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Finanz: Bestechungsaffäre, Steuerbetrug um Bundesaufträge

19.06.2009 | 18:30 |   (Die Presse)

Ein IT-Unternehmen soll jahrelang überhöhte Forderungen gestellt haben.

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WIEN (red.). Rund um IT-Aufträge des Finanzamtes bzw. des Bundesrechnungszentrums ist es in der Vergangenheit offenbar zu Betrug und Steuerhinterziehung gekommen. Das Finanzministerium bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht des „Wirtschaftsblatts“. Der Fall liege etwa zwei Wochen zurück, sagte ein Sprecher: Über eine Betriebsprüfung sei ein entsprechender Verdacht auf Steuerhinterziehung und überhöhte Rechnungen aufgetaucht. Man habe interne Ermittlungen eingeleitet, mittlerweile liegt der Fall bei der Staatsanwaltschaft.

In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft gab es eine Reihe von Hausdurchsuchungen, nicht nur bei Privatpersonen, sondern auch im Bundesrechenzentrum und in der Finanzmarktaufsicht (FMA).


Bar auf die Hand

Ermittelt wird gegen zwei Personen. Einer ist ein Mitarbeiter der FMA, der Anteile an der betroffenen Firma halten soll. Die andere Person ist der Leiter des IT-Unternehmens. Er soll laut Auskunft der Staatsanwaltschaft Subunternehmen dazu gebracht haben, überhöhte Rechnungen zu stellen. Zur Belohnung habe sich der Firmenchef einen Großteil der Gelder in bar auszahlen lassen, heißt es in den Ermittlungsunterlagen.

Wie groß der entstandene Schaden ist, konnte man bei der Wiener Staatsanwaltschaft nicht sagen. Man stehe erst am Beginn der Ermittlungen. Auch ob weitere Personen involviert sind, sei noch unklar.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.06.2009)

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3 Kommentare
GG-Orange
08.09.2009 02:26
0 0

Taaaango Öskruppppppti....

....jetzt auch bei der Finanz von Österleich....

Saskatoon
20.06.2009 07:27
0 0

mir fehlen einfach die namen

schrecklich....
stiehlt einer einen kaugummi ist sofort bild, haus, garten, auto vom täter in der zeitung....
gehts um krawattentäter in politikerkreisen, gibts nichts...

Gast: 123
19.06.2009 20:45
0 0

schon seltsam diese skrupellosigkeit und die

begrenzte berichterstattung in den medien.

bis dato wurde nur von dem wirtschaftsblatt, der presse, den sbg nachrichten und vienna online berichtet.

da kann man wohl von selbst verordneter zensur sprechen.

die besondere entäuschung liefert der standard, welcher sich ja immer mit qualitätsjournalismus brüstet.

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