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Der Staat als Spekulant: Milliarden aufs Spiel gesetzt

15.07.2009 | 18:43 |  VON CHRISTIAN HÖLLER (Die Presse)

Die Bundesfinanzierungs-Agentur hat zeitweise bis zu zehn Milliarden Euro in hochriskante Papiere investiert. Nun droht ein Verlust von über 600 Millionen Euro. Der Rechnungshof ortet schwere Mängel.

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Als die Finanzkrise vergangenen Herbst den Höhepunkt erreichte, ließen in Österreich Nationalbank und Finanzaufsicht aufhorchen: Ihren Angaben zufolge wurden in Österreich zeitweise bis zu 20 Mrd. Euro in riskanten Wertpapieren gehalten. Wochenlang recherchierten Journalisten, welche Banken davon besonders stark betroffen seien. Ohne Erfolg. Mit Ausnahme der Kommunalkredit und der Bawag halten die heimischen Institute kaum giftige Wertpapiere. Nun hat der Rechnungshof enthüllt, dass sich ausgerechnet der Staat verspekuliert hat. Insbesondere über die Bundesfinanzierungsagentur (ÖBFA), die für das Schuldenmanagement der Republik verantwortlich ist. Laut Rechnungshof-Bericht hatte die Staatsagentur im August2007 exakt 10,78 Milliarden Euro an Spekulationspapieren in ihren Büchern – und damit nahezu die Hälfte des Kassabestandes. Bei sehr risikoreichen Veranlagungen – sogenannten „SIV“ (Structured Investment Vehicles) – hielt die Agentur 1,8 Prozent der auf dem Weltmarkt vorhandenen Papiere.

Die Wiener Gesellschaft holte sich über Anleihen billiges Geld von den Kapitalmärkten. Ein Teil davon wurde veranlagt. Als 2007 die Lage an den Finanzmärkten brenzlig wurde, begann die Agentur, aus den Risikopapieren auszusteigen. Dennoch musste der Bund laut Rechnungshof 691,2 Millionen Euro als „notleidend“ einstufen. Das ÖBFA-Management trat daher mit vier von der US-Immobilienkrise (Subprime) betroffenen SIV-Firmen in Verhandlungen ein. Im Dezember 2008 bekam der Staat 74,3 Millionen Euro zurück, sodass laut Rechnungshof noch immer ein Verlust von 616,9 Millionen Euro droht.

Wie konnte das passieren? Der Rechnungshof ortet bei der Finanzagentur schwere Mängel. Die Gesellschaft habe „sowohl im Verhältnis zu ihren Kassamitteln als auch zum Weltmarkt sehr hohe Beträge in intransparente Wertpapiere, die von der US-Subprime-Krise besonders gefährdet waren,“ veranlagt.Die Agentur habe es unterlassen, die gekauften Finanzprodukte vor dem Hintergrund der sich ausbreitenden US-Subprime-Krise im Sinne eines Krisentests auf ihre möglichen Risken zu analysieren.

Daher habe der Staat noch in einer Zeit, als die Krise bereits in voller Ausbreitung begriffen war, „in unvertretbar hohem Ausmaß“ besonders gefährdete Papiere gehalten. Das Finanzministerium und die Agentur rechtfertigen sich damit, dass die Finanzprodukte zum Zeitpunkt des Kaufs über ein ausgezeichnetes Rating verfügten.

Der Rechnungshof verweist jedoch auf eine Empfehlung des Internationalen Währungsfonds, wonach sich institutionelle Investoren „niemals zur Gänze auf die Aussagen von Ratingagenturen verlassen“ dürfen. Der Rechnungshof kritisiert weiters, dass „ein aus dem Veranlagungsbedarf und dem für den Bund tragbaren Risiko hergeleitetes Gesamtlimit für die Summe aller Veranlagungen“ gefehlt habe. Mittlerweile hat die Agentur ein derartiges Limit eingezogen.

SPÖ, Grüne, BZÖ und FPÖ schießen sich deswegen auf die Volkspartei (ÖVP) ein, weil diese im Jahr 2007 mit Wilhelm Molterer den Finanzminister gestellt hat. „Es ist unfassbar, wie unter Molterer in Casinomanier munter drauflosspekuliert worden ist“, empört sich SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer. Er forderte Molterers Nachfolger Josef Pröll (ÖVP) auf, „in seinem Haus für Ordnung zu sorgen und ein Konzept vorzulegen, wie dieser Schaden wiedergutgemacht werden kann“. Krainer will wissen, wie viele „Leichen“ es noch im Finanzministerium gebe.

