08.02.2012 18:36 | Meine Presse Merkliste0

Hofer-Tankstellen bringen Dumping-Diesel um 0,56 Euro

29.06.2009 | 12:40 |   (DiePresse.com)

In Salzburg haben die ersten Hofer-Diskont-Tankstellen auf den Parkplätzen von drei Märkten geöffnet. In kurzer Zeit fiel der Dieselpreis von 0,95 Euro auf kaum mehr als 50 Cent.

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Bei drei Filialen des Lebensmitteldiskonters Hofer kann im Großraum von Salzburg ab sofort nicht nur günstig eingekauft, sondern auch billig getankt werden. Auf den Parkplätzen der Märkte in Wals-Siezenheim (Airportcenter), Obertrum und im Salzburger Stadtteil Schallmoos sind seit Sonntag die Zapfsäulen offen. Und sofort begann ein beinharter Preiskampf mit den Konkurrenz-Tankstellen der großen Konzerne in unmittelbarer Nähe: Kostete der Liter Diesel bei Beginn noch 0,865 Euro, lag er am Montag um 9:00 Uhr schon bei 0,565 Euro.

So verkaufte die OMV in Obertrum den Liter Diesel am Sonntag zu Mittag noch um 0,959 Euro, am Montagvormittag war er schon um 0,585 zu haben. "Innerhalb von Minuten ist die OMV unter den Einkaufspreis gegangen. Die Bundeswettbewerbsbehörde ist eingeschalten", ärgerte sich Markus Friesacher, ehemaliger Formel-3000-Rennfahrer, Betreiber der Hofer-Tankstellen und Geschäftsführer des Diskont-Tankstellenbetreibers Free Energy (FE) Trading GmbH. Die drei Diskont-Tankstellen verkauften den Liter Diesel um 0,565 Euro, Benzin 91 und Super gab es um 0,632 Euro. Doch die Preise sanken vorerst noch weiter.

Die rund zwei Kilometer von Hofer in Wals-Himmelreich entfernt gelegene Shell-Tankstelle an der Innsbrucker Bundesstraße zog am Montag in der Früh sofort nach und verkaufte Diesel und Benzin um denselben Preis wie die FE-Trading. Dort herrschte noch mehr Andrang als bei Hofer, die Autos und Lastwagen stauten sich bis auf die Straße hinaus - zur Freude des Pächters. "Die Preise bestimmt aber Wien. Wir haben da keinen Einfluss", sagte die Geschäftsführerin. Ins selbe Horn stieß der Tankwart der OMV. Dort wurden 200 Prozent mehr Kunden registriert. Diesel gab es um 0,605 Euro, Benzin und Super um 0,672.

Mit Kundenfrequenz "zufrieden"

Mit "seiner" Kundenfrequenz zeigte sich Friesacher jedoch vollends zufrieden: "Das Projekt ist besser angelaufen als erwartet. In Obertrum war gestern schon ein kompletter Stau. Es kommen junge und alte Leute, Frauen wie Männer. Sie können zu Diskontpreisen einkaufen und um zwei Cent günstiger tanken als die Konkurrenz. Wir sind zuversichtlich, dass es gut weiterläuft." Rund 100 Diskonttankstellen sind österreichweit geplant, womöglich werden noch heuer weitere eröffnet. Das Konzept und die Beschränkung auf das Wesentliche - Nebenprodukte wie Motoröl gibt es nicht - helfe den Österreicher sparen, denn gerade die Preise bei Lebensmitteln und Treibstoff würden am meisten auf die Geldtaschen der Österreicher drücken, so Friesacher. Sein Konzept erklärt Friesacher gegenüber "DiePresse.com" so: Er versuche, preislich immer zwei Cent unter der restlichen Branche zu liegen. Möglich sei das, weil die Tankstellen ohne dauerndes Personal geführt würden. Es gebe auch keine Druckluft oder Wasser zum Nachfüllen. Ein Tankstellenshop wird ebenfalls eingespart.

Dass man an den vier Automaten pro Diskonttankstelle nur mit Bankomat- oder Kreditkarte tanken kann, hat sich allerdings noch nicht bei allen herumgesprochen. Die meisten Autofahrer fuhren nach dem Einkaufen zur Tankstelle. "Hier kann man günstig einkaufen und tanken. Ich komme sicher wieder", erklärten eine Flachgauerin und ein Pensionist aus der Stadt Salzburg unisono. Wem das Zahlen mit der Karte noch Probleme bereitete, dem half eine Studentin. Insgesamt zehn Hostessen hat Friesacher für die kommenden zwei Wochen engagiert.

