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Pflege: 22 Prozent mehr offene Stellen als 2008

04.07.2009 | 09:12 |   (DiePresse.com)

Während am allgemeinen Arbeitsmarkt um 38,2 Prozent weniger Menschen eine Beschäftigung haben, fehlen im Pflegebereich Arbeitskräfte.

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Die Arbeitsmarktsituation im Pflegebereich läuft laut aktuellen Daten des Arbeitsmarktservices (AMS) gegen den allgemeinen negativen Trend. Während die Zahl aller offenen Stellen gegenüber dem Juni des Vorjahres um 38,2 Prozent zurückgegangen ist, gibt es im Pflegebereich derzeit um 22 Prozent mehr freie Jobs als 2008. Das von der Regierung fixierte Ausbildungsprogramm ist indes bereits auf Schiene. AMS-Vorstand Johannes Kopf erklärte, im laufenden Jahr werde man über das AMS in Summe rund 4000 Personen aus- und weiterbilden.

Der Pflegebereich sei "ganz sicher ein wachsender Bereich und wir sind froh, dass wir ihn haben", so Kopf. Es handle sich um eine Branche, in der sich vor allem Wiedereinsteiger leicht ausbilden lassen - diese hätten auch eine "hohe Verbleibrate" im Beruf - im Gegensatz zu jungen Arbeitskräften, die die Branche oft nach wenigen Jahren wieder verlassen würden.

Während im Juni 2009 insgesamt um 16.659 weniger offene Stellen (-38,2 Prozent) beim AMS gemeldet waren als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, gab es im Pflegebereich mit 1015 gemeldeten offenen Stellen um 187 Jobs mehr - ein Plus von 22 Prozent. "Das läuft hier ein bisschen gegen den Trend", so Kopf. Auf den ersten Blick würde das zwar "nicht so viel" klingen, so der AMS-Chef. Allerdings: Über das Jahr gerechnet könnten dank der Job-Fluktuation wesentlich mehr Stellen nachbesetzt werden.

Ausbildungsoffensive

Begegnen will die Regierung dem Mangel an Arbeitskräften mit einer Ausbildungsoffensive des AMS. Einerseits wird die Ausbildung von neuen Kräften finanziert - als Heimhelfer, Pflegehelfer oder Altenfachbetreuer. Während man im Vorjahr in diesem Bereich noch rund 1.900 Personen mit Mitteln des AMS ausgebildet hat, rechnet Kopf für heuer mit 3100 Ausbildungen. Bereits jetzt sind demnach 2100 Personen in Ausbildung oder haben diese bereits abgeschlossen.

Als zweite Schiene setzt man auf die Höherqualifizierung bereits beschäftigter Personen. So können sich etwa Pflegehelferinnen mit Mittel des AMS zu diplomierten Kräften ausbilden lassen. Das AMS übernimmt dabei zwei Drittel der Ausbildungs- und 60 Prozent jener Kosten, die durch den Ausfall der Arbeitskraft während der Ausbildung entstehen. Für heuer rechnet Kopf mit mehr als 800 Weiterbildungen, im Vorjahr lag man bei knapp über 600. Finanziert wird das Programm aus dem laufenden "Förderbudget" des AMS (heuer insgesamt bei 1,005 Mrd. Euro).

 

 

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3 Kommentare
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Manche haben beim Thema ihren Spass...

Allerdings wird das Thema demnaechst öfters die Tagesordnung beschaftigen...

Österreicher leben immer langer und es kommen keine jungeren dazu...

Jemand muss sie wohl versorgen...
Wenn nicht in jüngeren Jahren aber spatestens im Altenheim werden die Österreicher Auslander lieben lernen...

enzo
04.07.2009 12:03
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Ja wenn das Arbeitslosen Geld zu hoch ist kein

Wunder das keiner arbeiten will.
Im Bekanntenkreis ist ein Pfleger aus der Slovakei (gelernter Beruf Lehrer) tätig hat die Pflegeprüfung absolviert und bekommt für 14 Tage 750 € Netto Steuren Sozialversicherung bezahlt der Dienstgeber.Er ist zufrieden den in seinem Heimatland entspricht das 2 Monatseinkommen.
Das AMS ist eine Verwaltung und keine Vermittlung. Ganz einfach STAAT.

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Igitt! Pflegeberuf.


Igitt! Pflegeberuf. Das mache ich als Österreicher/in doch nicht. Wer will sich denn die Hände schmutzig machen wo es doch vom AMS ein schönes Arbeitslosengeld gibt.

Da müssen wohl wieder Bolek&Lolek, Darina&Jana in die Bresche springen...

Übrigens: auch die neuen moslemischen Herrenmenschen lassen sich lieber vom AMS versorgen...

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