21.11.2009 20:31 | Meine Presse Merkliste0

Die "Verschrottungsprämie" ist Geschichte

08.07.2009 | 10:07 |   (DiePresse.com)

Am Mittwoch ist in Österreich der dreißigtausendste Antrag für die 1500 Euro hohe Prämie für die Verschrottung alter Autos gestellt worden. Ein gutes Geschäft - auch für den Finanzminister.

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Das Kontingent für die Verschrottungsprämie ist in Österreich ausgeschöpft. Bis Mittwochvormittag haben 30.000 Österreicher die 1500-Euro-Prämie für ihren alten Pkw in Anspruch genommen. Die Aktion ging damit früher zu Ende als erwartet. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) hatte kürzlich noch geglaubt, dass die Aktion bis August gehen wird. Der Autofahrerclub ARBÖ war noch gestern Nachmittag davon ausgegangen, dass das Kontingent bis zum Wochenende reichen wird.

Angesichts des Ansturms fordern ARBÖ und ÖAMTC erneut eine Verlängerung der Aktion um "Härtefälle" zu vermeiden. Vom Wirtschaftsministerium kommt dazu abermals eine Absage. Eine Ausweitung sei "nicht sinnvoll" und es fehle auch das Geld, sagte Ministeriumssprecherin Waltraud Kaserer zur APA. Außerdem würden einige Importeure die Prämie auch nach dem Auslaufen garantieren, so Kaserer. Dies wurde auch von Gustav Oberwallner, Obmann des Fahrzeughandels in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), bestätigt.

Zu einem branchenweiten Jammer nach dem Auslaufen der Prämie sollte es nicht kommen, glaubt Porsche-Austria-Konzernsprecher Hermann Becker. Er räumte aber ein, dass der Automobilmarkt von der gesamtwirtschaftlichen Stimmung abhängig ist.

VCÖ sieht Strukturproblem

Der VCÖ sieht die Situation allerdings anders: Mit der Verschrottungsaktion wurde das Strukturproblem der Branche nicht gelöst, sagte VCÖ-Sprecher Christian Gratzer. Er erwartet eine Marktbereinigung, die auch der Staat "nicht verhindern kann". Für den VCÖ war die Verschrottungsprämie eine Aktion, "die dem Steuerzahler Geld gekostet hat und sonst nichts".

Hierzulande wurde die Verschrottungsprämie, die offiziell "Ökoprämie" heißt, am 1. April eingeführt. Im ersten Monat nach der Einführung stiegen die Pkw-Neuzulassungen im Jahresvergleich um 12,8 Prozent an, nachdem sie im März noch um 11,5 Prozent zurückgegangen waren. Im Mai flachte der Effekt der Prämie aber etwas ab - die Neuzulassungen legten "nur" um 4,8 Prozent zu. Die Zulassungsdaten für Juni werden morgen, Donnerstag, veröffentlicht.

Die Verschrottungsprämie galt für Privatautos, die vor dem 1. Jänner 1996 zugelassen wurden. Wer ein neues Auto der Schadstoffklasse Euro-4 kaufte, bekam für seinen alten Pkw mit "Pickerl" eine Prämie von 1.500 Euro. Die Aktion war mit 45 Mio. Euro budgetiert.

(APA)

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27 Kommentare
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Gast: CS79
08.07.2009 23:01
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Ökoprämien-Lotterie

So wie viele andere steuerzahlenden Leidgenossen habe auch ich (im Juni) einen Neuwagen bestellt - im Vertrauen auf die erst kürzlich getätigte Aussage "unseres" Ministers MITTERLEHNER -, dass die Prämie erst im August 2009 ausgeschöpft sei. Es drängt sich die Frage auf, ob Herr MITTERLEHNER durch seine Aussage seine steuerzahlenden Schäfchen bewusst in die Irre geführt hat?! Fest steht auf jeden Fall, dass zahlreiche Steuerzahler aufgrund dieser Aussage nun massiv finanziell belastet werden, denn € 1.500,-- entsprechen bei Kleinwagen oftmals mind. ein Zehntel des Kaufpreises. Nicht zuletzt aufgrund des Statements des genannten Ministers besteht hier Handlungsbedarf seitens der Regierung und ist die Prämie somit bis mindestens August - der angekündigten Laufzeit von Herrn MITTERLEHNER - zu verlängern. Sollte dies nicht geschehen ist das Vertrauen in unseren Wirtschaftsminister auf zukünftige Aussagen wohl auch bereits erschöpft.