Partner des Lebensmitteldiskonters Hofer ist neben der FE-Trading GmbH, die Friesacher zu 80 Prozent gehört, auch Stephan Pröll, Sohn des NÖ-Landeshauptmanns (zehn Prozent), und Elisabeth Keusch-Eder, Tochter des Salzburger Schotter- und Immo-Unternehmers Josef Eder (zehn Prozent). Die Tankstellen sind videoüberwacht. Da es nach der dreiwöchigen Anlaufphase regulär kein Personal gibt, kann der hilfesuchende Kunde per Knopfdruck rund um die Uhr eine Serviceline kontaktieren.

Friesacher verfügt seit Jahren über ein bundesweites Lkw-Tankstellennetz. Im Jahr 2000 gründete er die Austria Petrol (AP) Trading GmbH. (Anif bei Salzburg), Mitte 2007 startete er den Betrieb einer Biodiesel-Anlage in Krems (NÖ).

(AP)

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116 Kommentare
 
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Gast: Klaus Müller
09.08.2009 10:54
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Tztztz

Statt dessen dass man sich Freut das es Menschen wie Herrn Friesacher gibt die dafür sorgen die Menschen mit weniger Geld das gleiche bekommen und somit fast 50% sparen, müssen die Umweltfritzen wieder Kritik üben. Ich denke es ist eine super tolle idee erstens kann man jetzt 50% sparen und noch dazu kann man sich DEN WEG ZUR TANKSTELLE SPAREN WEIL ES DA NUR 100 Meter sind zum Tanken und man kann ja dann noch billig einkaufenj einfach genial....
Also Danken Herr Friesacher das sie dafür sorgen dass wir in Zukunft dank ihnen faire Preise bei Tankstellen haben

Gast: oliver073
10.07.2009 09:26
0 0

... nichts verstanden???

... da waren wir schon auf dem besten Weg dazu, dass auch "autosüchtige" nicht wegen 50m zum Zeitung holen ins Auto steigen und dann kommt dieser Herr Friesacher daher und sorgt mit seiner Geldgier dafür, daß jetzt auch Leute 50m mit dem Auto fahren, die früher geradelt sind.
Könnte man sein Geld nicht dafür benutzen, z.B. Hybridautos, oder noch umweltfreundlichere Alternativen günstiger zu machen?

Jemand der in der heutigen Zeit so etwas macht wie Herr Friesacher, macht sich strafbar!

OR

Antworten Gast: xyz
21.02.2010 15:58
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Re: ... nichts verstanden???

Ökokasper

Gast: Germany db
03.07.2009 17:59
0 0

alles bla bla

Wer money hat kann sich alles erlauben ... Hofer ist lediglich ein klitzekleiner Zweig eines Weltkonzerns... Österreich ist nicht wahnsinnig groß ...da ist es doch super mal was auszuprobieren ... selbst wenn jede tankfüllung verschenkt würde ... es bleibt ein projekt und tut niemandem weh :-) immer locker bleiben...

periskop
02.07.2009 08:04
0 0

Na also!

In Zukunft will er um 2 Cent billiger sein als die Großen. Das schaffen auch andere Diskonter locker!
Aber so viele Menschen sind auf diesen Werbegag hereingefallen!

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Re: Na also!

Was heißt reingefallen? Sie haben sich ganz konkret 20€ gespart. Einmalig, aber immerhin.

Ratio
01.07.2009 10:21
0 0

Wo sind die Preishüter wenns um zu hohe Preise geht?


Eva Porate
01.07.2009 10:02
0 0

STRASSENRÄUBER


Früher hausten sie in den Wäldern, trugen Lumpen, nahmen den Reichen und gaben den Armen. Heute hausen sie in den Tankstellen, tragen ÖMV, BP und Shell Uniformen, nehmen den Armen und geben den Reichen. Aber die Wahren Strassenräuber sitzen in der Konzernzentrale der ÖMV und treiben in hemmungsloser Gier den Treibstoffpreis in die Höhe. Zu Schaden kommen wir alle und am meisten die Wirtschaft. Die Aktion in Salzburg zeigt eines deutlich: Wenn der Preis UM DIE HÄLFTE fällt, kann man damit immer noch blendnd Geschäfte machen.


