass sie die Zinsen für das vom Staat erhaltene Partizipationskapital (stimmrechtslose Wertpapiere) nicht zahlen kann. Das Spitzeninstitut der heimischen Volksbanken gab am Freitag bekannt, im ersten Quartal einen Nettoverlust von 78 Mio. Euro erwirtschaftet zu haben. Schuld daran sind Risikovorsorgen für faule Kredite, die von 34 Mio. Euro auf 115 Mio. Euro angehoben wurden. Ein ÖVAG-Sprecher schloss ein Minus für das Gesamtjahr nicht aus. „Wir strengen uns an. Doch eine Prognose ist derzeit schwierig“, sagte der Sprecher.

Die ÖVAG hat vom Staat im März eine Mrd. Euro zur Bewältigung der Finanzkrise erhalten. Laut der mit dem Finanzministerium getroffenen Vereinbarung sollen die Volksbanken dafür jährlich Zinsen von 9,3 Prozent zahlen. Für heuer sind demnach 93 Mio. Euro fällig. Doch im Vertrag gibt es einen Passus, wonach die Zinszahlungen in Verlustjahren entfallen. Und zwar ersatzlos. Das Geld braucht später auch nicht nachbezahlt zu werden.

 

Doch kein „beinhartes Geschäft“?

Bei der Hypo Group Alpe Adria schaut der Staat schon jetzt durch die Finger. Die BayernLB-Tochter war das erste Institut, das Ende 2008 vom Finanzministerium 900 Mio. Euro überwiesen bekam. Der Bank geht es so schlecht, dass sie bereits die Zinsen für das Vorjahr nicht bedienen kann. Möglicherweise muss sich Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) auf eine längere Durststrecke einstellen. Denn es ist fraglich, ob die Hypo heuer den Sprung in die Gewinnzone schafft. Bei der Bilanzpressekonferenz Mitte April wollte der Bankvorstand keine Prognose abgeben. Ziel sei es, mittelfristig wieder Gewinne zu erwirtschaften. Allein die Hypo müsste pro Jahr 72 Mio. Euro Zinsen an den Bund abliefern.

Auch die von der Pleite gerettete Kommunalkredit belastet den Staatshaushalt.

Bei der Vorstellung des Bankenhilfspakets erklärte Pröll, dass es sich um kein Geschenk an die Finanzwirtschaft handle. Das an die Institute vergebene Kapital werde mit acht bis 9,3 Prozent verzinst. Das Ganze sei „ein beinhartes Geschäft“, so der Minister. Die Opposition kritisierte die Auflagen als zu weich. „Ein beinhartes Geschäft sieht anders aus“, konterte Werner Kogler, Wirtschaftssprecher der Grünen.

Ähnlich argumentieren FPÖ und BZÖ. Sie fordern, dass die Zinszahlungen in Verlustjahren nicht gestrichen, sondern gestundet werden. Inklusive der Bank Austria, die noch mit dem Finanzministerium über eine Staatshilfe verhandelt, könnte der Bund jährlich eine Mrd. Euro an Zinsen einnehmen.

 

Konservative Budgetprognosen

Kogler hat anhand der von Pröll vorgelegten Budgetzahlen errechnet, dass die Republik heuer aus dem Bankenhilfspaket nur Erlöse von 36 Mio. Euro erwartet. „Mich interessiert, warum die Prognose so niedrig angesetzt wurde. Haben neben der Hypo, der ÖVAG und der Kommunalkredit noch andere Banken Probleme?“, will der Politiker wissen. Für 2010 prognostiziert der Staat laut Kogler Zinsausfälle von knapp 200 Mio. Euro.

Ein Sprecher des Finanzministeriums bestätigte diese Zahlen nicht. „Wir sind bei unseren Budgetprognosen grundsätzlich konservativ“, sagte er. Pröll hatte sich beispielsweise von der Nationalbank eine Ausschüttung von fünf Mio. Euro erhofft – bekommen hat er aber 40 Mio. Euro. „Niemand weiß, wie sich die Kreditausfälle in Osteuropa entwickeln werden. Daher können wir auch nicht vorhersagen, wie hoch die tatsächlichen Einnahmen aus dem Bankenhilfspaket sein werden“, so Prölls Sprecher. Bank Austria, Raiffeisen und Erste Bank versichern, dass sie alles tun werden, um den Verpflichtungen gegenüber dem Staat nachzukommen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.05.2009)

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36 Kommentare
 
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Gast: Kärntner Udo
02.06.2009 12:31
0 0

Hypo und Konsorten

Natürlich - Ihr Idioten aus Wien - machen wir Verluste bis zum Sankt Nimmerleinstag!
Aber Ihr habt uns diesen tollen Vertrag genehmigt. Wir Kärnter machen weiter!