Antworten Gast: Selbstvertrauen
09.07.2009 12:10
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Re: Ökoprämien-Lotterie

Sie werden es halt noch lernen müssen unseren Politverbr. nicht zu vertrauen. Ich für meinen Teil, mache immer genau das Gegenteil was die empfehlen bzw. wollen.
Mit dieser Einstellung bin ich immer bestens gefahren.

enzo
09.07.2009 07:25
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Re: Ökoprämien-Lotterie

Das sit halt so im Leben wenn man den Politikern auf den Leim geht !Wahlversprechen die nicht umgesetzt wurden schon vergessen ???
Wer billiger KFZ kaufen will holt sich sein Auto schon lange im Ausland
http://www.auto-mergen.de/index.php

Gast: MS Deutschland
08.07.2009 12:59
0 0

Alte Dreckschleudern mit Umweltprämie losgeschagen!

Interessant, dass man hier erfährt, dass es die Prämie nur für die relativ alten Modelle, die nur Schadstoffklasse Euro 4 und nicht die neue strengere Euro 5 erfüllen, galt!

Die Umweltprämie war mal etwas für die Mittelschicht, die sonst nur zahlt. Die Oberschicht gibt ihre Autos um keine 1.500 ab, die bekommt so mehr, die Unterschicht hat kein Geld.

Die Oberklasse konnte ja auch nicht vermehrt mit der Mickymouseprämie abgesetzt werden. In Deutschland verdoppelte Audi sogar die Prämie auf € 5.000,-, aber das ist ja nur ein Auto für Rowdies und das Geschäft brummte natürlich nicht.

Wenn ein Auto, das ja noch ein Pickerl haben muss und fahrtauglich ist, verschrottet und nicht z. B. armen Österreichern (in Deutschland flogen sogar Autos im Wert von über 3.000 - das war wegen des umständlichen Wiederverkaufs - in die Presse) geschenkt werden, ist das Vernichtung von Volksvermögen.

Hier ging es offensichtlich darum einen teuren Fehler der EU zu korrigieren, die zu hastig Euro 5 einführte und die Fahrzeughersteller auf alten Euro 4 Wagen zu sitzen bleiben drohten.

Besser natürlich man verschrottet die uralten Autos als die Neuwagen mit Euro 4, die eigentlich wegen der veralterten Umweltstandards gar nicht mehr verkauft werden dürften, aber das chaotische Vorpreschen mit Umweltstandards seitens der EU hätte besser mit der Fahrzeugindustrie koordiniert werden müssen und ist eine Schande für Europa, das hier tiefsten Basarstandard aufkommen ließ.

Gast: Ihiu
08.07.2009 12:37
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Idiotisch

Die "Ökoprämie", wie das offiziell genannt wird, ist eine seltene Dummheit der politisch Zuständigen. Anstatt in zukunftsfähige Technologien zu investieren, wird die Autobranche ermutigt, beim derzeitigen Status Quo festzuhalten, also fetten, spritfressenden Autos mit altmodischer Technologie.

Die Statistik beweist, dass seit Einführung der "Öko"-Prämie der Verkauf von SUVs stärker zugenommen hat als der Verkauf normaler PKW - wo da der "Öko"-Effekt sein soll fragt man sich vergebens.

Sehr wohl einen Öko-Effekt hätte es, wenn endlich das seit langem versprochene "Österreich-Ticket" für den öffentlichen Verkehr eingeführt wird. Aber da heißt es natürlich: "Kein Geld."