Antworten Gast: blond
01.07.2009 10:31
0 0

Re: STRASSENRÄUBER

Sie sind bestimmt blond, Eva, richtig ? :-)

Haben sie auch mitbekommen, dass auch Hofer mit diesen Preisen massive Verluste macht ? Das ganze ist eine Marketingaktion, um Hofer-Tankstellen in ganz Österreich bekannt zu machen, was mithilfe der Medien ja auch prächtig gelungen ist. Wissen sie, wie viel Geld eine Werbeaktion kostet, die ein Produkt in ganz Österreich schlagartig bekannt macht ? Mehr jedenfalls als der Verlust aus den niedrigen Preisen, daher ist das ganze Gequacke um Preisdumping etc. auch Unsinn, außer dass es Hofer weiter kostenlos in den Schlagzeilen hält. Wäre es so dann dürften sie keinen Sommerschlussverkauf machen, keine Werbegeschenke verteilen, keine Gratisprodukte als Probierpaket verschenken,.....

Super Aktion !

Antworten Antworten Eva Porate
01.07.2009 10:52
0 0

Re: Re: STRASSENRÄUBER


Und ich wiederhole: ÖMV treibt die Preise in die Höhe und schadet dem ganzen Land. Man muss fragen, wo bleibt der Staat als regulativ?


Antworten Antworten Antworten Gast: Zyniker
01.07.2009 12:35
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Re: Re: Re: STRASSENRÄUBER

... schadet dem ganzen Land ?

Also der Umwelt hilft der hohe Spritpreis ...

Antworten Antworten Antworten Antworten Eva Porate
01.07.2009 15:01
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Re: Re: Re: Re: STRASSENRÄUBER

Ich nehme an, Sie sind kein Pendler, dem die ÖMV einen Batzen Geld von dem Gehalt raubt?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Rudi
09.02.2010 17:23
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Re: Re: Re: Re: Re: STRASSENRÄUBER

ÖMV gibts doch seit den 80er Jahren nicht mehr ;)

Das mit dem künstlichen Preise hochhalten ist leider vollkommener Schwachsinn. In Deutschland ist der Preis je Liter ca. 10% höher und dort gibts keine OMV.

Zum Thema:
Ich finde das Wettbewerb den Markt belebt und den Konsumenten nutzt.
Allerdings schadet er auch den kleinen Pächtern was eher dazu führt, dass man in den Ballungsräumen innerhalb von wenigen 100 Metern zig Tankstellen findet, dann erst irgendwo im Nirgendwo (wenn weit genug entfernt) die nächste.

Antworten Antworten Antworten Gast: mM
01.07.2009 12:02
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Re: Re: Re: STRASSENRÄUBER

Eva du hast recht!!

der "blonde gast" ist ein quatscher, er hat wahrscheinlich zur zeit die falschen Aktien und fürchtet schon um seine rendite !

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Schieflage

Es mag ja für die Gewohner der Stadt Salzburg und Umgebung angenehm sein, billiger zu tanken, aber dies geht in erstr Linie auf Kosten der Bewohner in den anderen Gauen. Denn im Lungau kostet der Diesel nach wie vor € 1,06. Schön, daß die, die ohnehin besser verdienen auch noch billiger tanken können.

Eva Porate
01.07.2009 10:01
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STRASSENRÄUBER


Früher hausten sie in den Wäldern, trugen Lumpen, nahmen den Reichen und gaben den Armen. Heute hausen sie in den Tankstellen, tragen ÖMV, BP und Shell Uniformen, nehmen den Armen und geben den Reichen. Aber die Wahren Strassenräuber sitzen in der Konzernzentrale der ÖMV und treiben in hemmungsloser Gier den Treibstoffpreis in die Höhe. Zu Schaden kommen wir alle und am meisten die Wirtschaft. Die Aktion in Salzburg zeigt eines deutlich: Wenn der Preis UM DIE HÄLFTE fällt, kann man damit immer noch blendnd Geschäfte machen.


periskop
30.06.2009 22:03
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Es ist unglaublich...