 

Grüne attackieren Pröll

Der Finanzsprecher der Grünen, Werner Kogler, wirft Pröll sogar vor, im Parlament nicht die Wahrheit gesagt zu haben. Auf eine Anfrage der Grünen habe Pröll vor Kurzem erklärt: „Die Bundesfinanzierungsagentur betreibt eine sehr konservative Veranlagungspolitik, um die Risken für den Bund möglichst gering zu halten.“ Laut Kogler müssten Pröll zum Zeitpunkt der Anfragebeantwortung die drohenden Verluste klar gewesen sein, „das vorläufige Prüfergebnis des Rechnungshofs lag ihm bereits vor“.

Pröll weist die erhobenen Vorwürfe entschieden zurück. „Die Verluste sind nicht realisiert.“ Er hofft, dass die Kurse der umstrittenen Papiere wieder steigen. Zudem habe die Finanzierungsagentur mit ihren Veranlagungen im Schnitt der letzten zehn Jahre einen jährlichen Gewinn von 28 Millionen Euro erzielt.

Angesichts der vom Rechnungshof besonders kritisierten Veranlagungen aus dem Jahr 2007 dürfte auch die damalige Führung der Staatsagentur Thema werden. Im Oktober 2006 hatte Finanzminister Karl-Heinz Grasser Kurt Sumper zum Ko-Geschäftsführer bestellt. Sumper ist der Cousin von Beate Sumper, der Exfreundin von Grasser. Sumper hatte im Jahr 2007 die Geschäfte mit Helmut Eder geführt. Eder ging im Vorjahr mit allen Ansprüchen in Pension.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.07.2009)

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252 Kommentare
 
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Gast: Staatsfreund No1
20.09.2010 07:02
0 0

Wozu muss ein Staat überhaupt Veranlagen?

ob jetzt konservativ oder riskant, spielt bei der Fragestellung keine Rolle.

Eine Veranlagung bindet Geld. Jenes Geld, welches dringend zur Schaffung von Arbeitsplätzen, für Forschung und Infrastrukturmassnahmen benötigt wird.

Ist es nicht sinnvoller, in die eigene Bevölkerung zu veranlagen?

Nix für ungut

heduda
24.07.2009 18:29
0 0

die schärf typen

kämpfen.wie von dire straight besungen:"money for nothing and the chicks for free.hab meinen 20 jährigen sohn an den(meinem)klassenfeind verloren.trotzdem liebe ich IHN,immer noch.die möglichkeit solidarisch mensch zu sein steht ja allen offen.oft (leider)bedarf es einer krebserkrankung oder eines schlaganfalles und ähnliches um wichtigkeiten zu erfühlen.zu erkennen.wenn ich manchen hart angreife.ist mir IMMER bewusst das ich einem sohn eines vaters und die tochter einer mutter vor mir habe.


Gast: Lassy
20.07.2009 08:01
0 0

Unter Dr. Schüssel war das noch anders

Gezockt hat man unter Dr. Schüssel nicht, da ist das ganz anders gelaufen.

http://www.austria-elak.com
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derpradler
19.07.2009 17:12
0 0

Bitte,

wo ist des Unterschied zum Elsner. Grasser, Molterer und Pröll gehören angeklagt!

luis
18.07.2009 12:34
0 0

pardon - fehler von mir!

oesterreich ist mit solchen politversagern und deren mentoren rettungslos verloren!

wie lange lassen wir uns noch von den prölls, faymanns und den restlichen total verblödeten politikern gängeln??
es gehörte ein marsch zum parlament organisiert, um es diesen versagern zu zeigen - es reicht uns auch - und nicht nur dem pater willi!

0 0

Re: pardon - fehler von mir!

yeah! dafür plädiere ich schon lange, ein Marsch des Souveräns vor das Parlament!
Nachdem uns die Politiker UNSER Recht vorenthalten( B-VG, Artikel 1), sollten wir es lautstark und mit Macht einfordern!

Den 'Peudalisten`( Politikern, Parteien und Parlamenten) das Handwerk zu legen, ist längst überfällig!

Antworten Gast: Brigitte Imb
19.07.2009 16:08
0 0

Re: pardon - fehler von mir!

yeah! dafür plädiere ich schon lange, ein Marsch des Souveräns vor das Parlament!
Nachdem uns die Politiker UNSER Recht vorenthalten( B-VG, Artikel 1), sollten wir es lautstark und mit Macht einfordern!

Den 'Peudalisten`( Politikern, Parteien und Parlamenten), das Handwerk zu legen, ist längst überfällig!

luis
18.07.2009 12:26
0 0

schön langsam geht oesterreich


birgit
17.07.2009 21:09
0 0

Lieber Herr FM Pröll

im feber sagten sie noch die ÖBFA sei zu 99% konservativ veranlagt. entweder ahben sie keine ahnung odr sie lügen permanent.