Antworten Gast: MS Deutschland
08.07.2009 18:32
0 0

Re: Idiotisch

Schauen sie mal wo mehr SUVs verkauft wurden. Bingo, in Wien!

Und wen wundert das? Mich nicht, denn wenn die SPÖ überall neben vollautomatisierten Wegelagerern (Onlineraderboxen) und langsam schlapfenden Parksheriffs nun Autofahrern immer mehr direkte Fallen in der Straße einbaut, die sich Rüttelschwellen nennen, braucht man sich nicht wundern, dass den Autofahrern ihr Rücken lieber ist als ein paar Liter weniger an Verbrauch.

Rechnen sie doch selbst, 2 l mehr an Verbrauch kosten € 2 auf 100 km. Fahrleistung pro Jahr 5.000 macht gerade mal einhundert Euro. Soviel muss einem das Vorbeugen eines Rückenleidens auf Grund der Blödheit der SPÖ schon wert sein.

Es wäre gemein, zu verschweigen, dass die Grünossen und auch die ÖVP überall Rüttelschwellen einbauen ließen, aber in roten Bezirken gibt es diese schon auf Hauptstraßen. Nebstbei sind sämtliche Nebenstraßen eher Schotterpisten als Straßen wie man sie in einer Großstadt erwartet.

Ein SUV wurde also nicht wegen der Ökoprämie verstärkt angeschafft, sondern wegen der absichtlich und unabsichtlich immer schlechter werdenden Straßen.

Glauben sie mir mit einem guten SUV spüren sie die Rüttelschwellen kaum. Ein Horror hingegen ist es mit einem Kleinwagen, der noch dazu kleine Räder hat über diese künstlichen Hindernisse zu fahren.

Wer seinem Körper etwas gutes unter widrigen Umständen tun will, der kauft sich ein großes Auto. In Wahrheit hat jeder die Schauze schnell wieder voll von kleinen Hupferln.

Antworten Antworten Gast: Gast 111
08.07.2009 20:14
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Re: Re: Idiotisch

ein großes auto kostet aber auch mehr, also muss man auch diese preisdifferenz in den preis pro 100 km einrechnen.

auch die wartungskosten sind bei großen autos idR teurer.

das ganze nur auf den spritverbrauch zu reduzieren, ist etwas zu kurzsichtig.

bei fahrleistung 5.000 km pro jahr ist die differenz deshalb sicher weit höher, als nur 100 euro.

Antworten Antworten Antworten Gast: MS Deutschland
13.07.2009 09:29
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Re: Re: Re: Idiotisch

Sicherlich verliert ein großes Auto mehr an Wert im Laufe der Nutzungsdaufer als ein Kleinwagen, da nur selten ein Auto zum begehrten Sammlerstück wird und teurer wird.

Aber bei einem Unfall verletzt man sich im großen Auto im Regelfall viel weniger als im kleinen Auto. Persönlich würde ich sicher nicht mehr leben, wenn ich kleine Autos fahren würde, da mir mal ein Lastwagen mit vollem Tempo im Stau - Häupls Blödheit sei dank - aufgefahren ist. Da gab es keinen Kofferraum und keine hintere Sitzreihe mehr! In einem Smart wäre ich zerquetscht worden, so wurde ich nur relativ leicht verletzt.

Die Rüttelschwellen ruinieren aber vor allem Kleinwägen. Einem Großen Auto mit großen Rädern machen diese wenig bis nichts aus. Daher kann auch die Reparatur von kleinen Autos sehr viel teurer kommen als von Großen, da diese schlichtweg stabiler gebaut sind.

Auch treten ganz eindeutig bei Öffifahrern und fahrern von kleinen PKW viel häufiger Rückenschmerzen auf als bei Fahrern großer Autos, die einfach besser gefedert sind. Öffifahrer sind noch dazu weitaus öfter krank als Autofahrer.