...wie viele Leute glauben, dass diese sicher aus dem Werbebudget finanzierte, auf wenige Standorte und Tage begrenzte Aktion wirklich Einfluss auf den Treibstoffpreis hat! Hofer zahlt bei jedem Liter nicht viel weniger dazu, wie der verlangte Preis ist. Diese Werbung hat enormes Aufsehen gemacht und ist deshalb ihre Kosten wert. Wenn die gewünschte Werbewirkung eingetreten ist, wird Hofer wieder kostendeckende Preise verlangen, die auch nicht niedriger sein können, wie bei anderen Diskontern!

Antworten Gast: Konsument
01.07.2009 08:17
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Re: Es ist unglaublich...

das "periskop" ist nicht zufällig aus der Marketingabt. dr OMV?

Antworten Antworten Gast: MS Deutschland
01.07.2009 09:28
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Re: Re: Es ist unglaublich...

Nein ist er vermutlich nicht, aber ich habe mal bei der OMV in der Geophysik, die aber ganz wo anders angesiedelt war als der Mineralölhandel, gearbeitet und weiss, dass periskop recht hat.

Kurz überschlagen macht Hofer selbst zu variablen Kosten wohlwollend gerechnet c 20 pro Liter Verlust.

Bezahlt wird der Verlust aus dem Marketingbuget. Hofer muss ganz offensichtlich den Ruf los werden teuer geworden zu sein. Soviel Gratiswerbung, dass Hofer doch billig sei - obwohl dies objektiv gesehen nicht stimmen kann, da Hofer viel zu groß ist um wirklich billig sein zu können; die Preise steigen am Markt, wenn Hofer irgend etwas nachfragt, weil er so groß ist z. B. explodierte der Preis bei Biogemüse und Bioobst als es Hofer anbot und wurde eben dadurch sogar teurer als vorher - hat es seit Jahrzehnten nicht gegeben.

Es ist durchaus schlau lieber jedem Autofahrer (die sind interessant für Hofer und nicht die Kopftüchler, die von der Sozialhilfe leben) kurzfristig 6 und mehr Euro zu schenken und so wohlhabendere Kunden anzulocken, die die im Vergleich zu Geizhals.de überteuer angebotene Noname-Elektronik, die wie Blei in den Hofer-Regalen liegen soll, abnehmen.

Die Zeiten wo Elektronik, wenn sie nur als billig (mit durchgestrichenem Preis) gekennzeichnet war, leicht noch verkauft werden konnte ist vorbei.

Wettbewerbsverzerrend sind aber Online-Shops von Zeitungen, denn Zeitungen werden staatlich subventioniert, aber gegen die Medienmafia trauen sich die Hüter nicht.

Antworten Antworten Antworten Gast: schumpeter
01.07.2009 14:15
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Re: Re: Re: Ein Hecht im Karpfenteich ...

... tut der sicher Preisentwicklung gut! Besonders dann, wenn es wie bei den Treibstoffen um ein typisches Oligopol handelt. Gibt es auf dem Markt nur einige wenige Anbieter, so ist die Gefahr besonders groß, dass es zu Preisabsprachen oder angepasstem Verhalten kommt. Und es spricht vieles dafür, dass die Ölmultis diese Strategien verfolgen ... zum Nachteil von uns Konsumenten. Gut, dass endlich ein Unternehmer versucht, mit einer aggressiven Preispolitik den Markt zu erobern!

Gast: e.e.
30.06.2009 20:18
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frei Wettbewerb

Der Preiseinbruch ist ein Zeichen, dass der freie Wettbewerb bisher nicht funktioniert hat. Es braucht nur einen kleinen, nicht abgesprochen, Anstoß und schon purzeln die Preise.

Gast: Xanti
30.06.2009 16:49
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ACHTUNG NICHT IRREN

Ich habe das gefühl manche der unteren Kommentare haben das Gefühl das sich die Hofer Tankstellen in Zukunft ständig an den Spritpreis von Gestern ( Tag der eröffnung) orientieren!!!

Das ist ein Irrtum.... wer einmal genau im web nachschaut kommt drauf das diese "billig" Sprit Aktion einmalig war.... in Zukunft werden die Hofer- Tankstellen zwar immer billiger bleiben als die Konkurenz, aber dabei handelt es sich um ca. 0,02€ also 2Cent/l !!!