DerÄtzer
02.06.2009 09:39
0 0

Ein weiters Mal: der Strache hat recht mit der Forderung der Banksterprüfung!

Dass uns die Grokonellen über den Tisch ziehen und die entstehende Reibungswärme als soziale Wärme verkaufen ist in immer weiteren Kreisen Wissensstand.

Dass kein Wort von Zinserlass über die Grokenellen Medien gingen ist für mich Beweis des Vorsatzes, BürgerIn uninformiert zu halten.

Muzicant als Ablenkende Heulmusik macht die Sache nicht redlicher.


Grigorow
01.06.2009 21:21
0 0

Versicherungen

Wo bleiben diese sind doch sehr eng mit den Banken verstrickt. Es ist nur eine Frage der Zeit bis diese untergehen

clearwater
01.06.2009 20:00
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Bankrott

sowohl geistiger (in Österreich bereits erfolgt) als auch wirtschaftlicher (steht bevor, speziell der unserer Banken). Korruption der Extraklasse zwischen den handelnden Politkern und den Ihnen verbundenen Bossen der Banken. Eine Selbstverständlichkeit wie hier kriminell gehandelt wird. Ein echtes Vorbild für alle Bürger - viele handeln auch bereits danach.
Dagegen war das, was Elsner u- Co. gemacht haben direkt ein kleiner Lausbubenstreich.
Aber Schüssel nutzte die Chance die Gewerkschaft zu knebeln.

Gast: Gast 2
01.06.2009 18:49
0 0

was ist eigenkapital

ist doch interessant zu lesen, welche kommentare mein beitrag verusacht. da schreibt doch ein - offensichtlich der freiheitlichen wirschafts(in)kompetenz nahestender "gast 2 hat nicht recht". Begründung: weil es sich beim partizipationskapital des bundes um mezzaninekapital handeln. ist ja schön und nett die aussage, und doch wie sooft bei den freiheitlichen scheingebildeten halt nur knapp an der wahrheit dran. und wie heißt es so schön, knapp vorbei ist auch daneben.

schön wäre es, wenn die österreichischen (qualitäts)wirtschaftsjournalisten wenigsten bei dieser doch recht wichtigen frage aktiv hilfe unde notwendige aufklärung (partiziapationskapital ist halt leider doch eigenkapital) leisten würden. vielleicht könnte dann - geschult durch regelmäßiges zeitungslesen - auch ein freiheitlicher wirtschaftsexperte einen zufallstreffer landen.

Antworten DerÄtzer
02.06.2009 09:43
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Re: @Gast 2 -- Ihre Ableitung auf Freiheitlich zu schließen disqualifiziert Sie!

Wirtschaftsbetrug mit Bezug auf Grokonelles Verhindern der Banksterprüfung als Freiheitliches Versagen - tsststss

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Nur intelligente können sich dumm stellen!

Dass das ohne Absicht Unwissenheit sei, ist der Masse Menschen zuzumuten.

Bis die wieder wählen ist das Bereichern der Günstlinge schon vergessen.

Zahlen sowieso die Leute, meint die Grokonelle Parteiallanz der kollektivzockerei.

Gast: gast
01.06.2009 08:35
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Was war denn anderes zu erwarten ??-)-)

Wenn sich Politiker die Banker spielen, mit echten Bankern, deren Geschäft es seit Jahrhunderten ist, zu verhandeln und Notlagen und Dummheit der Bevölkerung auszunutzen an einem Tisch zum Verhandeln setzen .. Was soll denn anderes rauskommen, als ein Vorteil für die Bank ..?????
Nur so nebenbei .. Bankgeschäfte sind immer ein Nullsummenspiel, wo der Gewinn des einen der Verlust des anderen ist -)-)-)

DerÄtzer
01.06.2009 06:03
0 0

Jetzt wird deutlich, warum eine Püfung der Bankster vermieden und die Freiheitlichen so gehaßt werden.

Die verlangen doch glatt die versprochene Überprüfung!

Dabei läßt sich ohne Prüfung der Reichtum viel besser mehren.

Nicht bei BürgerIn!

Das ist antifaschistischer Terror wie Graf meinte?

Der hat volkommen recht - Sozenterror mein Begriff dafür.

Gast: bourdon-lafonteine
31.05.2009 22:15
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ein beinhartes Geschäft für den Staat ?

Um das Partizipationskapital zur Verfügung zu stellen, muss sich der Staat selbst verschulden und Zinsen zahlen. Tendenz steigend. Bewertet man Geldentwertung sowie die erheblichen Risiken (Kreditausfälle aufgrund eines länger andauernden Wirtschaftsabschwungs), dürfte es sich wohl um ein beinhartes Verlustgeschäft handeln.

Auch wenn es zum Bankenrettungspaket im Moment keine bessere Alternative zu geben scheint: wer garantiert, dass sich Banken durch entsprechende Abschreibungstricks die "Zinsen" (korrekter wäre: "Renditen")
sparen ?