Rechnet man die Kosten ein, so sparen große Autos der Volkswirtschaft viel an Behandlungskosten, sowohl bei Unfällen als auch im Normalbetrieb auf Wiens Schotterpisten und Hauptstraßen mit von wahnsinnigen Politikern teuer eingebauten Rüttelschwellen.

Gast: hubsi1
08.07.2009 12:32
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die schrottprämie ist schrott

1500 Euro ist fast jedes auto noch wert.

wer ist nachher reicher, wenn man einen funktionierendes auto wegwirft?

ich jedenfalls verkaufe funktionierende sachen,
da hat jeder was davon, der käufer und der verkäufer.
außerdem die 750 Euro die der händler kann mann ja sowieso beim handeln erzielen.

da sollte es doch bessere ideen geben als die schrottprämie.


Grigorow
08.07.2009 19:51
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Re: die schrottprämie ist schrott

stimmt habe mir heuer einen Wagen gekauft bekam ein angebot,einer Tageszulassung -39% vom Neupreis plus Winterreifen mit Stahlfelgen.

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Voodoo


Der geschätzte ÖAMTC verschweigt hier aber dass es sich bei den märchenhaften Steuereinnahmen für den Staat um einen reinen "Vorzieh-Effekt" handelt, der auch aufgezinst das eingesetzte Kapital nicht aufwiegen wird.

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Ziel war es das jeder etwas verdient

nicht nur der Steuerzahler sonder auch der Staat.
Ich fände es nicht schlecht wenn die Verschrottungsprämie verlängert werden würde.
Es war ein Ökoprojekt das meiner Meinung nach viel gebracht hat.
Geht man jetzt davon aus das die Verschrottungsprämie ein Wirtschaftsförderungsprojekt gewesen ist könnte man Ja sagen denn auch die Autoindustrie hat was verdient.

"Die Prämie solle ein Impuls für die Autoindustrie sein und keine taktischen Käufe
unterstützen." so der Wirtschaftsminister.

Aulso meiner Meinung nach muss es weitergehen.

Gast: gloster
08.07.2009 10:29
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45mio

es sind nur 22,5 mio für den staat!
die heuchler vergessen dass der kleine händler, sollte er nur 20 autos mit prämie verkauft haben auch € 5000.- dem finanzamt überweist und nochdazu die ganze arbeit mit dem papierkram hat! und außerdem, was der staat bei den fahrzeugen an steuern verlangt ist sowieso eine reine abzocke - versteh nicht warum sich leute überhaupt noch neue autos kaufen! alleine der co2 malus von €25.- pro gramm co2 (über180g) +MwSt!!! ist unglaublich, vorallem weil er auch bei gebrauchten importfahrzeugen abkassiert wird!

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was für eine frechheit...

...dass für dreckschleudern auch noch extra-steuern anfallen.

SO kann das nicht weitergehen!
daher: freie fahrt für stinkende bürger!

Gast: EURO 5
08.07.2009 09:53
3 0

Nächstes Jahr kommen dann die Cleveren

und hauen sich dann weit mehr als die läppischen 1500 € an Prozenten beim Autokauf raus. Da die Händler dann froh sein werden noch irgend etwas zu verkaufen, da sie den Dummen noch im ersten Halbjahr 2009 die alten Haldenfahrzeuge mit Euro 4
andrehen konnten. Denn jetzt ab 1.9. tritt mit Euro 5 die neue Abgasnorm in Kraft. Das wurde den Käufern bewusst verschwiegen bzw. hat es sie nicht interessiert, denn die hatten nur die 1500€ wie Herzerln in den Augen. Wer sich nicht zeitgerecht informiert ist selbst schuld und fährt halt kräftig ein.

APFELSYS
08.07.2009 11:35
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Re: Nächstes Jahr kommen dann die Cleveren

.. z.B. bei den Wahlen.
Gibt es auch eine Verschrottungsprämie für die Regierung (Ö und Wien?)
:_)

Antworten Gast: gast
08.07.2009 10:07
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Re: Nächstes Jahr kommen dann die Cleveren

Ich denke für den Kunden sollte das wohl ziemlich egal sein...