Antworten Gast: Dr.Gernot Stöckl
18.07.2009 20:42
0 0

Re: Lieber Herr FM Pröll

Sind`s nicht so streng mit dem Finanzminister! Er ist eben ein gelernter Bauer und versteht eben nicht allzuviel von der Hochfinanz!

Wildhaber
17.07.2009 18:36
0 0

Das nenne ich Persönlichkeitsprofil!

Anstatt seinen Mann zu stehen und der Bevölkerung die Sachlage zu erklären, verbietet man es einfach! Wir dürfen uns nicht wundern, wenn wir nach Meinungsumfragen regiert wird. Anstatt ein besseres Mangement und Controlling zu fordern und zu gewährleisten, muss ich diesen Blödsinn lesen. In den letzten Jahren haben wir von diesem System profitiert. Diejenigen, die heute laut schreien, dass man das nicht darf, werden morgen rufen, dass man es tun muss, denn es sei eine Verschwendung von Steuergelder, wenn diese nicht best möglich angelegt werden! Von dieser Zeitung hätte ich mir auch eine bessere Berichterstattung erwartet, denn es gibt einen Unterschied zwischen Spekulation und Investition! Statt dessen springt man lieber auf den Zug auf! Sic transit gloriam mundi!

Gast: coco
17.07.2009 13:02
0 0

Staat, d.h. Bund, Land, Gemeinde

Keine dieser drei Ebenen hat mit Steuergeld zu spekulieren, so verlockend dies auch sein mag. Steuergeld der Bürger darf nicht zur Befriedigung der Spiellust mancher Beamte dienen (selbst wenn sie dabei nur den Vorteil des Staates vor Augen haben sollten). Dies sowohl hinsichtlich eines immensen Verlustrisikos, noch ist es vorbildlich auf Kosten Anderer enorme Gewinne "einzustreichen". Was bei der BAWAG schief gegangen kann ja wohl nicht auf Staatsebene geduldet werden. Dies gilt im Übrigen auch für CrossborderLeasing, das aus diversen Gründen ebenso verwerflich ist.

Gast: ET
17.07.2009 12:43
0 0

Egal ob Verluste oder Gewinne!

Es geht einfach darum, dass mit, nicht vorhandenen Steuermitteln, auf keinen Fall spekuliert werden darf. Das eindeutig ein Verstoss gegen den Anstand und der Menschenwürde. Immerhin bedeutet eine Veranlagungssumme von 10 Mrd. Euro einen erheblichen (Zwangs-) Eingriff in die wirtschaftlichen Verhältnisse jedes Steuerzahlers.

Wie diese Leutchen es überhaupt geschafft haben, diese Riesensummen aufzutreiben, um damit zu zocken, wäre auf jeden Fall etwas für einen Untersuchungsausschuss.

Nicht akzeptabel ist es, wenn es keine personellen Konsequenzen gibt. Diese Verantwortlichen sind auf keinen Fall geeignet die Aufgabe in Zukunft lösen zu können. Es muss eine sofortige Freisetzung geben, eine Verabschiedung in den Ruhestandsgenuss darf auch nicht sein.
Also Kanzler, Vizekanzler zeigt mal, dass ihr mehr drauf habt, als ein Edelparteibonze!

Wenn die Regierung bei den Verantwortlichen der Spekulationen im Bereich des öffentlichen Dienstes und auch des geschützten Wirtschaftsbereiches nicht konsequent handelt, dann hat diese Regierung auch die letzte Glaubwürdigkeit verloren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Parteien mit dem ausufernden Bonzentum noch länger an der Macht bleiben kann, auch wenn die Alternativen mehr als bescheiden sind.

Gast: Gast
17.07.2009 11:13
0 0

staatsnahe bzw. gemeindenahe Betriebe

Nie davon gesprochen wird von der Versenkung der Steuergelder in diversen staatsnahen Betrieben und Beteiligungen, wo der Staat und die Gemeinden als Unternehmer versagen. Zudem werden jetzt ja sogar für Kindergärten bzw. Feuerwehrhäuser Gesellschaften gegründet. Also viel Spass beim Aufarbeiten der Leichen im Keller.

Gast: hm ..
17.07.2009 10:38
0 0

er hat keine chance ..

der pröll ist zwar finanzminister, aber wenn ihm jemand versucht zu erklären, um was es wirklich geht, er kann es nicht verstehen ..
woher auch, was will man jemand erklären, der nicht vom fach ist ..
also tut er das was man in dieser situation eben macht, nähmlich Nichts ..
das ist halt die schwäche der politik .. wenn es ans eingemachte geht, dann bringen halt die unterstützung von parteifreunden, oder gute umfragewerte wenig -)

Gast: sid
17.07.2009 09:54
0 0

oberndorfer

verlustpotenzial (ein schönes wort) von € 380 millonen wird von oberndorfer als erfolg dargestellt. nun verlust bleibt verlust. wo ist hier ein erfolg?