Gast: DerGeschmeidige
31.05.2009 11:10
0 0

Es wird doch ein Leichtes für die Banken sein,

die Bilanz so hinzudrehen, dass nun über mehrere Jahre kein Gewinn erziehlt wird. Dann, ur plötzlich, wenn alles ohne Zinsen zurückbezahlt wurde könnens dann wieder Gewinne machen und irgendwo auf der Welt versteuern. Hauptsache die Börserl der Politiker quillen über vor Schmiergeld!!!
Aja, und wenn man ein wenig weiter rechnet, dann kommt man noch drauf, dass der Staat das Geld ja auch nicht hat, dass er da verborgt. Somit sind da auch noch Zinsen fällig!!! Die kassiert dann wer?
Die 93 Mill. Euro, welche dem Staat fehlen, kann man somt getrost verdoppeln.
Für diese Aktion dürften SPÖVP eigentlich keine Stimme mehr bekommen.

Gast: beobachter
30.05.2009 20:51
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Pröll + Faymann

Wenn das mit den Zinsen so ist das diese bei Verlustjahren für die Banken "erlöschen" und wir Steuerzahler dafür herhalten müssen - dann sind die Verhandler dieser Abmachungen vorneweg vermutlich P + F - Verbrecher an kommenden Generartionen oder absolute Versager die über den Tisch gezogen wurden - oder beides. Zumal uns etwas anderes gesagt wurde Dazu offenbar ein großer Teil auch noch ins Ausland fließt!!

Antworten Gast: ET
31.05.2009 10:25
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Re: Pröll + Faymann

Aus ethischer Sicht ist Ihre Vermutung richtig. Aus rechtlicher Sicht gibt es aber keine Verfehlungen. Wie auch, wenn diese Gentleman Ihre Gesetzte selber machen.

Die kommenden Generation ist der Regierung vollkommen egal, werden doch schon für 2013 Staatsschulden von 247 Mrd. Euro prognostiziert. Die meisten Menschen werden nicht in der Lage sein, auch nur die Zinsen für die Schulden von 70.000.- Euro pro Haushalt zu schaffen.

Es scheint so zu sein, wenn die heutigen Systsenmerhalter die notwendige Leistung für die Parteienwirtschaft nicht schaffen, dann wird eben die kommenden Generation belastet. Diese kommenden Menschen haben aber nicht einmal die Möglichkeit zu wählen. Ein solche Vorgangsweise ist verachtenswert und auch gegen den Sinn der Menschenrechte.

Die Demokratie ist tot, es lebe die Partei!

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Unglaubliche Inkompetenz

der hiesigen (Un)Wirtschaftspolitiker laesst es zu, dass der Steuerzahler einfach keine Zinsen bekommt wenn die Bank einen Verlust macht. Wozu bekommen alle diese 'Experten' ihre Gage?

Gast: Hemingway
30.05.2009 20:47
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Frage: Sind viele unserer Politiker und Banker Verbrecher?

Ich habe den Verdacht, ja !

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Faynachtsmann und Knecht Pröllprecht


Wenn die Banken die Zinsen bezahlen könnten hätten sie das Geld ja nicht vom Staat kassierten müssen

Die Zinsen eines Kredites bilden die Bonität des Schuldners ab.

Wer heute zu 8% Verzinsung auf dem Kapitalmarkt kein Geld erhält der hat ein masives Bonitätsproblem. Und das hat reelle Gründe.

Deshalb musste der Staat einspringen.

Wer das Märchen vom "guten Geschäft für den Staat" geglaubt hat der glaubt auch an den Faynachtsmann und Knecht Pröllprecht.

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Re: Faynachtsmann und Knecht Pröllprecht

So einfach ist das leider nicht.

Wenn die Banken kurzfristig (z.B. für 1 oder 2 Quartale) eine gewisse Liqudität brauchen, und diese aber selber nicht aufbringen können, dann springt eben der Staat ein.

Das heisst per se nicht, dass die Institute pleite sind.
Aber sie sind halt vorübergehend illiquid, weil ihre eigenen Forderungen beispielsweise nicht einbringbar sind.
Da nützt selbst das berüchtigte "Factoring" nichts, weil keiner die offenen Forderungen aufkauft.

Auch vielen heimischen Firmen steht ja das Wasser bis zum Hals, weil sie auf ihren Forderungen sitzen blieben und daher keine Rechnungen bezahlen können.

Der Staat ist und war in der Pflicht den heimischen Banken zu helfen.
Wie hätten denn die Alternativen ausgesehen?

Aber über das "WIE" kann man durchaus diskutieren.
Steuergelder regelrecht zu verschenken kann jedenfalls nicht der richtige Weg sein!