Antworten Antworten Gast: EURO 5
08.07.2009 12:18
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Re: Re: Nächstes Jahr kommen dann die Cleveren

Eben nicht.Denn die EURO5 Wagenbesitzer
werden dann bei der Strafsteuer die sicher kommen wird, für Autos die noch mit der alten Euro 4 Abgasnorm herumfahren halt nicht dabeisein. Als gelernter Österreicher hat man eben gelernt, über den den Tellerrand hinauszublicken, wenn man der Regierung absolut nicht mehr vertraut.

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45 Millionen verprasst

Bravo Politfilz!

Antworten Gast: picard
08.07.2009 10:23
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Re: 45 Millionen verprasst

ned wirklich:

Der ÖAMTC hat ausgerechnet, dass auf jeden Euro, der aus dem Staatssäckel für die Prämie ausgeschüttet wird, ungefähr sechs Euro an Steuern (NoVA und MwSt) in die Staatskassa kommen.

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Re: Re: 45 Millionen verprasst

bei dieser Kalkulation kann man alle Probleme fuer immer loesen, je mehr man dem Buerger 'schenkt' desto mehr steigen die Einnahmen, man schenkt dann wieder mehr Geld ad infinitum....Bravo! eine schoene Milchmaedchenrechnung

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Re: 45 Millionen verprasst

Wer liest weiss mehr. "Der ÖAMTC hat ausgerechnet, dass auf jeden Euro, der aus dem Staatssäckel für die Prämie ausgeschüttet wird, ungefähr sechs Euro an Steuern (NoVA und MwSt) in die Staatskassa kommen."

Das sollten dann rund 270 millionen € sein. Also eine knappe versechsfachung in knapp 3 1/2 monaten bekommt man besser nicht zusammen.

Antworten Antworten Gast: HR Geiger
08.07.2009 11:49
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Schon mal was von VORZIEHEFFEKT gehört?

Die Konsumenten, die sich heuer ein Auto gekauft haben, haben dadurch nur eine Investition, die sie ansonsten in 1, 2 Jahren getätigt hätten, VORGEZOGEN. Das heißt, sie werden diese Investition in 1, 2 Jahren nicht noch einmal machen - damit wird in der kommenden Zeit der Autoverkauf einbrechen, und damit auch die MWSt und die NOVA. Oder anders gesagt: die Wirtschaft hat jetzt in ein paar Wochen das Geschäft gemacht, dass sie sonst eben über einen längeren Zeitraum gemacht hätte, der Staat hat in ein paar Wochen die Steuern eingenommen, die er sonst über einen längeren Zeitraum eingenommen hätte - unterm Strich (mittelfristig betrachtet) wurden dadurch aber nicht mehr Autos verkauft oder mehr Steuern eingenommen, sondern ist nur die Verteilung der Verkäufe und Steuereinnahmen etwas verschoben worden. Wo hier der Nutzen für irgendwen liegen soll, ist mir unergründlich.

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Re: Re: 45 Millionen verprasst


Wobei der geschätzte ÖAMTC hier aber verschweigt dass es sich um einen reinen "Vorzieh-Effekt" handelt, der auch aufgezinst das eingesetzte Kapital nicht aufwiegen wird.

Antworten Antworten Gast: picard
08.07.2009 10:30
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Re: Re: 45 Millionen verprasst

yep - vlt. sollte ja der staat dies wirklich unbegrenzt laufen lassen.
bei invest von 1mrd würden 6 wieder zurückkommen, also bleiben 5mrd noch im budget :-)

Antworten Gast: lesen hilft
08.07.2009 10:12
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Re: 45 Millionen verprasst

Der ÖAMTC hat ausgerechnet, dass auf jeden Euro, der aus dem Staatssäckel für die Prämie ausgeschüttet wird, ungefähr sechs Euro an Steuern (NoVA und MwSt) in die Staatskassa kommen.

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Schlagzeilen Wirtschaft