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aha, wieso habe ich das gewusst

personelle umbesetzungen wird es nicht geben. sauber. weiter so wie bisher und mit dicker pension und abfertigung lacht man sich ins fäustchen.

langsam aber sicher verzweifle ich an diesem staat.

mfg
mc

Gast: gast
17.07.2009 08:22
0 0

wie wäre es mit fachleuten -)

statt mit den cousines von exfreundinen des finanzministeres, mit ehemaligen taschelträgern diverser minister, mit sekretärinen des bsa, oder mit sonstigen verdienten neffen, töchter und söhnen diverser parteifunktionäre ....

sorry .. aber es gibt nicht so viele leute, die das wirklich können, und die muß man gut zahlen, und findet die nur über internationale ausschreibungen ......

(net de getürkten ausschreibungen natürlich, wo schon vor ausschreibungsbeginn feststeht, dass den Job wiedermal ein zu versorgender vollkoffer bekommt .. beispiele dafür ? .. das wäre eine sehr lange liste -)-)

Gast: Leguan
17.07.2009 08:13
0 0

Hoffentlich

kann der inzwischen pensionierte Herr Eder noch zur Verantwortung gezogen werden.

17und4
17.07.2009 07:50
0 0

wie schaut die Bilanz aller dieser -geschäfte bislang aus?

das wäre wohl das interessanteste an der ganzen Sache. Können die es und ist es halt einmal mißlungen, oder können die es nicht?

Gast: Posa
17.07.2009 03:00
1 0

Wieso,

kann man da einfach wieder zur Tagesordnung uebergehen. Ist der Tatbestand nicht ausreichend um rechtliche und politische Konsquenzen zu ziehen. Alles bleibt ruhig, man zuckt mit der Schulter und beruft sich auf die Geheimhaltungspflicht. Wer Verantwortung und Titel traegt, muss auch dafuer einstehen. Was tun, aber unsere Volksvertreter, sie untersuchen wer wen bespitzelt hat. Und die Medienlandschaft berichtet sanft darueber, als ob es sich um den Verlust einer Brieftasche handelt. Wieso?

Antworten Ophicus
17.07.2009 10:10
0 0

Re: Wieso,

Welche Konsequenzen soll man denn ziehen?

Wenn es keine gesetzlichen oder vertraglichen Vorgaben gegeben hat die gebrochen wurden, der Aufsichtsrat informiert und die Verluste nicht geheim gehalten wurden (etwa durch Bilanzfälschung), dann gibt es nicht viele rechtliche Konsequenzen die man ziehen kann.
Politisch schon eher, indem man doch strengere Vorgaben einführt. Aber wenn die Papiere die bestmögliche Bewertung haben wird das Verbot von "Risikospekulationen" nichts ändern, weil die als solches ja gerade nicht erkennbar waren.
Eine verpflichtende breitere Streuung und eine verbesserte interne Risikokontrolle würden da wohl mehr bringen, aber davon hat Pröll meines Wissens noch nichts gesagt. Klingt weniger dramatisch und ist aufwändiger.

0 0

Re: Wieso,

presseförderung
anzeigen
gesichtsbad in der bussibussigesellschaft und im orf
nebengeschaftln

deshalb.

mfg
mc


Gast: gost
16.07.2009 21:16
0 0

Liquiditätsvorsorge hat nichts mit Zinsoptimierung zu tun

Da soll mal keiner Kraut und Rüben vermischen. Aufgabe der ÖBFA war es sicher nie und nimmer, Geld am Kapitalmarkt aufnehmen zu lassen, um es in welcher Wettform auch immer anzulegen. Das Problem war offenbar, daß einmal mehr die Kontrollore (Aufsichtsräte) fachlich überfordert waren und die Einmann-Aktion namens Eder (jetzt: Oberndorfer) wer weiß was mit UNSEREM Geld gemacht hat. Da müssen jetzt eigentlich EINIGE Köpfe rollen. Wer weiß, was noch in der ÖBFA-Bilanz steckt.

Antworten redneck
16.07.2009 23:32
0 0

Re: UNSER Geld

Wem gehoert's? Der Euro in meiner Tasche gehoert mir. Der Euro den ich hergegeben hab gehoert nicht mir, und auch nicht uns. Er ist weg. Der Staat macht damit was er will. Ich kann ja wen anderen waehlen wenn mir dass nicht passt. Ich kann auch schauen dass ich moeglichst wenig Steuern zahl.
Das Geld is weg, das is nix neues.

 
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