Antworten Antworten Gast: DerGeschmeidige
31.05.2009 11:17
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Re: Re: Faynachtsmann und Knecht Pröllprecht

Man hätte auch die Einlagen sichern können und im Falle des Niedergangs der Bank für diese haften. (Der Stärkste, Beste,... bleibt über!)
Was die Banken nicht alles erzählt haben...
Und bitte keine Ausreden wie: Krise!!!
Mit einer Krise muß man immer rechnen! Jeder normale Durchschnittsbüger sorgt vor!!! Das sollte man gerade von "Profis" verlangen können, vorallem, da ja die Krisen fast rythmisch kommen!

Gast: Don Quichote
30.05.2009 11:25
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Ist denn das zu glauben?

Hr. Pröll und Konsorten versicherten uns mit treuherzigem Murmeltierblick, daß es sich bei den Staatshilfen beileibe um keine Geschenke an die Banken handelt, sondern saftige Zinsen in den Staatssäckel fließen werden. Jetzt stellt sich heraus, daß dem nicht so ist. Mit kreativer Bilanzgestaltung und Zustimmung der Politik zocken die Banken die Steuerzahler ab, daß es nur so rauscht. Wir dürfen es uns jetzt nur noch aussuchen, ob wir einfältige oder verlogene Politiker in den höchsten Staatsämtern haben. Eine wirklich aufmunternde Option.

Gast: ET
30.05.2009 11:14
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Die Banken sind ein geschützter Wirtschaftsbereich!

Immerhin ist ein Großteil der Bankenlandschaft Genossenschaftlich organisiert und damit tradionell unter der Kontrolle der Parteien.

Es ist eigentlich nur logisch, dass die Zinsen nicht erwirtschaftet werden können, das kann der Staat selbst auch nicht.

Der geschützte Bereich bringt nur Armut über die Masse der Österreicher. Das wird so lange laufen bis dem geschützen Bereich die laufend benötigten Mittel entzogen werden. Erst dann können die notwendigen Bereinigungen erfolgen. Der Zeitpunkt ist dann erreicht, wenn keiner mehr die Staatsanleigen zeichnet. Das kann sehr schnell gehen.

patriot_79
30.05.2009 10:26
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nichts gelernt?

Wie wir aus aus der Vergangenheit gelernt haben, dürfte es ja nicht all zu schwer sein Bank-Bilanzen zu verschlechtern - immerhin war das verschönern das dann plötzlich die Blase platzen lies - auch kein Problem.


Antworten patriot_79
30.05.2009 10:27
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Re: nichts gelernt?

lie"ß"

butler
30.05.2009 10:18
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das war doch vorhersehbar

Die Frage ist nur war unsere Regierung so dumm oder hat man das gewußt und so Geld der Steuerzahler ua für ausländische Banken wie bei Hypo Alpe ADRIA (gehört der bayr. Landesbank) und Bank Austria (gehört Unicredit/I) riskiert.
Einschätzung der Risiken:
http://aktientrading-austria.blogspot.com/2009/03/erste-bank-8-zinsen-private.html

phuter
30.05.2009 10:18
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So ein Wunder aber auch...

Wer hätte das gedacht? Unsere Politiker und Bankster sind ein Filz und belügen die Bevölkerung, deren Steuergelder sie veruntreuen. Ganz was neues.

Gast: OttoSimon
30.05.2009 09:25
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Eigenkapital vs. Fremdkapital

Es ging ja darum, die Eigenkapitalbasis der Banken zu erhöhen, um damit auch deren internationales Standing zu verbessern.

Aber das funktioniert nun mal nicht mit einem Kredit (= Fremdkapital). Also hat der Staat eine Art Eigenkapital - allgem. als "Mezzaninkapital" bezeichnet (siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Mezzaninkapital) - zur Verfügung gestellt.

Die Eigenart von Eigenkapital ist nun mal, dass man im allgemeinen nur dann einen Ertrag erhält, wenn das betreffende Unternehmen Gewinne schreibt. Dafür ist der Ertrag dann auch deutlich höher, als bei einer risikolosen Veranlagung. Also zB. 8% gegenüber den 1,5% auf einem Sparbuch.

Aber das lernt man in der Zahntechnikerschule halt nicht.

Antworten Gast: Zentralrat der Österreicher
30.05.2009 18:39
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Re: Eigenkapital vs. Fremdkapital

Gut, dass es auch hoch gebildete Politiker gibt, die das Tätigen eines "beinharten GESCHÄFTES" beherrschen. Ganz ehrlich (wie die Politiker): Mezzaninkapital mit Verlustperspektive ist schon ein interessantes Geschäftsmodell. Die Privatwirtschaft wird ob der visionären Aussichten in naher Zukunft sicherlich zu Hauf auf dieses Geschäftsmodell aufspringen und Milliarden investieren, sehe ich das richtig?

 
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