Das hat Hr. Friesacher in einem Interview bekannt gegeben.... und der muss es ja wissen da ihm zu 80% diese Unternehmen gehören...

Wer meint das diese Hofertankstellen ein Defizit machen, nur um Kunden zu locken... ist sehr NAIV

ALSO: Schluss mit der träumerei ;o)

keyplayer
30.06.2009 16:30
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vorsicht

die Multi's reagieren dabei nämlich dann ganz sicher so, daß sie nur im Osten die Preise anheben - die Differenz ist dann kleiner als 15 cent und es passt wieder

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Re: vorsicht

Das ist leider schon geschehen...

Gast: Mikester
30.06.2009 08:15
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Passt so

Ich verfolge die Spritpreise seit ich Auto fahre und es war nicht zu übersehen, daß die Ölkonzerne & Staat mit den Autofahrern sowieso machen was sie wollen.
Spritpreis rauf, rauf, rauf, bissi runter, 3 mal wieder rauf, einen Grund gibts ja dafür immer usw.... in letzter Zeit hatte die "Sprit-Aktie" wieder ein ordentliches Hoch!
Super100 auf 1,309 bei uns in OÖ, Hallo???!!!

Und es freut mich ungemein, daß da plötzlich eine Konkurrenz mit Preisen unter die Gürtellinie reinfährt.
Wieso solls das beim Sprit nicht geben? Egal ob Bauwirtschaft, Produktion, Dienstleistung oder sonst was, überall gibts Preiskampf und Konkurrenz, nur die Mineralölindustrie ist sichtlich konkurrenzlos und macht was sie will, mit dem Staat im Rückrad.

Wenn ich mich nicht täusche zahlen wir 69% MÖst, wieso nicht 20% MwSt und basta????
Könnt ich mich jedes Mal drüber aufregen....

Na da wird sich der BP-Chef noch anschauen,
von wegen "Hofa wird das nicht lange durchhalten", die 3 Tankstellen werden den Hofa-Aldi-Konzern nicht in den Ruin treiben, der macht 30 Cent auch, wenn er will, schließlich laufen die Tankstellen nur nebenbei und nicht als Haupteinnahmequelle vom Hofa. ;o)

BRAVO, SEHR GUT, BITTE IN OÖ AUCH!!! *grins*

Antworten Gast: MS Deutschland
30.06.2009 11:48
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Mit Sprit von Hofertankstellen, bei Penny in Bayern einkaufen

Nur weil sie das Thema MÖSt anschneiden. Die Steuer wird fix pro Liter genommen. Den Preis von 0,5xx oder 0,6xx kann unmöglich kostendeckend sein. Wohlwollend gerechnet beträgt der Verlust pro verkauftem Liter 20 c. Das macht einen Verlust pro Tankfüllung von 6 Euro.

Mit Sicherheit kann Hofer diesen Preis nicht halten. Es ist eine reine Werbekampagne, die auf die ohnedies angeblich schon im Vergleich zu Deutschland um 20 % teurrern Eigenmarken von Hofer nochmals aufgeschlagen werden müssen.

Vermutlich gehen die Hoferfilialen in Salzburg sehr schlecht, wo doch im benachbarten Bayern die selben Nonameprodukte um 20 und oft sogar mehr Prozent vom selben Konzern billiger angeboten werden.

Nun kann es aber Hofer passieren, dass seine ehemaligen Kunden nun zwar bei Hofer in Salzburg wieder tanken aber mit dem Sprit zu Penny in Bayern einkaufen fahren.

Jeder der etwas von Wirtschaft versteht, weiss, dass ab einer gewissen Größe das Konzept des reinen Diskonters nicht mehr aufgehen kann, da die Preise sofort steigen, wenn ein großer Diskonter ein Produkt nachfragt. Passiert ist das z. B. bei Bioprodukten, die preislich durch die Decke gingen, als Hofer sie anbieten wollte.

Ein echter Diskonter kann nur eine sehr beschränkte Zahl von Filialen mit wirklich günstigen Posten versorgen. Jeder der glaubt Hofer sei billig lügt sich in Wahrheit selbst an. Auf Grund volkswirtschaftlicher Grundgesetze ist es unmöglich, dass große Unternehmen wie Hofer wirklich billig sind.

 
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